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Firenze, 2012; br., pp. 362, ill., cm 17x24.
Folio (ca. 275 x 327 mm). 11, (5), 2 pp. In ink and pencil on staved paper with 6 systems of 2 staves, as well as 24 staves respectively. In contemporary red wrappers with handwritten cover-title. Unpublished manuscript of the piano cycle comprising three compositions titled "Défilé" (marked "Modéré, mais bien cadencé"), "Soir" (marked "Lent"), and "Poursuite" (marked "Vif"). The first two went on to be arranged for harmonic orchestra in 1935 and 1936, and were subsequently published under the title "Soir et Défilé" in 1937 (Éditions Sociales Internationales). Jolivet had already orchestrated "Soir" for the small orchestra of Marius-François Gaillard in 1935. The cycle premiered at the Société Nationale on 25 February 1933, performed by the pianist Monique Haas. - The first two "croquis" bear numerous annotations for orchestration in crayon and pencil; "Défilé" is crossed out in blue crayon. Following the 11 pages of the "croquis" is a revised version of "Défilé" (3 pp.) as well as a pencil draft for an orchestration of the same for small orchestra (title-page and 2 numbered pages). - With 5 stamps of the "Société des auteurs, compositeurs & éditeurs de musique", dated 18 July 1932, as well as one stamp of the "Commission d'examen des bulletins". Wrappers loose, some slight marginal tears. Kayas, André Jolivet (Paris, 2005), pp. 235f. Hilda Jolivet, Avec André Jolivet (Paris, 1978).
Titel, 8 SS. Lose gefalt. Bögen. Qu.-Folio. "6 Bagatellen für Piano-Forte" (opus 4) des Berliner Musikpädagogen. Bleistift- und z. T. Buntstiftüberarbeitungen; oberhalb der "No. 1" signiert. Die Noten dieses Frühwerks erschienen 1852 bei Senff in Leipzig. - Der junge Bargiel, Halbbruder Clara Schumanns, war Soloaltist im Berliner Domchor gewesen; nach Beendigung seiner Studien am Leipziger Konservatorium (u. a. bei Moscheles) "kehrte er nach Berlin zurück, wirkte hier zunächst als Privatlehrer und begründete seinen Ruf als Komponist" (MGG I, 1268).
I: 21½ SS. auf 11 Bll. Gr.-4to. - II: 63 SS. auf 32 Bll. Folio. Stark bearbeitetes, unvollständiges Manuskript eines bibliographisch nicht nachweisbaren Aufsatzes über das Transponieren. Die Fassung Nr. I dürfte hierbei als Grundlage für Fassung Nr. II gedient haben, doch weist diese (wie aus folgender Gegenüberstellung der einzelnen Kapitel ersichtlich) nicht allein vom Umfang sondern auch vom Inhalt her deutliche Unterschiede auf. - I: 1. "Uiber den Bau der diatonischen Scala". 2. "Intervalle". 3. Verwand[t]schaft der Töne". 4. "Accordfolge mancher bekannter Cadenzen". 5. "Schlüssel". 6. "Deren Verhältniß [!] zu einander". 7. "Practische Beyspiele". 8. "Transposition". 9. "Chromatische Vorkommniße [!]". 10. "Andere Vortheile" (alle Zitate von S. 5). - II: "Die Transpositionslehre zerfällt in folgende Abschnitte": I. "Über den Bau der diat. Scala". II. "Intervalle". III. Verwand[t]schaft der Töne". IV. "Accordfolge mancher bekannter Cadenzen". V. "Schlüssel". V.1. "deren Verhältnisse zueinander". V.2. "Populäre Erklärungsmethoden". V.3. "deren Übersicht". VI. "Transponiren". VII. Unterschiede der älteren Schreibart v. der neuen". VIII. "Transposition für andere Instrumente". IX. "Erfahrungssätze, die Erleichterungen bezwecken" (alle Zitate von S. 9). - Der aus Butschowitz (Mähren) gebürtige Musiker und Musikpädagoge, der als "einer der besten Pianisten seiner Zeit" gilt (MGG IV, 276) erfuhr seinen Klavier- und Kompositionsunterricht durch Anton Halm und Ignaz von Seyfried und wurde 1833 Professor am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde, wo er bis 1856 als Klavierpädagoge wirkte. Fischhof gilt als "Meister der klassischen Wiener Klavierschule [...] er trat besonders als Interpret Bachs, Beethovens, Mendelssohn Bartholdys und Chopins hervor. Seine umfangreiche Musikbibliothek mit Manuskripten und Autographen war vor allem für die Bach- und Beethovenforschung von Bedeutung" (DBE). Zu Fischhof vgl. (Auswahl) die entspr. Artikel in ADB, NDB, ÖBL, MGG, Riemann, Wininger und Wurzbach.
18 SS. auf 9 Bll. Gr.-4to. Mit einer weiteren Entwurfsfassung (A) und einem separaten Entwurf zu Kapitel 5 ("Uiber die Schlüssel", B). Stark bearbeitetes, vollständiges Manuskript eines bibliographisch nicht nachweisbaren Aufsatzes über das Transponieren: "Ich habe es für nothwendig erachtet, Manches vorzustellen, worüber in den gewöhnlichen Klavierschulen zu wenig oder gar Nichts gesagt ist, und welches doch Jedem, der transponiren will, zu wissen nöthig ist. Hier folgt die Uibersicht der Gegenstände, wie sie der Reihe nach in Folgendem erörtert werden" (S. 3.).Die nun folgenden 10 Kapitel sind mit Ausnahme des siebten (von diesem nur die Überschrift) und zehnten (fehlt ganz) wohl vollständig hier erhalten (das neunte Kapitel wohl nur teilweise): 1. "Uiber den Bau der Scala". 2. "Intervalle". 3. Verwand[t]schaft der Töne". 4. "Accordfolge mancher bekannter Cadenzen". 5. "Schlüssel". 6. "Deren Verhältniß [!] zueinander". 7. "Practische Beyspiele". 8. "Transposition". 9. "Chromatische Angelegenheiten". 10. "Andere Vortheile". - Beiliegend eine unvollständige bzw. auch möglicherweise in sich abgeschlossene frühe Entwurfsfassung des Manuskripts (A; 8 SS. auf 4 Bll. sowie ein 4seitig beschriebenes Doppelblatt mit Notizen und Entwürfen), das diesem gegenüber ein irrtümlich mit "12 [recte: 11] Entwicklung der Transposition" bezeichnetes Kapitel aufweist, sowie eine frühere Fassung von Kapitel 5 (B; 4 SS. auf Doppelblatt). - Der aus Butschowitz (Mähren) gebürtige Musiker und Musikpädagoge, der als "einer der besten Pianisten seiner Zeit" gilt (MGG IV, 276) erfuhr seinen Klavier- und Kompositionsunterricht durch Anton Halm und Ignaz von Seyfried und wurde 1833 Professor am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde, wo er bis 1856 als Klavierpädagoge wirkte. Fischhof gilt als "Meister der klassischen Wiener Klavierschule [...] er trat besonders als Interpret Bachs, Beethovens, Mendelssohn Bartholdys und Chopins hervor. Seine umfangreiche Musikbibliothek mit Manuskripten und Autographen war vor allem für die Bach- und Beethovenforschung von Bedeutung" (DBE). Zu Fischhof vgl. (Auswahl) die entspr. Artikel in ADB, NDB, ÖBL, MGG, Riemann, Wininger und Wurzbach.
(Codice LO/7119) In 8° (24 cm) 128 pp. Brossura editoriale, ottimo stato. ~~~ SPEDIZIONE IN ITALIA SEMPRE TRACCIATA
Firenze, 2015; br., pp. VI-482, ill. b/n, cm 17x24. (Biblioteca dell'"Archivum Romanicum". Serie I: Storia, Letteratura, Paleografia. 433).
Folio. Title page, 3 pp. Ink and Pen. Setting of Nikolaus Lenau's "An die Wolke" ("Zieh nicht so schnell vorüber") for voice and piano. - Small damage and tears to edges and foldings.
4to. 2 pp. (90 lines). Original draft for Wagner's famous oration held on December 15, 1844, when Carl Maria von Weber's remains were laid to rest at the Catholic cemetery in Dresden. The mortal remains of Weber, who had died in London in 1826, were transferred back to Germany in 1844 on the initiative of Wagner, and were finally buried there. - With small departures printed in: Richard Wagner, Gesammelte Schriften und Dichtungen, II, 1871, 61 ff., also: Gesammelte Schriften und Dichtungen, 4th ed., vol. 2, 1907, 46 ff. A facsimile of the fair copy of Wagner's speech, which has also survived, is published in Julius Kapp, Richard Wagner. Sein Leben, sein Werk, seine Welt in 260 Bildern, Berlin 1933, 40. - Provenance: Cäcile Geyer, Wagners half-sister (1815 - 1893), their son Ferdinand Avenarius (1856 - 1923), and his stepson Wolfgang Schumann (1887 - 1964), afterwards in private collection. - Mild toning and slightly spotty; small damage to edges.
(21) Bll. mit sechs Kompositionen für Klavier und Singstimme mit unterlegtem Text. Brauner Lederband der Zeit mit goldgepr. Mäander-Bordüre, Vorderdeckel mit einer Stickerei auf Stramin ("Andenken") mit Schmuckbordüre und Goldperlchen, vorderer Spiegel mit Wagners auf Stramin gesticktem Monogramm in Goldrahmen. Kl.-qu.-Folio (295:231 mm). Im vorliegenden Album finden sich die sorgfältigen Abschriften der Lieder 1) "Glockentöne von Proch" (op. 21 von Heinrich Proch); 2) "Mein' Hütten von A. Müller" ("Mein Hütten laß i nit […]" von Anton Müller); 3) "Im Thale von Proch"; 4) "C' est une larme. Romance de P. Lafont" (Charles Philippe Lafont, französ. Violinspieler, 1781-1839); 5) "Wach auf! von Loewe" (Carl Loewe, 1796-1869, "Der Hahn hat gekräht, die Lerche singt [...]"); 6) "Lied von Paul Fleming aus Oehlenschlägers Inseln im Südmeer" ("Laß Dich nur Nichts nicht dauern mit Trauern [...]"). - "Zur freundlichen Erinnerung", wie es am Titel heißt, "gesammelt von Albert Wagner / Würzburg den 8ten October 1839". Albert Wagner, der ältere Bruder von Richard Wagner, war nach Stationen in Leipzig, Breslau, Hamburg und Augsburg seit 1829 in Würzburg tätig. In den 1840er Jahren gab er seine Sängerlaufbahn infolge eines zunehmend stärker werdenden Halsleidens auf; von 1852 bis 1865 wirkte er als Regisseur an der Berliner Hofoper. - Die ersten und letzten Bll. stellenweise etwas fleckig; der Einband stellenweise etwas beschabt und berieben, gleichmäßig gebräunt und teils leicht fleckig; die Stickerei am Vorderdeckel leicht stockfleckig.
Coll. "Scritture". Il saggio, da pag. 53, è diviso in sette sezioni cominciate dai seguenti capitoli: Mezz'ora di silenzio; Angeli con trombe; Squilli di resurrezione; Il rumore presso Dio; Questione della luce prima della luce; Animali celesti; La trina distruzione In ottimo stato
7½ SS. auf 4 Bll. Großes Hochformat. Der Sohn des Organisten an der Karmeliterkirche in Wien-Leopoldstadt (heute St. Josef in der Leopoldstadt) und späteren Regenschori an der Kathedrale zu Fünfkirchen, Johann Georg Lickl, studierte Philosophie in Wien und trat hernach in den Dienst der k. k. Hofbuchhaltung. "In der Musik hat er sich vor allem als Physharmonikaspieler hervorgetan; er regte auch mit Carl Prandau den Orgelbauer Jacob Deutschmann zu technischen Verbesserungen dieses Instrumentes an" (ÖBL V, 189). - Am unteren Rand durchgehend etwas fleckig, sonst jedoch nur leichte Altersspuren.
Oblong folio. 5 pp. (4 ff., a full sheet folded twice). Four voices with lyrics. From part II of Joseph Haydn's oratorio: the trio "Zu dir, o Herr, blickt alles auf" ("Poco Adagio"), arranged by the composer's brother for his Arnsdorf male quartet. The caption as well as the postscript (with a statement of provenance) are added by the flautist and violist Georg Johann Schinn (1768-1833), a student and friend of Michael Haydn's: "Von Herrn M. Haydn für 4 Männerstimmen arrangirt zu Armsdorf am 6ten October 1800. Vom Herrn P. Werigand Rettensteiner Pfarrer in Armsdorf die Original Partitur davon erhalten als Hochzeitgeschenk im 2. Dezbr. 1802". - From 1763 onwards, Joseph Haydn's younger brother served for 40 years as leader of the orchestra of Sigismund von Schrattenbach, the Salzburg Archbishop. The Arnsdorfer Benedictine monk Rettensteiner was a close friend who prepared German lyrics, copies, and adaptations for the male choir. For Michael Haydn he also translated numerous pieces of Latin liturgical music into German and collected material on Haydn's life and works. Much of this was used for the earliest biography of Michael Haydn, published by Schinn in 1808 (in collaboration with F. J. Otter). - Traces of an old vertical fold. Untrimmed, the final two leaves remaining uncut.
4 SS. 8vo. Beiliegend die von Fiege überarbeitete Druckfassung ("Neue musikalische Presse", Nr. 5 v. 30. I. 1898). Rezension von musikalischen Veranstaltungen in Berlin, darunter über Auftritte der Sängerinnen Clara Butt, Katty Silly, Marcella Pregi, Renée Richard und Elise Kutschera sowie der Sänger Fritz Perlinger, Franchon-Davies und Holger Birkerod sowie der Violinisten Alexander Petschnikow, Eugen Adorjan, Jascha Sussmann Adele Sandtner. - Fiege war Musikreferent der "Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" und einer der ersten Verfechter Richard Wagners.
IN HEBREW. RARE book published in 1983, parallel to the Israel Museum's exhibition of early Bezalel artwork and documents. The book features articles on Bezalel founder Boris Schatz, the history of Bezalel, the persons active in its early days, and the problem of evaluation of their work. The book contains numerous color and b&w photographs and reproductions of works from that period, many of which are published for the first time. 250x215mm. 369 pages. Brown cloth Hardcover with illustrated dust-jacket. Gilt front cover and spine. Jacket edges tattered/slightly torn. Cover bottom corners and spine edges slightly bumped. [SUMMARY]: This extremely rare and reliable source of information on the genesis of Jewish-Israeli art is in very good condition. PLEASE NOTE: This item is overweight. We may ask for extra shipping costs.
IN HEBREW. RARE book published in 1983, parallel to the Israel Museum's exhibition of early Bezalel artwork and documents. The book features articles on Bezalel founder Boris Schatz, the history of Bezalel, the persons active in its early days, and the problem of evaluation of their work. The book contains numerous color and b&w photographs and reproductions of works from that period, many of which were not published prior to this book. 250x215mm. 369 pages. Brown cloth Hardcover with illustrated dust-jacket. Gilt front cover and spine. Jacket edges slightly worn. Spine edges bumped. [SUMMARY]: This extremely rare and reliable source of information on the genesis of Jewish-Israeli art is in very good condition.
Titel und 2 SS. auf Doppelblatt. Qu.-4to. Liniertes Notenpapier. Mit eh. unterlegtem Text des nach einem Gedicht von Nikolaus Lenau in Musik gesetzten Liedes "für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte". - Franz Mögele studierte Klavier, Komposition und Generalbaß am Wiener Konservatorium, erhielt 1850 ein Engagement als Violinspieler im Orchester des Theaters an der Wien und spielte später an mehreren Wiener Vorstadtbühnen. Er wirkte als Kapellmeister am Thaliatheater und fungierte längere Zeit als Chormeister der "Währinger Liedertafel". Ab 1858 trat er mit eigenen Kompositionen, vor allem Operetten und Opernparodien, hervor. Mögele komponierte u. a. die Opern "Friedrich, der Heizbare", "Leonardo und Blandine" sowie die parodistische Symphonie "Die Hölle, das Fegefeuer und der Himmel" für Orchester.
<p>21 cm, brossura editoriale illustrata in nero, p. (118) non numerate. Testi di canzoni in dialetto ferrarese. Firmetta di possesso al frontespizio, per il resto esemplare ottimo. Con segnalibro e glossario ferrarese-italiano.</p>
Manoscritto a inchiostro bruno su carta creme. Alcune correzioni e cancellature nel testo. Carte conservate in un cartoncino ripiegato. Il brano è stato pubblicato nel 1927 sul n. 7 della rivista romagnola La Piê (con un errore rispetto a quanto scritto da Balilla Pratella - italo pagana invece di italo cristiana). Il periodico, fondato da Aldo Spallicci nel 1920, raccoglie contributi di argomento vario (racconti, poesie, articoli di storia, recensioni, notizie di attualità, fotografie) ed è stato definito una "Enciclopedia della Romagna". "Cose nostre e di nostri" non è il titolo del brano in prosa, bensì della rubrica della rivista curata da Balilla Pratella.
2 SS. auf gefalt. Bogen. Tinte auf gedr. Notenpapier. Folio. Lied für Singstimme und Klavierbegleitung ("Ich hab' eine alte Muhme") mit unterlegtem Text nach Anastasius Grün. Der aus Prag gebürtige Rückauf studierte bei Proksch Klavier und trat bereits in jungen Jahren als Komponist hervor, bevor er 1878 nach Wien übersiedelte, wo er seine Ausbildung bei Nottebohm und Leschetizky vervollkommnete. "Von großem Einfluß auf seine weitere künstlerische Entwicklung war die Bekanntschaft mit dem Tenor G. Walter: einerseits hatte Rückauf als dessen ständiger Klavierbegleiter großen Erfolg [...], andererseits wurde er durch ihn zu zahlreichen Liedkompositionen angeregt. Abgesehen von seiner Tätigkeit als Dirigent des Evangelischen Singvereins in Wien (1899-1901) wirkte Rückauf neben seinem kompositorischen Schaffen als Liedbegleiter (zu nennen ist u. a. die Erstaufführung der 'Vier ernsten Gesänge', op. 121, von Brahms) sowie als Privatlehrer. Arthur Schnitzler zählte zu seinen Schülern" (ÖBL IX, 319).
12 Bll., davon 22½ SS. beschrieben. 4to. Mit mehreren Beilagen (s. u.). Sehr detaillierte physiologische Beschreibung und Analyse der Stimmband-Funktionen; zugleich eine ausführliche und genaue Anleitung zu deren künstlerischer Beherrschung. "Seit ich denken kann, hörte ich von großen u. kleinen Sängern erzählen, wie sie zeitlebens nach dem richtigen Ansatz gesucht, die verrücktesten Experimente gemacht haben, um das Phänomen des Singens zu ergründen [...]". - Geschrieben wohl für Lillis Schülerin Dora Schröder, aus deren Nachlass eine Anzahl wertvoller Drucke von und über Lilli Lehmann hier beigegeben sind: - 1) Das Buch "Meine Gesangskunst" (Berlin, Verlag der Zukunft, 1902. 1 Bl., 45 SS. Mit zahlr. zweifarbigen Tafeln und 1 photogr. Portrait. Orig.-Leinen mit Goldprägung. 4to). Erste Ausgabe. - 2) Das Buch "Mein Weg". (Leipzig, Hirzel, 1913. 2 Teile in 1 Band. 4 Bll., 309, 279 SS. Mit 41 Abb. auf Tafeln und 1 Falttabelle. Halbleinen d. Z. mit Rückenvergoldung. Gr.-8vo.). Erste Ausgabe der bedeutenden Memoiren, die sich durch Klugheit, erzählerisches und schriftstellerisches Talent der Sängerin auszeichnen. - 3) Die Broschüre "Anhang. Vom Ansatz und von den Vokalen." (16 SS. Mit 2 Tafeln und zahlr. Textabb. Folio. Geheftet, ohne Umschlag). Mit eh. Widmung der Verfasserin: "Frl Dora z. frdl. Erinnerung an Lilli Lehmann". - 4) 1 Opern- und 7 Konzertprogramme mit Lilli Lehmann (die Oper "Norma" im "Neuen Königl. Opern-Theater, Gura-Oper", Berlin, und 7 Programme zu Lieder-Abenden in der Berliner Philharmonie, 1906-1910). - 5) 1 Faltblatt "Verzeichnis der Odeon-Aufnahmen von Lilli Lehmann" (ca. 1910). - Die Falttabelle im Buch "Mein Weg" mit repariertem Einriss; die Programme mit Gebrauchsspuren; sonst alles ordentlich erhalten.
Titel und 2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Titel mit eh. Widmung an die "liebe, reizende Frau Persché [?]": "Sollte es dennoch mit dieser Nummer einen Erfolg geben, dann haben Sie, als Sie sich [als] erste Interpretin um dieses kleine Lied [...] annahmen, den grössten Anteil [...]". - Weiner-Dillmann war mehrere Jahrzehnte lang als Kapellmeister und Klavierbegleiter von u. a. Magda Schneider und Hans Moser tätig und komponierte zudem Operetten und Unterhaltungsmusik. "Als einer der ersten musikalischen Mitarbeiter des Rundfunks gestaltete er zahlreiche Sendungen. Nach 1945 arbeitete er für das Salzburger Landestheater. Zu seinen mehr als 500 Kompositionen gehörten Chansons, Tänze, Bühnen- und Filmmusik, vor allem jedoch Wienerlieder ('Draußen in Nußdorf') und Schlager ('Am Strande von Havanna')" (DBE). - Mit zahlr. Ein- und Ausrissen, angestaubt und mit Kartonschirting am linken Rand.
4to. 4 pages on bifolium. A clean copy of his lied after words by Salomon Hermann von Mosenthal, with underlined text. - Dessauer was a friend of many composers of his time, such as Gioachino Rossini, Franz Schubert, Hector Berlioz, Felix Mendelssohn, Franz Liszt and Frédéric Chopin, who dedicated some pieces to him.
Gest. Titel, SS. 3-15, (1) S. Großes Querformat. Gewidmet ist die Komposition Hrn. Ludwig Titze [d. i. möglicherweise der gleichnamige Musiker, 1789-1830]. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den „Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. Nicht minder geschätzt waren Vivenots eigenes musikalisches Schaffen und der musikalische Ton in seinem Haus: „Schon in frühester Jugend bekundete er eine ausgesprochene Vorliebe für Musik und Malerei; jeden freien Augenblick verbrachte er am Clavier, und durch die trefflichsten Lehrer angeleitet, erwarb er sich eine solche Vollendung, dass er den hervorragendsten Berufskünstlern seiner Zeit würdig an die Seite gestellt zu werden vermochte“ (Annette von Vivenot: Geschichte der Familie v. Vivenot. Wien, Steyrermühl, 1902, S. 41). - Titze war Pedell der Wr. Hochschule und Tenorsänger der kaiserlichen Hofmusikkapelle. - Unbeschnitten und an den Rändern etwas gebräunt, sonst gut erhalten.