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Zusammen 13 SS. auf 13 Bll. 4to. Meist mit eh. Adresse (Faltbriefe). Inhaltsreiche Korrespondenz mit seinem ihm freundschaftlich verbundenen Verleger Tobias Haslinger über Verlags- und Vertragsangelegenheiten betr. seiner Klavierschule ("Von Farrenc [d. i. sein Pariser Verleger] höre ich kein Wort; - vom Engländer erhielt ich vor einigen Tagen die Correctur", 22. I.), mit Dank für eine Lebensmittelsendung ("Mitten in meinem Jammer kommen zum Glück die steyrischen Kapaune ganz wohlbehalten an, und sie haben mir wieder Stärkung gegeben und waren ganz delicat; ich danke Ihnen recht sehr für diesen haut gout", 7. II.), mit einer Empfehlung für die junge Pianistin Caroline Perthaler (9. III., mit deren montierter Visitenkarte), mit der Bitte, ihm doch unverzüglich das Mozartsche Konzert für zwei Klaviere in Es-Dur zukommen zu lassen, da er es "sehr nöthig und dringend" brauche (16. VII.; mit einer kleinen Notenskizze daraus), mit der Mitteilung, daß er "seit 3 Monaten sehr fleißig" gewesen sei und "bereits 4 Manuscripte liegen habe; nähmlich: das Conzert in As dur; ein Septett militair; eine fantasie mit Orchestre-Begleitung [sic]; ein Gesellschaft[s] Rondo brillant; und Mehrere Kleinigkeiten werden noch bis dahin [d. i. seine geplante Reise über Paris nach London] fertig" (15. XII.), und mit einer launigen Schelte: "Es ist recht edel von Ihnen daß Sie die ganze Schuld des Nichtkommens nach Weimar auf Ihre Schultern allein geladen haben; allein hinterm Berge wohnen auch noch Leute die solche Pfiffe weg haben und wohl wißen, wo der Hase im Pfeffer sitzt. Ja, ja, wenn der Stephansthurm in Weimar gestanden und Herrn Müller's Korpus in Baumwolle dahin hätte transportirt werden können, so hätte man vielleicht das Glük [sic] gehabt, die commoden Hrn. Wiener bei sich zu sehen, aber so - - - blieben sie weg. - Ist das erlaubt, das ganze liebe Eßen, die schöne Gabe Gottes 3 Stunden lange versieden und verbraten zu laßen und dennoch nicht nur an dem besprochenen Tag, sondern gar nicht zu kommen; aber wartet nur Ihr lieben Herrn, wenn Ihr mich einmal nach Eurer vollkommenen Bequemlichkeit in Weimar besucht, so sollt Ihr dafür büßen und auf das Allerschlechteste aufgenommen und bedient werden; Strafe muß seyn!!! - Auch meine Frau war [...] so böse, daß sie gar nichts von Ihnen wißen wollte; - doch nun bin ich mit der Strafpredigt fertig [...]" (5. VII.). - "[...] Nun eine Bitte! Der Intendant hat mir aufgetragen an Sie zu schreiben und mich wegen der jungen Grünbaum [d. i. die Sängerin Caroline Grünbaum, 1814-1868] zu erkundigen; Sie hatten mir damals über diesen Punkt meines Briefes nichts mehr gemeldet, ob sie [d. i. wohl deren Mutter] uns die Tochter wohl anvertrauen möchte. Hier würde sie offenbar viel mehr geschont seyn als auf jedem andern Theater, da wir nur einmal die Woche Oper haben; auch würde sie hier in Hinsicht ihrer Bildung nur gewinnen können. Wie alt ist sie? wie ist ihre äußere Gesichtsbildung und Gestalt? [...]", 29. III.). - Unveröffentlicht.
11 pp. on 3 double sheets (small 4to), and 2 pp. one 1 f. (oblong 8vo), 1 single page on 1 f. (oblong small 4to), and the 2 cards. With three autogr. envelopes. Comprehensive letters (written in German or English) to art dealer Israel Ber Neumann (1887-1961) in New York City, reporting from travels to Italy, France and North Africa, and especially about some ideas for exhibiting in America, and the impending loss of his pictures which were shown in German museums: "[...] I hav[e] success here, true, but I always had it my life long even when it was success only amongst a small crowd of juvenile enthusiasts among w[h]ich you were one of the outstanding figures in my memory of the past [...] Recently I finished a portrait of Mr. Maisky, the Soviet Ambassador of London. I think it to be one of my best works in the near past and would like to have it invited by the Museum of Modern Art, New York. You would oblige me in talking it over with Dr. Barr, the nice Director of the Museum. Nearly 40'000 people saw the collection referred above here in London, many more will see my painting in the country where it will be send around. Some people [say] it is the painting of this war. History will judge! [...]" (London, 15. IV. 1943). - Unpublished in: Olda Kokoschka and Heinz Spielmann (eds.). Letters. III. 1934-1953. Düsseldorf 1986.
Oblong 8vo. ¾ p. A quotation from Virgil: "Famam extendere factis | hoc virtutis opus" (Aeneid X, 467). - Somewhat wrinkled and browned; some tears to edges; reverse shows traces of former mounting. Includes an engraving. - Provenance: Skottorp Castle.
16mo. 1 p. To an unknown recipient. Liszt thanks his correspondent for his "gift", possibly an icon or an object showing Saint Cosmas and Damian and telling him that he will visit him to thank him personally "but in a way that is not interested in material things". He mentions the fact that Switzerland is far away for him at the moment. - Provenance: Robert Bory, musicologist.
Zusammen 11½ SS. auf 6 Bll. 4to und (qu.-)8vo. Die Postkarten mit eh. Adresse, die Briefkarte mit eh. adr. Kuvert. Unveröffentlichte Korrespondenz mit dem Schriftsteller und Übersetzer Hermann Georg Scheffauer, der gemeinsam mit Mann die im Verlag Th. Knaur Nachf. neu erscheinende Reihe "Romane der Welt" herausgab, von der bis März 1928 insgesamt 58 Bände erscheinen sollten: "Wie Sie mir Melville und Ilona charakterisieren, sind es gewiss gute Bissen für die Sammlung. Die deutschen Autoren sind auch meine Sorge", doch bringt Mann eine ganze Reihe von Namen ins Spiel, darunter A. M. Frey, Balder Olden, Ernst Lothar, Leo Perutz, Arnold Ulitz, Wilhelm Speyer, Willi Seidel, Bruno Frank und Bruno Götz (27. I. bzw. 31. III.). - "Die Frage eines deutschen Buches, das wirklich unbedingt so bald wie möglich heraus muss, beschäftigt mich dauernd. Aber die Hauptschwierigkeit ist eben die, die Sie nennen, dass die besseren Autoren in festen Händen sind. Wir dürfen beide nicht müde werden, uns weiter umzusehen. War das Manuskript von Frey ganz ungeeignet und haben Sie an die Autoren geschrieben, die ich Ihnen genannt habe? Anbei erhalten Sie 2 Briefe von Leuten, die sich als Uebersetzer anbieten und mit denen Sie vielleicht Fühlung nehmen. Hinzu kommt noch ein Brief einer mir bekannten Dame, Fräulein Emma Bonn in Feldafing bei München, der desselben Inhalts ist. Diese Dame ist zweisprachig, d. h. englisch-deutsch aufgewachsen, produziert selbst literarisch und würde nicht nur gut übersetzen sondern wahrscheinlich auch interessante Vorschläge machen können, was Material betrifft [...]" (1. III.). - Emma Bonn, die Tochter einer aus Deutschland stammenden Bankiersfamilie, wurde 1879 in New York geboren und kehrte in jungen Jahren mit ihrem Vater Wilhelm und ihrem Bruder Max nach Frankfurt zurück. 1913 zog sie nach Feldafing am Starnberger See, wo sie ein altes Haus zu einer stattlichen Villa umbauen ließ; die übrige Familie übersiedelte bis in die 1920er Jahre nach England, wo sich der Schwerpunkt ihrer Unternehmungen befand. In Kronberg i. T., wo die Familie bis zum Ersten Weltkrieg die Sommer zuzubringen pflegte, genoss sie wegen ihrer Wohltätigkeit großes Ansehen; Emmas Vater war der Namensgeber einer dortigen Straße, und im ehemaligen Sommersitz der Familie ist heute das Rathaus der Stadt untergebracht. Emma gehörte in Feldafing zum Kreis um Thomas Mann und Bruno Frank und schrieb heute weitgehend vergessene Romane und Erzählungen. Ihr Leben, das seit 1929 von einer schweren Nervenkrankheit überschattet war, endete am 24. Juni 1942 in Theresienstadt. - Mit Ausnahme der beiden Postkarten jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Nicht in: Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register. Hrsg. v. Hans Bürgin und Hans-Otto Mayer. Bearb. und hrsg. unter Mitarbeit von Yvonne Schmidlin (Frankfurt a. M., S. Fischer, 1976ff.).
8vo. 8 pp. on 4 ff. (conjoined leaves). With a contemporary photograph of her in costume. A wartime letter in which Mata Hari tells "Monsieur Petitpied" about her stay at the Paris Grand Hotel, her friends fighting since day one, and about her role as a "godmother" when they are at the front: "Me voilà déjà presque deux mois en voyage et il est vrai je ne vous ai pas encore donné de mes nouvelles. C'était un peu de votre faute parceque un jour que j'étais venue du consulat pour ces papiers inévitables, vous m'aviez reçu un peu brusquement. Peut-être étiez vous énervé ; ou ennuyé, soit - j'ai cru qu'il serait plus sage de ma part de ne pas venir inutilement vous déranger et voilà la raison pour laquelle je suis partie sans vous dire adieu. Tant mieux si je me suis trompée et si vous le désirez je serai toujours heureuse de vous écrire de temps en temps. Me voilà à Paris et comme vous voyez descendue au Gd. Hôtel. Ce n'est pas ce qu'il y a de mieux mais c'est central et j'ai trop d'essayages à faire pour ce que je habiterais plus loin. J'ai le grand bonheur jusque ici d'avoir mes amis en vie malgré qu'ils sont au front depuis le premier jour de la guerre et en première ligne. Quand ils sont en congé je leur suis tout ce que je puisse être, comme femme, et quand ils n'y sont pas, je suis la 'marraine'. D'abord je me suis amusée des marraines parceque il y a des ridicules, mais au fond il y a quelquechose de bien gentil, de bien Français, et voilà, que moi aussi je le suis devenue […] L'atmosphère de Paris est toujours Parisienne, il y a l'imprévu et on a le sourire, sans savoir pourquoi. On a envie d'être gracieuse, aimable, parceque on l'est envers vous. Je pense sérieusement à revenir vivre ici, mais je n'ose en parler encore au Baron v d C. [Cappelen, one of her lovers] Je sais que je lui ferai beaucoup de chagrin et alors j'attends [...]". - Mata Hari's border-crossing and powerful connections would see her executed as a spy the following year. - On Grand Hotel stationery; light toning. Together with a period photograph of her in costume.
Oblong 8vo. 1 p. With autogr. address and return address. To the Belgian writer Robert Mélot (ps. Mélot du Dy, 1891-1956), thanking for sending Mélot's book "Signes de vie" (Paris, Denoël et Steele, 1936) in which he added an autograph note to Nabokov. Nabokov lists his favourite poems of the book and announces a journey to Belgium in autumn: "Cher monsieur et ami, je vous remercie beaucoup pour vos 'Signes de Vie' (un titre plein d'esprit poétique!) et les gentils mots, que vous y avez mis. Vous avez bien raison de dire 'en goûter la rondeur plûtot que le travers' - car je crois que sans ce gout de la vie que vous avez (gout de 'pommes vertes') il serait impossible de faire de beaux vers. J'ai spécialement aimé 'la vielle son miroir', puis le magnifique 'je pense aux tiroirs des poètes' et le 'jeune homme preux'. Merci encore une fois pour ce charmant cadeau. J'ai bien l'intention de venir en Belgique cet automne - et ce sera un grand plaisir que de vous revoir [...]". - In "Nestorstr. 22", as Nabokov writes in the return address, he and his family were living from 1932 to 1937. - Early Nabokov letters such as the present example are exceedingly rare.
6 Imperial documents for members of the Nádasdy and Sermage families (issued by Franz Josef I, Franz I, Maria Theresia, Ferdinand I, and Ferdinand II), 4 portrait miniatures, several photographs and miniature coats-of-arms. Ferenc Nádasdy, a descendant of King Edward I Plantagenet and grandson of Ferenc Nádasdy, the "Black Prince" (1555-1604), who had led many successful campaigns against the Turks but is mainly remembered as husband of the "Blood Countess" Elizabeth Báthory (cf. T. Thorne, Countess Dracula. London 1998), served as Hungarian High Judge of the Crown Court. He was beheaded in Vienna on 30 April 1671 as one of the four principal leaders of the so-called Wesselényi conspiracy. The conspirators had conducted secret talks with France and Turkey for support against Emperor Leopold I; the conflict escalated when they arrested the Hungarian governor Count Rüdiger von Starhemberg. It was Nádasdy's failed attempt to throw off Habsburg rule that brought about Austria's absolutist and repressive regime in Hungary (cf. Encyclopaedia Britannica, s. v. "Wesselény Conspiracy"). Nádasdy's fortune and property were seized by the Crown, but the Emperor is said to have returned most of it to several of his children. Similarly, the change of name originally demanded of the sons was not enacted, as they served in high positions of church and state under their true name (cf. Wurzbach XX, 16). A fine ivory miniature portrait of Ferenc Nádasdy that was passed on within the family until the 19th century bears witness to the uninterrupted veneration of the executed national hero. The portrait is accompanied by an explanatory document by Nádasdy's great-granddaughter to her son, the poet and statesman Karl Johann Peter Graf Sermage von Szomszedvár (1792-1851). The 19-page document in booklet form prepared for Joseph Graf Nádasdy contains the text of several last wills and entailments concerning the family and bears Mariua Theresia's autogr. authentication and seal; it is countersigned by Nikolaus Palffy. The miniature portraits of Nádasdy's descendants by some of the most highly regarded portrait painters of their times, such as Wenzel Schránil (1821-84) and Georg Koberwein (1820-76), bear witness to the eminent position that the family had regained by the 19th century. - Detailed list upon request. Cf. Claudia Ham, Graf Franz III. Nádasdy. Held oder Rebell (Vienna 1991).
4to. 3½ pp. Fine and long letter to his young mistress Wanda Kosakiewicz, written on the morning of the bombing of Paris by German troops in June 1940, a few days before Sartre was arrested by the Germans on the Eastern Front: "Non, bien sûr, je ne râle pas, je ne suis pas fâché du tout et si je l'avais été je ne songerais plus à l'être, je n'ai qu'une envie, mais elle est vaine, c'est de te serrer dans mes bras ; j'ai trop de sujets d'inquiétude pour toi : ta radio et puis ce bombardement de Paris que j'ai appris ce matin. New-York annonce à la radio un millier de victimes, 250 morts et six ou sept cents blessés. J'ai reçu heureusement aujourd'hui une lettre de toi qui me dis que tu pars. Seulement je n'ose m'en réjouir, ma douce petite fille, parce que je sais bien quelle vie sinistre tu vas trouver à Laigle [dans le Perche]. Tu sais, dès que ça sera possible, on te fera revenir - et en tout cas le 1er septembre. Je me ronge un peu parce que j'avais tant voulu te sortir de Laigle et voilà que tu y retournes contrainte et forcée et c'est moi qui t'y envoie. Ça me fait un tout petit peu comme un manque de parole de ma part mais d'un autre coté, je ne veux pas te savoir exposée. Et puis j'imagine que Paris va devenir de plus en plus sinistre, ce n'est pas ce Paris là que je t'avais promis. Celui où je voulais te voir vivre, il est avec les vieilles lunes dans nos souvenirs. En tout cas, mon amour, je voudrais que tu trouves en arrivant à Laigle ce petit salut de moi, avec toute ma tendresse. Je t'aime plus fort que jamais. Je comprends très bien ce que tu veux dire quand tu écris que les rapports entre personnes te semblent réduits à rien et je vois comment cela peut se faire. Mais moi, c'est tout le contraire, ça les exaspère au contraire et je me sent tout farouche pour les conserver. Mon amour, quoi qu'il puisse arriver de catastrophique, tu es ma vie et je ne me laisserai pas priver de ma vie. Fort de cette assurance que je me suis donnée à moi-même, tu m'es plus proche que tu ne l'as jamais été, je ne fais pas de différence entre toi et moi. Je sais bien que ce sont des mots pour toi qui vas t'ensevelir à présent à Laigle. Mais tout de même, j'espère que ça te fera comme un accueil quand tu trouveras cette lettre. Pour les livres, je ne me rappelle plus trop la liste que je t'avais faite, mais je vais t'en faire une autre. Ce sont des livres souvent un peu difficiles mais intéressants. Schopenhauer: Le Monde comme volonté et comme représentation | Nietzsche: La volonté de puissance / La généalogie de la morale | Heidegger: Qu'est ce que la métaphysique | Scheler: Nature et forme de la sympathie | Freud: Trois essais de psychanalyse / La Psychanalyse / Le rêve | Delbos: Figures et doctrines de philosophes | Bergson: L'Évolution créatrice | Platon: Le Banquet - Phèdre - Phédon - La République | Il me semble que tu peux te lancer là-dedans. Ça te paraîtra peut-être un peu rebutant et obscur au début mais quoi que tu comprennes, tu ne pourras que progresser et puis naturellement tu n'auras qu'à me demander des explications. Ce bombardement m'a angoissé hier. Non que je te croie parmi ces victimes, mais j'imagine que Paris a dû être sinistre et puis ça commence à devenir sérieux. 1000 victimes et 80 immeubles détruits. Je suis heureux de penser que tu t'en vas. Mes parents vont foutre le camp aussi et le Castor serait évacué si ça devenait trop dur. Pour les gens je n'ai pas trop de crainte, seulement je commence à penser à la ville : elle me fait terriblement fragile, à présent. Plus fragile qu'une personne. Et tu sais comme je tiens à elle. Pour moi je suis toujours ici, en sécurité parfaite, mais je me fais un peu l'impression d'un crabe sur le dos, au milieu de tout ce remue-ménage, à faire ici l'ermite. Tu m'as fendu le cœur en disant que tu vis sur un fond de petite angoisse. Hélas, comme je voudrais t'épargner tout cela. Et puis il y a cette radio. Je crains un peu ta lettre de demain qui va m'apprendre à la fois ce qu'il en fut du bombardement et de la radiographie. Ma douce petite Wanda, tu sais je trouve que tu es en train de devenir une personne, tout doucement et sûrement. Tu es mille fois mieux de ce point de vue, dans cette guerre, que je n'aurais osé l'espérer l'an dernier. Ce qu'il faut c'est que tu sois une personne sans perdre rien de ton authenticité et il me semble que c'est tout juste comme ça que ça se passe. Je t'aime et je t'estime de toutes mes forces. Le Castor m'écrit que Bost [Jacques-Laurent Bost] est blessé. J'en suis bien aise il est à l'abri, à présent. Mais ça me fait un peu scandaleux qu'un éclat d'obus se soit enfoncé dans sa petite peau. Presqu'autant que si c'était dans celle d'Olga. Qu'est-ce que ça t'a fait, à toi, quand tu l'as appris? A demain, mon amour. Écris moi bien sagement, même si tu te sens toute ensevelie là bas. Rappelle toi qu'à présent je suis toujours inquiet de toi, où que tu sois. Je n'ai plus peur que tu cesse de m'aimer. J'ai confiance en ta tendresse, mais j'ai peur pour ta petite peau, pour ton corps, tu es menacée par le dedans et le dehors. Tu ne m'as jamais été si précieuse. Je t'aime passionnément. Je crève de ne pouvoir te tenir dans mes bras et t'embrasser sur tout ton corps".
In Bleistift. 1 S. Folio (332:255 mm). Mit einer Beilage (s. u.). Inhaltsverzeichnis der Partitur des Klavierauszugs seines lyrischen Dramas "Manfred", erschienen im Oktober 1852 in Leipzig bei Breitkopf & Härtel. Schumann ersucht um einen weiteren Probeabzug des gesamten gedruckten Textes mit Einfügung der "Manfred"-Übersetzung von Karl Adolf Suckow, genannt Posgaru: "Ich bitte noch um eine Revision des dem Ganzen vorzudruckenden Textes mit gef[älliger] Beilage der Uebersetzung von Posgaru. / R. Sch.". - Die Ouverture von Schumanns Dramatischem Gedicht in drei Abteilungen nach Lord Byron für elf Sprechrollen, sieben Solostimmen, fünfstimmigen Chor und Orchester op. 115 erlebte ihre Uraufführung am 14. März 1852 im Leipziger Gewandhaus unter Schumanns Leitung. Die Uraufführung des gesamten Werks fand - in szenischer Form - schließlich am 13. Juni 1852 im Weimarer Hoftheater unter der Leitung von Franz Liszt statt; Regie führte Eduard Genast. Schumann selbst konnte daran nicht teilnehmen. - Stark fleckig und gebräunt; kleine Randläsuren und Einrisse. Beiliegend ein gedr. Programm zur Robert und Clara Schumann-Feier zum sechzigjährigen Künstlerjubiläum von Clara Schumann in Frankfurt am 26. Oktober 1888 (kleine Randläsuren und etwas angestaubt; das Deckblatt lose).
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An Franz Schäffer, den Chef der Leipziger Niederlassung des Musikverlags von Skrjabins Mäzen Mitrofan Beljajew: "Ich sende Ihnen die Revisionen (nur einigen) und werde bald auch die übrige senden. Da ich hier wänigstens ein Jahr bleiben hoffe, so bitte ich Sie die Abzüge, wie auch die 5 Exemplare der schon gedrückten Compositionen mir nach Vesenaz zu schicken [...]". - Bl. 1 mit einem kleinen Einriss am rechten Rand.
8vo. 4 pp. on bifolium. Important letter in French, to Sophie Duvaucel, about Manzoni's "Promessi Sposi" ("The Betrothed"). Stendhal is to receive the third volume of the novel from General La Fayette: "There is a problem, it does not exist, or at least M. Manzoni only published the first half of this third volume. He thinks his novel is boring and it is said that he will not finish it. […] Mr. Ugoni from Brescia is the man in Paris who could most probably purchase the first half of the third volume for you. Mr. Fauriel, the only scholar in Paris who is not pedadantic, the old friend of Mme de Condorcet, is a close friend of Mr. Mazoni and has 'Gli Sposi' translated for a Mr. Trognon. This Mr. Trognon is the brother of the tutor of Monseigneur the Count of Beaujoulais or the Prince of Joinville, or it is the tutor himself. The princes live at the royal palace. Mr. Fauriel visits Mlle Clarke, where Mme Alexander could speak to him […]" (transl.). Though Stendhal made references to Manzoni's novel in Rome, Naples and Florence, its success probably displeased him. In his "Mélanges de littérature", Stendhal characterizes Manzoni as "excessively devout" and writes that "The Betrothed" are "overly praised", although he recognizes the book shows the existence of "Bravi" during the Spanish Government. - Sophie Duvaucel (1789-1867), daughter-in-law of Georges Cuvier, was one of the most endearing figures of the group of the "Jardin des Plantes". She assisted the naturalist in his works.
Zusammen 9¾ SS. auf 18 Bll. 8vo. Jeweils mit eh. adr. Kuvert. An den Konzertagenten Arthur Bernstein in Hannover bezüglich Termin- und Programmgestaltung: "Unter 1500 M. kann ich nicht in Hannover dirigiren, in Kriegszeit, Nota bene! Wenn Sie dieses Honorar acceptiren u. Ihr, bitte umgehend zu bestimmendes Datum, eventuell 25. Oktober, 26. Oktober, 30., 31. Oktober, mir paßt, komme ich gerne, aber nur um diese Zeit. November u. Dezember unmöglich […] (4. VII. 1915). - "Bevor ich Ihnen Programmvorschläge mache, muß ich wissen, welche meiner Werke das Blüthner-Orchester in seiner jetzigen Verfassung leisten kann. Bitte, fragen Sie daselbst an! Slezak könnte eventuell Friedenserzählung u. Schlußgesang aus Guntram, oder Gesänge mit Orchester u. Lieder mit Klavier singen […]" (13. VIII. 1915). - Das Blüthner-Orchester war ein 1907 in Berlin gegründetes Sinfonieorchester, das ab 1925 als Berliner Symphonie-Orchester weitergeführt wurde. Richard Strauss bevorzugte für sich und sein Spiel mit der Dresdner Hofkapelle in Berlin und Dresden die "Concertdirektion Artur Bernstein Hannover, Holzgrabenstr. 6". - Jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf bzw. Adresse (u. a. Landhaus Richard Strauss / Garmisch" und "Hotel Bellevue Dresden").
1 S. 8vo. Aus der Anfangszeit der revolutionären Unruhen im russischen Zarenreich (1905-07): Tolstoi sendet einem seiner vielen Besucher einen Nachtrag zu den während eines Besuchs erläuterten Themen betreffend die revolutionäre Bewegung in Georgien. - Tolstoi sei nach dem Besuch noch eingefallen, dass ein von ihm stammender Briefwechsel über das Geschehen in Georgien die "Sache" gefährden könne, und er bitte den Adressaten deshalb, Stillschweigen darüber zu bewahren: "L'idée m'est venu après votre départ q'une correspondance sur le mouvement qui se produit en Georgie, surtout provenant de moi, pourait nuire à la chose. Vous m'obligerez de n'en pas parler [...]". - Tolstoi notierte in seinem Tagebuch am 29. I. 1905 den Besuch des Georgiers und Revolutionärs M. K. Kipiani, der Tolstoi über die weitläufige regierungskritische Opposition in Georgien und über die Übernahme der Regierunggeschäfte durch das Volk informierte. Neben der Arbeit an etlichen Büchern, in die Tolstoi vertieft war, beschäftigte ihn zu jener Zeit besonders seine allgemeine regierungskritische Schrift "Edinoe na Potrebu", die im selben Jahr auch in englischer Sprache erschien ("The One Thing Needful"). - Leicht knittrig und braunfleckig.
8vo. 1 p. With autograph address. To the German lyricist Alfred Vagts (1892-1986), telling him that the two poems he had sent will be published separately in "Zeltweg" and "Dada": "[...] Perhaps you will send us some other ones [...]" (translated from the German original).
Offprint from: "Chronik des Wiener Goethe-Vereins", vols. LII and LIII. Pages 113-146. Original wrappers (spine defective, cover with multiple creases). Wittgenstein's proof copy of Hänsel's essay on Goethe's "Farbenlehre" with his often scathing autograph annotations (in German): "If you only would shut up and keep out of it!" (p. 122), "You are not Goethe" (p. 124), "Christian peoples are not Christianity" (p. 145). - Wittgenstein and Hänsel had met in the POW camp at Monte Cassino. Wittgenstein visited Vienna during Easter 1949, and Hänsel gave him the offprint to read. "The friendship between Wittgenstein and Hänsel had then lasted three decades, and during this time Wittgenstein uttered many a brusque word about Hänsel's ideas. To be sure, the aggressive, vicious tone is irritating" (cf. Christian Paul Berger, in: "L. Hänsel - L. Wittgenstein. Eine Freundschaft", Innsbruck [1994], p. 339). - "Hänsel was an uncommonly well-read man; above all, he appreciated Pascal, St. Augustine, Kierkegaard, and Goethe, about whom he wrote numerous essays. He studied modern issues of Christianity and the church, the philosophy of values, epistemology, and basic questions of education. Hänsel was considered a conservative: like Wittgenstein, he favoured 'tradition' in matters of literature, art, music, and 'the modern life' in general. For Wittgenstein, Hänsel embodied both the classical Austrian tradition and the faculty to perform an observant examination of current trends in culture and criticism. Harshly though Wittgenstein chastises Hänsel, his letters repeatedly end with his criticising the failures attributed to his friend even more sharply in himself" (cf. Ilse Somavilla, Der rechte Ton, in: ibid., p. 325). - Numerous pencil marginalia, underlinings, deletions and corrections by Wittgenstein.
4to (203 x 130 mm). 4 pp. In French. On November 19, Zola writes to his wife: "I see that your day on Saturday was well spent: a visit at the curiosities merchants, lunch with the Luzzattos, a visit in the Coliseum, dinner at the Embassy. And how you pressed yourself to get double the benefit! You speak of leaving Rome Tuesday evening, that is, today. You will thus not have received the letter in which I advised you to stay until the Consistory. You have to return in the end, if you have had enough. Only, I am a bit embarrassed about my letters, as you didn t send me the dispatch I asked you to send three days before you leave Rome. I'll take the chance and continue to write you at the Grand Hotel, from where my letters will no doubt be forwarded to you. Today I did up my first small packages and sent the first two chapters of Rome to the translators. Caponi will have these two chapters in his hands this evening, with the authorization to begin in La Tribuna of December 23. I haven't seen Caponi again; the seven hundred francs are embarrassing to him. I have negotiated everywhere for Rome except with Spain and America. Spain will come, but I doubt very much that America will this time. That will make a hole. All the same, I am counting on the translations bringing in thirty to forty thousand francs, which is a reasonable figure. After my lunch, Jules having told me the masons had finished their work in the old pit, I went down to see. That will make a superb cellar, much bigger than our old wine cellar. It will be cooler than the one we re using now; and you could store wine there. But I think it ought rather to be made into a coal cellar. One could easily store thirty or forty thousand kilogrammes there if there were a real reason for buying coal en gros, in great quantity. You will see. I took the liberty of opening a letter addressed in your name and stamped with a stamp of Lagesse; and I was right, for it contained simply a receipt for two hundred francs that he no doubt owed you. Giacomelli has lost his wife. I am sending him your card and mine, with a word of sympathy. The day was quite cold and foggy. This is decidedly villainous weather. As soon as you are back, we will really move into our winter quarters. I forgot to say regarding the new cellar that the work on everything having to do with the other rooms is going to begin shortly. The architect of the house had a long meeting with the architect of no. 23, for it seems that there are very complicated questions about the wall in between. Happily, we didn t take it inside. But I will be content when our rooms upstairs are also finished. And that s all for today. Our journal is about to end, for your return is near. For me, your letters were a great pleasure every morning and I am happy to think that mine followed you everywhere, reminding you that the house was waiting for you and that you have an old and good friend there who loves you and in spite of everything dreams of your happiness as if it were his own. Monsieur Din just made me rage. He had stayed under... and I looked for him everywhere. I told him you were about to return, and I think he understood...". The following day, on the 20th, Zola writes: "This morning I received your letter in which you fixed your return for Monday. If thus you keep this date and if you don t stay in Rome until the Consistory, this letter is the last you will be able to receive in Rome, as it will arrive Friday morning and you should be leaving on Friday evening, according to the data you gave me. Thus, I am embarrassed as to an address for the letter I ll write you this evening and which will depart tomorrow. I m going to await your letter of tomorrow, and I ll make my decision if you have stuck to yours. In this case, this letter would be the last which I would send you to Rome, and I would address the one this evening to Turin, general delivery. By the way, I think Monday is an excellent date for your return".
- [Bruxelles] Vendredi 12 mai 1865, 13,2x20,8cm, 1 page sur un feuillet remplié. - Lettre autographe signée de Charles Baudelaire, rédigée à l'encre, adressée à sa mère. Quelques soulignements, biffures et corrections de l'auteur. Cette lettre a été publiée pour la première fois dans Charles Baudelaire, Dernières lettres inédites à sa mère en 1926. Ancienne collection Armand Godoy n° 197. Précieuse lettre de l'époque bruxelloise, exil volontaire du poète à la fin de sa vie. «?Il est douteux que j'habite quelque part à Paris. Je crois que j'habiterai surtout une voiture dans laquelle je ferai, si je peux, toutes mes courses en un ou deux jours.?» Angoissé par Paris - cité des vices et des créanciers - il appréhende cette brève visite. L'exil bruxellois est en effet synonyme d'échec pour le poète qui ne cesse, depuis son arrivée en Belgique, de repousser son retour en France. Pourtant, impatient de quitter le plat pays qu'il exècre, il raille ses autochtones?: «?On est lent ici.?» Le poète, comme jadis l'élève de dix-sept ans qui affirmait à sa mère qu'il allait se ressaisir, promet : «?Me voici en mesure d'accomplir tous mes plans. Je ne sais comment t'exprimer ma reconnaissance ; et je crois que la meilleure manière sera d'exécuter mes promesses.?» Littéralement obsédé par cette mère sacrée «?qui hante [son] cur et [son] esprit?», le «?fils reconnaissant?» s'estime incapable d'atteindre sa destinée poétique sans une attention maternelle exclusive. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An seinen nicht namentlich genannten Verleger Fritz Simrock ("Bester") über dessen Bitte, ein Streichquartett des 1884 verstorbenen Bedrich Smetana zu arrangieren. Nachdem Brahms abgelehnt hatte, versteht Simrock seine Entscheidung nicht und Brahms ist gezwungen, dem Verleger die Gründe für seine Ablehnung erneut zu erläutern: "Ich habe keine Hintergedanken wenn ich Dir schreibe. Schiebe mir also keine unter, sonst kann man - überhaupt nicht reden. Ich sagte wohl deutlich: was Smetana schreibt hat immer Hand u. Fuß - wenn auch nicht immer wohlgebildete. Aber ich weiß nicht chirurgisch einzugreifen, wie bei - manchem Andern möglich wär. Des 4tetts wegen scheint mir, Du solltest Dvorak deshalb angehen. Er ist mir nicht allein an Fixigkeit über, es hat noch sonst manchen Grund, daß er hier vielleicht dreister eingreift. Ich habe vergessen, wo d'Albert in Berlin wohnt, und bitte ihn eben, mir dort ein Zimmer zu bestellen. Aber auch in dieser Sache läßt Du mich Anderes sagen, als ich gesagt - also auch gemeint habe! Herzlich hoffe ich, es gehe dort alles so glimpflich weiter u. sage Allen m. besten Grüße u. Wünsche fürs neue Jahr […]". - Von zwei Knickfalten wegen Kuvertierung abgesehen tadellos erhalten. Gedruckt in: Deutsche Brahms-Gesellschaft (Hrsg.), Brahms' Briefe an Peter Joseph Simrock und Fritz Simrock, Bd. IV. (GA Bd. XII), Berlin, 1919, S. 187, Nr. 902.
- Paris 11 février 1844, 10,4x13,6cm, quatre pages sur deux feuillets. - Trois lettres autographes signées par Gérard de Nerval (2 pages signées «?Gérard?»), Théophile Gautier (1 page) et un troisième scripteur qui n'a pas signé (1 page), adressées à Louis Desessart. La troisième lettre a été rédigée par un certain «?Robert?» (cf. la lettre de Nerval) Louis Desessart, éditeur attitré de Théophile Gautier, publia avec Barba la pièce Léo Burckart de Nerval en 1839. À la suite d'ennuis financiers, il fut contraint de se réfugier «?dans cette triste et charmante ville de Bruxelles?». Les trois amis rédigent ce courrier à Paris, où ils se sont retrouvés au retour du long voyage en Orient qu'entreprit Nerval?: «?J'ai vu l'Égypte 6 mois?; puis j'ai séjourné en Syrie 3 mois - à Constantinople 4 mois le reste en route. C'est assez beau. Je ne m'amuse plus qu'en voyage et je vis double autant que je puis.?» Ce voyage force l'admiration de Théophile Gautier qui ne se rendra que des années plus tard en Turquie et en Egypte?: «?Je suis à Paris et voudrais être au Caire d'où Gérard arrive.?» L'exotisme des voyages lointains contraste ici violemment avec la tristesse et l'austérité de l'Europe?: «?Quelle tristesse que Paris quand on revient des pays éclairés du soleil.?» (Nerval) D'autant plus que, loin des rêves d'évasion, Paris rime avec travail et mélancolie?: «?Nous sommes comme les gens malades qui ne se trouvent bien nulle part. Je crois que le bon temps est passé et que les bonnes heures d'autrefois où nous disions tant de sages folies ne reviendront plus. À quoi sert de vivre puisqu'il faut travailler et qu'on ne peut ni voir ses amis ni leur écrire ni rien faire de ce qu'on voudrait ??» (Gautier) Les deux écrivains sont très compatissants quant à l'exil belge de leur ami, Bruxelles apparaissant ici comme la capitale du spleen?: «?Quoi?! Vous êtes encore dans cette triste et charmante ville de Bruxelles?! [...] Bruxelles est encore plus noir, pauvre garçon?!?» (Nerval) Cette triple lettre a en réalité été rédigée à l'initiative de «?Robert?»?: «?N'est-ce pas, mon cher ami, que je suis habile à faire oublier mes torts ? [...] je trouve le moyen en compensation, de t'envoyer ces autographes de deux de tes [...] camarades, de tes plus doux souvenirs, de deux célébrités qui malgré toutes leurs sympathies, toute leur affection pour toi, ne t'eussent jamais écrit un mot, si je ne leur avais pas taillé leurs plumes, affrété leur papier, comme à de petits enfants boudeurs, et si je ne leur eusse dit?: écrivez tout de suite, tout de suite à l'exilé que vous aimez le mieux.?» [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
- 1er avril 1793, 15,6x20cm, une page sur un feuillet. - Lettre autographe inédite datée et signée, rédigée à l'encre noire et adressée à un notaire. Au verso, probablement de la main d'un secrétaire, la mention « Sade du 1er avril 1793 » ; sous cette mention, une courte phrase de la main du Marquis : « pour que j'écrire à Gaufridy de lui envoyer de l'argent ». Quelques pliures transversales inhérentes à la mise sous pli. Longue lettre adressée à un notaire alors que le Marquis, rendu à la liberté le 2 avril 1790 par l'abolition des lettres de cachet, est libre et tente de mettre de l'ordre dans ses affaires. Après la Révolution ses fils ont émigré et il ne les a pas suivis. Son nom figure pourtant sur la liste des personnes ayant quitté la France en raison des troubles révolutionnaires : « J'espère qu'avec tout cela je parviendrai à faire effacer mon nom de dessus cette fatale liste d'émigrés. » Soucieux de ne pas être considéré comme un ci-devant Marquis en cette période précédant la Terreur, il insiste sur la persécution dont il serait victime malgré sa bonne volonté : « C'est une atrocité sans exemple que de m'avoir joué un pareil tour à moi qui n'ai pas quitté Paris depuis la révolution, et qui depuis cette époque n'ai pas cessé de donner les preuves les moins équivoques de mon patriotisme ». Sade dénonce également dans cette missive la complexité des rouages de l'administration française après la Révolution : « Je viens d'envoyer à M. Lions le certificat de résidence qui convient et j'y ai joint une pétition au district qu'il me dit être (...) essentielle. » Impécunieux, il prie son avocat « d'exciter le zèle de ceux qui [lui] doivent et de les engager à compter le plus d'argent qu'il percevront tout de suite à M. Gauffridi (sic) » et n'hésite pas à se montrer complaisant pour arriver à ses fins : « ne me ménagez pas alors je vous en conjure (...) conservez moi toujours votre soin et votre amitié (...) Je vous embrasse et salue de tout mon cur. » Les efforts de Sade seront vains, en décembre 1793 il est incarcéré aux Madelonettes, avant d'être admis, grâce à sa bonne amie Mme Quenet, à la maison Coignard de Picpus, un établissement de santé abritant les riches suspects. Intéressante lettre inédite montrant l'infortuné Marquis aux abois, lors de l'un de ses rares moments de liberté. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
- Nrf, Paris 1932, 12x19cm, broché. - New edition. Spine very discreetly restored, a few fold marks on the front cover. Exceptional copy signed and inscribed by Antoine de Saint-Exupéry: "For Jean Lucas. With all my true friendship cemented by sand (the play on words is bad but the heart is there). In memory of the beautiful orgies of Port Etienne." ("Pour Jean Lucas. Avec toute ma vraie amitié cimentée par le sable (l'astuce est mauvaise mais le coeur y est). En souvenir des belles orgies de Port Etienne." with a drawing of a naked girl. Saint-Exupéry inscribed this copy of his first book to Jean Lucas, a fellow pilot at l'Aéropostale, who prepared with him in 1935 his famous Paris-Saigon raid during where he famously crashed "in the center of the desert" of Libya. His accident as well as the stopovers in Port Etienne with Lucas will be told in his masterpiece Wind, Sand, and Stars. Lucas will celebrate at his side the great literary success of this last novel (winner Grand Prix of the French Academy) at Consuelo's flat in Paris, with writer Léon-Paul Fargue and the Werth couple. In this long and humorous inscription, the writer evokes moments spent in 1931 in Port-Etienne, now Nouadhibou in Mauritania, where "Lucas, head of the airport, turns, night and day, the gramophone which, so far from life, speaks to us a language half lost, and causes a melancholy without object which curiously resembles thirst" (Wind, Sand, and Stars). In this refuge where "the threats are dampened by so much sand" a fraternity itself "cemented by the sand" was born between these pioneers of aviation. Braving all imaginable dangers, Saint-Exupéry flew mail from France to Casablanca in a Laté 26. He recalls here his stopovers, the "beautiful orgies of Port-Etienne" in the burning solitude of these remote lands: "Located on the edge of unsettled territories, Port-Etienne is not a city. There is a fort, a hangar and a wooden hut for the crews of our country" he writes in Wind, Sand, and Stars. In the company of Lucas and the captain-governor, he kills boredom with chess games, conjuring tricks, naval battles, games of hangman, long stories of flights and girls, as the explicit ink drawing at the bottom of the page seems to attest... many crazy evenings of which this letter and this drawing preserve the memory. One night in July 1939, Lucas cured him of his "blank page syndrome" by locking him in his room so that he could finish his preface to the book by aviator Anne Morrow Lindbergh. At the end of the war, the inconsolable Léon Werth, to whom Saint-Exupéry dedicated The Little Prince, wrote to Jean Lucas: "The armistice without Tonio is not quite the armistice". An exceptional gesture of friendship from the "Lord of the Sands" to his faithful brother in arms. Lucas was one of the rare intimates the writer confided in (Saint Exupéry, Une vie à contre courant, p. 264). [FRENCH VERSION FOLLOWS] Nouvelle édition. Dos très discrètement restauré, quelques marques de pliure sur les plats de couverture. Précieux envoi autographe signé d'Antoine de Saint-Exupéry : "Pour Jean Lucas. Avec toute ma vraie amitié cimentée par le sable (l'astuce est mauvaise mais le coeur y est). En souvenir des belles orgies de Port Etienne." enrichi d'un dessin représentant une jeune fille nue. Saint-Exupéry adresse ce très bel envoi sur son premier livre à Jean Lucas, compagnon de vol à l'Aéropostale, qui préparera avec lui en 1935 son célèbre raid Paris-Saïgon lors duquel l'écrivain-aviateur s'écrasera « au centre du désert » de Lybie. Son célèbre accident ainsi que les escales à Port Etienne avec Lucas seront contés dans Terre des Hommes. Lucas célébrera à ses côtés chez Consuelo rue Barbet de Jouy, avec Léon-Paul Fargue et le couple Werth, le grand succès littéraire de ce dernier roman et son obtention du Grand Prix de l'Académie Française. Dans cette longue dédicace, l'écrivain fait allusion aux moments passés en 1931 à Port-Etienne, actuelle Nouadhibou en Mauritanie
- Nohant 21 décembre 1867, 13,4x20,7cm, deux feuillets sous chemise et étui. - Lettre autographe de George Sand adressée à Gustave Flaubert datée du 21 décembre 1867, 8 pages sur deux feuillets rempliés. Publiée dans la Correspondance, XX, pp. 642-645. Issue d'une des plus belles correspondances littéraires du siècle, cette lettre écrite à la veille de Noël 1867 est un sublime témoignage de la franche amitié entre George Sand, le «?vieux troubadour?» et Gustave Flaubert baptisé «?cul de plomb?» après avoir décliné son invitation à Nohant pour achever l'Éducation sentimentale. Malgré les dix-sept ans qui les séparent, leurs tempéraments opposés et leur conception de la vie divergentes, le lecteur est saisi par la tendresse mais aussi l'étonnante verdeur de cette longue confidence de George Sand. Alors au faîte de sa gloire littéraire et à la joie de son théâtre de Nohant, Sand s'entretient longuement de politique, de leur séparation, de leur conception du travail d'écrivain, de la vie même. Dans cette lettre à l'allure de «?courant de conscience?», Sand couche naturellement et librement sur le papier huit pages de conversations avec l'écrivain, qui ne fait que de trop rares et brèves apparitions à Nohant?: «?Mais comme je bavarde avec toi?! Est-ce que tout ça t'amuse' Je le voudrais pour qu'une lettre de causerie te remplaçât un de nos soupers que je regrette aussi, moi, et qui seraient si bons ici avec toi, si tu n'étais un cul de plomb qui ne te laisses pas entraîner, à la vie pour la vie?», tandis que chez Flaubert, alors plongé dans l'écriture de l'Éducation sentimentale, la devise est plutôt l'art pour l'art. Cette fin d'année 1867 est marquée par la douleur de la disparition d'un «?presque frère?», François Rollinat, que Sand apaise par ses lettres à Flaubert et les soirées animées à Nohant?: «?Voilà comme je vis depuis 15 jours que je ne travaille plus. [...] Ah'?! quand on est en vacances, comme le travail, la logique, la raison semblent d'étranges balançoires?». Sand lui reprochait volontiers de travailler sans relâche dans sa robe de chambre, «?l'ennemi de la liberté?», alors qu'elle, courait par monts et par vaux, de Cannes à la Normandie, jusque sur les terres de l'écrivain qu'elle avait visitées en septembre. À cette occasion, Sand avait relu avec bonheur Salammbô dont quelques lignes se retrouvent dans Mademoiselle Merquem, sa dernière uvre en date. Leur amitié littéraire et virile, comme celle avec Rollinat, défia toute la vieille garde des littérateurs qui affirmaient l'impossibilité d'une liaison sincère entre l'homme et la femme. Sand, qu'on a tour à tour qualifié de lesbienne, de nymphomane, rendue célèbre pour ses amours retentissantes et si diverses, entame une longue et riche correspondance avec Flaubert pour qui elle est une mère et un vieil ami. Le «?vieux troubadour?» ou «?vieux cheval?» ne se considérait même plus comme femme, mais comme un être quasi-homme, rappelant ses travestissements de jeunesse et son formidable mépris des barrières entre les sexes. À Flaubert qui avait écrit à celle qu'on surnomma la «?papesse des gynandres?»?: «?Pour mieux tirer à l'arc, elles s'écrasaient le téton?», en évoquant les Amazones?; Sand répond «?Je ne suis pas dans ton idée qu'il faille supprimer le sein pour tirer l'arc. J'ai une croyance tout à fait contraire pour mon usage et que je crois bonne pour beaucoup d'autres, probablement pour le grand nombre?». Guerrière certes, mais guerrière pacifique, Sand a volontiers adopté les usages d'un monde de lettrés misogynes, tout en ayant su rester elle-même?: «?Je crois que l'artiste doit vivre dans sa nature le plus possible. À celui qui aime la lutte, la guerre?; à celui qui aime les femmes, l'amour?; au vieux qui, comme moi, aime la nature, le voyage et les fleurs, les roches, les grands paysages, les enfants aussi, la famille, tout ce qui émeut, tout ce qui combat l'anémie morale.?» ajoute-t-elle ensuite. Belle évocation de sa «?période verte?», ce passage c
- Paris 25 Juin 1854, 11,5x18,5cm, une page recto-verso. - Handwritten letter dated and signed by Charles Baudelaire to Philoxène Boyer concerning the intriguing Léontine B. Paris 25 Juin 1854 | 11.5 x 18.5 cm | one page recto-verso Handwritten two-page letter, dated 25 June 1854, and signed by Charles Baudelaire to Philoxène Boyer, whom he calls «my dear Lyrique,» in which he apologises for having missed a meeting with him, he confesses his impecuniosity to him and reports to him on the efforts made by Léontine B., an intriguing person who will end up compromising Philoxène Boyer because of his debts, to attend a party to which she is not invited and which holds a certain jealousy: «You surely assume my dear Lyrique, that yesterday something serious happened for me to have missed this meeting. Here is what I would have told you: 1 - my money has not come; but it will come. / 2 - Léontine is obstinate. I am convinced that I have fulfilled my confidence mission very well. I came back three times. When I finally could explain to her carefully that this party was for family, secret, that Boyer himself was supposed to ignore it, - she replied: Well it's no longer a secret since I know.» Finally, while recognising Léontine as «a very original turn of mind» and although the attitude of this troublesome scheme: «causes you worry and I understand...,» Charles Baudelaire pleads for indulgence and leniency: «since she persists so proudly, I would urge you to let the event run. It is after all only the homage of a dizzy mind.» [FRENCH VERSION FOLLOWS] Lettre autographe, datée du 25 Juin 1854, et signée de deux pages de Charles Baudelaire à Philoxène Boyer, qu'il surnomme "mon cher Lyrique", dans laquelle il s'excuse d'avoir manqué un rendez-vous avec lui, lui avoue son impécuniosité et lui rend compte des efforts déployés par Léontine B., une intrigante qui finira par compromettre Philoxène Boyer en raison de ses dettes, pour assister à une fête à laquelle elle n'est pas conviée et qui en retire une certaine jalousie : "Vous présumez bien, mon cher Lyrique, qu'il a fallu hier quelque chose de grave pour que j'aie manqué ce rendez-vous. Voici ce que je vous aurais dit : 1 - mon argent n'est pas venu ; mais il viendra. / 2 - Léontine s'entête. Je suis persuadé que je me suis très bien acquitté de ma commission de confiance. Je suis revenu à la charge trois fois. Quand enfin j'ai pu lui expliquer soigneusement que cette fête était familiale, secrète, que Boyer lui-même était censé l'ignorer, - elle m'a répondu : Eh bien, ce n'est plus un secret puisque je le sais." Enfin, tout en reconnaissant à Léontine "un tour d'esprit très original" et bien que l'attitude de cette encombrante intrigante : "... vous cause de l'inquiétude et je le comprends...", Charles Baudelaire plaide pour l'indulgence et la clémence : "puisqu'elle s'entête si fièrement je vous engagerais à laisser courir l'évènement. Ce n'est après tout que l'hommage d'un esprit étourdi."
- 30 mai 1865, 13,7x21,1cm, une page sur un feuillet. - Lettre autographe signée de Charles Baudelaire adressée à Narcisse Ancelle, rédigée à l'encre noire sur un feuillet de papier bleu. Pliures inhérentes à l'envoi, trois infimes petits trous sans atteinte au texte. Cette lettre a été retranscrite dans les Oeuvres complètes volume 11 publiées en 1949 par L. Conard. Emouvante missive bruxelloise adressée au célèbre notaire familial devenu en 1844 le conseil judicaire de Charles chargé de gérer sa rente et ses dettes exponentielles. Une relation complexe s'établit entre le poète et son tuteur, mêlant nécessité et défiance, mais témoignant néanmoins d'un véritable respect mutuel entre les deux hommes. Cette correspondance, dépourvue de l'affectivité des lettres à sa mère ou des circonvolutions dans ses échanges avec les créanciers, constitue une des plus précieuses sources biographiques du poète. En effet, la dépendance financière de Baudelaire le contraint à une très grande transparence avec son tuteur et chacune de ses lettres à Ancelle résume admirablement ses pérégrinations. Ainsi, cette lettre évoque-t-elle le terrible enlisement du poète en Belgique et son retour sans cesse reporté à Paris: . Lorsqu'il écrit, Baudelaire est encore à Bruxelles à l'Hôtel du Grand Miroir, « 28 rue de la Montagne » (mais il ne faut pas écrire le nom de l'hôtel, sinon les lettres ne lui parviennent pas directement), où il se meurt d'ennui, de maladie et de rancur contre un pays dans lequel, innocemment, il croyait trouver la gloire. Cette annonce de départ imminent pour Paris, "Deux ou trois jours après votre réponse je partirai", fait écho à toutes les promesses similaires que le poète adresse depuis près d'un an à ces correspondants. Celle-ci sera avortée, comme toutes les autres car, comme il l'avoue à Ancelle un quelques mois plus tôt, Paris lui « fait une peur de chien ». Ce n'est qu'en août 1865 qu'il accomplira un ultime et court séjour en France avant son apoplexie fatale. Son retour, "Je suis très attendu à Paris et à Honfleur" était pourtant motivé par une raison impérieuse : négocier avec un éditeur, grâce à l'intervention de Manet, la publication de son recueil de réflexions sur ses contemporains qu'il a déjà intitulé « mon cur mis à nu » et dont le manuscrit est en partie chez sa mère à Honfleur. Nouvel échec, l'uvre ne paraîtra qu'en 1897, 30 ans après la mort de Baudelaire. Mais c'est sans doute la référence aux « deux grands tableaux [qu'il veut] expédier à Honfleur », qui donne tout son sel à cette lettre. Baudelaire évoque en effet sa volonté de rapatrier des peintures de sa collection déposés chez divers prêteurs ou restaurateurs, et dont il avait déjà envoyé une liste à Ancelle quelques mois plus tôt. Parmi ceux-ci, quels sont ceux qu'il voulait ramener à sa mère ? Le portrait de son père, le Boilly, le Manet, un Constantin Guys ? Il n'est fait aucune mention dans les autres lettres de ce transport artistique et du « reste » auquel seront joints les tableaux. Cette volonté d'"expédier à Honfleur" ses biens précieux, témoigne pourtant du désir du poète affaibli de s'installer définitivement dans la « maison-bijou » de sa mère à Honfleur, ilot de sérénité dans lequel Baudelaire rêve d'une paisible retraite où tout ne serait à nouveau « qu'ordre et beauté, luxe, calme et volupté ». Il y retournera en effet, paralysé et muet, mais pour une dernière année d'agonie après sa crise syphilitique. L'hôtel du Grand Miroir, quant à lui, restera sa dernière véritable demeure comme cela sera noté le mardi 3 avril 1866, sur le registre des entrants à la Clinique Saint-Jean : « Nom et prénoms : Baudelaire Charles. « Domicile : France et rue de la Montagne, 28. « Profession : homme de lettres. « Maladie : apoplexie. » Belle lettre à celui qui fut à la fois le persécuteur et le protecteur de Baudelaire. Il accompagna le poète jusqu'à sa mort, avant de devenir l'éxécuteur testamentaire de la famille. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]