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(5), 135 (statt 146) Bll. mit 110 Einträgen (davon 87 im Register verzeichnet). Originaler blau marmorierter Pappband (berieben und bestoßen). Dreiseitiger Rotschnitt. Qu.-8vo (ca. 180 x 103 mm). J. F. L. Sahl war Sohn des fürstlichen Lustgärtners Johannes Lorenz Sahl aus dem Hofgärtnergeschlecht Sahl in Gotha; der Onkel Johann Conrad Sahl (1744-88) war ab 1762 Obergärtner zu Gotha. Die Eintragungen reflektieren die Lebensstationen der Familie in den Jahren kurz vor der revolutionsbedingten Vertreibung aus Buchsweiler (Unterelsass) im Jahre 1793 und Sahls anschließenden Jahren als Kanzlist bei der Provisorischen Regierung in Pirmasens (bis 1794) sowie als Kassensekretär bei der Hessischen Brigade in den Niederlanden (ab 1794-95). - Am 9. Jänner 1792 widmet der landgräfliche Archivar Christian Carl Kuder (1757-1820) Sahl das Wort: "Wo es uns wol gehet, da sey unser Vaterland" (7r); am Folgetag schreibt sich Magdalena Sophia Pfersdorff (1734-99) ein, Mutter des elsässischen Dichters und Wieland-Freundes Karl Friedrich Kasimir Pfersdorff (1769-1847) und über ihren Mann mit der Familie Händels verwandt: "Die Tugend dienst sich selbst zum Lohn / Sie ists allein die uns erhöht / Und der hat mehr als eine Kron / Der sie verdient und nie verschmäht" (16r). Drei Tage später wiederum schreibt sich Sahls Schwester Louise ein: "Sei Edel und gut, so wirst Du auch glüklich sein" (26v). Louise sollte 1794 Johann Conrad Sckell (1768-1834) heiraten, den späteren Hofgärtner in Belvedere, und wurde so Mutter des Dornburger Hofgärtners Karl August Sckell, der für Goethe den Weimarer Gingkobaum pflanzte und dessen Gespräche mit Goethe in dessen Tagebüchern verewigt sind. - "Freund! Der Mann mit edler Seele / ist ein Engel in der Welt, / er sey König oder zähle / sein erbettelt Kupfergeld" (55r), schreibt am 2. Juli 1794 in Antwerpen der Theologe Friedrich Ludwig Lichtenberg (1770-1846), Großneffe von Georg Christoph Lichtenberg, in Sahls Stammbuch. Am 10. September trägt sich der jungverstorbene Lichtenberg-Freund Friedrich Bechstatt (1775-99) ein: "Der Freundschaft heiliges Band trennt ewiges Nichtsseyn nur" (8v). Die undatierte Widmung "Die Wahrheit ist dem Biedermann das Heiligste, Schmeichelei und kriechende Gefälligkeit sind seiner Natur zuwider" (39r) stammt von Daniel Gottlieb Auber (1784-1835), Schwiegervater der Amalie Buff, einer Nichte der Charlotte Buff, die Goethe die Vorlage zur "Lotte" im Werther lieferte. Weiters zu nennen sind auch der elsässische Radierer, Maler und Sammler Friedrich Koch (1771-1832, 139v), der Generalstabsarzt Georg Friedrich Reuling (1739-99, 60r) sowie der Theologe und Schriftsteller Friedrich Ludwig Textor (1765-1822): "Menschenliebe ist besser, als Orthodoxie" (54r). - Der Großteil der Einträge sind in deutscher, sechs in französischer, zwei in niederländischer und drei in lateinischer Sprache abgefasst. Eingetragen haben sich neben den Honoratioren von Buchsweiler, Freunden und Kollegen im Verlauf der jahrelangen Feldzüge auch viele Offiziere der hessischen Truppen, aber auch Kaufleute, Schiffer und Kellermeister der besuchten Orte, daneben eine Reihe von Geistlichen. Beachtlich sind insbesondere die Bezüge zu Georg Lichtenberg und den Sckells, die im Goetheschen Kosmos eine feste Stelle haben. Insgesamt erzählt das Stammbuch eine Vertreibungsgeschichte: die Einträge 1792 in Buchsweiler künden von der noch heilen Welt des Zentrums Hanau-Lichtenbergischer Herrlichkeit vor der Vertreibung durch die französischen Revolutionstruppen, die weiteren Einträge von den kriegsbedingten Ortsveränderungen und Sozialkontakten in den Folgejahren. Ein kulturgeschichtliches Dokument.
Qu.-8vo. 163 Einträge auf zus. 248 SS. (davon 2 nicht paginiert, 71 weiß). Mit reicher Titelillustration, 7 ganzseitigen, 3 halbseitigen und zwei kleinen Aquarellen, 5 montierten und kolorierten Druckgraphiken (davon eine Collage) sowie drei Musikzitaten. Lederband der Zeit mit reicher goldgepr. Rückenverzierung, goldgepr. floralen Deckelbordüren, zentralem Deckelfleuron und Stehkantenvergoldung, dreiseitigem Goldschnitt und marmorierten Vorsätzen. Album mit außergewöhnlich schönen Pinselzeichnungen und kalligraphischen Gestaltungen, die einige der in französischer, deutscher und lateinischer Sprache verfassten Einträge schmücken. Der Stammbuchhalter J. G. Herrmann legte dieses Büchlein gegen Ende seines Besuchs der Kreuzschule in Dresden an und führte es während des Studiums in Leipzig sowie in den ersten Jahren seiner Berufstätigkeit fort. Drei Einträge entstanden erst nach 1800. - Sicherlich am bedeutendsten ist der Eintrag des Dresdner Hofjuweliers Johann Christian Neuber (1736-1808), der sich - sehr selten - mit einer feinen Zeichnung verewigte. Hervorzuheben sind auch Einträge von bekannt gewordenen Söhnen des langjährigen Bürgermeisters von Dresden, Christian Weinlig, namentlich der spätere Komponist und Kreuzkantor Christian Ehregott Weinlig (1743-1813), der Architekt und Oberbauamtszahlmeister Christian Traugott Weinlig (1739-99), der Pharmazeut Christian Gottlob Weinlig (1730-99) und der Geistliche Christian Gotthard Weinlig (1746-79). Weiters finden sich Beiträge von Johann Friedrich Moebius, dem "Peruquier" Gottlieb Dienemann, dem Komponisten Johann Christian Fischer, dem Physiker Christlieb Benedikt Funk[e] (1736-86), dem Organisten der Wenzelskirche in Naumburg Johann Friedrich Graebner (1714-94), dem Pfarrer Johann Gottlieb Holfert (1740-1818), dem Philosophen und Gymnasiallehrer Daniel Gotthold Joseph Hübler (1734-1805), dem Rektor sowie sächsischen Juristen und Beamten in Dippoldiswalde Johann Gotthold Lessing, dem Geh. Kabinettsregistrator Carl Friedrich Lucius (1708-83), dem Stadtmusikus aus Mühlhausen Johann Christoph Poltermann, dem Leiter des von seinem Vater gegründeten Augustusbads in Radeburg Johann Christoph Seydel aus der bekannten Gärtnerfamilie, dem Chirurgen der Artillerie C. G. Wege sowie von Mitgliedern der Familien Facilides, Herrmann, Lechla, Lichtwer, Limmer, Linkge, Nehmitz, Preußner, von Roth, Sinz, Wollesky, Wunderlich u. v. a. m. Die Illustrationen zeigen allegorische Stillleben, Stadtansichten, eine Gartenansicht, römische Gottheiten (Diana, Juno und Hermes sowie Amor und Psyche), eine Darstellung von Hermann dem Cherusker ("der tapfere Held u. Retter Deutschlands") und Landschaften mit einer Schäferin und einem Liebespaar, zudem das kleine Trompe-l'oeil-Aquarell einer geknickten Blattecke. - Der Stammbucheigner, der aus Cämmerswalde gebürtige Jurist J. G. Herrmann, war ab ca. 1777 als Universalerbe seines Großvaters, des Kommissionsrates Karl Gottfried Schubardt, Erb-, Lehn- und Gerichtsherr auf dem sächsischen Rittergut Porschnitz und folglich auch Rechtskonsulent und Gerichtsdirektor in Dresden. Er war der Sohn des Pfarrers in Cämmerswalde, Christian Herrmann (1681-1755), und der Rahel Charitas Schubardt (1697-1777) sowie Bruder des Pfarrers Christian Gotthold Herrmann (1734-92). Herrmann heiratete 1778 in Dresden die Witwe des Oberamtsadvokaten und Sekretärs bei der Oberamtsregierung August Gottfried Fiedler (1736-75), Christiane Eleonore, geb. Richter. - Zwei Seiten mit Spuren alter Montage. Die hs. Paginierung beginnt auf der Versoseite des Vorsatzblatts. Mit Besitzvermerk "Hans Moritz Herrmann" (Riesa 1917) und dessen Erläuterung zum Erhalt dieses Freundschaftsalbums.
Ca. 176 SS. auf 210 Bll. Qu-8vo. (110:163 mm). Mit 2 Aquarellen. Vorwiegend in lateinischer Handschrift auf Papier. Schwarzer Lederband der Zeit mit goldgepr. Rücken und goldgepr. breiten Deckelbordüren mit Eckfleurons, Vorsätzen von Bronzefirnispapier und dreiseitigem Goldschnitt. Umfangreiches, weitgereistes Freundschaftsalbum aus Ungarn mit sehr vielfältigen und unterschiedlichen Einträgen, u. a. von Wolfgang Richard Honorius von Auersperg, David Barányi, Gustav Friedrich Beer, Ernst und Viktor Bengel, Christian Ludwig Bilfinger, Johann Blasius, Jakob Bobor, Jakob Matthias Böhringer, Peter Bosnyák, Johann Ulrich Brastberger, Johann und Andreas Bubenka, Ludwig Heinrich Burry (1721-62, Diakon an der Barfüßerkirche in Augsburg und an der St.-Anna-Kirche), Georg Bernhard Canz, Johann Friedrich Cotta (1701-79), Johann Demian, Ludwig Rudolf Dobner, Leopold Ernst, Josef Richard Eutlhuber, Zacharias Falck, Ludwig Eberhard Fischer, sowie der Theologe Johann Philipp Fresenius (datiert 23. VII. 1754), der 1748 Johann Caspar Goethe und Catharina Elisabeth Textor traute und am 29. VIII. 1749 ihren Sohn Johann Wolfgang taufte. Goethe schilderte Fresenius später als "einen sanften Mann von schönem, gefälligen Ansehen, welcher von seiner Gemeinde, ja, von der ganzen Stadt als ein exemplarischer Geistlicher und guter Kanzelredner verehrt ward" (Dichtung und Wahrheit [1811], Bd. I, S. 335). Ferner sind vertreten der Büchersammler und Jurist Friedrich Wilhelm Frommann (1707-87), Samuel Gazur, Justus Friedrich Goehrung, Georg Gregusch, Johann Friedrich Gross, Moritz Davis Harpprecht, der Theologe Samuel Hajnóczy (Vater des Jakobiners József Hajnóczy), Eberhard Friedrich Hellwag, Jakob Nikolaus Hesler, Daniel Hochholtzer, Wolfgang Friedrich Hochstetter, Johann Friedrich Karlhausen, Sigismund und Johann Samuel Kéler, C. F. Köstlin, Johann Lani (Lányi), Dániel Lehoczky, Johann Friedrich Märklin, Johann Matolai, Michael, Stephan und Matthias Meerwaldt, der Pfullinger Superintendent Gottlieb Immanuel Siegfried Metzger, Karl Stanislaus Mikoviny, Ferdinand Ludwig Mohl, Peter Albert Monincx, Philipp Samuel und Benedikt Wilhelm Münch, Ladislaus Padvan, Gottlieb Christoph Paulus, Johann Adam Paur, der Theologe, Universitätskanzler und hessisch-darmstädtische Generalsuperintendent Christoph Matthäus Pfaff (1686-1760), Michael Pfeiffer, Johann Christoph Eberhard Pichler, Matthias Purtzpichler, Georg und Franz Radvánszky, Fr. Ribiny, Gottlieb Friedrich Rößler, Magnus Friedrich Roos, Johann Ruffini, der Theologe und Tübinger Rektor Christoph Friedrich Sartorius (1701-85), Johann Matthias Schaden, Andreas Schmal, der Jurist und Staatswissenschaftler Heinrich Christian Senckenberg (1704-68), Johann Christian Serpilius, Johann Jakob Stäudlin, Emmerich Horváth Stansich "de Gradecz", Maximilian Friedrich Christoph Steinhofer, Christoph Theophil Stercz, Joseph Torkos (mit hebräisch-lateinischem Eintrag), Franz Tsúrak, Karl Türck von Türckenstein, Johann Konrad Wohlgemuth, und Johann. Zeller. Der aquarellierte Titel zu Beginn mit den Gedächtnispyramiden signiert "G. A. Roesler 1755". - Deckel mit kl. Schnitt- und Schabspuren, der Rücken etwas spröde. Zahlreiche Bll. in der Nähe des Bugs abgetrennt. Durchgehend leicht fleckig, ein Eintrag mit großem Tintenfleck, aber insgesamt sehr gut erhalten.
Zusammen 154 Bll. 8vo. 154 Postkarten des bayerischen Leutnants (ab 1901 Oberleutnants) Richard von Allweyer (geb. 1872), der ab 1900 dem Deutschen Ostasiatischen Expeditionscorps angehörte. 151 Karten sind illustriert und zumeist zusätzlich zu der gedruckten Beschriftung mit handschriftlichen Erläuterungen und Kommentaren versehen. 14 Karten sind postalisch gelaufen, die übrigen vermutlich regelmäßig gesammelt und in Briefen nach Hause verschickt worden. Die Karten beginnen mit Ansichten der Vorbereitungen in Deutschland (darunter eine farbige Ansicht von "Schiessübung und Schiessplatz Jüterbog" sowie eine farbige Innenansicht eines Speisewagens der "Internationalen Eisenbahn-Schlafwagen-Gesellschaft München-Karlsbad"), der Parade der Seebataillone vor dem Kaiser, der Besichtigung des Lazarettschiffs "Gera" durch die Kaiserin und der Transportdampfer "Aachen" und "Crefeld". Mit der "Aachen" führte die Reise nach Shanghai, Tsingtau und Taku, dann nach Japan (Kobe, Yokohama und Kyoto). Mit der "Crefeld" ging es nach Tientsin, ferner gab es Aufenthalte in Peking, Hongkong, wieder Shanghai und nochmals Tsingtau. Die sehr oft von Allweyer kommentierten Karten mit gedruckten Fotos (einige wenige sind Originalabzüge) zeigen Städte, Straßen, einzelne Gebäude, Landschaften, deutsches und chinesisches Militär sowie sonstige Bevölkerung Chinas und Japans in vielfältigen und seltenen Aufnahmen. Die heutigen Millionenmetropolen mit ihren Hochhäusern zeigen sich hier noch als kahle Landschaften mit wenigen Baracken oder als Ansammlung von einstöckigen Holzhütten. Im einzelnen sind Ansichtskarten vorhanden aus: Tsingtau (25), Kiautschou (1), Tsimo (8), Tientsin (8), Shanghai (16), Peking (18), Hongkong (17) und verschiedenen Landschaften (8). Ferner 34 Karten aus Japan (meist ankoloriert), 11 mit Schiffsansichten, 4 aus Deutschland, 1 mit Tuschzeichnung und 3 nicht illustrierte Postkarten. - Beachtliche Quellensammlung zur Situation Ostasiens um 1900.
Large 4to. 1 p. on bifolium with integral address panel. To his wife Charlotte, née Bredt (1833-1928), on plans for travelling along with the family. - On headed paper of the cotton mill of Ermen & Engels.
4to (4) and 8vo (45). Altogether 110¾ pp. on 43 bifolia and 6 single leaves. I: Guillaume Angebault, bishop of Angers (Angers, 7 April 1846), with autograph address on verso and seal residue. - II: Odilon Barrot [Paris, 1845], thanking for "l'Histoire des papes". - III: Cabet's widow, 2 letters (Paris, 7 & 20 March 1857), thanking for the "Dictionnaire" that continues her husband's dream. Both letters on mourning stationery. - IV: Marc Caillard (Paris, 2 Jan. 1874). With stamped monogram and address. - V: Cappelle's widow (Beautiran, 5 May 1870). - VI: Priest Coquand, 4 letters (Paris, 12 May & 26 July 1854, 9 Aug. 1855, 20 July 1856), on the political situation. One letter cut, three letters with lithographed letterhead. - VII: Cardinal Donnet (Agen, 10 Sept., no year). With blindstamped vignette of the "Grand Seminaire". - VIII: Baron Dupotet (Paris, 27 July 1867). - IX: Jules Favre to a prefect (Sceaux, 3 Sept. 1850), for the removal of the interdiction of "l'Histoire des papes" & "Mystères du peuple". - X: Dr. André Gastier (Paris, 21 & 27 Jan., 9 & 25 July, 4 Aug., 8 Nov. 1855). A statement of charges by a further hand on verso. - XI: Baron de Gazan (Paris, 18 Sept. 1843). Lithographed letterhead "Division Hois Paris". - XII: Émile de Girardin (n. p. o. d.). - XIII: Guinard, letter fragment (Paris, 20 March 1857), concerning Cabet. Monogrammed stationery. - XIV: Baroness de Lachâtre, 3 letters (Batignolle & Maison Laffitte, 4 Sept. 1856, 21 June 1859, 19 March 1860). - XV. Paul Lacroix [Paris, Nov. 1841], with autogr. address on verso. - XVI: Denis Larabit, 6 letters (Paris, Luzancy & Irancy, 5 Oct. 1854, 8 Nov. & 3 Dec. 1855, 10 Feb. 1856, 3 Oct. & 30 Sept. 1857) praising Napoléon III (letter, 5 Oct. 1854): "Notre Empereur est déjà un grand Empereur, plus fort que tout les diplomates de l'Europe" ("Our Emperor already is a great Emperor, stronger than all the European diplomats"). - XVII: André-Saturnin Morin, 2 letters (Paris, 17 April [1874] & 19 June 1875), about "la Bibliothèque démocratique". Monogrammed stationery. - XVIII: Michel Morphy, 2 letters (Prison de la Santé, 12 June & 10 July 1883). - XIX: Alfred Naquet (Paris, 29 Oct. 1876), about Félix Pyat. - XX: Jean Robinet (Paris, 13 May 1876). - XXI: A. Rogeard (Marde?, 3 Aug. 1870). - XXII: Abbot Géraud Rouquette (Paris, 3 Feb. 1874). - XXIII: Julien Sacaley (Paris, 30 April 1857), headed "Cabinet de l'Empereur". - XXIV: Jules Simon, 2 letters (2, Paris, n. d. & 1867). With lithogr. address, one letter headed "corp légistlatif". - XXV: Léon Talabot (Paris, 27 Feb. 1848). - XXVI: Mr Thiers, autograph (?) letter with thanks in the name of the council's president ([Paris], 6 April 1840), headed "Présidence du Conseil des Ministres. Cabinet". - XXVII: General Emmanuel de Wimpffen, 4 letters (Paris & Dieppe, 31 Oct. 1878, 24 March & 25 July 1879, 9 Nov. 1883). Interesting letter about approaches to keep Lachâtre's favour, allowing him to return to France. - Includes 5 documents: ADS. 4to. 1 p. Jean-Francois Marecat, serjeant-at-arms, summons (Paris, 17 Feb. 1845), letterpress; DS. 4to. 1 p. on bifolium. Authorisation to visit Montholon at the Château de Ham (Paris, 12 April 1841). Headed "Direction de la Police générale du Royaume"; DS. Folio, 1 p. on bifolium. Help for Sergent-Marceau (Paris, 7 Jan. 1847), lithogr. form with autogr. insertions, headed "Bureau des Secours généraux"; MS. 4to. 2½ pp. on bifolium. Tenancy agreement of Lachâtre's apartment signed by Eugène Scribe (Paris, 12 Jan. 1853). With 2 stamps; ADS. Folio. 1 p. on bifolium. Passport by the state secretary (20 Nov. 1878) for returning to France. Lithogr. letterhead of the "Direction de la Sûreté générale", stamped. - Additional documents: Copy of Lachâtre's criminal record (1877). 4to. 3 pp. on 2 bifolia. Noting the Assize Court in Liège and "insult of morals" ("outrage aux moeurs"); autogr. visiting card signed (107 x 68 mm, 2 pp.). Marguerite Blot to a Madame; ALS. 8vo. 1 p. Aurelie Genry? to Mme Oriol (Fontenay, 24 May n. y.); ALS. 8vo. 2 pp. on bifolium. Eugenie Chapelier to a female friend (Brussels, 9 Nov. n. y.); ALS. 8vo. 1 p. Eduard Patalis to a president (Paris, 14 March 1894?). Letterhead "Le XIXe Siécle"; ALS. 8vo. 1 p. on bifolium. Henri Fursy [i. e. Dreyfus] (Montmartre, 29 Aug. 1901?). Headed "La Boite à Fursy"; AL (fragm.). 8vo. 2 pp. on 2 ff., author and addressee unknown. - Slight damage to some letters.
4to (205 x 205 mm). ¾ p. With autograph address. Unpublished letter to the Venetian merchant Giovanni Andrea di Bartolomeo di Salodio in Damascus, answering a missive from 6 March with instructions for Salodio’s departure. Salodio was supposed to import cloth or kerchiefs ("fazuoli") dyed in "the most beautiful colours" and thus of the "most striking" appearance: "Chomo tu say al tuo partire de qui [?] te hordenasemo dovessi mandare alchuni fazuoli [...]". - This beautiful letter, written in the dialect of the Venetian merchants known as "zergo", highlights the vast Venetian trade networks in the Middle East. Damascus was of particular interest to the Venetians, as it was one of the few cities in the region where they could rent houses and apartments without restrictions. In the late 15th century as many as 40 Venetians resided permanently in Damascus, and many more merchants, such as Giovanni Andrea di Bartolomeo, visited the city regularly. Damascus offered important trade routes to Central Asia, Arabia, and India, which might have been the origin of the cloth sought after by Piero Alban. - With a small tear from breaking the seal and six pinholes. Occasional damage to the text due to ink corrosion and some browning. D. Howard, "Death in Damascus: Venetians in Syria in the Mid-Fifteenth Century", in: Muqarnas 20 (2003), pp. 143–57.
2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An seinen Verleger Otto Wigand mit der Bitte um finanzielle Unterstützung und über die Arbeit an seinem Buch über "Hegels Lehre von der Religion und Kunst von dem Standpuncte des Glaubens beurtheilt", das noch im selben Jahr bei Wigand erscheinen sollte: "Haben Sie meinen Brief, den ich vor 12 Tagen abgeschickt habe, erhalten? Wenn nicht, so werden Sie errathen, was er enthielt: Die Bitte um Geld, wieder Geld oh immer Geld! Seit Neujahr kann ich oft nicht über einen Pfennig gebieten. Bitte, schicken Sie mir [dann] so schnell u. so bald als möglich eine Summe, mit der ich zunächst meine Sachen in Ordnung bringen kann, 100-150 rtl. Da ich jetzt - wie Ihnen Ruge näher erzählen wird, - für dem Sommer suspendiert bin, so daß ich um ruhig arbeiten zu können, meine Verhältniße gesichert und geordnet [weiß] -, auch deshalb, weil es nöthig seyn wird, daß ich eine Reise nach Osten machen muß, um die Verhältnisse genauer kennen zu lernen, ist es für mich wichtig über meine nächste Zukunft sicher zu seyn. Ich frage daher, wollen Sie den letzten Theil, der Ende April fertig ist u. den Titel hat: Kritik der evangelischen Geschichte der Synoptiker u. des Johannes, dritter u. letzter Theil, u. Ende April oder Anfang May sogleich drucken? [...] Bitte um baldige Antwort u. Loseisung aus dem Eis, in dem ich jetzt festsitze. [...]". - Dem eng mit Karl Marx befreundeten Theologen und Philosophen war zu jener Zeit, aus der dieser Brief datiert, wegen seiner Evangelienkritik und vor allem wegen seiner Teilnahme an der Welcker-Serenade (einer Feierstunde demokratisch gesinnter Bürger am Abend des 28. September 1841 in Berlin zu Ehren des badischen Liberalen Carl Theodor Welcke) die "venia legendi" für Theologie auf Lebenszeit entzogen worden; die von ihm zuvor an der Universität Bonn geförderte Habilitation seines Freundes Marx scheiterte zusammen mit Bauers akademischer Laufbahn.
Large 4to. 3½ pp. on bifolium. In pencil and black ink. List in tabular form, possibly on infrared spectrum.
8vo. 3 pp. and 3 lines on bifolium. To his publisher, asking for the return of an unpublished chapter about the period of "Sturm und Drang" in Germany (to be incorporated in his forthcoming Reminiscences), with further discussion about England’s difficulties in South Africa and Afghanistan: "[...] At present, the terrible complication in China, which has no doubt been accelerated by the difficulties in which England is still involved in South Africa, threatens to have further dangerous consequences in Afghanistan, whose ruler is treated very unwisely by the Government at Simla. The tension between Simla and Kabul is very great. I hear a great deal about it through the former Chief State Secretary (Sultan Mohammed Khan, a gifted Indian by birth, whom I know intimately), who has been in England for some time, and who is on the point of going to Simla, and from there to Kabul. Would an article on China, Afghanistan, and the general situation - perhaps under the title 'New Storm Clouds' - be welcome? [...]". - On stationery with printed address.
4to and oblong 8vo. Altogether 10½ pp. on 13 ff. Series of 11 typed letters and one postcard signed to Francisco ("Paco") Porrúa, his Spanish-language translator and publisher, beginning by thanking him for his copy of "Cronicas Marcianas" with the prologue by Borges ("my wife speaks highly of your careful and sensitive work on this [...] I await publication of EL HOMBRE ILUSTRADO, happily [...]", 6 Nov. 1955), the next speaking of his father's death but pleased at the reception of the "Martian Chronicles" ("Rarely have I been treated so well in my own country [...]", 39 March 1958), talking of writing a screenplay of "And The Rock Cried Out" directed by Carol Reed, the Jean-Louis Barrault adaptation of the "Martian Chronicles", and visiting the set of "Fahrenheit 451" directed by Truffaut, discussing the possibility of producing two of his plays in Buenos Aires ("a startling evening, of great contrast", 17 March 1962), asking for the publication of hardcover editions of his works in Spain (on a letterhead depicting the Illustrated Man, 24 Aug. 1971), sending a list of his works so they can be published in the right order, and other business matters: "Yes, I have written one other play which you have not seen. It is THE DAY IT RAINED FOREVER. I am sending you a copy under separate cover. I am happy to hear that you may publish a book of my plays, which would delight me. For now, I am on my way to London to visit the set of FAHRENHEIT 451 now in film production starring Julie Christie and Oskar Werner and directed by FRANCOIS TRUFFAUT [...]" (17 Feb. 1966). - Small creases, marks and dust-staining, six holes punched for filing. Provenance: Francisco Porrúa; thence by descent to his son.
8vo. 2½ pp. on bifolium. In German. To the wife of the music publisher Ernst Wilhelm Fritzsch, telling her he is on his way to Frankfurt but has little hope of meeting her there: "[...] Now that my suitcase is been packed I can only enclose my best wishes. Bülow, who is here at the moment, often speaks of you and I am sure he would wish to see his greetings included [...]" (transl.). - On stationery with embossed vignette; some small edge tears.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, bei dem es sich möglicherweise um Ferdinand Hiller handelt: "Entschuldigen Sie wenn ich nachträglich ein Briefpapier nehme, nur um Ihnen zu sagen daß ich das Bedauern nicht los werde neulich eine Karte genommen zu haben! Aber man kann nun einmal mit einem Briefbogen nicht umgehen wie mit einer Karte, wenn man auch die ernstlichste Absicht hat kurz zu sein. In jenem Fall aber wären noch beim zehnten Versuch unnütze Weitläufigkeiten u. Vertraulichkeiten aus der Feder gefloßen die nicht nur überflüßig gewesen wären sondern auch bei Ihnen jedenfalls irgendwie mißverstanden worden wären. Falls Sie Ihren Hrn. Kollegen v. d. Direktion von der Form meiner Absage gesprochen haben so melden Sie doch auch offiziel[l] dies m. Bedauern! Dann aber lassen Sie mich auch wißen ob Bruch sich über Amerika hinaus für Sie entschloßen hat!? [...]". - Ferdinand Hiller, der seit 1849 das Kölner Konservatorium geleitet hatte, sollte sich im kommenden Jahr von seinem Posten zurückziehen. Da Brahms keine Ambitionen gezeigt hatte, sein Nachfolger zu werden, wurde bei Hillers ehemaligem Schüler Max Bruch angefragt, der aber nach seiner Konzertreise in die USA eine Stelle in Breslau angetreten hatte und nicht glaubte, "Breslau verlassen zu können, nachdem er gerade erst angekommen war", und ferner daran zweifelte, "ein Konservatorium leiten zu können, dessen Lehrkräfte älter und erfahrener oder mit ihm befreundet waren; außerdem konnte er seiner Frau Clara kurz vor der Geburt des zweiten Kindes keinen weiteren Umzug zumuten. Das zuständige Komitee in Köln fürchtete jedoch Bruchs schwierigen Charakter und seine Fähigkeit, sich Feinde zu machen, und entschied sich für den amtierenden Dresdner Hofkapellmeister Franz Wüllner. Bruch reagierte indigniert; er betonte, er habe in der Zwischenzeit die Bedingungen genannt, unter denen er die Stelle in Köln dennoch antreten könne. Beim zuständigen Komitee kam dieses Verhalten nicht gut an" (Wikipedia). - Im unteren Mittelfalz etwas eingerissen, sonst gut erhalten.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An seinen Verleger Fritz Simrock in Berlin betreffs einer Partitursendung an Clara Schumann: "Frau Schumann wünscht sich dringend u. eiligst die Stimmen zu op. 92, 93a u. 93b, eiligst, da sie grade einen Sopran (Frl. Kufferath) zu Haus hat. Außerdem klagt sie daß sie keine Partitur der 3. Sinf. hat, was Ihnen gewiß sehr zu Herzen geht! Ich aber danke für alles Briefliche u. nehme Morgen eiligst einen großen Briefbogen! […]". - Die erwähnten Opera sind "Op. 92": Vier Quartette für Sopran, Alt, Tenor, Bass und Klavier, erstmals im Dezember 1884 im Gürzenich-Saal zu Köln aufgeführt; die Interpreten waren Amalie Joachim, Frl. Bosse, Herr Litzinger, Herr Hungar, Frl. Ternow (Klavier). || "Op. 93a": Sechs Lieder und Romanzen für vierstimmigen gemischten Chor a cappella. Erste Aufführungen: Nr. 1 ("Der bucklichte Fiedler") und 3-5 ("O süßer Mai", "Fahr wohl!", "Der Falke"): Dezember 1884, Hamburg, Conventgarten, Brahms-Konzert des Cäcilienvereins; Nr. 1, 2 ("Das Mädchen"), 3-5: 27. Januar 1885, Krefeld, 4. Abonnementkonzert; Nr. 6 ("Beherzigung"): nicht ermittelt. Interpreten: Nr. 1 und 3-5: Cäcilienverein unter Leitung von Johannes Brahms; Nr. 1-5 und 6: nicht ermittelt. || "Op. 93b": Tafellied für sechsstimmigen gemischten Chor und Klavier, erstmals am 28. I. 1885 im Rahmen einer Feier der Konzertgesellschaft in Krefeld aufgeführt. || Brahms' 3. Symphonie in F-Dur op. 90 war im März 1884 erschienen. - Stellenweise kleine Randläsuren. Kalbeck Nr. 515.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Musikwissenschaftler, Musikdirektor, Komponisten und Dirigenten Leonhard Wolff (1848-1934): "Jedenfalls bitte ich mir doch erst die Ihnen symphatischen [!] Clavierspieler(innen) zu nennen! Das Kölnerfest ist mir eine so starke Abhaltung wie d'Albert. Ich bin dorthin viel früher eingeladen wie zu Ihnen u. ich brauche nicht auszuführen, wie schwierig es für mich und von hier aus wäre, beide Feste mit zu feiern! [...]". - Leonhard Wolff war der Cousin des Weingutsbesitzers Rudolf von Beckerath (1833-88), einem ausgezeichneten Violinisten; zu dritt gaben sie mehrere Kammermusikabende, an denen Brahms am Flügel saß.
9 pp. altogether. Various formats; 2 cards with autogr. address. Includes 6 typed envelopes. In German, to the emigré musical scholar Viktor Zuckerkandl (1896-1965): "[...] From the clear blue hell two novels dropped into my lap - one is finished, thank God - and thus everything else which I consider more important (epistemology, politics) has been shifted to the background. And apart from this, everything in this world appears to me unimportant and precarious. One can no longer work for eternity, for we have left it behind. And as I am silly enough to be depressed by this fact more than would be adequate, my physical condition is also somewhat un-brilliant. My bouts of tiredness are rather abnormal and I battle them with vitamins, hormones, iron, calcium preparations, sometimes not altogether without success [...]" (29 Nov. 1950). Other letters contain extensive ruminations on the humanities and various novels. An undated carbon copy contains Broch's evaluation of Zuckerkandl's then-current research project with six-line greetings: "Dearest, I hope you approve of the following. MS to follow, if possible (even if it embitters the author - it usually does) with my notes of commentary [...]".
Calling card format. 2 pp. To the Austrian writer Aurelius Polzer, whose Poem "Das Deutsche Lied" Bruckner had set to music (WAB 63): "Accept [...] my great admiration and warmest greetings! 23.5.1892. | Dr. ABruckner".
Folio. 1 page. Writing as bishop of Vigevano in Lombardy, to the Dominican Raimondo Capizucchi (1615-91), who held the office of "maestro del sacro palazzo apostolico" since 1654 and would be made cardinal in 1681, concerning the imminent creation of Lorenzo Mayers Caramuel (1617-83) as bishop of Castellamare: "Son tantos los favores que V. S. R.ma ha hecho y haze siempre a Caramuel, que el por no ser ingrato, y viendo que en un sugeto no puede cumplir con lo mucho que debe, se multiplica para poder servir mejor en diversos suppuestos. Digolo, porque bessara la mano de V. S. R.ma Monsenor Laurecio Mayers Caramuel, nombrado obispo de Castelmar, para que V. S. R.ma le reciba en el numero de sus servidores, y lo comunique las gracias y favores que suele. En mi libro, que offrecera a V. S. R.ma conocera el mundo, que conosco la denda ya que es tanta que no la puedo reconoscer. Acabo rogando a Dios nos guarde y prospere la persona de V. S. R.ma [...]". A late letter by the versatile theologian and engineer of Bohemian descent and Spanish birth who was active in Louvain, Scotland, Vienna, and Prague before following his patron, Cardinal Chigi (Pope Alexander VII), to Rome.
202 x 253 mm. Fidel Castro's class photo in 1935. Castro is about nine years old, and stands at the centre of the group, marked by a faint pencilled X on the photograph. - El Colegio la Salle, a Catholic boys' boarding school, was located in Santiago de Cuba, the second largest city in Cuba and the site of Castro's later military successes in the Cuban Revolution. In the lower margin, eleven of the 67 boys depicted signed in yellow gel ink, including the autograph signature of Fidel, likely as part of a class reunion decades later. - Some light wear, otherwise good condition.
3 pp. on bifolium with integral address panel, to the "Revd. T. Burbidge, Rugby". One penny postage stamp. Traces of seal. Includes a photographic albumen print copy of a portrait of Clough. A very early, unknown letter to his friend Thomas Burbidge (1816-92) at Rugby, written while Clough was preparing for his final exams at Balliol: - "My dear Burbidge, You must not let another washing-day go by without writing to me. I am not very hard at work, for I am very tired &, since Yesterday Morning, not over well; perhaps in part owing to the heat which was more than worthy of May-day. I find that I have forgotten my books by wholesale, & I really cannot get them up again; so I take my chance; & indeed I care very little whether I miss or not. I fell into another Sonnet the other day; which I will send you to fill up the half sheet, & for that reason only, I am sure. / To the great Metropolis. / Traffic, to speak from knowledge scarce begun, / I saw & travelling & fashion. Yea, / And if that Competition & display / Make a great Capital, then thou art one, / One, it may be, unrivalled neath the Sun. / But [outward, corrected to:] sovereign Symbol of the great and good, / True Royalty & genuine Statesmanhood, / Nobleness, learning, Piety was none. / If such realities indeed there are / Working within, unsignified, tis well; / The Stranger's fancy of the thing thou art / Is rather truly of a huge Bazaar, / A railway-terminus, a gay Hotel, / Anything but a mighty Nation's heart. Or should we begin better / If speak I may from knowledge but begun / Travelling there is, traffic, & fashion; - Yea, / If Stir & Competition &c.". - Clough had first visited London that April - on two weeks' vacation for extra tuition from a science tutor, Robert Lowe - and the satirical sonnet he produced reveals how little he must have enjoyed his stay. The poem was first published in 1951 in Lowry's, Norrington's and Mulhauser's edition, from a fair copy in the author's 1839-42 notebook. The present textual witness, hitherto unknown, provides interesting variations and amendments and may well pre-date the fair copy, which is simply annotated "April 1841". - Clough's ostensible indifference toward the results of his imminent examinations - the first paper would be written a week later, on 10 May, and the final oral exam was due for the 19th - was given the lie when, upon obtaining merely second class honours, he at once walked all the way to Rugby to confess to Dr Arnold, "I have failed". Unpublished in F. L. Mulhauser (ed.), The Correspondence of Arthur Hugh Clough (OUP 1957), nor in his census of known letters.
Ms.: 4to. 6 pp. Letters: 8vo. Altogether 5 SS. Bound as a set in red half morocco with gilt spine. "Souvenirs de Jeunesse / Le Grand caricaturiste André Gill": "J'ai rencontré André Gill au bon moment, à l'heure fraiche des amitiés de jeunesse, quand la terre encore molle s'ouvre à toute semence, pour des moissons de tendresse et d'admiration. J'avais vingt-trois ans, lui guère davantage. J'étais campagnard à l'époque, campagnard de banlieue, hirsute, velu, chevelu, botté comme un tzigane, coiffé comme un tyrolien, logeant entre Clamart et Meudon, à la porte du bois. Nous vivions là quatre ou cinq dans des payotes, Charles Bataille, Jean Duboys, Paul Arène, qui encore? On s'était réuni pour travailler, et l'on travaillait surtout à courir les routes forestières, cherchant des rimes fraiches et des champignons à gros pied [...]". - As may be gleaned from the included letters to the classiscist Alphonse Naus van Daell in Boston, these "pages inédites" were intended for a volume of selected works which van Daell was planning. Also included is the draft of a letter by van Daell to Daudet, dismissing his original suggestion of an American edition of his "contes patriotiques", along with another letter concerning the projected collection, by the American writer Frank W. Freeborn. - Slightly rubbed and scuffed.
4to. 2 pp. To the German art critic and writer Carl Einstein, discussing "art simultané" and the aesthetic revolution of the 1910s, as well as the works of his wife Sonia. Delaunay writes that he received Einstein's letter; he replies in eight numbered points, mentioning drawings of Paris as well as the notes of the Spanish essayist and poet Guillermo de Torre on "simultanéisme", which he would like to revise, as he considers it absolutely necessary to resist the infamous reaction of those who started the revolution in the 1910s and have now returned to neo-Grecian, Rococo, neo-Baroque or even faux Chaldean styles, which reveal a spirit of decadence and decay in people's minds: "Il faut absolument combattre cette infâme réaction de ceux qui commencèrent la révolution de 1910-11-12-13-14 - qui reviennent au néo-grec - au rococo - au néo Barocco etc - ou au faux chaldéen [...] Il y a actuellement dans les esprits un esprit de décadence, de pourriture et de décomposition. Il faut dans tous les pays des enquêtes. Une révision des choses? Bilan des générations". - He wonders whether they will find a prominent place to exhibit their proofs and photographic documents in support of their claims: "Dites moi [...] si nous pouvons disposer d'une place assez importante pour que nous ayons des preuves, des documents photographiques pour appuyer ces dires". - In conclusion Delaunay mentions the poem "La Mode qui vient" by Joseph Delteil, which the poet read during a charity event held at the Claridge Hotel on 24 March 1924 during the presentation of several models of Sonia Delaunay's clothes; enclosing a copy of the poem and several photos of the fashion show: "Un très joli poème de l'admirable Delteil avec des photos photos [!] des choses de Mme Sonia d'une scène de mode qui a été donné au Claridge au printemps". - 4 marginal tears near each corner repaired with adhesive tape.
4¾ SS. auf 5 Bll. Gr.-4to. Vollständiges Feuilleton über das Verhältnis zwischen Frankreich und England im Vorfeld der Wahl eines neuen Königs für Griechenland nach dem Sturz Ottos I. Dumas macht sich stark für Amadeus von Savoyen, den jüngeren Sohn des italienischen Königs Viktor Emanuel II., und wirft England Vertragsbruch vor. - Der Artikel beginnt: "Nous lavons dit il y a quelques jours la France et langleterre sont en train de se brouiller. L'Entente Cordiale avec L'angleterre, cette tradition du regent, adoptée par Louis Philippe - acceptée par Napoleon III malgré la malediction de Napoleon premier, est fatale non seulement à linteret, mais à lhonneur de la France. Labandon des francais au Mexique - Le refus dintervention de Langleterre dans les affaires damérique - avaient deja mis du froid entre les deux puissances. La revolution de Grecs va achever de les brouiller […]". - Bläuliches Papier; die Tinte leicht durchschlagend; teilweise leicht fleckig und stellenweise geringer Tintenfraß.
165 x 110 mm. Framed and glazed.
Large 8vo. 36 pp. With 7 illustrations (one fold-out). Original wrappers. Sewn. Together with a letter by Eiffel's secretariat and an original envelope. Rare booklet for the conference on 20 February 1889, beautifully inscribed to a Belgian woman named Marguerite Cruyt, dated Paris, 4 April 1889. The partly lithographed letter from the secretariat of Gustave Eiffel was written in response to a request for Eiffel's signature by Marguerite Cruyt from 26 March 1889. - Stronger browning and several minor tears to the cover with Eiffel's signature.