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4 Zeilen auf einem bedruckten Umschlag. Gr.-4to. Mit einer Beilage (s. u.). Der Umschlag "Zur Erinnerung an die Feier des 28. August 1849 auf der Grossherzoglichen Bibliothek zu Weimar" enthielt ursprünglich 5 Erinnerungsgaben von bzw. in Erinnerung an Goethe, darunter wohl seine Geburtsanzeige in den "Franckfurter Nachrichten" v. 2. September 1749 und vier Exzerpte aus Briefen und Werken. Louise Seidler - bei der Goethe 1816 ein Altarbild nach eigenen Entwürfen in Auftrag gegeben hatte, das er der Rochuskapelle in Bingen stiftete -, widmet die kleine Gabe zur Feier von Goethes hundertstem Geburtstag "an Frau Hohenwirthin Storch Schadow Strasse No. 9 nebst innigsten Grüßen | L. Seidler". - Etwas gebräunt und fleckig; beiliegend eine Radierung von L. Richter nach E. Oehme mit zeitgen Vermerk am unteren Rand "Geschenk von Luise Seidler 1852". TOP52 (früher Maxikiste)
1 S. Qu.-gr.-8vo. Wohl an den oldenburgischen Kabinettssekretär Rudolf von Zehender betr. einer von ihm zusammengestellten Sendung von holländischen Bildern für Großherzog Peter I. von Oldenburg: "[...] Ich wünsche u. hoffe, daß die Bilder Sr. Durchlaucht gefallen werden, so wie ich nicht zweifle, daß Sie Ihnen, mein hochgeschä[t]zter Freund, einen Genuß gewähren werden [...]".
1 S. Kl.-4to. Schlussteil eines Briefes an den namentlich nicht genannten Karl Friedrich Graf von Gessler, den preußischen Gesandten in Dresden: "Solten Sie Verlangen haben von hisigen Gegenten Eins oder einige Gemählte zu haben, so bitte mir nur zuschreiben welche Ansichten es sein sollen, ich verspreche Ihnen das Sie zufrieden sein sollen. Dieser junge Mahler arbeitet jezo noch um einen geringen Preis, und sucht sich erst bekandt zu machen. in einigen jahre werden seine Bilder in Preis steigen. jezo nimt er für ein Bild von drey Fuß ongefer 30 Zechinen, und für eines ongefer 4 Fuß 50 Zechinen [...] Der H. von Goethe war vorigen jahr auch wieder nahe bey Italien, ist aber nicht bis hier her gekomen [...]". - Im April und Mai d. J. 1790 war Goethe nach Venedig gereist. - Die unteren Ecken abgeschrägt, der linke Rand alt hinterlegt.
1¾ SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An einen Hrn. Julius in Hamburg: "So eben erhalte ich Ihren Brief, der den selben Tag geschrieben ist als die Beschreibung der 3 Gemälde in Hamburg angekommen sein wird, die ich an den Freund Spector schickte. Sie werden sehen, ob Sie selbige brauchen können. Es sind die 3 Bilder in eins geschrieben, so daß sie Bezug eins auf das andere haben [...]". - Bei "Spector" wird es sich um den Hamburger Lithographen und Graphik-Sammler Johannes Michael Speckter gehandelt haben. - Mit kleinen Randläsuren.
2 SS. 8vo. Sehr ausführlicher Brief an einen nicht genannten Adressaten über seine zunehmende Gebrechlichkeit: "Seit 7 Tagen bin ich den Fontibus Mattiacis entronnen, hier wieder angekommen. Ja, es ist ganz ein anderes Ding, wenn man zum Vergnügen in's Bad geht, als wenn Gebrechlichkeit u Krankheiten einen dahin senden! Deshalb bin ich überzeugt u lese es in Ihren Gedichten in der Abendzeitg. daß Sie sich sehr wohl gehalten u im Alexisbade froh befunden haben! [...] Jetzt aber sitze ich hier u bin noch wie zerschlagen. In fine soll die Wirkung der Kur sich zeigen, sagen die BadeAerzte. Ach! Hätte sie sich doch gleich gezeigt in fronte u wär nicht gesonnen sich erst in calce zu zeigen! Noch weiß ich gar nicht recht, wie mir zu Muthe ist! Sieben Wochen im Bade, genommen 43 der so heißen Bäder, welche 24 Stunden stehen müssen, ehe sie erkaltet zu gebrauchen sind; 24 mal gebraucht die Strahlendouche, 9mal der linke Arm galvanisirt, nun stellen Sie sich meine Situation vor, welche eine ganz miserable ist gegen die Ihrige, ascendo in thorum, wo Ihnen Freuden lachen, welche aus solchen Dantischen Höllen Girandolen nie hervorsteigen können. Es sind nur arme elende gleichsam geplagte Körperseelen, welche so torquirt in balneo herumschwimmen. 5 Tage jedesmal auf der Reise, u acht wenn man krank u lahm ist, ein Mulciber, dem aber keine Venus [...] beigelegt ist! - Ich weiß nicht wo ich anfangen, wo ich aufhören soll meine Lage zu schildern! - - Nur daß mir noch Kopf u Hand geblieben sind! - Wenn ich nur wieder gehen könnte! [...] Wie viel wollte ich noch gern mit Ihnen plaudern, Sie glauben aber nicht wie wehe es mir thut, daß ich jetzt nicht mehr so wie sonst auf den Beinen seyn kann! Ich kann es der Aphrodite nicht verdenken, daß der Lahme nur mit ihrem Unwillen ihr Gemal seyn durfte. Er aber hämmerte das Netz zusammen sie zu fangen, zu seiner eigenen Verdrüßlichkeit [...]". - Tatsächlich sollte Vulpius, dessen Schwester Christiane seit 1806 mit Goethe verheiratet war, wenige Jahre darauf und noch vor seinem Schwager versterben. - Tadellos erhalten.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Interessanter Brief an einen Numismatiker zu seinem Aufsatz über die Regenbogenschüsselchen (guttae iridis), einem speziellen Typus keltischer Gold- und Silbermünzen, die in einem Raum, der sich vom Gebiet des heutigen Ungarn über Österreich bis nach Süddeutschland erstreckte, verbreitet waren: "Ich bin durch Ew. Hochwohlgeb. gelehrte Erklärung des Ursprungs der Regenbogenschüsslein recht sehr erfreut worden, u. bitte, mir zu erlauben, dieselbe meiner Abhandlung, welche ihre Entstehung der Mithülfe des Hrn. StaatsMinisters von Voigt verdankt, andrucken zu lassen; denn nur durch dergleichen abweichende Meinungen kommt man in solchen Sachen endlich zur Wahrheit. Alles, was Ew. Hochwohlgeb. darüber sagen, ist eben so sinnig als einleuchtend, ich aber möchte nicht gern von den Meinungen Tenzels, Döderlins, u. a. abgehen. Ich lasse unsere Guttae Iridis so eben abzeichnen u. in Kupfer stechen. Davon werde ich Ihnen gleich Probeplatten zusenden. Sie gleichen mehrenteils denen, welche Doederlein (dessen Dissertat. Sie kennen?) mitgetheilt hat. Haben Sie aber andere, so wäre es noch Zeit, nach Zeichnungen, dieselben den unsrigen in Kupfer beizufügen. Nur möchte ich gern, wenn es Ihnen möglich wäre, dieselben binnen 14 Tagen haben. Erfreulich würde mir es seyn diesen Zweig der Münzkunde erweitert u. aufgeklärt zu sehen!" - Vulpius' Aufsatz "Die Regenbogenschüsselchen" erschien in Band VII (1818, 1. Stück, SS. 25-36) seiner "Curiositäten der physisch-literarisch-artistisch-historischen Vor- und Mitwelt". Der Name von Vulpius' Briefpartner wird dort allerdings nicht preisgegeben: Am Schluss des Aufsatzes kommen lediglich Goethe und Voigt zu Wort; ein "anderer erfahrener Numismatiker", wie es heißt, sehe hingegen den Ursprung der Münzen im phönizischen Kulturkreis. - Mit einigen kleinen, wohl aus der Hand des Adressaten stammenden Rechenoperationen; das unbeschriebene Bl. 2 mit einem kleinen Ausriss durch alte Montage.
1 S. Qu.-8vo. "Was dem Herzen rein entströmt, / Fließt auch wieder zu dem Herzen! Zum freundlichen Andenken [...]". - Über seinen besten Schauspielschüler in Weimar sagte Goethe zu Eckermann: "So viel ich auch ins Ganze gewirkt habe und so manches durch mich angeregt worden ist, so kann ich doch nur einen Menschen, der sich ganz nach meinem Sinne von Grund auf gebildet hat, nennen: das war der Schauspieler Wolff!"
1 ½ SS. Qu.-8vo. Brief seiner Ehegattin Mary Mell-Goltz an den Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961): "Die Nachricht vom Tod deiner lieben Frau hat Xandl und mich aufrichtig erschüttert und wir sagen Dir unsere innige Anteilnahme an Deinem begreiflichen großen Schmerz […]". - Der Schüler Anselm Feuerbachs stellte bereits 1876 seine ersten Bilder im Wiener Künstlerhaus aus. 1880 wurde er Mitglied der Künstlergenossenschaft, später lebte er in München und trat der Dachauer Künstlerkolonie bei. 1904-07 war er Vorsteher des Ausstattungswesens am Burgtheater, gehörte dem Gemeinderat der Stadt Wien an und übernahm 1925 die Leitung der Genossenschaft der bildenden Künstler in Wien.
Titel und 24 SS. auf 12 Bll. Gr.-8vo. Fadengeheftet. Traktat in Versen über das Wesen der Freigeisterei, erschienen im "Teutschen Merkur" (1773, Bd. 3., SS. 3-38). - "Brüderchen! laßt uns fein christlich leben, | Wir müssen uns doch einmal drein ergeben! | Je länger ihr's verschiebt, je saurer köm[m]t's euch an; | Doch jung gewohnt, ist alt gethan. | In meinem Lenz hab' ich den Wollustknechten | Auch zugesehn, wie sie zu Nächten, | Mit Antivestalinen zechten. | Die Vögel waren überall, | Im Kaffeehaus, im Schauspiel, auf dem Ball, | Nur in der Kirche nicht. Sie brachten sich zu mästen | Und wohl zu thun, ihr faules Leben hin, | Und hatten oft, so boshaft war ihr Sinn, | Die lieben schwarzen Herrn zum Besten. | Was kömmt heraus? Der böse böse Tod, | Mit seinem krachenden Gerippe | Mit seiner fürchterlichen Hippe, | Stellt sich am frühen Morgenroth | Den starken Geistern gegenüber [...]". - Bl. 1 verso mit einem hs. Besitzeintrag: "Aus dem Besitz der Familie Merz. Tischlergesell Eustach Merz aus Steinbach in Baden arbeitet die Jahre um 1800 in Poskal b. Prag. Seit 1802 Launer Bürger u. Tischlermeister".
390:242 mm. Mit Wappenminiatur in Gold sowie roter und blauer Deckfarbe (ca. 90:80 mm) und Rahmenbordüre in Grün und Gelb. In Passepartout. Dekorative, kalligraphisch gestaltete Urkunde mit der Beschreibung und Erklärung des Familienwappens der Grafwallner (vgl. Tyroff, Wappenbuch des gesammten Adels des Königreichs Baiern, Bd. V, Tafel 71; abweichend von unserer Darstellung, die von einer "Mansfigur mit rothweissem Türkenbunde" bekrönt wird). – Die Verso-Seite mit kleinem Sammlerstempel "A.B." über Wappen (nicht bei Lugt). – Leicht knittrig, gering gebräunt.
72 SS. Farbig illustr. OBroschur. 8vo. Der Große Preis von Monaco war das sechste Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 1973, die Jackie Stewart zum dritten und letzten Mal (nach 1969 und 1971) gewinnen sollte. Die Unterschriften stammen von Andrea de Adamich, Chris Amon, Jean-Pierre Beltoise, Michael Beuttler, Francois Cevert, Emerson Fitipaldi, Emerson Fittipaldi, George Follmer, Nanni Galli, Howden Ganley, Mike Hailwood, Graham Hill, Denis Hulme, James Hunt, Jacky Ickx, Niki Lauda, Carlos Pace, Henri Pescarolo, Ronnie Peterson, David Purley, Brian Redman, Clay Regazzoni, Carlos Reuteman, Peter Revson, Jackie Stewart, Ken Tyrell und einem nicht identifizierten Fahrer; eine weitere Unterschrift stammt von dem Journalisten und Sportkommentator Heinz Prüller.
1 S. Qu.-4to. An einen namentlich nicht genannten Herrn Direktor: "Auf Grund meines Besuches bei Ihnen und Ihrer Liebenswürdigkeit mir gegenüber nehme ich mir den Mut, Sie um Ihr fachliches Urteil zu bitten. Einliegend der Brief eines jungen Mannes, der sich um eine meiner Nichten bewirbt. Ich möchte Ihr Urteil nicht beeinflussen und sage weiter nichts als dass er 32 Jahre alt und im kaufmännischen Beruf tätig ist. Ich wäre Ihnen für eine Schriftanalyse sehr dankbar. Ich habe selbst einiges gesehen, aber ich bilde mir nicht ein, etwas Vollständiges herauslesen zu können. Hoffentlich bin ich Ihnen nicht lästig, aber ich weiss, dass Ihnen eine solche Untersuchung auch Freude macht [...]". - Die Unterschrift unleserlich. Ohne die erwähnte Beilage. Einige Notate in rotem Buntstift ("überlegt wie er dich darstelle [?] / Verstandesmensch")
Folio. German manuscript on paper. 14 pp. on 8 ff. Sewn. Detailed table of the places, times, and circumstances of the 202 crimes committed by the notorious bandit Johann Georg Grasel, who terrorized Lower Austria's Waldviertel region in the early 19th century. An archival copy for the records prepared by Georg Vinzenz Höllinger, staff auditor with the Lower Austrian General Military Command. - Grasel committed 194 of his crimes "while still a civilian", while "the last 8 thefts were committed in the character of a soldier". The vast majority of his crimes, the first of which was committed in Raabs an der Thaya on 17 March 1806, were thefts, but the list also includes a few robberies and manslaughters. The last entry is dated 10 November 1815: a theft perpetrated in Echsenbach. - Increasingly taking to drink, Grasel was finally captured through a plot in which he was drugged with opium. The principal reason for the death sentence which was finally carried out on 31 January 1818 was the crime listed here as No. 148: "Robbery with manslaughter or respectively with murder", perpetrated in Zwettl on 18 May 1814. - Old record registration "1815-13-81". In excellent state of preservation.
Folio. German manuscript on paper. Title and 10 pp. on 6 ff. Sewn. A table naming and describing all the 61 accomplices of the legendary bandit Johann Georg Grasl who terrorized Lower Austria's Waldviertel region in the early 19th century, prepared by the criminal court official Schopf shortly before the fugitive's arrest on 19 November 1815. The list notes the real names (if known) and nicknames, along with brief but often colourful signalment. Accomplices thus described include not only a significant portion of Grasel's own family, but also Theresia "Resel" Hamberger, "the mistress of the robber chief Grassl, a very brazen person", and her uncle Johann: "23 years old, of short stature, short brown hair, like eyebrows, no beard, small face, pointy chin, longish nose, pockmarked face, speaks German, a very rakish fellow who has taken part in many of Grassl's crimes". A girl known as "Dog's Soup" (real name unknown) is described as a "young hussy with a scarred face who supports herself by begging"; a similarly nameless carriage driver from Weitersfeld is indicted for having given Grassl lodging; Isaac Stern, a "Jew from Bernschlag", is accused of having "knowingly bought stolen goods", while a tailor from Stalleck "is accused of fraud". - Grasel, who began his career with petty thieveries and ended with robbery and murder, increasingly took to drink and was finally captured through a plot in which he was drugged with opium at an inn. He was publicly hanged in Vienna on 31 January 1818, his last words supposedly being, "Jesus, what a crowd!". - A fascinating police signalment of Lower Austria's poverty-ridden criminal underworld in the early 19th century.
Versch. Formate, gefaltet. Sehr interessantes Konvolut zumeist gedruckter, handschriftlich ausgefüllter bzw. ergänzter Urkunden. - A) 1. I. 1760, Graz: Bewilligung für den "Salniter-Macher" (Salpetererzeuger) Joseph Händl zu St. Leonhard "Ausser Gräz" in den genannten Distrikten der Stadt Graz, sowie auf den Burgfrieden, Landgerichten und Märkten Wildon, Stainz, Voitsberg, Gleisdorf und Peggau ausüben zu dürfen. Unterschrift „J. Pesrer, Zeugamt- etc. Inspektor. Amtssiegel unter Papierschutz“. - B) 21. I. 1782, Graz: Carl Borromäus Graf Colloredo etc., Landkomtur des Deutschen Ordens der Ballei Österreich etc., überläßt als "nutzbares Eigenthum" dem Gregor Leeb und dessen Ehefrau Maria ein um 500 Gulden von Herrn Constantin Freiherren von Baltram gekauftes, zur Grundherrschaft am Leech dienstbares Grundstück mit Behausung und genannten Grenzen. Gedrucktes Formular mit handschriftlich eingetragenem Betreff. Unterschrift des Landkomturs, aufgedrücktes Petschaft Typar 1 der Ballei Österreich in rotem Siegellack. Taxstempel neben der Initiale. Handschriftlicher Dorsalvermerk: "Kaufbrief an Gregor Leeb und Maria seine Ehewürthin über eine Behausung und Grundstück am Lee(c)hfeld lieg(end) laut(end). Amt Lee(c)hfeld Dat. 21tn Jenner (1)782". - C) 21. I. 1782, Graz: Carl Borromäus Graf Colloredo etc., Landkomtur des Deutschen Ordens der Ballei Österreich etc., überläßt dem Gregor Leeb und dessen Ehefrau Maria eine um 1000 Gulden von Herrn Constantin Freiherren von Baltram gekaufte, zur Grundherrschaft am Leech dienstbare Behausung und einen Garten mit genannten Grenzen. Gedrucktes Formular mit handschriftlich eingetragenem Betreff. Unterschrift des Landkomturs, aufgedrücktes Petschaft Typar 1 der Ballei Österreich in rotem Siegellack. Taxstempel neben der Initiale. Handschriftlicher Dorsalvermerk: "Kaufbrief an Gregor Leeb und Maria seine Ehewürthin über eine Behausung und Grundstück am Lee(c)hfeld lieg(end) laut(end). Amt Lee(c)hfeld Dat. 21tn Jenner (1)782". - D) 21. I. 1782, Graz: Carl Borromäus Graf Colloredo etc., Landkomtur des Deutschen Ordens der Ballei Österreich etc., überläßt dem Gregor Leeb und dessen Ehefrau Maria den um 500 Gulden von Herrn Constatin Freiherren von Baltram gekauften, zur Grundherrschaft am Leech dienstbaren sogenannten "Portner"-Acker mit genannten Grenzen. Gedrucktes Formular mit handschriftlich eingetragenem Betreff. Unterschrift des Landkomturs, aufgedrücktes Petschaft Typar 1 der Ballei Österreich in rotem Siegellack. Taxstempel neben der Initiale. Handschriftlicher Dorsualvermerk: "Kaufbrief an Gregor Leeb und Maria seine Ehewürthinn über den so genannten Portner A(c)ker am Lee(c)hfeld lieg(end) laut(end). Amt Lee(c)hfeld Dat. 21tn Jenner (1)782". - E) 13. III. 1795, Graz: Aloys Reichsgraf von Harrach etc., Landkomtur des Deutschen Ordens der Ballei Österreich etc., beurkundet dem Joseph Seltenhammer und dessen Ehefrau Theresia die Übernahme einer zur Grundherrschaft am Leech dienstbaren Behausung Nr. 125 samt Grundstück in genannten Grenzen im Wert von 500 Gulden, welche von Gregor Leeb, dem verstorbenen Ehemann der Theresia an diese gelangt war, und setzt die jährliche Abgabe von 6 fl. und 37 kr. fest. Gedrucktes Formular mit handschriftlich eingetragenen Betreff. Unterschrift des Landkomturs, aufgedrücktes Petschaft Typar 2 der Ballei Österreich in rotem Siegellack. Taxstempel neben der Initiale. Teilweise handschriftlicher Dorsualvermerk: "Kauf- und Vertragsbrief an Joseph Seltenhammer und Theresia desssen Ehefrau uiber eine Behausung samt Grundstück. Amt Leechfeld. Datiert 21 tn Jenner (1)795". - F) 8. VIII. 1795, Graz: Aloys Reichsgraf von Harrach etc., Landkomtur des Deutschen Ordens der Ballei Österreich etc., beurkundet dem Joseph Seltenhammer und dessen Ehefrau Theresia die Übernahme eines zur Grundherrschaft am Leech dienstbaren, von Johann Michael Trattner und dessen Ehewirthin Anna anläßlich einer öffentlichen "Licitation" (Versteigerung) um 1220 fl. erworbenen Dominikalackers. Gedrucktes Formular mit handschriftlich eingetragenem Betreff. Unterschrift des Landkomturs, aufgedrücktes Petschaft Typar 2 der Ballei Österreich in rotem Siegellack. Taxstempel neben der Initiale. Teilweise handschriftlicher Dorsalvermerk: "Kauf- und Vertragsbrief an Joseph Seltenhammer und Theresia dessen Ehefrau uiber einen Dominicalacker am Lechfeld. Amt Leechfeld. Datiert 8tn 8ber (= Oktober) (1)795". - G) 15. XII. 1806, Graz: Karl Herr von Zinzendorf und Pottendorf etc., Landkomtur des Deutschen Ordens der Ballei Österreich etc., beurkundet, daß Joseph Seltenhammer nach dem Tod am 31. Dezenber 1805 seiner Ehefrau Theresia den gemeinschaftlich besessenen "Pratterischgen" Acker übernommen habe. Gedrucktes Formular mit handschriftlich eingetragenem Betreff. Unterschrift des Landkomturs, aufgedrücktes Petschaft Typar 2 der Ballei Österreich in rotem Siegellack. Taxstempel. Teilweise handschriftlicher Dorsulvermerk: "Kauf- und Schirmbrief von der [...] Kommende Gratz am Lech an Joseph Seltenhamer über einen Acker. Amt Leechfeld. Datiert 15 Dec(ember) 1806". - H) 6. VI. 1814, Graz: Ehevertrag zwischen Joseph Seltenhammer, Amtmann am Lechfeld, und seiner Gattin Theresia, geborene Alphons. Angeführt sind elf Vertragspunkte über Rechte und Pflichten der Vertragspartner bezüglich der gemeinsamen Realitäten etc. Zwei zusammengebundene Konzeptblätter mit 6 SS. (S. 6 unbeschrieben). Keine Siegelung. - I) 12. I. 1822, Graz: Karl Herr von Zinzendorf und Pottendorf etc., Landkomtur des Deutschen Ordens der Ballei Österreich etc., beurkundet, daß Joseph Seltenhammer, herrschaftlicher Amtmann am Lechfeld, dem Herrn Karl von Huttenberg sein zur Kommende dienstbares "Häuschen" Nr. 615 samt Garten in der Zinzendorfgasse um 1000 fl verkauft habe. Gedrucktes Formular mit handschriftlich eingetragenem Betreff. Unterschrift des Landkomturs, aufgedrücktes Petschaft Typar 3 der Ballei Österreich in rotem Siegellack. Taxstempel. Teilweise handschriftlicher Dorsalvermerk: "Kauf- und Schirmbrief von der [...] Kommende Gratz am Lech an Joseph Seltenhamer Haus und Graten. Amt Neuleechfeld. Datiert 12tn Jenner 1822".
(2), 108, (108) SS. [Durchschossenes Exemplar]. Marmoriertes Halbleinen d. Zt. 8vo. Das am vorderen Innendeckel mit einmontiertem Exlibris von August Sauer versehene Exemplar dürfte das Arbeitsexemplar zur Druckvorlage der von ihm 1893 bei Cotta hrsg. Werkausgabe in 20 Bdn. (vgl. Wilpert/G. 553, 23) gewesen sein, jedoch lassen die sehr umfangreichen Eingriffe in den gedruckten Text der Ausgabe von 1886, die Sauer ebenso auf den zwischengebundenen Seiten wie im gedruckten Text notiert, darauf schließen, daß das vorliegende Exemplar möglicherweise auch eine von Sauer für die Bühne vorgenommene Bearbeitung des Stückes darstellt. Grillparzers Nachlaß selbst, der 1878 als Geschenk der Lebensgefährtin Katharina Fröhlich der Wiener Stadtbibliothek übergeben worden war, war Grundlage für die von August Sauer (1855-1926) gemeinsam mit Reinhold Backmann (1884-1947) hrsg. historisch-kritischen Gesamtausgabe (1909-1948). - Unbeschnittenes Exemplar mit Resten eines Rückenschildchens.
Ein Brief, 6 Korrespondenzkarten und ein Telegramm, u. a. an den Wiener Maler August Schäffer von Wienwald (1833-1916) und den Bildhauer Fritz Hänlein (1864-1946). Zusammen 14 SS. Diverse herzliche Schreiben unter "Inselbrüdern", darunter ein Gedicht von Ottokar von Horneck (d. i. Moritz Schadeck) für Ruysdael (d. i. August Schäffer von Wienwald) und ein Veteranenlied von Ulrich von Hutten (d. i. Heinrich Wallsee) und Tristan (d. i. Hans Prager) für Solo-Chor und Klavier. - Die Vereinigung "Grüne Insel" wurde 1855 in der Weinstube des Heiligenkreuzerhofes als geselliger Verein hervorragender Künstler und Schriftsteller gegründet und verstand sich als Nachfolger der legendären, 1826 verbotenen Ludlamshöhle. Zweck der Gesellschaft war es, Kunst in allen ihren Zweigen und den geselligen Kontakt der Wiener Künstler und Intellektuellen untereinander zu fördern. Bei den Treffen, die 1871-86 im Gasthaus Zur goldenen Ente abgehalten wurden, verkehrten u. a. Grillparzer, Suppé, Laube und Rudolf Alt (vgl. Czeike). Der Wiener Maler August Schäffer von Wienwald stand 1888-1905 als sogenannter Großmeister der Vereinigung vor. Sämtliche Rufnamen der Mitglieder lassen sich über die 1905 zum 50jährigen Jubiläum der Vereinigung erschienene Festschrift entschlüsseln.
1 S. 8vo. Mit halbseitiger aquarellierter Tuschezeichnung. Einladung eines nicht ermittelten Verfassers an den Heimatforscher Gustav Gugitz: "Nächste 'Viennensia' Zusammenkunft / Donnerstag 29 Mai 47 / (Dr. Engel) / bei den 'Schotten' XIX. Hackhofergasse / Treffpunkt präcise 4h beim Caffee 'Zahnradbahn' / vorletzte Haltestelle des 'D' Wagens [...]". Darüber eine Illustration des Treffpunkts und eines mit Fes und Flügeln attribuierten Mannes, der sein Glas erhebt.
1 S. Folio (ca. 205:315 mm). Im Namen des Ministers mit Bedauern, die ihm durch den Universitätsbibliothekar Johann Ridler übermittelten Archivschriftstücke aus Österreich aus Zeitmangel nicht lesen zu können: "Monsieur le Ministre de l'Instruction publique regrette vivement de ne pouvoir lire en ce moment à cause de ses nombreuses occupations la feuille des archives de l'Autriche qui lui a été adressée par M. Ridler. Plustard, il espère avoir plus de loisir et en profiter avec empressement […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Ministeriums.
4to. 134 Bll. mit über 1500 Einträgen. Gebunden in Holzdeckel mit 2 Metallschließen (funktionsfähig), Engel- und Blattrankenmotiven sowie dem Aufdruck "Herberget gern", Initialen "E.W." auf Vorder- bzw. "J'y pense! d. 24/5. 1870" am Hinterdeckel. Äußerst umfangreiches Gästebuch mit über 1500 Einträgen von Persönlichkeiten aus Adel, Diplomatie, Militär und Kultur. Eigentümer des Gästebuchs war wohl ein Mitglied des Adelsgeschlecht Witzleben in Moys, eine bis zur Eingemeindung 1929 zur Stadt Görlitz eigenständige Ortschaft, die vor allem durch die 1847 aufgenommene Eisenbahnverbindung der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn (NME) von Kohlfurt nach Görlitz städtischen Charakter annahm. Der 1730 entstandene Gutshof Nieder-Moys sollte 1896 an den preußischen Major Edmund von Witzleben verkauft werden, jedoch machte die Stadt Görlitz von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch und kaufte das Gut für 544.000 Mark, um es danach an von Witzleben zu verpachten. - Die Einträge bezeugen sowohl Dank für die Gastfreundschaft als auch Jagdergebnisse. Unter den Eintragenden befinden sich zahlreiche Mitglieder der Adelsgeschlechter Witzleben, Arnim (u. a. Marie Valeska von Arnim, Hans von Arnim), Liliencron (u. a. Adda von Liliencron), Einem (u. a. Ottonie von Einem-Schindel) etc. Weiters hervorzuheben sind Henry Suermondt (1846-1900), Marie von der Ropp (1842-1906), Louis Sussmann-Hellborn (1828-1908) und Georg von Ompteda (1863-1931). - Rücken fachmännisch ergänzt, der Buchblock wohlerhalten.
Ca. 150 Einträge. Zusammen ca. 43 SS. auf 24 Bll. Roter Maroquin-Lederband mit goldgepr. Lilien und Fileten, Ringbindung. Folio (ca. 290 x 240 mm). Berühmtheiten und illustre Gäste des Hotels und Restaurants "L’Aigle Noir" aus Film, Musik, Kunst, Literatur, Sport, Politik, Militär, der Medien- und Unternehmensbranche verewigten sich mit meist einfachen Namenseinträge, teilweise mit ausführlicheren Bemerkungen zum Aufenthalt und versahen diese gelegentlich mit kleinen Zeichnungen. Meist in französischer, einzelne Beiträge auch in deutscher oder englischer Sprache verfasst. - Besonders erwähnenswert ist ein ganzseitiger Eintrag mit Zeichnung von Salvador Dalí auf dem zehnten Blatt (datiert 1965), sowie die Autographen der Pianisten Artur Rubinstein und Swjatoslaw Richter (mit Notenschlüssel), des Gitarristen Andrés Segovia, der Komponistin Nadia Boulanger, des Chansonniers Gilbert Bécaud, des Filmproduzenten Jack L. Warner, des Regisseurs Jean Renoir, der Schauspieler Jean Marais und Claude Brasseur, des Bühnenbildners Georges Wakhévitch (mit schöner Schloss-Zeichnung), der Schriftstellerin Violette Leduc (mit Zeichnung), der Tennislegende Henri Cochet oder des deutschen Raketeningenieurs Arthur Rudolph (1969), der vor und während des Zweiten Weltkriegs an der Entwicklung und Produktion der V2-Raketen beteiligt gewesen war, sowie zahlreiche weitere Einträge prominenter Gäste. Die beiden Einträge der Schauspieler Philippe Avron und Nina Kompaneitzeff (Companeez) beziehen sich auf den Filmdreh zu "Bye, bye, Barbara" von 1968, für den einige Schlussszenen vor dem Hotel gedreht wurden. Aus der Zeit der Hotelbesitzer Charles Lezier und Paulette Lamotte. - Kanten und Ecken etwas berieben und bestoßen, Einrisse am Rücken, innen stellenweise leicht braunfleckig.
4to. 2 pp. on 2 ff. Added are two copies. A letter by Marc Favrat concerning the final resting-place of the Romanian Princess Elisabeth, financial worries and ill health, and the ongoing adoption procedure, also about rental debts paid by the Prince of Hohenzollern, communicated through the chief of staff, H. J. Oemichen. Favrat's inability to assure the living of the chambermaids Julia and Marguerite Breckner led to their transition to Madrid to serve at Prince Nicholas's place: "Je dois enfin vous faire savoir que malgré mon intention de protéger les Demoiselles Breckner, je ne peux pour le moment assurer leur existence et qu'elle ont accepté de se rendre à Madrid courant Janvier au Service de Son Altesse Royale le Prince Nicolas [...]". - Marc Favrat gained fame through his relationship with Princess Elisabeth of Romania (1894-1956), who settled in Cannes some years after her expulsion from Romania in 1947, when the Romanian People's Republic was proclaimed. The much younger aspiring artist Favrat became Elisabeth's lover, equerry, and adopted son in the year of her death. - With a handwritten annotation.
Zusammen 10 SS. Briefe an Haudek, 3½ SS. Manuskripte bzw. -fragmente sowie 6½ SS. Briefe an Dritte. Verschiedene Formate. Beiliegend der eh. Entwurf einer Kurzbiographie des Lyrikers und Erzählers Karl Breycha (1 S. Qu.-8vo). Alle Schriftstücke alt auf Trägerpapier montiert, wodurch die jeweiligen, tls. mit Adressen versehenen verso-Seiten größtenteils unlesbar sind. Sammlung verschiedener Schriftstücke aus dem Umfeld des Wiener Lehrers und Schriftstellers Karl Haudek. Hauptberuflich im Schuldienst tätig, veröffentlichte Haudek seit 1914 lyrische und Prosawerke und veröffentlichte in den "Meidlinger Nachrichten" sowie den "Hetzendorfer N." zahlreiche heimatkundliche Beiträge unter dem Pseudonym Carolo. 1923 zählte er zu den engsten Mitarbeitern von Karl Hilscher, des namhaften Pädagogen, Musikers und Gründers des ersten Wiener Bezirksmuseums in Meidling. Um 1930 begann Haudeks "Zeit seines intensiven literarischen Schaffens (Schwänke, Erzählungen, Romane); seine Bedeutung liegt jedoch v. a. in der mundartlichen Lyrik" (Czeike III, s. v.). - Die Verfasser der an Haudek gerichteten Briefe und Postkarten im einzelnen: I) Gretl Kiefhaber (Konzertsängerin, geb. 1897). Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 11. XI. 1949. 1½ SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse und Absenderstempel. - II) Karl Maria Jäger (Schriftsteller, Komponist, Textdichter, Schrammelsänger und Gesangkomiker, 1876-1956). 2 eigenh. (davon 1 Bild-)Postkarten mit U. Wien und Weissenkirchen, 2. IX. 1929 bzw. 6. IV. o. J. Zusammen 2½ SS. (Qu.-)8vo. Jeweils mit eh. Adresse. "Würde Dich bitten, das Gedicht für die Pflegeschwester des Lainzer Versorg. Spitals dieser Tage zu machen. Es soll allgemein gehalten, etwas launig, wie Du es ausgezeichnet triffst, sein. Da es sich um eine geistliche Schwester handelt, nichts weltliches hineinknüpfen. Ihre jahrelangen Verdienste, ihre opfervolle Tätigkeit, ihre überaus grosse Menschlichkeit, Güte und Liebenswürdigkeit gegenüber den Kranken im Spital u. s. w. in anerkennenden Worten reimen [...]" (Karte v. 6. IV. o. J.). - III) Josef Keindl (Mittelschulprofessor und Islandforscher, geb. 1903). Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 11. VI. 1931. 1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse und Absenderstempel. - IV) Josef Kainer (Wienerlieddichter und Präsident des "Klubs der alten Wiener"). Eigenh. Brief mit U. O. O., 7. XI. 1937. 1 S. 8vo. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - V) Theodor Kleinecke (Musiker, Komponist und Musikschulinhaber, geb. 1855). Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. XI. 1927. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. - VI) Walter Kral (Komponist, geb. 1923). Eigenh. Brief mit U. Rodaun, 6. IX. 1941. 1 S. 8vo. - An Manuskripten bzw. -fragmenten liegen vor: I) Franz Fischer: "Zum Jahreswechsel". Eigenh. Gedichtmskpt. mit Namenszug. Wien, Ende Dezember 1931. 1 S. Folio. Mit eh. Widmung an den Bezirksvorsteher von Meidling und Hetzendorf Alois Zanaschka [?]. - II) Lorenz Alexander Krapp (Ps. Arno von Walden; Präsident des Bamberger Landgerichts, Lyriker und Herausgeber des "Studenten-Musenalmanachs", geb. 1882). Eigenh. Manuskriptfragment. O. O. u. D. 1 S. Gr.-8vo. - III) Gaudentius Koch (Kapuziner und Liederdichter, 1867-1944). O. O. u. D. 1 S. Gr.-8vo. - IV) Joseph Kitir (Lyriker, 1867-1923). "Geheime Macht". Gedr. Gedicht mit eigenh. Namenszug. Titel und 16 Zeilen auf Doppelblatt. 8vo. - Von Briefen an Dritte liegen vor: I) Louise Kaulich-Lazarich (Sängerin, 1856-1939). Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 17. IX. 1896. 2 SS. Kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten "Colega". - II) Wilhelm Kleinecke (Komponist und Musiklehrer, geb. 1851). Eigenh. Postkarte mit U. O. O., 4. IX. o. J. 1 S. Qu.-8vo. An einen montagebedingt nicht identifizierten Adressaten. - III) Karl Erasmus Kleinert (Schriftsteller und Journalist, 1857-1933). Eigenh. Brief mit U. Wien, 25. X. 1924. 1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Direktor des Zentralausschusses zur Heimatforschung in Wien XII. - IV) Ludwig Koessler (Jurist und Volksbildner, 1861-1927). Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 24. XI. 1926. 2 SS. 4to. An den Schriftsteller Edmund Skurawy.
1 S. 4to. "Daß Endesgefertigte, Tochter des verstorbenen Ritters von Hauenschild, k.k. Gubernial- und Regierungsraths und General Konsuls der sieben Ionischen Inseln zu Corfou, von dem ihr von Seiner k.k. Apostolischen Majestät bewilligten Gnadengehalte [...] den Betrag von hundert sechs und sechzig Gulden, vierzig Kreuzer (166fl 40 kr) von dem k.k. Kameralzahlamte erhalten, wird hiermit bezeugt [...]". - Mit einer weiteren U. von Gf. Karnicki (wohl Jan Karnicki, 1813-1879) sowie mit Stempel der österreichischen Gesandtschaft in St. Petersburg; mit kleineren Randläsuren.
1 S. 8vo. Herr Hausenstein ist verreist und kommt im Juli zurück.