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4to. Ca. 11 pp. on 12 ff. (one of which the title-page). Including a typed application protocol, 5 typed letter copies, and a cover letter (copy). With information on progress made in the settlement of French financial claims on Romania and compensation of French public or legal persons whose assets, rights or interests have been affected by a Romanian measure of nationalization, expropriation, requisition, and other similar measure or whose property has suffered war damage. The bank of the People's Republic of Romania must order payment to various French and Dutch banks within fifteen days after the agreement coming into effect, for example the equivalent in Francs of "1.775,243" kilograms of gold to the "Banque de France": "La Banque d'Etat de la République Populaire Roumaine, dans les quinze jours qui suivront l'entrée en vigueur de l'accord, notifiera: a) à la Banque de France [...]". - With traces of old, partly rusty, stapling. Cover letter with handwritten note.
Zusammen 46¼ SS. auf 31 Bll. Verschiedene Formate. Freundschaftliche Korrespondenz mit dem den Dramaturgen und Regisseur Hans Esdras Mutzenbecher (1897-1983): "Nachträglich noch herzliche Wünsche für das eben angebrochene Jahr. Hoffentlich bringt es Ihnen befriedigende Arbeit. - Gerade um die Wende ist hier ein entscheidender Intendantenwechsel vollzogen: Medenwaldt geht mit Ende der Spielzeit, sein Nachfolger ist Iltz-Dresden. Es ist eine schwere Operation, die aber nötig war. Nachiebigkeit nach allen Seiten, empfindlichste Eitelkeit und leider auch Unaufrichtigkeit zeigten sich immer mehr und untergruben Disziplin und zielklare Arbeit. Nunmehr erwarte ich einen starken Aufschwung aus einer begeisterten Gemeinsamkeit. - Können Sie mir gute Kräfte nennen?! Vom Deutschen Schauspielhaus ist uns die Naive Lilly Hoerle empfohlen, die Eger halten will. Wie ist sie?! Wir brauchen vor allem: vielseitige Sentimentale, 1. Charakterspieler, Heldenvater, jugdl. Held, Heldenbariton, seriösen Bass, jugdl. Dramatische, ev. Lyrischen Tenor und auch Heldentenor […]" (2. I. 1924). - "[...] Mit Ihrem Vorschlag bin ich einverstanden, auch mit dem Honorar. Ich würde gerne wissen, wie lang die genaue Dauer des Vortrages sein darf. Die einzelnen Proben aus 'Ariadne' passen allerdings nicht sehr gut in den Rahmen dieses Vortrags, der weniger musikwissenschaftlich als musikhistorisch sein wird […]" (26. II. 1931). - Heinrich XLV. Prinz Reuß war ein großer Theaterliebhaber und -förderer und war als Regisseur, Autor, Berater und ab 1923 als Leiter der dramaturgischen Abteilung am Reußischen Theater in Gera tätig. Heinrich war von 1928 bis 1945 Oberhaupt des Gesamthauses Reuß und letzter männlicher Vertreter der Linie Reuß-Schleiz, einem Zweig der jüngeren Linie. Er wurde im August 1945 vom sowjetischen Militär verhaftet und verschleppt und gilt seitdem als vermißt, dürfte aber schon kurz nach seiner Verhaftung ums Leben gekommen sein. - Tls. am Rand gelocht (geringf. Textberührung) und mit einigen Randläsuren.
Calligraphy in black and red ink on drawing cardboard (56,5 x 68,4 cm), matted (63 x 79 cm). A homage to Otto von Bismarck (1815-98) on the occasion of his 80th birthday, paid by Emil Ritter's troupe of performing dwarfs. Bismarck had been forced to resign as chancellor of the German Empire five years previously, and the aged statesman was fighting to shape his image for posterity. After a vote to send him a congratulatory birthday telegram had fallen through in the Reichstag, where Bismarck enjoyed little support, some 400 German cities immediately declared him an honorary citizen - a prelude to the Bismarck mania that would seize Germany after his death three years later. The present congratulatory address contains the signatures, birthdays, and sizes (between 70 and 120 cms) of all members of the troupe. One of the best-known and most expensize dwarf acts of the time, they also enjoyed considerable fame and success in America, where they were billed as "The Ritter Midgets". - Corners bumped; some duststaining and foxing.
31 Skizzen in Bleistift auf 17 Bll. Marmorierter Pappband der Zeit mit Lederhülsen für einen Bleistift. Qu.-8vo. Teilweise sauber ausgeführte Bleistiftskizzen eines nicht identifizierten Künstlers mit Darstellung einiger Motive von Gemälden. Besonderes Augenmerk liegt auf Kompositionen aus der italienischen Renaissance in Darstellungen von Madonnen mit dem Jesuskind und Szenen aus dem Leben Jesu (Gefangennahme und Heilung des Malchus, Kreuzabnahme, Grablegung, Auferstehung). Auch vertreten sind die Sujets "Mariä Heimsuchung", die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten, Bildarrangements im Stil der Sacra Conversazione und originale Naturstudien (Architektur, Akt, Landschaft, Tier). - Zehn Datumsangaben in Bleistift (Juli-August 1824) sowie hs. Notizen in deutscher Sprache zu einem Bild "Das Licht des Herren und die Anmuth im Geiste". Auf der vorderen Buchdeckelinnenseite Notizen zur Einnahme einer Kräutermedizin sowie Adressen in Venedig (Galleria Manfrin, ein Rechtsanwalt in Campo S. Michele) und zum Standort zweier Bilder der Künstler Giovanni Bellino und Cima da Conegliano; auf der hinteren Buchdeckelinnenseite ein Musikzitat (zweieinhalb Takte) sowie einige Preisangaben und Berechnungen. Leicht blei- und braunfleckig, der Einband bestoßen und berieben.
Zusammen 9¼ SS. auf 7 Bll. Visitkartenformat und Folio. 1 Brief mit eh. Adresse verso (Faltbrief). I. An den Brauer Anton Dreher (1849-1921) in Schwechat (27. XII. 1887): "Eingedenk der vielfachen Beweise freundlichen Wohlwollens, dessen ich mich von Seiten Ew. Wohlgeboren seit Jahren zu erfreuen habe, drängt es mich in dankbarer Verehrung für Ihr Haus, Ew. Wohlgeboren in Bezug auf H. Anton Ronacher eine vertrauliche Mittheilung zu machen, von welcher ich glaube, daß Sie Ihr Interesse vollauf in Anspruch nehmen wird. Ich harre nun Ihres Rufes [...]". Mit Briefkopf der "Verlags-Expedition des Adolf Eckstein in Wien". - II. An einen namentlich nicht genannten Adressaten (25. VII. 1892): "In Angelegenheit des 'Parlament' hatte ich vor Jahren die Ehre mit Ihnen, sehr geehrter Herr in persönlichem, angenehmen Verkehr zu stehen. Indem ich dies vorausschicke, um mich Ihnen in Erinnerung zu bringen, gestatte ich mir mitzutheilen, daß ich seit Jahren der Leitung unserer Zweiganstalt in Berlin vorstehe und von dort lediglich zu dem Zwecke hier eingetroffen bin um von Ihnen, sehr geehrter Herr, in Sachen der Anton Ronacher'schen Erben, deren berathender Freund ich bin, mir Unterredung zu erbitten [...]". - III: An einen Doktor, zur Verhandlung eines Ausgleichs mit Anton Dreher: "[...] Auf den Gegenstand unserer Besprechung übergehend, beehre ich mich Ihnen mitzutheilen, daß ich nicht verfehlte, den Erben Ronachers über den Stand der Dinge Bericht zu erstatten an der Hand der Daten, die Sie die Freundlichkeit hatten mir zu Verfügung zu stellen. Die Erben sowohl als auch deren Rechtsfreund in Berlin sind trotzdem der festen Ansicht, daß, im Falle der Process von ihnen gewonnen wird, die Leistungen des Herrn Anton Dreher im Hinblick auf die Werthe von damals (und nicht vom Tage der Urtheilsverkündigung), ferner auf den Verlust, welcher durch Geschäftsentgang entstanden ist, ferner auf die Zinsen und Zinseszinsen während einer langen Reise von Jahren etc. ganz bedeutende sein werden [...]". Mit Briefkopf "Eckstein's Verlags-Anstalt, Berlin" und einem Entwurf eines Antwortschreibens, worin der Ausschluss eines Ausgleichs begründet wird. - IV. An einen Doktor (5. VIII. 1892): "[...] Im Gegenteil würde daraus hervorgehen und zwar durch die Form, wie sie mir vorschwebt, daß Herr Anton Dreher nur einen Akt der Humanität begangen hat [...]". Mit Briefkopf "Eckstein's Verlags-Anstalt, Berlin". - V. An einen Doktor: "Vertraulich theile ich Ihnen mit, daß der 'Proceß Dreher' die Grundlage einer Credit-Operation bildet, welche dem Abschluß sehr nahe ist. Ich stehe dieser Transaction vollkommen ferne, und steht heute die Angelegenheit so, daß, falls die angedeutete Credit-Operation zu Stande kommt, die Kapitalisten den Proceß weiter und zu Ende zu führen haben. Da ich nur dann einen persönlichen Vortheil habe, wenn ein Ausgleich durch mich zu Stande kommt, so glaube ich, Ihnen diese neueste Wendung rechtzeitig mittheilen zu sollen [...]". - Der Vergnügungsunternehmer Anton Ronacher (1841-92) hatte bei Dreher ein Darlehen aufgenommen, das Ronacher zum lebenslangen Bezug ausschließlich Dreher’schen Biers verpflichtete. 1885 mündete die Vereinbarung in eine Auseinandersetzung, die endlich vor Gericht landete: "Zur Sicherstellung des Darlehens wurden Kauf- und Pachtverträge über Ronachers Lokale abgeschlossen, doch ob es sich dabei um einen Scheinkauf handelte oder diese in den Besitz Drehers übergegangen waren, wurde Gegenstand eines lang andauernden Prozesses [...] Ronacher wurde der Ehrenbeleidigung für schuldig befunden und zu einer dreitägigen Arreststrafe verurteilt. Im Mai 1886 kündigte ihm Dreher die Pacht des Dritten Kaffeehauses und des Restaurants auf der Schottenbastei" (E. Offenthaler, Zum 175. Geburtstag Anton Ronachers. ÖAW, Biographie des Monats Jänner 2016, online). - Die Briefe mit Rundsiegel und jeweils mit Inventarnummer ("4951"-"4955") der Handschriftensammlung J. K. Riess.
4to. 1 page. Near-contemporary copy of a letter written by Rossini to the Spanish-born soprano Antonietta Montenegro (Antonia Montenegro del Carmen, born in Cadiz ca. 1815): "Inappreciable Amie, Je commencerai d'abord ma lettre par vous exprimer le plaisir que j'ai eprové en appressant le grand et bien merité succés que vous avez obtenu dans la Norma à Milan [...]". - Some light brownstaining; a few edge flaws.
4to. Altogether 13 pp. on 10 bifolia and 1 single sheet. With autograph addresses on versos. Mainly on headed stationery. A collection of letters from seven French banking houses and brokers, discussing financial affairs and transactions with the Rothschild Brothers, one of the leading banks of Paris. - Five letters from Adam & Co., discussing the issue of letters of credit, coupons, and deposit certificates, as well as a payment of 4,800 US Dollars to Louis Lay to be collected from a partner of the Rothschild bank in San Francisco: "Voici la Signature de Monsieur Louis Lay à qui nous vous prions de faire payer [...] par vos correspondants de San Francisco lorsqu'il se présentera chez eux, une Somme de Quatre mille huit cents Dollars [...]" (Boulogne-sur-Mer, 25 May 1860). - The broker Adolphe Bontoux complains about sagging stock exchange prices due to "bad news" from Italy, resulting in a "weak" close of the market: "Notre bourse a cédé, aujourd'hui, à l'impression produite par les graves nouvelles d'Italie. Des offres plus nombreuses et sans centre poids ont fait fléchir nos cours, sensiblement [...] la clôture a été très faible [...]" (Lyon, 12 Sept. 1860). - From the bank Édouard Couve & Co. about mailing "100 sacs piastres" to Paris, as instructed by Rothschild Frères, pointing out that they were not aware of the piasters before the previous day: "Nous vous confirmons votre lettre du 4 courant, ce n'est qu'hier matin que nous est parvenu le connaissement aux 100 sacs piastres [...] nous les avons de suite débarqués et suivant vos instructions par le fil, nous vous les éxpédions ce jour en gare de Paris [...]" (postmark: Marseille, 6 June 1860). - The remaining letters are issued by the companies Heidsieck & Co. (Reims), Arlès-Dufour & Co. (Lyon), Antoine Hesse (Marseille), and Wolff & Co. (Nancy). - With vertical folds; one letter with a small tear in lower margin. A very well preserved set reflecting the complex banking system of mid-19th century Europe.
Je ½ S. 4to. Telegramm des Rumburger Bezirksvorstehers an den Prager Statthalter: "Preußischen Vorposten 2 Mann in Rumburg verlangen | Bürgermeister kündigen Einquartirung an" - "Patrouille wieder abgezogen | erkundigten sich um Truppen in Rumburg und Warnsdorf". - In blauem Farbstift und mit Briefkopf des Deutsch-Oesterreichischen Telegraphen-Vereins.
125 beschr. SS., 3 Bll. Späterer Leinenband unter Verwendung des originalen, handgeschriebenen Deckelschildchens. 4to. Das Kochbuch, zusammengestellt und sorgfältig niedergeschrieben von dem einer bekannten Reichenauer Gastwirtsfamilie entstammenden Ludwig Waissnix, umfasst mehr als 500 Rezepte bzw. Zutatenlisten zu einzelnen Gerichten. Es wurde seinerzeit von Anna Sacher in Auftrag gegeben, die ihren damaligen Chefkoch Waissnix dazu anhielt, ihre umfangreiche Sammlung von Rezepten auf losen Zetteln in eine kompakte Fassung mit übersichtlicher Anordnung zu bringen. So finden sich 26 Rezepte in der Rubrik "Teige", 39 unter "Pudding", 119 in "kalte Mehlspeisen", 57 in "warme Mehlspeisen", 114 in "Torten", 11 in "Creme und Gefrorenes", 20 in "Gesülzte Creme" und 12 in "Einsieden"; weiters enthält die Rezeptsammlung noch Fleischgerichte (13¾ SS.), Eigerichte (4¼ SS.), Fischgerichte (5¼ SS.) und Suppen (5 SS.). - Nach Waissnix' Ausscheiden aus dem Hause Sacher durfte er das Kochbuch mitnehmen und schenkte es Jahre später seiner damaligen Freundin Gabriele Aite. Diese wiederum war nach 1928 Partnerin des Walter Kratochwil, den sie später auch heiratete und dem sie das Buch nach ihrem Ableben im Mai 1978 hinterließ. Dem Kochbuch liegt eine vom Bezirksgericht Döbling beglaubigte "Erklärung" Kratochwils in Kopie bei, worin dieser über Entstehung und Geschichte des Buches berichtet.
- s.n., s.l. 16 juin 1777, 17,1x11,1cm, une feuille. - Billet autographe signé de Madame de Sade, dans laquelle cette dernière reconnaît des dettes envers sa mère, Madame la présidente de Montreuil. Un petit trou sans manque de texte. Paraphe du notaire précisant le nombre de pièces en dessous des trois lignes de texte. Tout au long de sa vie, le Marquis - fastueux et très dépensier - fut criblé de dettes et n'eut de cesse de chercher de l'argent, principalement auprès de ses beaux-parents par l'entremise de sa femme. Provenance : archives de la famille. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
- s.n., s.l. 18 janvier 1778, 16,3x5,1cm, une feuille. - Billet autographe signé de Madame de Sade, dans laquelle cette dernière reconnaît des dettes envers sa mère, Madame la présidente de Montreuil. Un tout petit trou sans gravité. Paraphes du notaire de Sade, Maître Gibert, précisant le nombre de pièces versées au verso de chaque billet. Tout au long de sa vie, le Marquis - fastueux et très dépensier - fut criblé de dettes et n'eut de cesse de chercher de l'argent, principalement auprès de ses beaux-parents par l'entremise de sa femme. Provenance : archives de la famille. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
- s.n., s.l. 18 avril 1777, 11x17,1cm, un feuillet remplié. - Billet autographe signé de Madame de Sade, dans laquelle cette dernière reconnaît des dettes envers sa mère, Madame la présidente de Montreuil. Un petit trou sans manque de texte. Paraphe du notaire de Sade, Maître Gibert, précisant le nombre de pièces versées en dessous des trois lignes de texte. Tout au long de sa vie, le Marquis - fastueux et très dépensier - fut criblé de dettes et n'eut de cesse de chercher de l'argent, principalement auprès de ses beaux-parents par l'entremise de sa femme. Provenance : archives de la famille. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
- s.n., s.l. 15 septembre 1777, 17,1x11,1cm, une feuille. - Billet autographe signé de Madame de Sade, dans laquelle cette dernière reconnaît des dettes envers sa mère, Madame la présidente de Montreuil. Un petit trou sans manque de texte. Paraphe du notaire de Sade, Maître Gibert, précisant le nombre de pièces versées au verso du feuillet. Tout au long de sa vie, le Marquis - fastueux et très dépensier - fut criblé de dettes et n'eut de cesse de chercher de l'argent, principalement auprès de ses beaux-parents par l'entremise de sa femme. Provenance : archives de la famille. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
- s.n., s.l. 18 janvier 1778, 19x12,7cm, une feuille. - Billet autographe signé de Madame de Sade, dans laquelle cette dernière reconnaît des dettes envers sa mère, Madame la présidente de Montreuil. Un tout petit trou sans gravité. Paraphes du notaire de Sade, Maître Gibert, précisant le nombre de pièces versées au verso de chaque billet. Tout au long de sa vie, le Marquis - fastueux et très dépensier - fut criblé de dettes et n'eut de cesse de chercher de l'argent, principalement auprès de ses beaux-parents par l'entremise de sa femme. Provenance : archives de la famille. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
4 mehrfach gefaltete Planpausen, 530:880 mm, und drei Pläne zu 450:530 mm. Vollständige Planserie, bestehend aus Fassadenansichten, Schnitt und drei Geschoßplänen zu dem 1950 in dominierender Lage über der Stadt Salzburg am Mönchsberg errichteten Cafe-Restaurant, das von 1977 bis 1992 das Casino der Stadt beherbergte. Dieser Bau musste dem 2004 eröffneten Museumsneubau der Architekten Friedrich Hoff Zwink für das Museum der Moderne weichen, sodass dem vorliegenden Planmaterial interessanter Dokumentationswert für die Salzburger Nachkriegsarchitektur zukommt.
Mit 71 montierten Portraitpostkarten (davon 8 unbeschrieben). Grüner Ledereinband mit goldgepr. Deckelfilete. Kl.-4to. Das mit zahlreichen prominenten Namen versehene Stammbuch wurde größtenteils während der Salzburger Festspiele und in Wien zusammengetragen. Seine Halterin war Sopranistin und von 1930 bis 1938 eines der beiden Bauernmädchen in Mozarts Opera buffa "Le nozze di Figaro", die (in der Inszenierung von Lothar Wallerstein) bei den Salzburger Festspielen und von 1931 bis 1939 auch an der Wiener Staatsoper gegeben wurde. Die 80 Einträge stammen von Karl Alwin, Rosette Anday, Anna Bahr-Mildenburg, Ewald Balser, Julij (Julius) Betetto, Claire Born, Hans Breuer, Hans Duhan, Irene Eisinger, John Forsell, Yvonne Gall, Hermann Gallos, Benjamino Gigli, Paul Hartmann, Robert Heger, Luise Helletsgruber, Laurenz Hofer, Ludwig Hofmann, Felicie Hüni-Mihacsek, Maria Ivogün, Maria Jeritza, Josef Kalenberg, Adele Kern, Wilhelm Kienzl, Jan Kiepura, Berta Kiurina, Erich Wolfgang Korngold, Clemens Krauss, Harald Kreutzberg, René Lapelletrie (2x), Giacomo Lauri-Volpi, Emanuel List, Max Lorenz, Viktor Madin, Georg Maikl, Franz Markhoff, Richard Mayr, Erich Wolfgang Meller, Hans Moser, Maria Müller, Maria Nemeth (2x), Jarmila Novotná, Maria Olszewska, Sigrid Onegin, Bella Paalen, Rosetta Pampanini, Bernhard Paumgartner, Hans Pfitzner, Alfred Piccaver, Rosamond Pinchot, Nelly Pirchhoff-Manowarda, Alja Rachmanowa, Luise Rainer, Hugo Reichenberger, Karl Renner(t), Wilhelm Rode, Jose(ph) Rogatchewsky, Helge Roswaenge, Fjodor Schaljapin, Franz Schalk, Lotte Schöne, Richard Schubert, Dagny Servaes, Leo Slezak, Maria Solveg, Katta Sterna, Hermann Thimig, Hans Thimig, Helene Thimig, Armand Tokatyan, Christa Tordy, Lothar Wallerstein, Felix Weingartner, William Wernigk, Helene Wildbrunn und Karl Ziegler sowie von zwei nicht identifizierten Beiträgern. - Als kleine Perle darf die Eintragung Rosamond Pinchots gelten, jener jungen Millionärstochter, die Max Reinhardt 1923 an Bord der "Aquitania" entdeckt hatte und die im Jahr darauf zum Star seiner Inszenierung von Karl Gustav Vollmoellers Bühnenwerk "Das Mirakel" werden sollte. Das It-Girl der ersten Stunde war in Salzburg 1925 im "Mirakel" und 1927 im "Sommernachtstraum" zu sehen. Einige wenige Rollen und eine gescheiterte Ehe später nahm sie sich Anfang 1938 mit 33 Jahren das Leben. - Ein Blatt lose; der Einband aufgrund der vielen montierten Karten etwas aufgeworfen, sonst gut erhalten.
93 Unterschriften auf 70 Bll. Zeitgenössischer Kunstlederband. 8vo. Das mit zahlreichen prominenten Namen versehene Stammbuch wurde größtenteils während der Salzburger Festspiele und in Wien zusammengetragen. Seine Halterin war Sopranistin und von 1930 bis 1938 eines der beiden Bauernmädchen in Mozarts Opera buffa "Le nozze di Figaro", die (in der Inszenierung von Lothar Wallerstein) bei den Salzburger Festspielen und von 1931 bis 1939 auch an der Wiener Staatsoper gegeben wurde. Die 93 Einträge stammen von Margit Angerer, Anton Arnold, Ewald Balser, Irma Beilke, Dino Borgioli, Else Böttcher, Mercedes Capsir, Maria Cebotari, Maud Cunitz, Trude Eipperle, Richard Eybner, Kirsten Flagstadt, Ella Flesch, Willi Forst, Karl Friedrich, Wilhelm Furtwängler, Dusolina Giannini, Karl Hammes, Georg Hann, Theo Herrmann, Paul Hörbiger, Hans Hotter (2x), Gusti Huber, Alfred Jerger, Louise Kartousch, Erwin Kerber, Alexander Kipnis, Franz Klarwein (2x), Josef Knapp, Hans Knappertsbusch, Fritz Krenn, Zinka Kunz, Virgilio Lazzari, Lotte Lehmann, Frida Leider, Max Lorenz, Viktor Madin, Ferdinand Maierhofer, Rose Merker, Ruth Michaelis, Toti dal Monte, Alfred Muzzarelli, Hans Hermann Nissen (2x), Henk Noort, Jarmila Novotná, Julius Patzak (2x), Ezio Pinza, Alfred Poell (3x), Maria Reining, Hans Reinmar (2x), Marta Rohs, Helge Roswaenge (2x), Gertrud Rünger, Erna Sack, Richard Sallaba, Emil Schipper, Franz Schmidt, Else Schulz, Elisabeth Schumann, Vera Schwarz, Paolo Silveri (?), Albin Skoda, Gerda Sommerschuh, Set Svanholm, Set Svanholm, Horst Taubmann (2x), Margarete Teschemacher, Hermann Thimig, Kerstin Thorberg, Lawrence Tibbett (2x), Liane Timm, Piroska Tutsek, Franz Völker (2x), Ludwig Weber, William Wernigk, Luise Willer, Josef Witt, Otto Woegerer, Zdenka Ziková und Erich Zimmermann sowie von zwei nicht identifizierten Beiträgern. - Tadellos erhalten.
Rund 150 Bll., davon 13 mit montierten Ausschnitten versehen. Textileinband mit floralem Muster am oberen Vorderdeckel. Dreiseitiger Goldschnitt. Folio. Das mehrheitlich Briefausschnitte enthaltende Album enthält Autographen von folgenden Persönlichkeiten: - Ludwig Anzengruber (1839-89), Schriftsteller. Eigenh. Mitteilung mit U. ([Wien], 7. XII. 1888). - Johann Gottlieb Fichte (1762-1814), Philosoph. Ausschnitt mit eigenh. U. (o. O., [wohl 1811/12]). 1 S. Qu.-kl.-schmal-8vo. - Anna Freytag (geb. Strakosch, 1852-1911), Witwe von Gustav Freytag. Eigenh. Widmung mit U. (Siebleben [Gotha], Weihnachten 1898). 1 S. Gr.-8vo. - Robert Gersuny (1844-1924), Chirurg. Eigenh. U. (o. O. u. D.). - Ludwig Hevesi (1843-1910), Journalist und Schriftsteller (1843-1910). Eigenh. U. (o. O. u. D.). 1 S. 8vo. - Wilhelm Hesch (1860-1908), Sänger. Albumblatt mit eigenh. U. (o. O. u. D.). 1 S. Qu.-kl.-8vo. - Wenzel Anton Fürst von Kaunitz (1711-94), Staatsmann. Briefausschnitt mit eigenh. U. (o. O., 1776). 1 S. Visitkartenformat. - Clemens Fürst von Metternich-Winneburg (1773-1859), Staatsmann. Briefausschnitt mit eigenh. U. (o. O. u. D.). 1 S. Qu.-schmal-8vo. - Franz Georg Graf von Metternich-Winneburg (1746-1818), Diplomat. Briefausschnitt mit eigenh. U. (o. O. u. D.). 1 S. Qu.-8vo. Mit rotem Lacksiegel. - Felix Salten (1869-1945), Schriftsteller. Eigenh. Brief mit U. (Semmering, 3. I. 1912). ½ S. Gr.-8vo. - Hans Schließmann (1852-1920), Zeichner und Illustrator. Eigenh. Brief mit U. sowie einer halbseitigen aquarellierten Bleistift-Handzeichnung (o. O., 20. III. 1913). 1 S. Gr.-8vo. - Ders.: Briefausschnitt mit eigenh. U. (Wien, 3. IV. 1897). 1 S. Visitkartenformat. - Adolf Rt. von Sonnenthal (1834-1909), Schauspieler. Eigenh. Albumblatt mit U. (Wien, Silvester 1898/99). 1 S. Qu.-kl.-8vo: "Licht senden in die Tiefe des menschlichen Herzens - des Künstlers Beruf?". - Georg Adam Fürst von Starhemberg (1724-1807), Staatsmann. Briefausschnitt mit eigenh. U. (o. O. u. D.). 1 S. Qu.-kl.-schmal-8vo. - Fanny Walbeck (1850-1919), Schauspielerin. Albumblatt mit eigenh. U. (o. O., 14. VI. 1901). 1 S. Visitkartenformat. - Weitere Blatt stammen von einem Grafen Colloredo, einem Grafen Waldstein sowie von einem nicht identifizierten Verfasser.
Paris, Henry Babou, Les Artistes du Livre n° 8, 1929. In-4; (265 x 205) ; 39 pp [3] pp., en feuille, couverture imprimée et rempliée, portrait-frontispice, 1 feuillet en fac-similé, vignettes et culs-de-lampe. Un portrait en frontispice et 11 planches hors-texte dont 3 en couleurs. Bibliographie de l'artiste. Nombreuses illustrations en noir et en couleurs dans le texte extraits des ouvrages illustrés par l'artiste. Tirage à 700 exemplaires ; un des 650 exemplaires numéroté sur papier velin blanc de Rives à la forme. Très bon état. Envoi autographe d'E. Dufour sur le frontispice (portrait).
Zusammen 3 SS. Mit eh. Adresse. 8vo. Mit unbeschr. Kuvert. Die Postkarte mit einem ausführlichen Urlaubsgruß an Lina Ginzberger in Wien; der gleichfalls an L. Ginzberger gerichtete Brief mit montierter Photographie der Künstlerin (4:2,9 cm) und Grußworten sowie einer Reminiszenz an “die wundervollen Wochen in Weidling im Juni-Juli 1905”: “Was vergangen kehrt nicht wieder! | Aber sank es leuchtend nieder | Leuchtet’s lange noch zurück”. - Emma Heim, die Cousine des Dichters, war über drei Jahrzehnte hinweg die “innere Lebensgefährtin” (so in einem der beiden beiliegenden Zeitungsausschnitte) des Dichters. 1854 ehelichte sie den Kaufmann Mackenrodt und zog mit ihm und ihrer Familie nach St. Petersburg - Beiliegend zwei Zeitungsausschnitte über Scheffel und Emma Heim, die gedruckte Parte der am 22. Februar 1910 verstorbenen Künstlerin sowie die gedr. Trauerrede von Pastor H. Seyfarth (4 Bll. 8vo.) mit eh. Widmung des Verf. für L. Ginzberger.
1 S. Qu.-4to. Verzeichnis der an der Akademie der Bildenden Künste zu St. Anna in Wien ausgestellten Gegenstände, darunter mehrere glasmalerische Werke Scherers von religiösem Charakter (vier Madonnen, die Auferstehung Christi, die Heilige Familie und ein Marienkopf). Außerdem ein Werk das kaiserliche Wappen zeigend sowie ein Fenster mit "altdeutsche[n] Ornamente[n]". Der Gesamtpreis der angeführten Werke belief sich auf über 2000 Gulden. - Mit kleinen Randläsuren.
Various formats. Altogether 47 ff. on 57 pp. Mostly with envelopes. A collection of almost 40 letters (and some cards) to Emilie Schindler, often expressing admiration, well-wishes and birthday congratulations, for example: 1) "Sehr Geehrte Frau Schindler / Sie kennen mich nicht [...] Waehrend des Holocaust verlor ich meine 3 nahen Verwandten [...] Ich las das Buch 'Schindlers Arche' und war mehr als beeindruckt von diesen Dokument [...] Darf ich Ihnen zu Ihrem 80sten Geburtstag meine waermsten Wuensche senden!" ("Dear Mrs Schindler / You do not know me [...] I lost my 3 close relatives in the Holocaust [...] I read the book 'Schindler's Ark' and was much impressed by this document [...] May I send you my warmest wishes for your 80th birthday!", transl.) . - 2) A birthday card sent from Leopold "Poldek" Pfefferberg, the Polish-American survivor who inspired Thomas Keneally to write "Schindler's Ark". - 3) A card reading "I have heard what you did to save Jewish lives during World War II. You are a remarkable woman [...]". - 4) A letter dated December 31st 1994 from a writer who lost her entire family but asks Emilie Schindler if she can visit her to thank her personally for her work. - 5) A letter sent from Israel, dated 30th August 1987, reading: "[...] Sie haben nicht nur 1200 Menschen ihr Leben geschenkt, Sie haben auch gezeigt, was es bedeutet Mensch zu sein" ("[...] You have not only given 1200 people their lives, you have also shown what it means to be a human being [...]"). - 6) "[...] I sincerely believe that your personal heroism was equal or more probably bigger than of any of the soldiers in the field [...]", 11. IX. 1987).
2 SS. 4to. Liste verlorener Gegenstände des Husaren-Unterleutnants Lelong, dessen Pferd bei der Schlacht von Abukir am 26. Juli 1799 getötet worden war: "Etat de pertes d'effets faite par le Cit. Lelong sous lieutenant au d. Regt. le Sept thermidor dernier lors de la Bataille D'aboukir ou il a eu son cheval de tué". Die Liste umfasst neben Kleidung einen Säbel, Pistolen und Epauletten. Die Mitglieder des fünfköpfigen Regimentsrats bestätigen den Verlust und die ausgebliebene Gratifikation mit ihren Unterschriften: "Nous Membres Composants le Conseil d'administration dudit Regiment Certiffions [!] que le Citoyen Lelong sous lieutenant audit Regiment a perdu le sept thermidor à l'affaire d'aboukir les divers effets enoncés. d'autre part, certiffions de plus qu'il n'a recu aucune Gratiffication [!] de campagne a ce sujet". Danach ging das Dokument zur Verifikation durch die Hände des "Commissaire des guerres" Le Père und des Brigadegenerals Jean Urbain Fugière (1752-1813), der bei der Schlacht seine linke Hand verloren hatte. - Die Schlacht von Abukir markierte zwar einen bedeutenden Sieg der Franzosen gegen die Ottomanen in Ägypten, dennoch war die Lage der "Armée d'Orient" alles andere als hoffnungsvoll. Die französischen Truppen waren durch die verlustreiche Syrienexpedition stark geschwächt, aufgrund der britischen Vorherrschaft im Mittelmeer von Nachschub abgeschnitten, finanziell unterversorgt und durch die von vielen als Desertation erachtete Abreise Napoleons am 23. August 1799 demoralisiert. Die Verzögerungen bei der Kompensation und Gratifikation des Unterleutnants können zweifellos in diesem Licht betrachtet werden. Erst Anfang 1800 gelang durch den spektakulären militärischen Erfolg gegen die Ottomanen in Heliopolis eine zeitweilige Konsolidierung der Situation. Dennoch war die Ägyptenexpedition zum Scheitern verurteilt, was durch die Ermordung des Oberbefehlshabers Jean-Baptiste Kléber am 14. Juni 1800 in Kairo zweifellos beschleunigt wurde. Im September 1800 folgte die Kapitulation vor den Briten und der Abzug der französischen Truppen. - Gefaltet und leicht angeschmutzt.
1 S. Qu.-8vo. Mit einem eigenh. beschr. Kuvert. - Mit einer Beilage (s. u.). Dankt Josef Wesely für sein Gedenken anläßlich Schmid Noerrs 90. Geburtstag. Bedauerlich sei, daß nur wenige Werke ihres 90-jährigen Mannes wieder veröffentlicht werden. "Fast alles andere ist vergriffen und wird - leider - nicht mehr aufgelegt." - Beiliegend eine eh. Postkarte mit U. der Schriftstellerin Ilse Schönhoff-Riem (*1899) an Wesely vom 4. XI. 1943.
Zusammen 905½ SS. (Qu.-)8vo. Umfangreiche, größtenteils von namentlich nicht identifizierten Verfassern, teils von Künstlerkollegen wie Fritz Zerritsch und auch von Scholz selbst an seine Familie stammende und - von einigen unbedeutenden Ausnahmen abgesehen - zum überwiegenden Teil eh. Korrespondenz, die - über fünf Jahrzehnte hinweg geführt - reichen Einblick in Schaffen und Leben des aus Horn gebürtigen Malers gewährt. - Die Bildseiten der Bildpostkarten meist mit Drucken nach klassischen und modernen Gemälden, teils auch mit zeitgenöss. photographischen Motiven (Portraits, Landschaften und Sehenswürdigkeiten). - Karl Scholz studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste und erhielt 1919 den Förderpreis des Künstlerhauses, dessen Mitglied er auch war. Später wurde er zum Professor ernannt. Als freischaffender Maler in Wien und Horn lebend, war Scholz vor allem als Portrait- und Genremaler tätig. - Einige der Karten auch auch Scholz' Gattin Paula, an Anton Scholz und andere Mitglieder der Familie; trils auch über Scholz' Tod hinaus bis ca. 1983.