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Zusammen (2½+2 =) 4½ SS. auf 3 Bll. 8vo. An den Germanisten und Literaturhistoriker Richard Maria Werner: "Mit gleicher Post erlaube ich mir Ihnen einen Band bescheidener Novellen zu übersenden und bitte Sie das Buch freundlich in Ihre Bibliothek einreihen zu wollen. Viel Neues wird es Ihnen nicht sagen. Die meisten der kleinen Arbeiten standen im Feuilleton der Neuen Freien Presse und der Raummangel ist ein zwar oft gesunder aber auch recht harter Lehrmeister. Zum Schlusse muß ich Ihnen noch Dank sagen, für den Genuss, den mir die Lektüre Ihrer 'Ästhetischen Plaudereien' in der 'Gesellschaft' bereitete. Fast möchte ich zitieren: 'Es that mir wirklich im Herzen weh, wenn ich Dich in dieser Gesellschaft seh!' Allerdings hat sich das Blatt in letzter Zeit wieder gebessert [...]". - An einen namentlich nicht genannten Herrn Doktor: "Lassen Sie sich herzlichst für die freundliche Besprechung meiner letzten Novellen in der 'Zeit' danken. Es ist grundfalsch, wenn man glaubt für einen großen Leserkreis schreiben zu müssen, schreiben zu können. Befriedigung kann es schließlich doch nur gewähren, wenn einem eine wenn auch kleine Anzahl stetig und beharrlich durch die Tiefen und Höhen folgt. Diese Wechselwirkung soll - meiner Ansicht nach - zwischen den Worten des Kritikers und denen des Poeten bestehen. Es freut mich daher immer Sie zu lesen, wenn der Artikel auch meinen Namen nicht enthält [...]". - Jeweils mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess; etwas fleckig und ein Brief mit Fehlstelle am oberen Rand (keine Textberührung).
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adressiertem Kuvert. An den Juristen Karl Frh. von Haerdtl (1818-1889): “[...] obwohl dermalen keine Stelle bei der Ah. Fonds-Güter Administration erledigt ist, so bringe ich den Herrn Doctor Rössler für einen frei werdenden Platz in Vormerkung und werde mich freuen Gelegenheit zu finden denselben persönlich kennen zu lernen [...]”. - Rudolf Ritter von Wrbna-Freudenthal, Träger des Ordens vom Goldenen Vlies und Vizepräsident des Herrenhauses im österreichischen Reichsrat, wurde 1870 Nachfolger von Friedrich Halm (Frh. von Münch-Bellinghausen) als Generalintendant der Hoftheater, denen Franz Frh. von Dingelstedt und Johann Ritter von Herbeck als Direktoren vorstanden. - Karl Frh. von Haerdtl war Mitglied des Herrenhauses und mehr als zwanzig Jahre lang Präsident der Wiener Advokatenkammer. - Das Kuvert mit gänzlich erhaltenem Siegel.
Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - One of the most important sculptors of the 20th century, Wrba created some 3,000-4,000 works, taught at the Dresden Academy from 1907, and contributed to the restoration and completion of the Dresden Zwinger, where he directed the work of 53 sculptors from 1911 to 1933, and produced many sculpture groups himself. - Traces of postmarks. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
1 S. 8vo. An Karl Sonklar von Innstädten: "Gestern erfuhr ich daß Sie im Begriffe sind ein neues geologisches Werk herauszugeben. - Da mich noch alles sehr lebhaft interessirt was in diesem Genre geschrieben wird; so bitte ich Sie, mich in die Zahl Ihrer Prenumeranten gütigst aufzunehmen [...]”. - Johann Wratislaw war im italienischen Feldzug 1848 Generalstabschef in der Armee von Feldmarschall Radetzky. Im Alter von 63 Jahren erstmals in den Stand der Ehe tretend, starb er nur drei Jahre später “ohne Kinder zu hinterlassen” (Wurzbach, zit. n. DBA I 1395, 166 . - Der Geograph und Generalmajor Karl Sonklar von Innstädten (1816-85) zählt neben Friedrich von Simony und Anton von Ruthner zu den Pionieren der Alpenerforschung; als geographischer Schriftsteller hat Sonklar "durch gründliche und vielseitige Beobachtungen über Gletscher, hydrographische, meteorologische und biogeographische Erscheinungen, besonders die Höhengrenzen, die er seinen wissenschaftlichen Beschreibungen beschränkterer Gebiete der Alpen einverleibte, wissenschaftliches Material von Werth dargeboten und zugleich die Methode der Länderbeschreibung geklärt" (ADB). Neben militärwissenschaftlichen Abhandlungen in den Bereichen der Taktik und Kriegsgeschichte veröffentlichte er auch ein kunstwissenschaftliches Werk, das nach dem wohlwollenden Urteil der Zeitgenossen "in keiner Anstalt, in welcher über Kunst vorgetragen wird, fehlen" dürfe (Wurzbach). - Mit kl. Einr. im linken Rand (keine Textberührung). - Aus der berühmten Autographensammlung des Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).
192041945Ohne Ort, o. J. (um 1920). 2 S. auf Doppelblatt, 8°.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Professor bezüglich einer Terminvereinbarung in dessen Atelier: "Ich habe das Vergnügen Sie ergebenst zu benachrichtigen, daß das Fräulein Emmy v. Below [d. i. Emma Ida Georgine von Below, 1847-76] am 22t. d. M. hier eintreffen, u. sich demnächst in Ihrem Atillier einfinden wird. Tag u. Stunde soll später bestimmt u. mit Ihnen verabredet werden [...]". - Von Wrangel existiert ein Portrait dieser Zeit von der Hand des Malers und Zeichners Adolph von Menzel, der damals in Berlin tätig war. Emma von Below wurde drei Jahre später mit Albrecht Wilhelm von Wobeser verheiratet. - Leicht staub- und fingerfleckig, mit Spuren alter Faltung.
1 S. Visitkartenformat. In polnischer Sprache.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "Herzlichen Dank! Ihre Rike Wozelka". - Die Hauptschullehrerin Rike Wozelka wurde kurz vor ihrem Tod mit dem Ottokar-Kernstock-Preis ausgezeichnet (vgl. List, Kunst und Künstler in der Steiermark, S. 1085).
2 SS. 8vo. An einen "sehr geehrten Herrn Doctor" mit der Mitteilung von einer Aufführung "meines neuen Oratoriums 'Da Jesus auf Erden ging' [...] Sollte es Ihnen möglich sein, der Aufführung beizuwohnen, so würde es mr eine ganz besondere Freude machen, Sie dort begrüßen zu können, wenn jedoch die heutigen Reiseschwierigkeiten Sie von dem Besuch der Aufführung abhalten sollten, so werde ich mir erlauben, Sie auf der Rückreise von Stuttgart in Heidelberg aufzusuchen".
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An die Redaktion der Kleinen Presse in Frankfurt mit der Bitte um einige Exemplare der aktuellen Ausgabe: "Mit verbindlichstem Dank für die freundliche Besprechung der Aufführung meiner Passionsmusik (Concert des Rühlschen Vereins am 8. Jan.) bitte ich um gef. Zusendung von 6 Exemplaren der betreffenden Nummer und gestatte mir den Betrag in Postmarken beizufügen [...]". - Spuren alter Montage.
Zusammen 3 SS. Qu.-8vo. Ostergrüße an Josef Wesely. - Woworsky, seit 1923 geistlicher Rektor der Strafanstalt Graz-Karlau, wurde als Lyriker, nichtsdestominder aber auch als Übersetzer Manzonis, Homiletiker und Biograph bekannt. Vgl. Kosch IV, 3463.
Zusammen 6 SS. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zu Geburtstag, Neujahr u. a. - Woworsky, seit 1923 geistlicher Rektor der Strafanstalt Graz-Karlau, wurde als Lyriker, nichtsdestominder aber auch als Übersetzer Manzonis, Homiletiker und Biograph bekannt. Vgl. Kosch IV, 3463.
Oblong small 8vo. With typed envelope. "If the honor of Europe was preserved at all during the Hitler Holocaust, it was by the Scandinavian countries like Sweden who saved their own Jewish citizens and gave safe refuge to others".
39794Paris : Gallimard (Coll. Jeune poésie nrf), 1960 - un volume broché (9,7x18 cm) sous couverture rempliée, 69 pages - bon état - envoi autographe signé -
1½ SS. 8vo. auf gefalt. Doppelblatt. "Hochgeehrter Herr! Erst heute hatte ich Gelegenheit, die freundlichen Worte zu lesen, die Sie meinen am Klavierabende E. Kerndl vorgetragenen Klavierkompositionen zu widmen die Güte hatten. Hiefür spreche ich meinen verbindlichsten Dank in der angenehmen Erwartung aus, Sie, hochgeehrten Herrn, bei gelegentlich persönlicher Begegnung noch besonders versichern zu können der aufrichtigsten Ehrerbietung [...]".
1 S. 4to. An den Kunsthistoriker und Direktor der Wiener Albertina Walter Koschatzky mit Dank für einen Brief: "Ihre Zeilen haben mich sehr gefreut. Es ist ein Pech, daß wir uns so selten sehen, aber ich hoffe, daß das jetzt einmal anders wird jedenfalls in der allernächsten Zukunft, lieber Dr. Ihnen und Ihrer lieben Frau [...]". - Im Herbst 1965 hatte die Albertina dem bedeutenden Bildhauer eine Werkschau gewidmet. - Auf Briefpapier mit gedrucktem Briefkopf "Fritz Wotruba". Mit kleineren Quetschfalten am oberen Rand.
1 S. 4to. An den Kunsthistoriker Bruno Grimschitz: "Gestern traf ich zufällig den Maler Merkel und erfuhr, daß sicherlich versehentlich versäumt wurde ihn für die Londoner Ausstellung aufzufordern. Vor 4 Wochen habe ich eine Reihe von Bildern der ganz letzten Zeit die nur sehr wenige Leute gesehen haben im Atelier ansehen können, die ganz besonders schön waren u. es wäre riesig schade wenn das vergessen worden wäre. Da der Termin schon so knapp ist, kann man ihn vielleicht telephonisch verständigen [...]".
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Wünsche zu Neujahr im eigenen wie im Namen seiner Frau an Josef Wesely.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Mit 2 (1 eh. und 1 ms.) Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag und sendet Neujahrswünsche.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert. Wünsche zu Neujahr im eigenen wie im Namen seiner Frau an Josef Wesely.
1 S. Kl.-Folio (ca. 210:336 mm). Quittung über 131 Gulden 25 Kreuzer, "welche, dem Gefertigten als seine Pension für den Monat November und zwar von einer jährlichen per 1575 fl. aus der k. k. Hofburgtheater Cassa baar ausgezahlt worden [...]". - Die Stempelmarke ausgeschnitten mit geringf. Textverlust in der ersten Zeile.
8vo. (8+8+8+8 =) 16 pp. on 4 bifolia, comprising four letters. Accompanied by an autographed calling card (3 lines). The wealthy French composer and winner of the Prix de Rome writes to his sweetheart. In one letter, he has met with success and is eager to share news of it: "Si je me repose sur mes lauriers? Oh la! la! oh la! la! oh la! la! comme on dit en grec moderne. Après que pendant quinze ans personne n'a voulu de moi tout le monde en veut maintenant mais tout de suite et à la fois!" He explains further the struggles of a composer in demand: "Les commandes arrivent de plusieurs cotes, mais toujours au dernier moment. On veut de me demander la musique d'une féerie : l'oiseau Bleu. C'est gentil à faire, mais on ne donne moins de deux mois, c'est fou ! et moi-même je le deviendrai à ce régime. Quoiqu’il en soit il faut arriver à temps c'est important à tous les points de vue. Alors je me cloitre. C'est vous dire que je n'ou pas le temps d'aller en conservatoire pour entendre la musique des autres. Le Vendredi ou je serai à Londres pour l'enfant Prodigue". "L'Enfant Prodigue", Wormser's 1916 pantomime, was his best-known work. - However, in the midst of this, Wormser exclaims, "Mais vous, c'est vous que je voudrais voir et non au concert ou l'on ne peut pas parler. Vous ne pouvez pas me donner un soir...? Je lâcherais l'oiseau bleu! c'est vous dire si j'ai envie de bavarder amicalement. Nous nous conterons nos douleurs!" In all his letters, Wormser repeatedly asks, often wittily, why he has not received more letters from her. In another, he suggests a trip to the countryside, where the "air et le soleil" will heal her ills and her letter-writing. He adds that, "Je voudrais bien aller vous retrouver là-bas, d'abord pour vous voir, ensuite pour me reposer dans le calme et la solitude... Je deviens de plus en plus loup-garou". - Gently creased, faintly toned.
55343o.J. Frankfurt, 4. XI. 1795, Qu.-8° (11 x 17,5 cm). 1 Seite.
1965112403Paris Robert Laffont, Coll. "L'Histoire que nous vivons" 1965 1 vol. broché in-8, broché, couverture illustrée à rabats, 333 pp., une carte, 20 planches hors texte, index. Édition originale. Olga Wormser (1912-2002) est désignée en 1944 par le Ministère des Prisonniers, Déportés et Réfugiés pour diriger une enquête sur les camps de concentration. Bel envoi autographe signé à Alain Resnais, "ce post commentaire à Nuit et broullard, très amicalement". Une référence au documentaire majeur sur lequel elle fut conseillère historique. Exemplaire provenant de la bibliothèque d'Alain Resnais.