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2 SS. 70 x 107 mm. Bedankt sich beim Adressaten für die "letzten liebenswürdigen Zeilen". - Weinberger schrieb Lieder, Quartette und eine Oper (Sonnenkind, 1929), machte sich jedoch vor allem als Operettenkomponist einen Namen, u.a. mit Die Ulanen (1891), Der Schmetterling (1896) und Adam und Eva (1899).
Schmales Visitkartenformat. Beiligend ein eh. adr. Kuvert. An den Schriftsteller W. A. Eberwein: "Lieber Willy! Empfange meine und meiner Kinder aufrichtigste Glückwünsche für 1906 für Dich und Deine Familie. Gott sei immer mit Euch [...]".
1 S. Visitkartenformat. Mittig der geprägte Namenszug; der Grafentitel, die Berufsbezeichnung "Schriftsteller" sowie die Adresse und Telefonnummer in Bleistift ergänzt.
1. S. Visitkartenformat. "Meilleurs voeux pour 1935". - Die am 26. Juli 1906 in Boulogne-sur-Mer geborene Sängerin debütierte am 18. März 1939 an der Pariser Oper als Pamina in der "Zauberflöte". - Mit zeitgenöss. Vermerk in Bleistift und Kugelschreiber.
1 S. Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert. "Cordial remerciement de" Henri de Régnier an den belgischen Schriftsteller Paul André (1873-1957). - Visitenkarte und Brief mit schwarzem Trauerrand.c
1 S. Visitkartenformat. "Wärmsten Glückwunsch!" - Emil Ertl war seit 1889 Bibliothekar der TH Graz. Die Freundschaft mit Peter Rosegger brachte ihn als einen “der bedeutendsten Vertreter des österreichischen Heimat- und Geschichtsromans” (Öst. Lex. I, 298) zur Synthese von naturalistischer Milieuschilderung und gemütvollem Humor. - Als Übersetzer zeichnete K. L. Ammer vor allem für Übersetzungen aus dem Französischen (Villon, Verlaine, Maeterlinck und Rimbaud) verantwortlich.
1 S. Visitkartenformat. Nach Stationen in Brünn, Preßburg, Innsbruck, Graz und München kam Franz Tewele 1865 ans Wiener Carltheater, gehörte dem Ensemble des dortigen Stadttheaters an und war von 1878 bis 1882 dessen Direktor. Gastspiele führten den vielbeschäftigten Schauspieler u. a. in die USA. - Die Verso-Seite etwas angestaubt.
Je 1 S. Visitkartenformat bzw. schmal-8vo.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Herzlichen Glückwunsch für 1938". - Paul von Lettow-Vorbeck war i. J. 1900/1901 an der Niederwerfung des Boxeraufstandes in China beteiligt gewesen, hatte von 1904 bis 1907 als Hauptmann gegen die Hereros und Hottentotten in Deutsch-Südwestafrika gekämpft und war 1913 zum Kommandeur der Schutztruppe in Deutsch-Ostafrika ernannt worden. "Am 25. 11. 1918 ergab sich Lettow-Vorbeck den alliierten Truppen, kehrte nach Deutschland zurück und wurde in die Reichswehr übernommen. Wegen seiner Beteiligung am Kapp-Putsch 1920 entlassen, war er 1928-30 Abgeordneter der Deutschnationalen Volkspartei im Reichstag und schloß sich 1930 der Konservativen Volkspartei an. Lettow-Vorbeck unternahm Vortragsreisen und veröffentlichte einige Bücher über seine Tätigkeit in Afrika. Seine Erinnerungen erschienen 1957 unter dem Titel 'Mein Leben'" (DBE).
1 S. Visitkartenformat. Jérôme Carcopino veröffentlichte vornehmlich Arbeiten zur römischen Geschichte, darunter sein Hauptwerk "La Vie quotidienne à Rome à l’apogée de l’Empire" über das Alltagsleben im Alten Rom zur Blütezeit des Kaisertums.
1 S. Visitkartenformat.
½ S. Visitkartenformat. "Herzlichst danken" Alexander und Léonie Girardi, geb. Latinovics de Borsód (1868–1918), seine zwei Gattin, eine Stieftochter des Klavierfabrikanten Ludwig Bösendorfer.
1 S. Carte de visite. Bittet "um zwei Freikarten für Dienstag - Werther". - Winkelmann wurde 1878 an das Hamburger Stadttheater engagiert. Bei der Uraufführung des Parsifal 1882 übernahm er auf Wunsch Richard Wagners die Titelpartie und wirkte mehrmals bei den Bayreuther Festspielen mit. 1883-1906 gehörte er der Hofoper in Wien an.
Visitkartenformat.
1 S. Visitkartenformat. Mit einigen Beilagen (s. u.). Wohl an die namentlich nicht genannte Witwe des Bassisten Wilhelm Hesch, der am 4. Januar verstorbenen war: Adolf Ritter von Sonnenthal (dies gedruckt) "sendet Ihnen, hochverehrte Frau, sowie Ihrer werthen Familie sein aufrichtigstes Beileid ob des grausamen Schicksalsschlages, der Sie, der die ganze Künstlerwelt betroffen". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im ‚Grünen Kakadu' sagen läßt: ‚Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - Beiliegend ein 28zeiliges Gedicht eines Alfons Juritsch an die Witwe (1½ SS. auf Doppelblatt), ein e. Brief mit U. eines Dr. Heyrovsky (¾ S. auf Doppelblatt, mit irriger Datierung "1907") und eine Visitenkarte von Bürgermeister Karl Lueger mit einigen Zeilen von Schreiberhand (1 S.), alle zum selben Anlaß.
1 S. Visitkartenformat. Wohl an die namentlich nicht genannte Witwe des Bassisten Wilhelm Hesch, der am 4. Januar verstorbenen war, "mit tiefinnigstem Beileid ob des schmerzlichen Verlustes, den Sie, den wir Alle erlitten". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im ‚Grünen Kakadu' sagen läßt: ‚Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57).
1 S. Visitkartenformat. Helene Hartmann (dies gedruckt) "dankt bestens für Ihre freundliche Aufmerksamkeit. - Helene Hartmann war seit 1860 Mitglied des Mannheimer Hoftheaters, nahm 1864 ein Engagement am Hamburger Thalia-Theater an und wechselte 1867 ans Wiener Burgtheater, wo sie, die anfangs naive und später Charakterrollen verkörperte, zur Hofschauspielerin aufstieg. Verheiratet war sie mit ihrem Kollegen Ernst Hartmann. - Gering fleckig und leicht gebräunt.
1 S. Visitkartenformat. "Hochverehrter Herr Professor! Vielen Dank für Ihre beiden kürzlichen Besuche". - Wilhelmine Mitterwurzer debütierte ohne Ausbildung 1862 in Berlin, spielte dann in Pest, Leipzig, Graz und Prag und heiratete 1867 Friedrich Mitterwurzer. "1871 an das Burgtheater in Wien engagiert, entwickelte sie sich dort von der Naiven zur Charakterdarstellerin und übernahm später auch die Rolle der Alten. Daneben trat sie auch als Soubrette in Konversationsstücken auf" (DBE). Zu ihrem Repertoire gehörte u. a. die Frau Sörby in Ibsens "Wildente" und die Titelrolle in Lessings "Minna von Barnhelm". - Am unteren Blatt vier kleine Einschnitte, in denen seinerzeit etwas eiungesteckt gewesen sein dürfte.
2 SS. Visitenkartenformat. Einem "verehrten Freund und Collegen" in zittrigster Altersschrift.
1 S. Visitkartenformat. Professor Josef Hoffmann K. K. Regierungsrat (dies gedruckt) "bittet seiner allerherzlichsten Theilnahme versichert zu sein". - Minimal fingerfleckig.
1½ SS. Visitenkartenformat. Dem Wiener Schauspieler Josef Lewinsky zum 60., in Altersschrift: "Dem allverehrten Meister Josef Lewinsky meinen und meiner Tochter Louise herzlichste Gratulation zum Geburtstage und Jubiläum, möchten Sie noch lange den Künstlern wie den Menschen als leuchtendes Beispiel vorangehen! [...]". - Die Ecken mit Spuren alter Montage.
Paris, Pour les Frères Emile-Paul, Les Cahiers du mois, juin 1925. In-12, broché, 87 pp. Première édition enrichie d'un envoi autographe de l'auteur.
Paris, Emile-Paul, 1924. Petit in-8, oblong, couverture imprimée et rempliée, 75 pp. Edition originale tirée à 1.215 exemplaires. Un des exemplaires sur papier vergé. Bel ex.
Édition originale. Un des 535 exemplaires sur vergé (non numéroté). Envoi autographe signé de l'auteur à Fernand Divoire (1883-1951) : à Divoire. Si la poésie est un cri des coeurs, ce livre est digne de vous. Un ami l'écrivit, qu'un ami l'accueille. Max Jacob.