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1 S. 70 x 113 mm. "sendet die herzlichsten Glückwünsche".
1 S. 60 x 105 mm. An einen namentlich nicht genannten Adressaten "mit dem Ausdrucke aufrichtiger Teilnahme". - 1873 wurde Johann Eduard Hofmokl Chefarzt der Chirurgischen Abteilung am Leopoldstädter Kinderspital, leitete zwischen 1876 und 1881 an der Wiener Allgemeinen Poliklinik eine chirurgische Abteilung und war ab 1881 Primararzt an der Krankenanstalt Rudolfstiftung tätig.
55 x 95 mm. An eine Redakteurin: "So wie voriges Jahr, sende ich Ihnen auch heuer wieder eine Einladung und eine Karte zu meinem Konzert. Ich hoffe, dass Sie meiner Einladung Folge leisten werden, so dass ich Sie auch heuer wieder zu meinen Gästen zählen darf [...]".
113 x 70 mm. Notiz an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Director Löwe befahl zur Probe um 10 Uhr im Concertsaal, ich denke die Sache geht rasch vorüber. Würden Sie mich dort vielleicht abholen?". - Cronberger begann anschließend eine Karriere als Sänger am Leipziger Konservatorium unter Max Stägemann. Nach einem Jahr erlitt er jedoch den völligen Verlust seiner Stimme und musste in Dresden unter August Iffert erneut Gesangsunterricht nehmen, bis er 1886 am Stadttheater von Königsberg debütierte. Seit 1888 am Stadttheater von Bremen, stand er 1889-92 in Hamburg auf der Bühne und erhielt 1892 ein Engagement am Braunschweiger Hoftheater, wo er lange Jahre tätig war und zum Kammersänger ernannt wurde.
5 Zeilen. Visitkartenformat. Beglückwünscht einen namentlich nicht genannten Hofrat "aufrichtig befriedigt und erfreut zur A.h. Auszeichnung". - Auf lithogr. Visitenkarte "Geheimer Justiz- und k. k. Regierungsrat Dr Adolf Bachrach, Hof- und Gerichts-Advokat [...]".
1 S. Visitkartenformat. Ober-Rabbiner Dr. M. Güdemann (dies gedruckt) "wünscht Ihnen auf gut Italienisch Masel tow!" - Seit 1862 als Rabbiner in Magdeburg, seit 1866 auch in Wien tätig, hatte Güdemann seit Ende der 60er die provisorische Leitung des Bet Din inne, wurde 1894 als Nachfolger Adolph Jellineks Oberrabbiner von Wien und übte dieses Amt bis zu seinem Tod aus. Er veröffentlichte u. a. eine "Geschichte des Erziehungswesens und der Kultur der abendländischen Juden" eine "Jüdische Apologetik", die sich gegen den akademischen Antisemitismus richtete.
2 SS. 65 x 105 mm. "Geliebter Freund! Sie können sich meine Ueberraschung vorstellen als ich heute Früh im Bett das Extrablatt in die Hand nahm […] Ich bin gerührt von Ihrer Liebe für mich - aber ich glaube doch solche Durchzeichnungen nicht zu verdienen und fühle mich tief beschämt so herausgehoben zu wein aus der Mitte so vieler die größere Verdienste um den Volksbildung-Verein haben. Herzlichsten Dank, Sie Lieber, Guter! […]". - Der aus Hamburg stammende Schauspieler wurde 1864 von Heinrich Laube ans Wiener Burgtheater geholt, wo er als Liebhaber und später als Bonvivant und Charakterdarsteller, seit 1880 auch als Regisseur erfolgreich war. Hugo von Hofmannsthal schreibt in seinem Nachruf: "Ich suche Hartmann in meinem Gedächtnis, und sehe zahllose Gestalten. Lebendig springen sie hervor, sein Clarence und sein Mercutio und sein König Heinrich und sein Leon [...]" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 58).
2 SS. 100 x 63 mm. An eine namentlich nicht genannte Frau Direktor: "Haben Sie schönsten Dank für die freundliche Einladung zu Mittwoch, wir können dieselbe jedoch nicht annehmen da mein Mann jeden Mittwoch Clubabend hat, und auch diesmal nicht fehlen könnte da eine Besprechung für die Weihnachtsfeier stattfindet […]".
2 SS. 65 x 107 mm. An einen Herrn Weselka: "Herzlichsten Dank für Ihre lieben Glückwünsche, die mich umsomehr gefreut haben, als ich vor kurzem mit meiner Frau in Ihrem Geschäfte war und Sie nach dem Preis des Bayer'schen Puppenfee-Auszuges gefragt habe, ohne dass Sie mich erkannten. Das nächste Mal werde ich mich schon zu erkennen geben […]". - Der Sohn eines Musikalienhändlers besuchte das Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und war von 1904 bis 1920 Chormeister des Wiener Chorvereins, 1915 bis 1920 auch des Schubertbundes. Danach wirkte er als Prof. für Klavier und Musiktheorie an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien.
60 x 100 mm. Mit eh. Umschlag. An Frau Hedwig Czermak: "[...] sagt herzlichen Dank und sendet hochachtungsvolle Grüsse". - Gersuny wirkte von 1880 bis 1893 als Primarchirurg am Karolinenkinderspital und wurde 1882 Primarius am Rudolfinerhaus, dessen Gesamtleitung er 1894 übernahm. Gersuny befaßte sich vorwiegend mit plastischer Chirurgie und erfand eine Reihe chirurgischer und gynäkologischer Operationsmethoden.
60 x 100 mm. "Herzlichen Dank und Gruss [...]" an einen namentlich nicht genannten Adressaten. - Gersuny wirkte von 1880 bis 1893 als Primarchirurg am Karolinenkinderspital und wurde 1882 Primarius am Rudolfinerhaus, dessen Gesamtleitung er 1894 übernahm. Gersuny befaßte sich vorwiegend mit plastischer Chirurgie und erfand eine Reihe chirurgischer und gynäkologischer Operationsmethoden.
55 x 95 mm. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich muß zu meinem größten Bedauern wegen mancherlei Hindernisse Ihre freundliche Ladung dankend ablehnen […]". - Weinlechner machte sich um die Einführung der chirurgischen Antisepsis in Wien verdient und schrieb u.a. "Über Chirurgische Krankheiten der Haut" (1882).
75 x 115 mm. Beiliegend Umschlag. An den Journalisten Balduin Bricht (geb. 1852) in Wien: "Vielen, vielen herzlichen Dank [...]". - Weinberger schrieb Lieder, Quartette und eine Oper (Sonnenkind, 1929), machte sich jedoch vor allem als Operettenkomponist einen Namen, u.a. mit Die Ulanen (1891), Der Schmetterling (1896) und Adam und Eva (1899).
1 S. Visitkartenformat. "Auf beiliegender Karte habe ich die zu gebende Unterschrift gezeichnet". - Der aus Zistersdorf stammende Mediziner war Professor an der Josefsakademie und wurde nach deren Aufhebung Professer an der Wiener Universität, wo er - seit 1873 Vorstand der Hebammenklinik - sich große Verdienste um die Hebammenausbildung erwarb.
2 SS. 100 x 65 mm. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Schönsten Dank für die freundliche Einladung zum Samstag. Wir können aber leider nicht kommen da wir schon früher bei Baron Sacher zu diesem Abend zugesagt haben! […]".
100 x 65 mm. "Besten Dank verehrte gnädige Frau für die freundliche Einladung, wir können jedoch nicht kommen da ich am 25. u. 26ten und die darauf folgenden Tage in 2 Conzerten zu thun habe! […]".
65 x 105 mm. "Tausend Dank! Für freundliche Erinnerung […]". - Theodor Giesrau debütierte 1848 als Schauspieler und trat bis 1866 an verschiedenen Bühnen auf, bevor er als Kanzlei- und Kassenbeamter des Wiener Carl-Theaters tätig war. Danach leitete er eine Volkssängergesellschaft, arbeitete als Sekretär am Ringtheater und war von 1885-89 Beamter am Josefstädter Theater, dessen Leitung er 1889-94 auch innehatte. Vgl. Czeike II, 541.
2 SS. 103 x 65 mm. "[Herr und Frau Erich Brandt] mit den herzlichsten Glückwünschen Ihnen liebste Frau Direktor und Ihrem werten Gatten zu dem heutigen festlichen Tage […]".
87 x 32 mm. An eine Frau Direktor: "[Frau Elise Elizza-Limlay] ist mit großem Vergnügen bereit Ihre liebenswürdige Einladung für Dienstag den 13.XI. anzunehmen".
1 S. Visitkartenformat. An einen Edgar: "Herzlichen Dank, lieber Edgar, für Deine freundlichen Worte über den Josetti[,] die mich sehr gefreut haben! Schade, daß Du nicht Referent der neuen fr. Presse bist! [...]". - Josetti war ein Verlag, der Sammelbildchen von Schauspielerin herausbrachte.
1 S. Visitkartenformat. "Mit herzlichem Dank, lieber Freund, folge ich Ihrer Einladung für heute Abend". - In Bleistift.
1 S. 64 x 107 mm. "Herzlichen Dank für die liebe Gratulation […]". - Mit Lehárs gedr. Wiener Adresse.
2 SS. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Baron: "Ich bin untröstlich dass ich gestern Ihren lieben Besuch versäumen musste, ich hätte Sie so gerne vor meiner Abreise noch gesprochen. Herzlichen Dank für Ihre große Liebenswürdigkeit […]". - Antonie Link-Dessauer hatte eine kurze aber bedeutende Karriere am Wiener Carltheater. Zunächst als Schauspielerin engagiert, konnte sie sich dank der Förderung durch Franz von Suppé bald als weiblicher Star des Operettenensembles etablieren. 1879 heiratete Link-Dessauer und zog sich von der Bühne zurück.
1 S. Visitkartenformat. An einen Herrn Kinzel (?) mit der Bitte, "dem Herrn General-Konsul von Rumänien 2 gute Karten gratis zu überreichen".
1 S. Visitkartenformat. Urlaubsgrüße an einen befreundeten Professor: "Zur Auffrischung meiner Sprech- u. anderen Werkzeuge bin ich jetzt bis 29/IX in Bad Hall [...]". - Der in Brünn geborene Theodor Weiss hatte Engagements in Steyr, Brünn, Salzburg, Ischl, Hamburg und am Berliner Theater, bevor er 1891 an das Deutsche Volkstheater in Wien ging. 1942 wurde er von den Nazis deportiert und ermordet.