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014-Io.J. Aquarell, über Bleistift, teils mit Deckweiß gehöht, auf Velin, rechts unten signiert, datiert und bezeichnet ?C. Werner f. 1838. Roma?. 19,2:27,5 cm. Verso Reste einer alten Montierung und mit einer genauen topographischen Bestimmung versehen. An der rechten unteren Ecke kleine Fehlstelle, sonst sehr gut erhalten und farbfrisch.
1966252FBAntwerpen., Wide White Space., 1966. 7,0 x 11,3 x 4,7 cm., 252F Edition of 50 copies. Dosendeckel mit drei Sprung-Kratzern ohne direkten Schaden, sonst sehr gutes Exemplar.
291-Eo.J. Gouache, mit schwarzer Tuschlinie umrandet und mit grünlich gouachiertem Rand, auf dünnem Karton, verso bezeichnet ?Glacier du Rosenlaui vue en passant le Scheidegg. Chez J. Louis Bleuler au château de Laufen près Schaffhouse Suisse?. Darstellungsgröße 33:48 cm, Blattgröße 43,7:57,5 cm. Im gouachierten Rand rechts und unten leicht berieben, sonst tadellos.
601-Eo.J. Aquarell teils mit Gummi arabicum laviert, auf cremefarbenem Velin, in einen Papierausschnitt montiert und mit zwei Linien in brauner Feder umrandet, dort links unten signiert ?L. Cassas.? Sowie betitelt ?Via mala, en regardant le Splugen?. 18,8:13,4 cm. Wunderbar farbfrisches, sehr detailliert durchgeführtes Aquarell.
309-Eo.J. Aquarell über Bleistift, mit Deckweiß gehöht, auf Zeichenkarton. 22,9:23,6 cm. - Verso an den Ecken Reste einer alten Verklebung. Literatur: Jakob Fürchtegott Dielmann. Gründer der Kronberger Malerkolonie. Hrsg. von der Museumsgesellschaft Kronberg im Taunus, Frankfurt am Main 1985, Farbabb. S. 84; vgl. auch die Vorzeichnung vom 24. August 1840, abgebildet in: op. cit., S. 58. Bildmäßig ausgeführte Aquarelle mit Architekturmotiven, wie das vorliegende, sind im zeichnerischen Werk Dielmanns nicht häufig anzutreffen.
0948-Co.J. Radierung, 1897, auf chamoisfarbenem Japan, mit Bleistift signiert und bezeichnet ?Hans am Ende Worpswede?. Plattengröße 29,8:21,7 cm, Blattgröße 41,9:31,2 cm. Mit Signatur des Druckers Otto Felsing. Vorzüglicher, vollrandiger Abdruck!
FH-343o.J. Folge von 6 (von 9 Blatt) Farbholzschnitten, auf Japan, mit Bleistift signiert und bezeichnet. Darstellungsgrößen 16,2:19,6 bis 29:34,5 cm. Werknummern: 237, 239, 240, 241, 242 und 243.
FH-388o.J. Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1912, auf braunem Papier. 12:18,1 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, unten und rechts mit Rändchen. Werknummer 86. - Von größter Seltenheit!
0811-Co.J. Farblithographie 1896, von 4 Platten, auf aufgewalztem China, signiert. 14,8:27,9 cm. Prachtvoller, fein zeichnender Abdruck, mit 3-4 cm breitem Rand ringsum. Literatur: Vogel 62, II.
EN-145o.J. Lithographie, 1922, auf chamoisfarbenem Bütten, mit Bleistift nummeriert ?40/40? und signiert ?Grosz?. Darstellungsgröße 33,3:37,5 cm, Blattgröße 50:65,5 cm. Kleiner hinterlegter Einriss im rechten Blattrand, ansonsten sehr schönes Exemplar. - Literatur: Dückers E 79. ? Nach Dückers vermutlich im Selbstverlag, in einer Gesamtauflage von mindestens 53 Exemplaren, erschienen. Die Darstellung ist unter dem genannten Titel abgebildet in ?Ecce Homo?, 1923, Taf. 67, und wird dort ebenfalls auf 1922 datiert. [2 Warenabbildungen]
EN-033o.J. Lithographie, 1925, auf Kupferdruckpapier, mit Bleistift nummeriert und signiert. Darstellungsgröße 39:18 cm, Blattgröße 57,5:42,5 cm. Nr. 5 von 5 Exx. - In jeder Hinsicht einwandfreies Exemplar! Literatur: Riester 93, Abb. S. 42.
728-Eo.J. Feder und Pinsel in Braun, über Bleistift, auf braunem Papier, mit Goldlitze eingefasst, rechts unten datiert ?1856? (durch eine geglättete Knickfalte in der rechten unteren Ecke ist die ?5? im Datum nicht mehr voll sichtbar, doch als solche zu erkennen). 33:44,4 cm. Vergleichsliteratur: Ausst. Katalog: Carl Friedrich Lessing 1808-1880. Handzeichnungen aus dem Cincinnati Art Museum, Ohio/USA. Karlsruhe 1980, Nr. 11-13 mit Abb.
FH-159o.J. Farbholzschnitt, wohl 1904, auf Japan, mit Bleistift signiert und bezeichnet. Darstellungsgröße 15,8:21,5 cm, Blattgröße 26,5:32,7 cm. - Mit Quetschfalten vom Druck im unteren Rand.- Literatur: Ausst. Katalog: Daniel Studer, Faszination Farbholzschnitt. St. Gallen, 2014, Abb. S. 41. Hier heißt es zu diesem Blatt: ?Als Vorbild zu diesem Farbholzschnitt dürfte Liner das 1890 entstandene Gemälde ?Frau mit Geisen in den Dünen? von Max Liebermann gedient haben, das 1891 auf der Münchner Jahresausstellung im Glaspalast vom Künstler erworben wurde und seither in der Neuen Pinakothek gezeigt wird. Wie Liebermanns Gemälde wirkt auch Liners Farbholzschnitt wie eine Momentaufnahme und gibt einen guten Eindruck vom Appenzeller Alltagsleben, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch von harter Arbeit, Einsamkeit und Entbehrung geprägt war.? [2 Warenabbildungen]
EN-085o.J. Schwarze Kreide, auf cremefarbenem Velin, rechts unten signiert C Mense, verso bezeichnet Original-Kreidezeichnung von Carlo Mense. 21:16,5 cm.- Am oberen Rand zwei braune Tesafilmspuren.
EN-095o.J. Kaltnadelradierung, 1917, auf chamoisfarbenem Kupferdruckpapier, signiert und nummeriert. Darstellungsgröße 33,3:26,5 cm, Blattgröße 54,9:48,2 cm. Nr. 1 von 25 Exemplaren. Provenienz: Galerie Michael Pabst, München. Literatur: Stix 40 erwähnt 36 Exemplare auf Bütten; Pabst R 39; Ausstellungskatalog Stiftung Langmatt Sidney und Jenny Brown, Baden, Kat.-Nr. 44, Abb. S, 91. ? Vorzüglicher Abdruck, im rechten Rand 4 kleine restaurierte Einrisse. ? Das Porträt steht in Zusammenhang mit dem Gemälde gleichen Themas von 1917 und ist abgebildet in: Ausstellungskatalog Stiftung Langmatt Sidney und Jenny Brown, Baden, Kat.-Nr. 13, Abb. S.121.
151-Io.J. Bleistift, auf Velin, rechts unten bezeichnet und datiert ?Tivoli d 24 August 1840?. 22,3:46,3 cm. Detailreich ausgeführte Zeichnung, die mit großer Sorgfalt die Ansammlung der Türme und Häuser der alten Stadt schildert, wie auch die davor liegende Landschaft aus Felsen, Grotten, Bäumen und Büschen.- Die verwandtschaftliche Beziehung seiner Frau zu Tivoli ist wohl der Grund für die zahlreichen Gemälde, Studien und Zeichnungen, die von Rohden von Tivoli und seinen Umgebungen angefertigt hat. Ruth Irmgard Pinnau erwähnt in ihrer Dissertation ?Johann Martin von Rohden. 1778 ? 1868 Leben und Werk. Bielefeld, 1965? auf S. 78, Kap. 3 ?Aus den letzten Schaffensjahren Rohdens besitzen wir noch 6 datierte Zeichnungen und eine Ölstudie mit Motiven aus Rom und seiner Umgebung. Ebenso wie bei den in den ersten beiden Schaffensperioden entstandenen Zeichnungen fällt es auch bei diesen Blättern schwer, einen Zusammenhang zwischen der in den Landschaftsgemälden erkennbaren Entwicklung, die in den Jahren zwischen 1828 und 1839 ihren Höhepunkt findet, und Rohdens Zeichenkunst herzustellen.? Unter diesen 6 Zeichnungen datierten Zeichnungen befindet sich ein als Z 188 aufgeführtes Blatt ?Villa d?Este (Tivoli)?, die nur 3 Tage nach unserer Zeichnung entstanden ist, am 27. August 1840.
289-Eo.J. Aquarell, auf festem bräunlichem Zeichenpapier, links unten bezeichnet ?Untere Erzgraben... Ettal?, rechts unten signiert und datiert ?Leop Rottmann 1852?. 29,9:50,3 cm. - Zwei Einrisse im linken Teil der Darstellung sind sauber restauriert und von vorne nicht sichtbar, kleine Restaurierung in der linken unteren Ecke. Farbfrisches Aquarell und typische Arbeit Leopold Rottmanns. Der in der Bezeichnung erwähnte ?Erzgraben? ist ein Nebenfluß des Alpbachs.
272-Eo.J. Bleistift, auf bräunlichem Velin, verso ältere Zuschreibung an Franz Horny sowie Inventarnummer ?Inv 452? 14,5:23,2 cm. - Verso: Fragment einer männlichen Porträtskizze, möglicherweise ein Selbstbildnis. Bleistift. Provenienz: vermutl. Sammlung Hans Geller, Dresden, wegen der Inventarnummer verso. Vergleichsliteratur zur Porträtskizze verso: H. Geller, Ernste Künstler fröhliche Menschen. München, 1947, Abb. 8: Porträt A. Zimmermann von J. Führich.
201462554AB's-Hertogenbosch., Luiscius Books., 2014. 62 x 45 x 10,5 cm. OLeinen Kassette / OLeinen-Mappe., 62554AB Objektkasten im Leinen teils etwas angestaubt, leinenmappe minimal aufgebogen. Sehr gutes, funktionierendes Exemplar.
303-Eo.J. Aquarell und Deckfarben, auf Velin, verso signiert und datiert ?T. Faber del 1823?. 27,7:22,4 cm. Verso von älterer Hand mit Bleistift beschriftet: ?Der Fels ist jetzt von der Straße ...abgesprengt u i die Straße unmittelbar an dieselbe verlegt, ...?.
132-Eo.J. Aquarell über Bleistift, mit Bleistiftlinie umrandet, auf Velin. 25:37,5 cm. Kat. 84, Nr. 71. Provenienz: Nachlaß Ludwig Thiersch, München; Sammlung Prof. Richard Jung, Freiburg, (nicht bei Lugt). Verso bezeichnet: ?im L. Thiersch Nachlass Leop. Rottmann um 1860?. Dieser Vermerk bezieht sich auf den in München tätigen Landschaftsmaler L. Thiersch (1825 - 1909). Beide Künstler, Rottmann und Thiersch, waren in derselben Stadt tätig und werden sich wohl gekannt und Arbeiten ausgetauscht haben. Durch diese Provenienz darf die Zuordnung an Leopold Rottmann als sicher gelten. Farbfrisches Aquarell, das in der Landschaftsauffassung dem älteren Bruder, Carl Rottmann (1797 - 1850), verpflichtet ist.
264-Eo.J. Aquarell über Bleistift, auf Velin, rechts unten bezeichnet und datiert ?Nauplia im Juni 1834.?. 17,7:29 cm.
304-Wo.J. Lithographie, 1911, auf cremefarbenem China, mit Bleistift signiert ?I. Teichmann?, im breiten Rand unten bezeichnet, betitelt und datiert ?6. Lithographie = die Hingerissenen 3. 5. 11?. Darstellungsgröße 25,5:46,2 cm, Blattgröße 42,5:59,8 cm. Deutlich wird hier Teichmanns Nähe zur Mitte des 19. Jahrhunderts einsetzenden Lebensre-form-Bewegung und der in diesem Zusammenhang propagierten Freikörperkultur.
396-Eo.J. Feder in Grau, grau laviert und in zarten Farben aquarelliert, mit schwarzer Tuschlinie umrandet, auf cremefarbenem Velin. 21,8:27,4 cm.
EN-043o.J. Farbholzschnitt, 1920, auf sehr dünnem Japan-Bütten, mit Bleistift signiert und vom Künstler selbst als ?Hand. Selbstdruck? bezeichnet. Darstellungsgröße 17,7:13,2 cm, Blattgröße 26,5:20,2 cm. Blatt 13 der 21-Blatt-Folge: Van Zantens glückliche Zeit. Hrsg. Dresden, Galerie Ernst Arnold, 1919/1920. Literatur: Boettger 49; Ausst. Katalog: Mit Leidenschaft ins Holz gerissen. Der Dresdner Expressionist Otto Lange (1879-1944). Reutlingen/Jena, 2011, Farbabb. S. 64. Hier heißt es dazu: ?Als einzige inhaltlich zusammenhängende Folge nimmt die Holzschnittserie Van Zantens glückliche Zeit eine singuläre Stellung im gesamten Oeuvre Otto Langes ein. Beeindruckend ist Langes äußerst phantasievolle und doch zugleich textgetreue Wiedergabe der exotischen Erzählung Bruuns. Sowohl durch die einfallsreichen und zugleich präzisen Darstellungen als auch durch seine individuelle Technik hebt sich Otto Langes Folge von den zumeist verallgemeinernden und künstlerisch eher konservativen Arbeiten Georg Schrimpfs (1889-1938) und Artur Bärs (1884-1972) ab. Fraglos verkörpert seine Schöpfung die kongeniale Umsetzung der literarischen Vorlagen des Bestsellerautors Laurids Bruun (1864-1935). Wie ein zeitgenössisches Resümee in der Kunstzeitschrift Der Cicerone aus dem Jahre 1920 bezeugt, urteilen Langes Zeitgenossen ebenso: ?Otto Langes Holzschnitte sind in strengem Rhythmus gebunden; die handgedruckten farbigen Blätter strömen eine starke Kraft aus (...). Hier spürt man wirklich etwas von dem Nachempfinden eines empfindsamen Meisters und starken Könners seiner Kunst.?? (op. cit. S. 55/56).