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008-Do.J. Feder in Schwarz und Bleistift, braun laviert, auf Bütten. 19,2:30,9 cm. Auf alten Sammlungsuntersatz montiert.
101-Do.J. Sepia-Pinsel, über Bleistift, auf Bütten, verso bezeichnet ?Gasteig?. 17,6:23,5 cm. ?Zu den Überraschungen im zeichnerischen ?uvre Franz Kobells gehören die zahlreichen Skizzen, die ohne Vorzeichnung mit dem Pinsel in Sepia ausgeführt sind... In dieser Art der Landschaftssicht und in ihrer zeichnerischen Umsetzung löst sich Franz Kobell von der Tradition des 17. und 18. Jahrhunderts und darf darin als einer der frühen Vertreter realistischer Landschaftsdarstellung angesehen werden. Da Zeichenstil und Auffassung unverändert bleiben, ist die Datierung nicht eindeutig möglich. Erste Blätter dieser Art dürften bereits im letzten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts entstanden sein.? (zitiert aus: Deutsche Landschaftszeichnungen des 18. Jahrhunderts aus der Graphischen Sammlung Staatsgalerie Stuttgart, 1985, Aufl. 2000, S. 72). Zwischen 1814 und 1820 schuf Kobell eine Reihe von Sepia-Pinselzeichnungen mit Motiven, die in und um München entstanden sind. Vergleichsliteratur: Op. cit., Nrn. 32 u. 33; Th. Herbig: Franz Kobell. Ein Landschaftszeichner um 1800, Traunstein/Reutlingen 1997, Abb. 46-48, 51, 74-78 (Farbabb.); Katalog: Von Mannheim nach München. Die Künstlerfamilie Kobell, Mannheim/München 1993, Nrn. 38-42, mit Farbabb.; Ausst. Katalog: Franz Kobell, München 2005, Farbabb. S. 40-75.
301-Eo.J. Aquarell über Feder in Grau und Bleistift, auf bräunlichem festem Bütten. . 26,2:37 cm. Ein stilistisch und farblich sehr verwandtes Blatt zeigt eine topographisch nicht näher bestimmbare ?Hügellandschaft mit Bäumen, Wiese und Hang?, ebenfalls in unserem Besitz (vgl. Kat. 105, Nr. 36 und ist mit ?29 Aug. 72.? datiert.
137-Io.J. Aquarell, über Bleistift, auf cremefarbenem festem Velin, links unten bezeichnet und datiert ?Tivoli, 26.5.99?. 35,8:53,2 cm. ? Mit leichtem Lichtrand rundum, verso eine alte Verbräunung, die nach dem Ablösen des Aquarells von einer Holztafel, zurückblieb.
601-Eo.J. Aquarell teils mit Gummi arabicum laviert, auf cremefarbenem Velin, in einen Papierausschnitt montiert und mit zwei Linien in brauner Feder umrandet, dort links unten signiert ?L. Cassas.? Sowie betitelt ?Via mala, en regardant le Splugen?. 18,8:13,4 cm. Wunderbar farbfrisches, sehr detailliert durchgeführtes Aquarell.
33-EFo.J. Bleistift, auf cremefarbenem Bütten. 19,5:27,4 cm. - Dünne Papierstellen.
42-EFo.J. Bleistift, auf grauem Velin mit Wasserzeichen: M. Heusler. 42,5:30,8 cm. - Die Ränder ungleich geschnitten, wenige Fleckchen.
04-EFo.J. Blatt mit mehreren Landschaftsstudien sowie kleine Detailskizze in der Art eines Souvenirblattes: Gutshof in Italien; Rheinlandschaft mit Ruine Drachenfels; Rheinlandschaft mit Blick auf Felsen und den Rheinsteig; Italienische Landschaft, wohl 1819/1823. Bleistift und wenig Feder in Braun, auf cremefarbenem Bütten. 24,7:40 cm. Mit einer Inventarnummer links unten ?151? (nicht aus dem Nachlaßverzeichnis).
183-Do.J. Feder in Braun, braun laviert, über Skizze in schwarzer Kreide, mit brauner Federlinie umrandet, auf Bütten mit Wasserzeichen (kleiner Wappenschild?), links unten von fremder Hand bezeichnet ?DGabbiani?. 35:24,2 cm. Provenienz: Katalog: Sabrina Förster/Ingrid Knirim, Düsseldorf/Münster, Sommer 1991, Nr. 14. Gutachten: Ugo Ruggieri, Venedig, der das zeichnerische Werk Piattolis bearbeitet hat (Master Drawings, 1978, S. 415 ff.), bestätigte diese Zuschreibung, Brief vom 22.01.1991, der uns allerdings nicht vorliegt).
151-Io.J. Bleistift, auf Velin, rechts unten bezeichnet und datiert ?Tivoli d 24 August 1840?. 22,3:46,3 cm. Detailreich ausgeführte Zeichnung, die mit großer Sorgfalt die Ansammlung der Türme und Häuser der alten Stadt schildert, wie auch die davor liegende Landschaft aus Felsen, Grotten, Bäumen und Büschen.- Die verwandtschaftliche Beziehung seiner Frau zu Tivoli ist wohl der Grund für die zahlreichen Gemälde, Studien und Zeichnungen, die von Rohden von Tivoli und seinen Umgebungen angefertigt hat. Ruth Irmgard Pinnau erwähnt in ihrer Dissertation ?Johann Martin von Rohden. 1778 ? 1868 Leben und Werk. Bielefeld, 1965? auf S. 78, Kap. 3 ?Aus den letzten Schaffensjahren Rohdens besitzen wir noch 6 datierte Zeichnungen und eine Ölstudie mit Motiven aus Rom und seiner Umgebung. Ebenso wie bei den in den ersten beiden Schaffensperioden entstandenen Zeichnungen fällt es auch bei diesen Blättern schwer, einen Zusammenhang zwischen der in den Landschaftsgemälden erkennbaren Entwicklung, die in den Jahren zwischen 1828 und 1839 ihren Höhepunkt findet, und Rohdens Zeichenkunst herzustellen.? Unter diesen 6 Zeichnungen datierten Zeichnungen befindet sich ein als Z 188 aufgeführtes Blatt ?Villa d?Este (Tivoli)?, die nur 3 Tage nach unserer Zeichnung entstanden ist, am 27. August 1840.
19102532ADeutschland oder Österreich, um 1910. Jeweils ca. 50 x 40 cm. Unter Passepartouts im Format 80 x 60 cm oder etw. kleiner.
289-Eo.J. Aquarell, auf festem bräunlichem Zeichenpapier, links unten bezeichnet ?Untere Erzgraben... Ettal?, rechts unten signiert und datiert ?Leop Rottmann 1852?. 29,9:50,3 cm. - Zwei Einrisse im linken Teil der Darstellung sind sauber restauriert und von vorne nicht sichtbar, kleine Restaurierung in der linken unteren Ecke. Farbfrisches Aquarell und typische Arbeit Leopold Rottmanns. Der in der Bezeichnung erwähnte ?Erzgraben? ist ein Nebenfluß des Alpbachs.
134-Do.J. Feder und Pinsel in Grau, über Bleistift, in zarten Farbtönen aquarelliert, mit getuschter Umrandung, auf Bütten. 24,5 x 19,5 cm. Mit mehreren Reißnagellöchlein im Rand, Tuschfleck rechts oben.
272-Eo.J. Bleistift, auf bräunlichem Velin, verso ältere Zuschreibung an Franz Horny sowie Inventarnummer ?Inv 452? 14,5:23,2 cm. - Verso: Fragment einer männlichen Porträtskizze, möglicherweise ein Selbstbildnis. Bleistift. Provenienz: vermutl. Sammlung Hans Geller, Dresden, wegen der Inventarnummer verso. Vergleichsliteratur zur Porträtskizze verso: H. Geller, Ernste Künstler fröhliche Menschen. München, 1947, Abb. 8: Porträt A. Zimmermann von J. Führich.
303-Eo.J. Aquarell und Deckfarben, auf Velin, verso signiert und datiert ?T. Faber del 1823?. 27,7:22,4 cm. Verso von älterer Hand mit Bleistift beschriftet: ?Der Fels ist jetzt von der Straße ...abgesprengt u i die Straße unmittelbar an dieselbe verlegt, ...?.
66-BFo.J. Feder in Braun und Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin, mit mehreren eigenhändigen Farbangaben sowie bezeichnet ?doppelt? und ?Napoli?. 26,3:35,9 cm. - Verso: Küstenstreifen bei Neapel. Bleistift, unten bezeichnet ?doppelt? und ?Napoli?. [2 Warenabbildungen]
132-Eo.J. Aquarell über Bleistift, mit Bleistiftlinie umrandet, auf Velin. 25:37,5 cm. Kat. 84, Nr. 71. Provenienz: Nachlaß Ludwig Thiersch, München; Sammlung Prof. Richard Jung, Freiburg, (nicht bei Lugt). Verso bezeichnet: ?im L. Thiersch Nachlass Leop. Rottmann um 1860?. Dieser Vermerk bezieht sich auf den in München tätigen Landschaftsmaler L. Thiersch (1825 - 1909). Beide Künstler, Rottmann und Thiersch, waren in derselben Stadt tätig und werden sich wohl gekannt und Arbeiten ausgetauscht haben. Durch diese Provenienz darf die Zuordnung an Leopold Rottmann als sicher gelten. Farbfrisches Aquarell, das in der Landschaftsauffassung dem älteren Bruder, Carl Rottmann (1797 - 1850), verpflichtet ist.
093-Do.J. Rote Kreide, auf Bütten mit Wasserzeichen: D & C Blauw, rechts unten signiert und datiert ?Schmuzer fec 1787? (verwischt und nur noch schwach sichtbar). 50,5:36,8 cm. Papier insgesamt leicht angeschmutzt, mit kleineren Restaurierungen in den Rändern. Vergleichsliteratur: Ausst. Katalog: Österreichische Zeichnung des 18. Jahrhunderts: Ausgewählte Werke aus böhmischen und mährischen Sammlungen. Bearb. von P. Preiss, Prag 1996, Nr. 57, Abb. S 110.
264-Eo.J. Aquarell über Bleistift, auf Velin, rechts unten bezeichnet und datiert ?Nauplia im Juni 1834.?. 17,7:29 cm.
61-BFo.J. Feder in Schwarzbraun und Bleistift, auf chamoisfarbenem Bütten mit Wasserzeichen: Van der Ley. 26,4:44,7 cm. - Verso: Blick in das Tal der Etsch. Bleistift, verso rechts unten von fremder Hand bezeichnet ?B. Fr. Bl. 54?. - Mit leichten Knickspuren und winzigem Randeinriß. [2 Warenabbildungen]
50-BFo.J. Feder in Grau, über Bleistift, auf braunem Velin. 29,3:42,2 cm (vom Künstler ca. 4,5 cm breiter Papierstreifen links angesetzt). - Im ganzen nicht ganz frisch, mehrere Einrisse im oberen und rechten Rand.
28-EFo.J. Bleistift, auf Bütten mit Wasserzeichen: bekrönter Wappenschild mit Adler und den Initialen ?GM?, rechts unten von fremder Hand bezeichnet ?Viterbo (durchgestrichen) Perugia?. 21,1:30,1 cm. - Leicht fleckig und mit zwei Knickfalten.
169-Eo.J. Feder und Pinsel in Grau, Aquarell, mit einigen Deckweißlichtern, auf Velin, auf graues Bütten aufgezogen. 19,5:18 cm. Gutachten: O.R. von Lutterotti, Innsbruck, vom 20.02.1977 (in Fotokopie). Lutterotti hat das Aquarell in die Jahre 1785/91 datiert und als Vergleich auf die Abb. 91-94 in seiner Monographie über Koch, hingewiesen. Vergleichsliteratur: O.R. von Lutterotti, Joseph Anton Koch, 1768 - 1839. Mit Werkverzeichnis und Briefen des Künstlers. Berlin, 1940, Abb. 91 - 94.
064-Ho.J. Bleistift auf grautonigem Papier, eine Zeichnung rechts unten monogrammiert "ML" (ligiert). Je 9,8 : 16,7 cm. Auf den Rückseiten der Zeichnungen befinden sich jeweils weitere, jedoch sehr flüchtige Skizzen. Zu drei Seiten hin - rechts, links und unten - ist das Papier vergilbt. Mit dem oberen Rand waren die Blätter in das Skizzenbuch geheftet.
184-Do.J. a) Joseph, Sohn Jakobs und Rahels, wird von seinen Brüdern in die Zisterne geworfen. Pinsel in Grau, grau laviert, auf Bütten, rechts oben nummeriert ?5?. 16:20,4 cm. b) Joseph wird ins Gefängnis geworfen, Potiphars Weib hatte ihn verleugnet. Feder und Pinsel in Grau, grau laviert und rote Kreide, auf Bütten mit Fragment eines Wasserzeichens, rechts oben nummeriert ?10?, verso kalligraphische Versuche einer zeitgenöss. Hand. 15,3:20,7 cm. c) Jakob segnet Ephraim und Manasse, die Söhne Josephs und seiner Frau Asnat. Feder und Pinsel in Grau, grau laviert, im Bereich des Baldachins wenig rote Kreide, auf Bütten. 15,3:20 cm. d) Jakobs Begräbnis. Feder und Pinsel in Grau, grau laviert und rote Kreide, auf Bütten, rechts oben nummeriert ?27?, verso zeitgenöss. Beschriftung. 16:20,7 cm. e) Fußwaschung (wer wem?). Feder und Pinsel in Grau, grau laviert, im Bereich des Mauerbogens rote Kreide, auf Bütten, rechts oben nummeriert ?24?. 15,6:20,7 cm. Mit kleineren Restaurierungen in den Ecken und Rändern. Vergleichsliteratur: Deutsche Zeichnungen vom Mittelalter bis zum Barock. Bestandskatalog. Hrsg. Graphische Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart. Bearbeitet von H.-M. Kaulbach. Stuttgart 2007, Nr. 653 mit Abb.