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(ca. 10,5 x 14,5 cm). 17 S. (Deutsche / Englische / Französische / Russische Sprache). Original-Karton mit illustriertem Deckeltitel. Einband mit geringen Gebrauchsspuren, sonst wohlerhalten. Altersentsprechend sehr guter Zustand. Enthalten sind folgende Ansichten: Funkturm und Ausstellungshallen / Potsdamer Platz mit Columbus-Haus / Unter den Linden, Universität / Schloß mit Hauptportal / Brückenhaus am Mühlendamm / Spree bei Charlottenburg / An der Friedrichsgracht / Märkisches Museum / Berlin bei Nacht, Alexanderplatz / Friedrichstraße, Cafe Wintergarten / Das Stadthaus / Blick vom Rathausturm zum Alexanderplatz / Terrassen am Wannsee / Wannsee, der Schwedische Pavillon.
ca. 16,5cm x 11cm. VII, 248, 32 S. Original Leinen mit schwarz geprägtem Rückentitel und Deckeldekor, goldgeprägter Deckeltitel. (= Griebens Reise-Bibliothek, Band 6). Einband etwas berieben, innen mit leichten Gebrauchsspuren. Großer Plan fehlt, sonst komplett. Plan Thiergarten mit Einriss an Knickfalte, Plan Potsdam mit Einrissen an Knickfalten und lose eingelegt.
(ca. 8,5 x 10 cm). 1 Diapositiv. Original-Diapositiv (Glasplatte) mit Titel in Bildfläche und Beschriftung am oberen Rand. Leichte Gebrauchsspuren, gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Das Diapositiv (Glasplatte) enthält einen sehr detaillierten Plan des Verwaltungsbezirks Friedrichshain. Der Plan weist in der Legende die Unterteilung Arbeitsstätten / Reichsbahn / Spree aus. Verantwortlich für den Plan, datiert auf 28.11.45, war die Abteilung Bau- und Wohnungswesen (Hans Scharoun), die kurz nach Kriegsende vom gerade neu eingesetzten Berliner Magistrat gegründet wurde. In den geräumten Arealen von Friedrichshain (Frankfurter Allee) realisierte der Architekt Scharoun später mit den "Laubenganghäusern" zumindest zwei seiner Nachkriegsentwürfe für Berlin. Stadtgeschichtlich interessante Archivalie aus Berlin im Jahr 1945!
(ca. 29,7 x 20,9 cm). 8 S. mit Begleitkärtchen. Redemanuskript, maschinengeschrieben, mit Deckeltitel und Datierung. Geringe Gebrauchsspuren, gut erhalten. Die einst bekannte NDR-Literaturkritikerin Gisela Lindemann (Redaktion: Kulturelles Wort) schrieb diesen gehaltvollen Nachruf. Der Text wurde laut handschriftlichem Eintrag in der Sendung am 9. Juli 1984, nur einen Tag nach Fühmanns Tod, von Harald Eggebrecht am Mikrophon vorgetragen. Der Text ging nach aktuellem Stand später in einen Zeitungsartikel ein, eine weitere vollständige Publikation ist nicht zu verzeichnen. Hier liegt das Manuskript vor, mit den handschriftlichen Korrekturen der Autorin. Es handelt sich um eine zeitgenössische Kopie, welche damals an die für Fühmann sehr wichtige Autorenbuchhandlung in Westberlin (Carmerstraße, Berlin-Charlottenburg) übergeben wurde. Angeheftet ist hier auch das kleine Begleitkärtchen Gisela Lindemanns an die Fühmann sehr vertraute Mitarbeiterin dieser einst so besonderen Buchhandlung zwischen West- und Ostberlin. Lindemann schreibt in ihrem Nachruf über Fühmann: "Vielleicht war es ja überhaupt so, da Franz Fühmann ein durch und durch literarischer Mensch war, einer also, der nicht mit der Literatur lebte, sondern in ihr, daß er die größte Nähe zu sich selbst erreichte im Umgang mit den Texten anderer [...] Andererseits wäre die erstaunliche Kraft in seinen literarischen Essays wohl nicht denkbar ohne die Vision, einmal doch, und sei es noch so schmerzhaft, bis zum Kern des vielfach gestrandeten vielfach entmutigten und doch immer wieder zu größerer Hoffnung aufbrechenden Ich vorzudringen. Er wollte zuletzt wohl vor allem unbedingt weiterleben, um diesen Sprung noch einmal zu versuchen; er hat entsetzliche Strapazen auf sich genommen um dieser größeren Hoffnung willen, an der ihn auch die Familie hielt, seine Frau, seine Tochter, seine Enkelin [...]. Er hatte noch so viel zu tun, aber seine Kräfte waren aufgebraucht: buchstäblich zersplissen von diesem stellvertretenden Sichabarbeiten an seinen Gegenständen und an sich selbst [...]." Die Manuskriptfassung mit mehreren Korrekturen, aus dem Nachlaß der Lieblingsbuchhändlerin Fühmanns in Westberlin, liegt nach aktuellem Stand außerhalb des Archivs nicht vor.
Querformat. (ca. 21 x 29 cm). 2 Blatt. Zeitgenössische Kopien. Original-Bauunterlagen mit detaillierter Beschriftung. In zeitgenössischer Kopie vorliegend. Papier mit leichten Gebrauchsspuren, Druckbild in geringfügig minderer Kopierqualität, sonst gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die hier vorliegenden Archivalien aus der Architektur- und Baugeschichte Berlins stammen aus den 1960er Jahren. Hier handelt es sich um das damals zu errichtende Ladenzentrum an der Ecke Clayallee / Potsdamer Straße in Berlin-Zehlendorf. Das Zentrum für etwa 15 Geschäfte (darunter auch ein Grossraumladen) sowie Restaurant- und Cafeflächen wurde im Jahr 1968 geplant. Es ist nach aktuellem Stand zu vermuten, daß das Ladenzentrum später wieder abgerissen oder aber nie umgesetzt wurde. Hier liegen Teile der damaligen Original-Entwürfe vor. Der Grundriss (ganzseitig) des gesamten Geschäftsareals zeigt die Anordnung aller Ladenflächen (EG) sowie die Umgebung vor dem Gebäude auf allen Seiten (Baumgruppen vgl.). Kleinteilig sind auf dem Blatt auch die Grundrisse '1. und 2. Obergeschoss Grossraumladen' und '1. Obergeschoss Restaurant' angeordnet. Das zweite Blatt zeigt auf ganzer Blattbreite Ansichten des neu zu bauenden Zentrums: 'Ansicht von der Clayallee' und 'Ansicht von der Potsdamer Straße'. Beim damals verantwortlichen Architektur- und Baubüro handelt es sich wahrscheinlich um das Büro 'planen + bauen' Rupert & Co. KG (Berlin-Zehlendorf). Original-Materialien des damaligen Baubüros bieten den Vorzug, für diese Bauten den einstigen Erbauungszustand wiederzugeben. Denn viele Gebäude dieser Bauperiode und Funktionalität sind heute verändert oder wurden für spätere Neubebauung längst abgerissen. Für dieses Kapitel der Berliner Stadt- und Bezirksgeschichte sind derartige Unterlagen Gedächtnis. Es handelte sich bei diesen Bauten vornehmlich 'nur' um Gebrauchsarchitektur (Wohnen/Geschäft), wenn auch in Anlehnung an Formen von Neuem Bauen, Bauhaus und Sachlichkeit. Doch spätestens mit dem Architekten Norman Braun wird auch diese Architektur der Nachkriegsdekaden erinnert und als 'Entdeckung des Gewöhnlichen' auch geschätzt. Baugeschichtlich interessante Archivalien zur Nachkriegsentwicklung der West-Berliner Stadtbezirke!
(ca. 47 x 33,5 cm). 4 S. (Fraktur). Original-Zeitungspublikation mit illustriertem Deckeltitel. Ausgabe wurde gefaltet und mittig gelocht. Papier etwas gerändert, sonst gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Historische Publikation aus dem Umfeld der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) im Herbst 1931 in Reaktion auf die sogenannte "Harzburger Front", dem Bündnis von Konservativen und Rechtsextremen (DNVP, NSDAP) als Opposition zum Weimarer System. Aus dem Inhalt: Politische Hochstapler am Werk! Wie ist das mit den Rettern von Harzburg? / Sand in die Augen der Armen / Das Sammelsurium der Volksverderber! / Nun aber herunter mit der Maske! Die Generalabrechnung. Die Rede des Abg. Breitscheid / Wer war in Harzburg? / Es geht um unsere Grundrechte! etc. Seltene Archivalie aus der späten Weimarer Republik! - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
Gutes Exemplar; der farb. illustr. Einband leicht berieben. - Vortitel mit WIDMUNG von Helen (Atkins) für Lothar (Fischer) (die zusammen ein Buch über "G.G." (George Grosz) gemacht haben). - John Heartfield (* 19. Juni 1891 in Schmargendorf; † 26. April 1968 in Ost-Berlin; eigentlich Helmut Herzfeld, fälschlicherweise manchmal Herzfelde geschrieben) war ein deutscher Maler, Grafiker, Fotomontagekünstler und Bühnenbildner. Er war ein Pionier an der Schnittstelle zwischen Kunst und Medien und gilt landläufig als der Erfinder der politischen Fotomontage. Er war der Bruder von Wieland Herzfelde. ... (wiki) // INHALT : Geleitwort. ----- Grußwort. ----- Heiner Müller ----- Anmerkung zu Heartfield. ----- Peter Pachnicke / Klaus Honnef ----- Zum Thema. ----- Peter Pachnicke ----- Moralisch rigoros und visuell gefräßig. ----- Klaus Honnef ----- Symbolische Form als anschauliches Erkenntnisprinzip - Ein Versuch zur Montage. ----- Hanne Bergius ----- Der groteske Tod - Erscheinungsformen und Motivik bei Heartfield. ----- Katalog. ----- Helen Adkins ----- Der Sträfling: Monteur John Heartfield. ----- Rolf Sachsse ----- Mit das Beste auf dem Gebiet der Reklame -Fotomontage. ----- Dieter Ronte ----- Heartfield und Schwitters. ----- Hilmar Frank ----- Heartfields Bildsprache und ihre Voraussetzungen. ----- Elisabeth Patzwall ----- Zur Rekonstruktion des Heartfield-Raums ----- der Werkbundausstellung von 1929. ----- Hubertus Gaßner ----- Heartfields Moskauer Lehrzeit 1931-1932. ----- Sergei Tretjakow ----- Elemente der Montage ----- Harald Olbrich ----- >Grün oder - Rot?< - ----- Streit unter Avantgardisten. ----- Hermann Weber ----- John Heartfields politische Fotomontagen und die Auseinandersetzungen von SPD und KPD in der Weimarer Republik. ----- Michael Krejsa ----- NS-Reaktionen auf Heartfields Arbeit 1933-1939. ----- Ilse-Maria Dorfstecher ----- John Heartfield als Bühnenbildner 1951 bis 1966. ----- Michael Krejsa / Petra Albrecht ----- Biografische Dokumentation. ----- Katalog der ausgestellten Werke. ----- Register. ISBN 9783770125883
Querformat. (ca. 13 x 17,6 cm). 1 Karte. Original-Karton mit Einladungstext und Familieninitialen. Karton etwas randgebräunt, sonst gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die historische und überaus bürgerliche Einladungskarte aus dem Jahr 1885 gab die Hochzeit der Familien Hennig und Schulze bekannt. Polterabend und festliches Mittagsmahl nach der Trauung sollten am 26. März 1885 im Hotel de Brandebourg (Charlottenstraße 59) stattfinden. Nur ein Jahr später - im Sommer 1886 - wurde das alte Gebäude (von 1781) abgerissen und durch einen Neubau der wilhelminischen Zeit ersetzt. Sehr seltenes Relikt aus dem bürgerlichen Berlin und Preussen in der Zeit vor 1900!
(ca. 31 x 23,2 cm). 1 Blatt. (Fraktur). Original-Flugblatt, beidseitig bedruckt, mit fotografischer Deckelabbildung. (= Schriftenvertrieb der Deutschnationalen Volkspartei: Werbeblatt Nr. 411). Papier etwas gerändert, wurde mittig gefaltet und gelocht. Altersentsprechend guter Zustand. Original-Flugblatt (VI/32) der Deutschnationalen Volkspartei zur Reichstagswahl im Juli 1932, bei der Alfred Hugenberg deutlich in den Vordergrund gerückt wurde ("Mit Hugenberg Deutschnational!") und mit ihm die antidemokratische Radikalisierung der DNVP. Im Text heißt es neben zahllosen Wahlkampfparolen hierzu ganz explizit: "Die Deutschnationale Volkspartei ruft alle auf, das schwarz-rote System ganz zu beseitigen und mit dem endgültigen Sturze dieses Systems den Weg frei zu machen, die unerträglichen Fesseln des Versailler Diktats zu beseitigen." Sehr seltenes Original-Flugblatt aus der Endphase der Weimarer Republik!
(ca. 22,6 x 15,3 cm). je ca. 150-200 S. (Fraktur). Original-Kartoneinbände mit dekoriertem Deckeltitel. (= Schriften der Kleist-Gesellschaft: Band 1, 2, 3/4, 7/8, 9/10, 11/12, 15, 17). Einbände etwas gerändert, sonst gut erhalten. Insgesamt guter Zustand. Konvolut umfasst Jahrbücher der Kleist-Gesellschaft (7 Bände) und Schriften Band 15 (Richard Groeper: Neue Beiträge zu Heinrich von Kleist, 1933). Insgesamt 8 Bände Schriften der Kleist-Gesellschaft, Frankfurt/Oder. - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
21 x 14,5 cm. 192 S. Original-Karton mit illustriertem Deckeltitel. Einband leicht stockfleckig, abgegriffen, mit Knickspuren an unterer Ecke. Innen eine überklebte Stelle auf Titelblatt, sonst guter Zustand. Deckelbild von Max Liebermann. Mit ~52 kurzen Texten verschiedener Autoren, u.a. "Weltstadt und Geistesfreiheit" von Walter Bloem, "Grossstadtwesen" von Prof. Dr. Max Dessoir, "Berlin als Sportstadt" von Carl Diem, "Wo Berlin zu finden ist" von Erich Dombrowski, "Unsere ausländischen Gäste" von Staatsminister a.D. Dominicus, "Berlin als Spiegel" von Georg Engel...
(ca. 21,3 x 15 cm). ca. 30 Doppelseiten. Original-Karton (Fadenbindung) mit mehrfarbigem Deckeltitel. Sehr guter Zustand. Pressendruck im Handsatz. Ausgabe A in 130 Exemplaren, numeriertes Exemplar mit Nummer 53. (Auflage insgesamt: 200 Exemplare).
(ca. 23,8 x 18 cm). 1 Photographie. Original-Photographie, schwarz-weiss, mit rückseitiger Information des Photographen. Papier an den Ecken leicht knickspurig, sonst gut erhalten. Die Aufnahme der Miss Berlin 1966 (Westberlin) entstand vermutlich wie viele der photographischen Arbeiten Binders für die Westberliner Tageszeitung "Der Abend". Rückseitig findet sich der Stempel Ludwig Binders, hier ist als Anschrift noch angegeben: Berlin-Steglitz, Stephanstrasse 23. Erst ab dem Jahr 1967 hatte Binder für seine neugegründete Agentur dann neue Räume in der Wilhelmstrasse angemietet. Original-Photographie!
(ca. 47 x 31,5 cm). 1 Plakat. Original-Kleinplakat mit typografischer Gestaltung. Plakat wurde mittig gefaltet, ganz leichte Knickspur. Papier leicht gerändert, sonst überaus gut erhalten. Altersentsprechend guter bis sehr guter Zustand. Historisches Kleinplakat der sogenannten Nationalen Freiheitspartei zur Reichstagswahl am 4. Mai 1924. Geworben wurde hier für eine gerechte Verteilung von Bodenfläche und massiver Schaffung von Kleingärten für die Bevölkerung. Im Plakattext heißt es unter anderem: "Ein frischer Sturmwind muß aus den Reihen der Siedlungsfreunde durch unser ganzes Volk gehen, dann werden mehr als eine Million deutscher Familien, nicht zuletzt die kinderreichen als Lebensnerv unserer Nation, Arbeit, Brot und inneren Frieden auf eigener Scholle finden [...]". Der 'Aufwärts' enthielt regelmäßig als Beilage den 'Siedlerboten' (Reichsbund für Siedlung und Pachtung). Sehr wahrscheinlich standen auch die Nationale Freiheitspartei und der 'Aufwärts' im Umfeld des Republikanischen Reichsbundes. Die hier vorliegende Extra-Ausgabe ist in altersentsprechend noch sehr gutem Zustand, siehe beigefügte Bilddatei. Sehr seltenes Original-Plakat aus der Weimarer Republik! - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
(ca. 23,8 x 16,4 cm). 244 S. Original-Leinen mit goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel. Original-Schutzumschlag mit Rücken- und Deckeltitel. Umschlag mit leichten Gebrauchsspuren, sonst tadellos. Kein Bibliotheksexemplar. Insgesamt guter bis sehr guter Zustand. Die Publikation enthält auch zahlreiche fotografische Abbildungen und Illustrationen (schwarz/weiss).
(versch. Formate). 3 Umschläge mit Beilage. Original-Umschläge mit illustriertem Deckeltitel. Umschläge leicht fleckig und gerändert, teils rissig an den Kanten. Umschläge mit Adressierung und Post-Stempelung. Altersentsprechend guter Zustand. Original-Briefumschläge des damals jungen Versandhandels von Josef Neckermann, der in den 1930er Jahren durch Aufkauf arisierter jüdischer Unternehmen (insbesondere des Wäschefabrikanten Karl Amson Joel) in Berlin und Nürnberg sein Grossversandhaus Josef Neckermann - lange vor dem Neckermann-Versand nach 1945 - gründen konnte. Die Umschläge enthielten damals Kataloge und weitere Kundenkorrespondenz. Zwei Umschläge enthalten Illustrationen und zeigen die beiden Betriebsgebäude in Nürnberg (zuvor Fabrik des Juden Karl Joel) und das Büro- und Lagerhaus in der damaligen Utrechter Straße 25-27 in Berlin-Wedding. Diese Umschläge enthalten auch Adressierung und rote Stempel der Post (Deutsches Reich, 4/8, jeweils mit Adlerkopf und Hakenkreuz). Sie sind datiert auf den 03.06. 1939 und den 05.07.1940. Der dritte der enthaltenen Umschläge trägt rückseitig erweiterten Werbetext in damals gängiger Frakturschrift. Beiliegend ist eine originale Bestellkarte für die Waren des Josef Neckermann. Für den Erfolg des Neckermann-Versands in der späteren BRD war der hier noch aus Berlin betriebene Versandhandel der sichtlich erprobte Vorlauf. Seltene Archivalien aus der deutschen Wirtschafts- und Zeitgeschichte!
Querformat. (ca. 29,7 x 40 cm). 1 Photographie. Original-Photographie, auf Trägerkarton montiert. Rückseitig mit kurzem Bleistiftnotat. Kanten des Trägerkartons knickspurig, Bildfläche wohlerhalten. Original-Photographie aus dem Photogr. Kunst-Atelier A. Wertheim in der Leipziger Straße. Die Aufnahme liegt im Großformat vor. Bildfläche: 16,8 x 22,8 cm. Das Porträt zeigt eine Mutter mit ihren vier Kindern. Notat auf der Rückseite (Bleistift): "1938/4 eilt". Ob damit tatsächlich die Jahreszahl gemeint ist läßt sich nicht feststellen, die Aufnahme könnte ebenso gut aus der Kriegszeit stammen was den fehlenden Vater erklärte. - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
(ca. 47 x 34 cm). 4 S. (Fraktur). Original-Zeitungspublikation mit Deckeltitel und typographischer Gestaltung. Ausgabe wurde gefaltet und mittig gelocht. Papier etwas gerändert, sonst gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Historische Wahlzeitung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) für die Provinziallandtagswahl am 17. November 1929. Aus dem Inhalt: "Werktätiger Mann - schaffende Frau! [...] Wenn ihr wollt, daß noch viel mehr als bisher für euch herausgeholt werden soll, dann helft die bürgerlichen Mehrheiten in den Gemeinden beseitigen. Stärkt die Position der Sozialdemokratie! Klärt eure Freundes- und Bekanntenkreise über die Absichten der bürgerlichen Listen auf!". Sehr interessant ist auch die separierte und direkte Ansprache der Frauen im Lande: "Frauen und Mädchen! Der 9. November 1918 hat euch die Gleichberechtigung gegeben! Und wer hat am 9. November die Leitung des Reiches übernommen? Die Sozialdemokratie! Wie habt Ihr es der Partei gedankt? Ihr habt gegen sie gekämpft! Woher wir das wissen? Das haben uns die Statistiken aus den Wahlbezirken gezeigt, in denen Männer und Frauen getrennt wählten." Neben der Gleichberechtigung erhalten die Frauen hier auch noch Belehrung. Später heißt es zum damaligen (beschränkten) Selbstverständnis der SPD: "Es ist Aufgabe der Frau für den Ausbau der sozialen Fürsorge und für die Betreuung der Jugend zu sorgen. Wer will der Frau Gelegenheit geben, sich auf diesen Gebieten zu betätigen? Die Sozialdemokraten!". Sehr seltene Archivalie aus der Weimarer Republik! - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
(21,1 x 13,5). 16 S. (Fraktur) / Im Anhang 15 montierte ausfaltbare Ergänzungsblätter. Schlichter Karton-Einband der Zeit, privat gebunden. Einband etwas gebräunt. Eigentumsvermerk auf Titelblatt, sonst gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Der gedruckte Teil umfasst die Rixdorfer Magistratsbeschlüsse bis 14. März 1908. Im Text sind hier bereits kleine maschinengeschriebene Ergänzungen montiert. Eingebunden sind dann 15 handschriftliche (Sütterlin) oder maschinengeschriebene, ausfaltbare Blätter mit weiteren Beschlüssen des Magistrats ("Auszug aus dem Protokollbuche") bis zum Jahr 1911. Auch die ergänzten Beschlüsse beziehen sich auf Fragen zu Löhnen, Arbeiter-Ausschüssen etc. Der Eigentumsvermerk auf dem Titelblatt lautet: "Eigentum des Bureaus III K. N." .
Kl.8°. XIV,392 S. Original-Leinwand-Einband mit goldgeprägtem, dekoriertem Rückentitel. Leichte Gebrauchsspuren, gut erhalten. Erstausgabe. - Vgl. Wikipedia.- die ersten 152 Seiten "Berliner Skizzen", weitere Berichte aus dem Elsaß, aus Baiern, aus Böhmischen Städten (Eger, Karlsbad, Prag) etc.
(ca. 22,8 x 12,7 cm). 1 Photographie. Original-Photographie, schwarz-weiss. Geringe Gebrauchsspuren, gut erhalten. Altersentsprechend sehr guter Zustand. Die großformatige Aufnahme ist vermutlich bei einer Veranstaltung entstanden. Ernst Schnabel wurde hier wohl gerade interviewt. Ohne sichtbaren Hinweis auf die Urheber der Aufnahme. Original-Photographie!
Querformat. (ca. 11 x 14,4 cm). 1 Photographie. Original-Photographie, schwarz-weiss, mit rückseitiger Information der Künstlerin. Altersentsprechend sehr gut erhalten. Die schöne Porträtaufnahme ist vermutlich in Westberlin etwa um 1980 entstanden. Auf der Rückseite befindet sich der handschriftliche Copyright-Vermerk der bekannten Künstlerin. Original-Photographie!
206 S. Einband-Deckel der Zeit mit neuerem Papprücken. Ecken und Kanten bestoßen. Durchgängig feuchtigkeitsfleckig und -wellig, etwas braunfleckig. Noch akzeptabler Zustand des recht seltenen Werkes. Erstausgabe. - Brümmer. - Lubarsch (5.1.1807-1.6.1883).
Querformat. (ca. 16,5 x 12,1 cm). 1 Photographie. Original-Photographie, schwarz-weiss. Rückseitig mit Beitext und Stempel von Atelier/Verlag. Bildfläche an den Rändern leicht aufgehellt. Numerierung an oberer rechter Ecke, sonst gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die Original-Photographie zeigt einen Mönch in den Räumen der Bibliothek des Klosters. Der rückseitig montierte Beitext lautet: "Moderne Grosstadt-Mönche. Ein Gang durch das Berliner-Dominikaner-Kloster St. Paulus. / Blick in die Kloster-Bibliothek, die viele alte wertvolle Schriften enthält."
(ca. 27,7 x 22,1 cm). 4 S. Original-Manuskript mit Deckeltitel. Papier etwas gebräunt, Einriß am linken Rand, insgesamt gut erhalten. Das Manuskript umfasst dreieinhalb dicht gefasste Seiten mit dem Programm der SPD im Jahr 1924. Das Programm gliedert sich in die Punkte I. Schutz der Republik, II. Kampf gegen die Klassenjustiz, III. Finanz- und Wirtschaftspolitik, IV. Sozialpolitik, V. Volksgesundheit und Volkserziehung, VI. Internationale Politik. Das Manuskript schließt mit dem (im Text auch unterstrichenen) Ziel: "Die Verwirklichung der sozialistischen Gesellschaft!". Im oberen Teil des Deckblatts werden die Hauptgeschäftsstelle (Berlin, Lindenstraße 3) und die damaligen Vorsitzenden (O. Wels, H. Müller, C. Crispien) sowie die Gesamtzahl abgegebener Stimmen bei der letzten Reichstagswahl (7.880.058) genannt. Besonders interessant ist der Punkt "Schutz der Republik". Hier heißt es: "In der Erkenntnis, daß die demokratische Republik für den Kampf des arbeitenden Volkes den weitesten Spielraum, die sicherste Grundlage und den Ausgangspunkt für die Verwirklichung des Sozialismus bietet, fordert die Sozialdemokratische Partei Deutschlands den schärfsten und rücksichtslosesten Kampf gegen alle Bestrebungen zur Wiederherstellung der Monarchie, Ausgestaltung der Reichswehr zu einer zuverlässigen Verteidigungswaffe der Republik, Festigung der Reichseinheit, Ausbau der Republik zum organisch gegliederten Einheitsstaat. Diese Politik fordert in den Ländern die Reinigung des Polizei- und Beamtenkörpers von den Anhängern der Monarchie, umfassende Demokratisierung der gesamten Verwaltung, Selbstverwaltung der Gemeinden und Gemeindeverbände, Bekämpfung der partikularistisch-reaktionären Bestrebungen [...]". Interessantes Dokument aus der SPD in der Weimarer Republik!