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4to. English manuscript in black felt-tip pen on paper. 10 pp. Together with two copies of a typescript with corrections. An excerpt from Henry Miller's 1979 publication "Joey. A Loving Portrait of Alfred Perlès Together With Some Bizarre Episodes Relating to the Other Sex" for Irving Stettner's Stroker Magazine, where it appeared under the final title "Vienna and Back", rather than "Love and Sex", as suggested by Miller in the manuscript. In the autograph note in the margin of the first page, Miller explains to his secretary Sandy: "I cut this out of 'Joey' and sent it to Stettner for his 'Stroker'". - The short story tells of the meeting and Viennese love affair of a young American woman, Nelly, with a swindler called Albert, that is cut short because of Albert's pending trial and Nelly's romantic expectations, aware that her lover is only interested in her for sex. The opening of the story foreshadows the end of the affair: "She was unquestionably a sexy bitch, one would say. And he, well he, well he was like a guy without a pair of balls. An odd couple, truly. They had met on a trans-continental flight. Both were headed to the same place: Vienna". Nelly breaks up this odd couple within a week and returns to her native Shreveport in Louisiana without regrets, asserting: "I will always be thankful for the things you taught me. You were just wonderful in bed. But we don't spend our whole life in bed, do we?" Albert, on the other hand, is more affected than he could have imagined: "For the first time in his life Albert knew what is meant by the pangs of love". - Henry Miller and Irving Stettner (1922-2004) collaborated from 1978 to 1980. An edition of Miller's contributions to Stroker Magazine, including "Vienna and Back", appeared under the title "From Your Capricorn friend" in 1984, four years after Miller's death. - With old staple marks. Well preserved.
4to. 1 page. In Norwegian, to Kaare Mathisen, the gardener and chauffeur whom Much employed at Ekely. - Marginal tape marks from an old mount, old folds. EMunch Archive PN 838.
Small 4to. 1½ pp. on bifolium. To the German art historian Hans Secker, head of the Wallraf-Richartz-Museum, thanking in a slightly uneven German for a publication which Secker had sent him, expressing his interest for the museum's activities and his admiration for Cologne especially since the Sonderbund exhibition: "Mein herzlichsten Dank für Ihr schones Werk: Die Galerie der Neuzeit im Museum Wallraf-Richartz[.] Es hat mich sehr intresiert wie es mir in Herbst sehr intresiert hat das Museum durch wandern. Hoffentlich werde ich wieder eine Reise nach Kolm [d. i. Köln]-Paris machen und ich werde dann Ihnen aussuchen[.] Nach de mutige Sonderausstellung so was ahnliches ist uberhaupt nicht gemacht - habe ich ein besondes Liebe fur Kolm [...]". - Die Sonderbund-Ausstellung von 1912 "supplied a breathtaking review of early modern art: Vincent van Gogh, Paul Cézanne, Paul Gauguin, Pablo Picasso and the neo-impressionists Henri-Edmond Cross and Paul Signac, the first generation was set in context to more recent efforts all around Europe, with a special focus on Edvard Munch" (Wikipedia). - Left margin with punched holes (no loss to text), upper right corner with pinhead-sized holes.
¾ S. 4to. An den namentlich nicht genannten Franz Blei: "Der wahrhaftige Grund, warum ich Ihre beiden Briefe erst heute beantworte, ist der, daß man mir nicht die Zeit dazu läßt. Obwohl ich im Juni angekündigt hatte, daß ich nicht fertig werden könne, und die Versicherung bekam, daß man auf Grundlage der Zwischenveröffentlichung der einstweilen fertigen 600-700 Seiten, das Weitere ordnen werde, fand ich mich bei meiner Rückkehr in einer Situation des völligen Nichts. Ohne persönlichen bösen Willen, im Gegenteil bei persönlicher Anteilnahme, angesichts jener unpersönlichen kaufmännischen Theodizee, die sich einbildet, alles Üble rechtfertigen zu können. Um die moralische Wirkung beiseite zu lassen: ich habe vierzehn Tage lang überhaupt ohne Geld gelebt und lebe bis zum heutigen Tag noch ohne Sicherheit des nächsten Monats. Geld vom Verlag war nur unter der Bedingung zu bekommen, daß ich in drei Monaten mit dem Rest des Buches fertig wäre, was ich zurückweisen mußte [...] Ich stehe also unter einem Druck, der kaum und auf die Dauer sogar sicher nicht auszuhalten ist. | Denken Sie nicht an Deutschland, solange es möglich ist! [...]". - Musil und seine Frau Martha erlebten die Anfänge des nationalsozialistischen Regimes in der Berliner "Pension Stern" und zogen im Mai 1933 weiter nach Karlsbad, später wieder nach Wien, ehe sie - vor allem Marthas jüdischer Abstammung wegen - im August 1938 ins Schweizer Exil gingen. - Winzige Einrisse an den Rändern im Mittelfalz.
3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. In Zusammenhang mit der Redaktion der Ersch/Gruber'schen Enzyklopädie, vielleicht an Johann Gottfried Gruber: "Verehrter Freund, Ich wüßte in der That nicht, was Hassel u. ich Ihrer u. der ersten Redaktoren Mittheilung nach hinzufügen sollten, als ein: So ist's, u. wir werden das Unsrige thun. Daher schicke ich Ihnen Ihr Manuskript zum Druck mit einigen, den Styl betreffenden Bemerkungen zurück u. erwarte baldigst die Druckexemplare. Ferner lege ich bei den Artikel: 'Cavaceppi' für die jetzt in Druck begriffenen Bogen. Ersch hat mir den Artikel in den Schuh geschoben u. zwar so eilig, daß er mir auftragen mußte, ihn direkt an Sie zu befördern. An Hassel kann ich erst nächsten Mittwoch schreiben, um ihm dann das Direktorium mit meinen Ergänzungen zurückzuschicken. Eine solche Revisionsarbeit läßt sich nicht übereilen; man muß Fach auf Fach durchgehen. Daß es jetzt an Fuhren zwischen Leipzig u. Dessau fehlt, weiß ich selbst aus Erfahrung, von Ihrem Pech her. Hartmann, Ackermanns Commissionär, weiß wohl am besten Gelegenheiten nachzuweisen. Noch erinnere ich Sie an den mir versprochenen Band H der Frankfurter Encyclop. Auch haben Sie, wenn ich nicht irre, für Ersch die Biogr. des Contemp. und die Supplem. der Encycl. Brit. angeschafft. Hab' ich Sie in dieser Hinsicht recht verstanden, so ersuche ich Sie, mir bei Ersch die H-Bände dieser Werke zur Mittheilung anzuweisen. Ich selbst habe für die H. Bibl. viele encycl. Werke angeschafft, Reallexika über einzelne Wissenschaften u. Künste [...] Aber Alles läßt sich von uns mit eigenen Mitteln nicht zwingen, wenigstens nicht sogleich. Haben Sie nicht vorläufig mit Rochlitz wegen Haendel u. Haydn gesprochen? [...]". Schon 1821-25 hatte Müller für die für die 1. Sektion der Ersch/Gruber'schen "Allgemeinen Enzyklopädie der Wissenschaften und Künste" 56 Artikel beigesteuert (überwiegend zu italienischen Themen sowie englischen und deutschen Schriftstellern). Im Dezember 1825 übernahm er mit Georg Hassel die Redaktion der 2. Sektion ("H-N"). Müller, bekannt als Verfasser der "Schönen Müllerin" und der "Winterreise" und wegen seines Enthusiasmus für den griechischen Freiheitskampf auch "Griechen-Müller" genannt, starb im Oktober 1827, noch nicht 33-jährig, an einem Herzinfarkt. Sein Nachlass wird von der Anhaltischen Landesbücherei Dessau verwahrt.
112 Briefe (davon ein Entwurf), eine Abschrift, eine Postkarte und 2 Listen. Zus. ca. 415 SS. auf 144 Doppelbll. und 29 Einzelbll. (Qu.-)8vo und 4to. Mit einem adr. Kuvert mit Siegel, fünf hs. Adressen verso und einer hs. Liste. Mit einigen Beilagen (s. u.). Die frühesten Briefe dieser Sammlung fallen in Mündlers Zeit als "travel agent" für die National Gallery in London, nachdem er sich schon in Paris als Kunstsammler und -händler einen Namen gemacht hatte. Die späten Briefe, teilweise aus der Zeit der Pariser Commune, umfassen Anfragen an Otto Mündlers Bruder Hermann und seinen Neffen Albert mit Interesse an einer Evaluierung und Publikation des Nachlasses und dem möglichen Verkauf desselben. Zwei Schriftstücke stammen aus der Hand Otto Mündlers selbst (s. u.). - Vorhanden sind im einzelnen: - 18 Briefe des für seine Aufdeckungen von Falschzuordnungen berühmten Kunsthistorikers Giovanni Morrelli an Otto Mündler aus den Jahren 1856-67 mit fachkundiger Besprechung von Bildwerken der italienischen Renaissance und deren Verkauf, über die Arbeit und den Tod des Gemälderestaurators Molteni, zur Sammlung Sir Ch. L. Eastlake, außerdem zur politischen Situation Italiens, zu Morellis parlamentarischer Arbeit und Gesundheit. Mündler möge helfen, einen jungen italienischen Adeligen aus dem Hause Arconati zum "Kunstfreund" zu bilden: "Vorderhand ist er freilich noch gar zu sehr Schmetterling u. flatterhaft in seinen Neigungen, wer weiß aber ob es Ihnen nicht vielleicht gelingen sollte im Louvre in ihm für die alter Kunst ein ernsteres u. reges Intereße zu erwecken. Er [...] ist reich, hat Sinn für das Schöne; kurz er hätte die Qualitäten ein vollkommener Kunstsammler u. Mäcen zu werden [...]" (13. XII. 1863). - 73 Briefe von Carl von Lützow an Otto Mündler aus den Jahren 1863-70 zu ihrer Zusammenarbeit an der Zeitschrift "Recensionen" (Zeitschrift für Bildende Kunst mit Kunstchronik), zu Mündlers Beiträgen, der Besorgung der Illustrationen, den mitarbeitenden Autoren, Druckern, Restauratoren und Kupferstechern (u. a. Seemann, Lübke, Burger, Schwemminger, Cavalcaselle, Marggraff, Winterhalter, B. Suermondt, H. Semper, E. Engert), zu Auktionen (u. a. Rothschild-Terburg) und zu einem gemeinsam organisierten Kunstverkauf in Zusammenhang mit dem Schönbrunner Palais und "Frau Erlaucht" (20. XII. 1865). Lützow verstehe es der eigenen Ansicht nach, "den alten Wein" seiner "schriftstellerischen Freunde auf Flaschen zu ziehen und auf die Tafel der europäisch-amerikanischen Kunstwelt zu setzen" (20. I. 1869). Er erwähnt den Preußisch-Österreichischen Krieg (16. VI. 1866) und das Attentat auf Zar Alexander II. bei der Pariser Weltausstellung: Mündler dürfe in seinen diesbezüglichen Aufsatz "Ausstellungstrouble, Potentatenbesuchen, Polenpistolen etc. etc. hineingeheimnissen" (7. VII. 1867). Ein nicht signierter eh. Brief Otto Mündlers an Lützow mit Befürchtungen zum Krieg spiegelt Hoffnungslosigkeit wider: "Was wird überhaupt unter den gegenwärtigen Umständen aus unserem armen Blatte [...] was wird aus uns Allen - aus unserm armen zerfleischten Vaterland werden? [...]" (12. VII. 1866). - 14 Briefe von Carl von Lützow an Hermann Mündler aus den Jahren 1870-78 zur möglichen eigenständigen oder auszugsweisen Veröffentlichung von Otttos Nachlass, seiner Tagebücher und Manuskripte, sowie zum Verkauf von Aquarellen von Rudolf von Alt. - Ein eh. Briefentwurf mit U. von Otto Mündler an seinen alten Studienfreund, den Dichter Friedrich Rückert, mit Gratulationen zum Geburtstag und zur Veröffentlichung des "Liebesfrühlings" sowie mit Nachrichten zu Morelli (13. V. 1859). - Fünf Briefe von Wilhelm Bode an Otto Mündler aus den Jahren 1868-70 zu kunsthistorischen Besprechungen und Publikationen, zum Beginn und Verlauf seines Doktoratsstudiums in Berlin und Plänen, den Maler Henneberg sowie Museen zu besuchen: "Diese vielen kleinen, aber gewählten Sammlungen sind ein dankbares Erzeugniss unseres unglücklichen deutschen Particularismus! [...]" (21. IV. 1869). - Eine eh. Postkarte mit U. und ein Brief von Bode an Albert Mündler aus den Jahren 1880 und 1888 zu Bodes Reisen nach Belgien, Wien und Sizilien sowie dem Angebot, beim Verkauf des Nachlasses Otto Mündler zu helfen. - Zwei Briefe von Hermann Mündler an seine Ehefrau Emilie aus dem Jahr 1870 zu Ottos Ableben und Begräbnis. - 13 Briefe des Kunstsammlers und Mäzens Otto Wesendonck an Otto Mündler aus dem Jahr 1871 über durch Mündler vermittelte Kunstankäufe, teilweise mit Zustandsdetails, über Reisen durch die deutsche Museenlandschaft, zu Mündlers Rheumatismus und der Kinderbuchveröffentlichung seiner Frau Mathilde Wesendonck (geb. Agnes Luckemeyer), der Muse Richard Wagners. - Ein Brief des Kunsthistorikers Wilhelm Lübke an Hermann Mündler, zum Bilderverkauf aus dem Nachlass (20. V. 1877). - Ein Brief von Rudolf Kittel an Hermann Mündler: Der Kunsthistoriker August Schmarsow würde gerne den Nachlass zwecks Publikation begutachten (20. XII. 1889). - Sechs Briefe (davon ein Brief in frz. Sprache) und vier Briefe von anderer Hand mit eh. U. des Kunsthistorikers Julius Meyer aus den Jahren 1870-78. Meyer bekundet großes Interesse an der Ergänzung des "Neuen Kunstlexikons" durch Mündlers Manuskripte und Katalognotizen, an einem Ankauf aller Kataloge aus dem Nachlass durch den Verlag T. O. Weigel sowie an der Weiterführung des Vorhabens Otto Mündlers, die 2. Auflage des Müller'schen Lexikons zu besorgen. - Eine hs. Kopie eines Briefes des Kunsthistorikers Gustav. F. Waagen an einen Grafen Adlersberg in Petersburg zum Ankauf der Sammlung eines Grafen Quinto in Paris durch die Eremitage und mit der Empfehlung Otto Mündlers als in Paris ansässigem Kunstsachverständigen (17. XI. 1862). - Beiliegend zwei hs. Listen, davon eine mit hs. frz. Notiz verso, und eine kopierte Liste zur Verlassenschaft Otto Mündlers (Bilder, Möbel, Schmuck) und deren Aufteilung unter den Erben. Die Briefe teilweise mit Siegelresten und Einrissen durch Brieföffnung (Textverlust). Detaillierte Verlistung auf Anfrage.
8vo. 1 p. To the American entomologist George Franclemont concerning the comparison and identification of butterfly specimens: "Dear Dr Franclemont, your "Shawville, Pa[pillio]" lab[eled] 'Keutzingaria' is quite similar to specimens we have, also placed (incorrectly, I think) under that name, from Illinois, Maine and Nova Scotia, your 'Pittsburg, Pa.' lab. 'purpuraria' is extremely close (perhaps a trifle paler limbally) to our 'Packard type' specimen of Keutzingaria, from Maryland, your 'Pittsburg, Pa.' lab. 'nigrescaria' can be easily matched by specimens from Ill. and Maine in our series under that name. I am not returning the specimens until I hear from you - perhaps there are some other comparisons you might want me to make". - During his years as lecturer of comparative literature and Russian at Wellesley College, Massachusetts, from 1941 to 1948, Nabokov also pursued his scientific passion for butterflies, working as the de facto curator of lepidoptery at Harvard's Museum of Comparative Zoology. As a lepidopterist, Nabokov specialized in the Polyommatini tribe of the Lycaenidae family, on which he became an internationally recognized expert. The letter bears beautiful testimony to Nabokov's scientific work at the Harvard Museum. - John George Franclemont (1912-94) served in the Pacific theatre of WWII as an expert in the eradication of mosquitoes. He used his military deployment for entomological research and pursued a scientific career after the war. From 1947 to 1952, Franclemont worked in the Bureau of Entomology and Plant Quarantine in Washington, moving on to become a professor of entomology at Cornell (1953-77), where Vladimir Nabokov was his colleague. Franclemont donated his entomological collection of more than 35,000 specimens to Cornell University. - On stationery with printed letterhead of the Museum of Comparative Zoology. Traces of folds. With a minor rust stain and two holes from a staple.
Small folio (227 x 345 mm). 1 page. On headed stationery. Framed and glazed (320 x 441 mm). A scribal order to establish boards of trade in several Egyptian cities. Napoleon writes to his general in Cairo, requesting the names of such persons suitable to staff the Cairo board, mentioning that the board members for Rosette, Alexandria and Damiette will be named by the generals in charge there, and concluding with a request for three copies of the order, intended for the other generals: "Vous trouverez cy joint l'ordre p. l'établissement d'un tribunal de commerce. Faites moi passer les noms de ceux qui vous croyez devoir composer le tribunal de caire. Quant aux tribunaux de rosette, d'alexandrie et de damiette, les généraux commandant en place en nommeront les membres. Je vous prie de me faire passer aujourd'huy trois copies de cet ordre pour être envoyée à ces generaux [...]". - With a handwritten postscript, presumably by the recipient, passing on the order to his colleagues in Alexandria, Rosette and Damiette (dated Cairo, "27 fructidor an 6" [13 September 1798]). - Very slightly brownstained in places; upper margin somewhat dust-toned. A fine document of Napoleon's efforts to set up French colonial administration in Egypt.
4to. ½ p. With autogr. address. To his publisher Antonio Pacini in Paris; a side letter to a letter addressed to Pacini which was erroneously sent to himself: "Caro Pacini, Avendo ricevuto dalla posta una lettera con altra a voi diretta, ve le spicco tutte due curioso di sapere, se capite nulla nella mia, e se rilevate qualche cosa dalla vostra!" - Somewhat spotty, some damage to edges; left edge with traces from mounting.
Folio. 3 ½ pp. on bifolium. With papered seal. In German. Extensive instructions to his son William IV, Landgrave of Kassel (1532-92). The eldest son of Philipp, William "the Wise" became the founder of the line of Hesse-Kassel, which survives to this day. After the death of Philipp, the foremost Protestant prince, Hesse was divided among his four sons. On 6 April 1562, a few months before the present document was composed, William had been designated by his father to receive the portion around the capital Kassel. - The instructions to the Landgrave and to his lieutenants and colonels in Kassel focus particularly on the application of the Augsburg Confession, the relationships between the Margraves and the Counts Palatinate, the attitude towards the French, etc.: "Instruction was unser sohnn landegrave Wilhelm, unnd unser hofmarschalk, unnd seinen binge, zu Cassell verhandeln, vornehmen, und von unserrn wegen verweisen mugen, auch wie den zweien obristen handlenn, unnd zwischen dem von Undeloch, unnd denselbigen obristen miteln konnen [...]". - Some staining to outside pages, otherwise well-preserved specimen.
8vo. ½ page. Two bars from an unidentified work.
8vo. Together 7 pp. In French. From the correspondence with the publisher Jacques Rivière, concerning the publication of extracts of the "Recherche" in Rivière's Nouvelle Revue Française (NRF). The earliest letter, dated 17 January 1921, was dictated to his then secretary Henri Rochat, the later letters (September and October 1922) to his assistant Céleste Albaret. - The first letter concerns the forthcoming publication of the extract "Le Baiser" from "Le côté des Guermantes" on 1 February 1921. Proust relates that he "worked all night" on the proofs, lamenting that Rivière is a "quite demanding master". He also mentions that he suggested to Gaston Gallimard working simultaneously with several printers on "Guermantes" and the fourth volume "Sodome et Gomorrhe I et II", as he "could correct many proofs", but has not yet received an answer: "nous gagnerions beaucoup de temps si j'envoyais ma fin corrigée de Guermantes II à un second imprimeur et le manuscrit de Sodome I à un troisième imprimeur ; mais tout cela est pour un même ouvrage peut'être es [!] impossible d'atteler plusieurs imprimeurs à un même ouvrage". Although Proust himself doubts how feasible this suggestion may be, he stresses that it is important not to lose a single day. In closing, he points to a misprint: "le brouillon parle d'un 'entreteneur', alors que l'épreuve parle d'un 'entrepreneur', ce qui "ne veut rien dire du tout". - The second letter can be dated to 22 September 1922. Written in third person, it first relates how Proust suffered from "asthmatic crises such as he never had before", which made it "impossible to occupy himself with the book". Concerning the ongoing publications, Proust laments that "the extract le sommeil d'Albertine is a bit short and should be seasoned with adjacent pieces". While Proust had previously been "indifferent" to the placement of his extracts in the NRF, he now wishes to be "put first", although he understands if this is not possible. - The final letter can be dated to 12 or 13 October, a month before Proust's death. Incapable of correcting proofs of extracts from "La Prisonnière" himself, due to a high fever, Proust asks Rivière to eliminate any repetitions. He also condemns the ending of the final phrase "on the artist and the man of reason" as stupid, wondering how such a mistake could have happened: "Comme ma fièvre a sensiblement augmenté, je n'ai plus ajouté de corrections à celle que j'ai déjà faites. Si vous avez la gentillesse de jeter un œil bienveillant sur le tout, qui n’est pas long, vous pourrez peut-être enlever quelques redites, qui affaiblisse. En tous cas je ne puis comprendre par quel erreur de manuscrit la phrase finale fini si bêtement, sur l'artiste et l'homme de bon sens". In the final sentence of the letter, Proust bids farewell to Rivière, expecting that he will not be able to dictate further letters. - Gallimard had originally refused to publish the "Recherche" based on the judgment of André Gide, and Proust published "Du côté de chez Swann" at his own expense with Grassot in 1914. Gide later apologized to Proust, and Jacques Rivière managed to secure the publication rights for Gallimard, starting with "À l'ombre des jeunes filles en fleurs" in 1918. Apart from being his editor at Gallimard and the NRF, Jacques Rivière was one of Proust's earliest admirers and defenders. Their correspondence stretches from 1914 to 1922. - Traces of folds. Letter from September 1922 with an old restoration. Published in: Corr., XX, no. 18 ; XXI, nos. 328 and 344; Marcel Proust et Jacques Rivière, Correspondance, 1914-1922, Paris: Gallimard, 1976, nos. 101, 185 and 192.
4to. ½ p. With address and traces of seal. Letter of recommendation to Girolamo Polcastro: "magn[ifi]co quanto fratelo onorando la presente e per pregar vostra Segnoria che la vol gader contenta per amor mio et voler resolver el presente lator nostro gastaldo [...] che el poveromo resti da far el fato suo non diro altro solon [!] che il continuo a vostra segnoria mi ancho mando et ofero". - In 1901, the Italian historian Cesare Augusto Levi (1856-1927) unveiled a copy from 1542 of slightly earlier letters by Antonio Calgeri, a Venetian living in Candia (Crete), decrying the physical abuse of Palma Querini at the hands of her jealous husband and cousin Nicolò Querini. Unlike Othello, Querini did not murder his wife, who returned to her family, but the similarities between Calgeri's account and Shakespeare's tragedy are striking. In one of the letters, Calgeri even prompted the recipient to bring the case to the attention of the Council of Ten. At some point, Querini sued his wife's family and was ordered to Venice for an investigation, where he was murdered several years later. The nickname "moro" was common in Venice for people with a darker complexion, not necessarily indicating African or Arabian ancestry. Shakespeare's plot is undoubtedly based on Giovanni Battista Giraldi Cinthio's 1565 tale "Un Capitano Moro" that might have been inspired by the story of Nicolò and Palma Querini. The fact that the wealthy and powerful Querini were excluded from the office of the Doges for participation in Bajamonte Tiepolo's conspiracy against the Doge Pietro Gradenigo in 1310 certainly added zest to stories about members of the family. Finally, several family members participated in the Venetian wars against the Ottomans in the Mediterranean. - The letter's recipient is likely a descendant of the physician Sigismondo Polcastro (1384-1473), professor at Padua. This interesting letter documents long-standing ties between the two families, as the politician Girolamo Polcastro (1763-1839) was married to Caterina Querini Stampalia. - With two tears from breaking the seal. Lower right corner clipped. Very light browning. C. A. Levi, "Zur Urgeschichte des historischen Othello und der Desdemona", in: Wiener Fremdenblatt, 4 August 1901.
Oblong folio. 18 pages on 9 ff. Exercises in harmony and singing, probably executed while Ravel was studying at the Conservatory in the class of André Gedalge. Written in black ink on 12-line Italian style sheets; some parts have not been completed or are sketched in pencil. Others bear indications like "Syncopes", "Mode majeur", "Mélange de la 2de et de la 3me espèce". - Slight damage to edges and minor traces of handling, otherwise in good condition.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Ophthalmologen, Okkultisten und Schriftsteller Rudolf Tischner (1879-1961): "Es ist überaus gütig, daß Sie mich auch an den neuen Versuchen wieder wollen theilnehmen lassen. Eine (allerdings geringe) Möglichkeit besteht, daß ich morgen aufs Land fahren sollte, dann müßte ich den Abend leider versäumen. Bin ich aber, wie ich nun hoffe, in der Stadt, so werde ich mich pünktlich um acht (diese Stunde ist doch wieder gemeint?) bei Ihnen einstellen […]". - Etwas fleckig.
8vo. ½ p. With autogr. address and return address. Informing his teacher Robert Philippi that his chair "for 12 K" (Austro-Hungarian crowns) is ready and can be picked up. - Address page severely browned in lower margin.
8vo. Altogether (2+1=) 3 pp. on 3 ff. To the English journalist and author John Arlott (1914-1991), the first on two poems for a possible broadcast on the BBC, expressing concern about reading both ("[...] they're very much alike in feeling and would give a monotonous effect - even if a reader read one of them and I the other [...] I suggest that only Poem In October is selected [...]", undated), the second inviting Arlott to lunch and admitting he had already told the host, his patron Margaret Taylor, that Arlott would attend, also mentioning that "I hope you get this note before you go Test-wards" (July 22, 1946). - Edges slightly frayed.
8vo. ¾ p. "Dear Leslie Collier, Apologies. I was in America when you came to Carmarthen, that couldn't be helped. But I've been back a month now, and I haven't written to say how sorry I was to have missed you and how I hope, whenever you're next in this part, you'll come along and have drinks. No letters were forwarded when I was away, so unfortunately, I couldn't let you know; but I could have written much sooner than this. My only excuse is that I have been busy about the country ever since I returned; and that's a poor excuse, I know. My wife also wants to apologise for not having seen you when you were down. Anyway, I shall look forward. Sincerely yours, Dylan Thomas". - A few light stains, and some mounting remnants on the verso, otherwise very fine. From the collection of Diana Herzog.
½ S. Folio. Wasserzeichen: Hund mit geöffnetem Maul und Zunge. Seltenes Schreiben des Sohnes von Heinrich IV. an seinen Freund, Oheim und Schwager zur Gesandtschaft seines Sohnes Christoph und seines Landhofmeisters Balthasar von Gültlingen: "Wir haben neben dem hochgebornen Fürsten Herrn Christopheln Hertzogen zu Wirtemberg etc., unseren freundlichen liebenn Sohne, unnsern [...] getreuen Balthassarn vonn Giltlingen abgevertigt, mit bevelch, etwas ann E. L. zu verbringen, wie Sie vonn Ime vernemen werdenn, ist unser freunlich bitt, E. L. wölle Ihn inn solchem seinem anbringenn, gütlich hörenn, Dissen als gleich uns selpst glauben gebenn, und sich inn solchem freuntlich und schwägerlich ertzeygen [...]". - Mit kleinen parallelen Einschnitten durch Briefverschluss und zwei kleinen Randeinrissen; leicht braunfleckig.
Zusammen 6 SS. auf 13 Bll. Gr.-8vo. Freundschaftliche Korrespondenz mit Rebecka Dirichlet (1811-58), der Enkelin Moses Mendelssohns, Tochter von Abraham und Lea Mendelssohn (Bartholdy) und jüngeren Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy und Fanny Hensel. I: "Ich nehme Sie beim Worte, gnädige Frau! Wollen Sie es gütigst versuchen, ob die beifolgenden Blätter der Jahrbücher an Mstrs Sarah Austin billig zu befördern sind? [...] Sie sehen vielleicht einen Augenblick die beiden Bände der Mstrs Sarah an, die ich noch zu Hause habe. Im Thl. 2 S. 320 ist die schöne mündliche Mittheilung von Felix beigebracht. Für Frau Professorin Hensel lege ich andre gedruckte Bogen bei, worin meine Anzeige von Preuß Lebensgeschichte Friedrichs des Großen steht. Im Ganzen hoffe ich auf Beistimmung [...]" (9. IX. 1833). Die englische Schriftstellerin Sarah Austin (1793-1867) hat Pücklers "Briefe eines Verstorbenen" übersetzt (ersch. London 1832) und stand seit 1833 mit Varnhagen in Briefkontakt. Von ihrer dreibändigen Anthologie "Characteristics of Goethe" hatte Varnhagen vermutlich den ersten Band ausgeliehen. Seine Besprechung von Joh. D. E. Preuß' "Lebensgeschichte Friedrich des Großen" erschien in den "Jahrbüchern für wissenschaftliche Kritik" und als Wiederabdruck in seinem 1833 erschienenen Werk "Zur Geschichtsschreibung und Literatur". - II: "Ich freue mich, gnädige Frau, daß Ihr Absagebrief doch zugleich wieder ein Zusagebrief ist! Der Freitag ist mir sehr recht. Ich werde mich einfinden, und Ihrer Befehle gewärtig sein [...] Die Tutti frutti [von Pückler-Muskau] sind unvergessen: ich schäme mich der Verspätung, die ich doch nicht Macht habe ohne dringende Gewalt zu lösen! [...]" (11. III. 1834). - III: "Empfangen Sie den innigsten Dank für das willkommene Geschenk [wohl ein Autograph], für Ihr gütiges Gedächtniß! - Wenn es darauf ankommt, den Karakter aus der Handschrift zu erkennen, so giebt es nicht leicht eine die mehr Stoff anbietet, als die der unglücklichen Herzogin! [d. i. die von ihrem Ehemann ermordete Fanny de Choiseul-Praslin, 1780-1847] Ich bin zwar kein allzu sichrer Leser, allein eine gewisse vornehme Lässigkeit und Verwirrung glaub' ich doch herauszudeuten [...] Bei der Juli-Revolution [von 1830] waren wir täglich bei Ihnen, und tauschten Neuigkeiten und Betrachtungen. Ich fühlte das stärkste Verlangen, diese schöne Erinnerung jetzt, bei der Februar-Revolution [in Frankreich], zu erneuern! Es will mir nicht gelingen, seit vier Wochen leid' ich an Rheuma [...]" (11. III. 1848). - IV: Bezieht sich auf die gewaltsame Befreiung Gottfried Kinkels aus dem Spandauer Gefängnis am 6. November 1850 und dessen Flucht nach England, an der Rebecka Dirichlet und Varnhagen ideell beteiligt waren: "Hier überreiche ich Ihnen, Hochverehrteste, den verabredeten Brief - - wie thut es mir wohl, wieder mit deutschen Lettern zu schreiben! - - der hoffentlich seinen Zweck nicht verfehlen wird [...] Sie thäten doch vielleicht gut, der Frau Professorin [Johanna] Kinkel vertraulich zu sagen, daß Mrs. Grote [d. i. Harriet Grote, die Gattin des Historikers George Grote] eine Frau besonderer Art und nicht immer leicht zu behandeln ist. An Hrn. Chorley sollten Sie doch wohl einige Zeilen wenden, ich denke mir ihn wie unsre [Ludwig] Rellstab, [Theodor] Rötscher, [Friedrich Wilhelm] Gubitz, und daher für ein freundliches Wort sehr empfänglich. Die Adresse von Hrn. Richard Monckton Milnes, Dichter und Parlamentsmitglied, ist 26 Pall Mall, London, es wird nicht schwer sein, jemanden zu finden, der dort einführen kann [...]" (22. II. 1851). Das Haus von Milnes war ein Treffpunkt deutscher Schriftsteller und Emigranten in London. - V: "Hiebei erfolgt das gewünschte Blatt für Ihren Herrn Neffen, das er zur guten Stunde dem Dichter [d. i. Ludwig Uhland] abgeben möge, der unter äußerer Kälte die frischeste Wärme hegt, wie seine Poesien es herrlichst darthun. - Weniger als Dichter, aber desto mehr als wunderlicher Kauz wäre vielleicht auch Justinus Kerner in Weinsberg Ihrem Neffen merkwürdig; auch er ist mein Jugendfreund, aber ich schreib' ihm nicht mehr, seitdem er in den letzten Jahren sich der rohen Unterdrückung schmeichelnd zu Füßen gelegt hat. Wenn aber Herr Hensel ihn sehen möchte, kann er nur geradezu in eignem Namen zu ihm gehen, er wird auf's beste von ihm aufgenommen werden. Trifft er den Sohn, Dr. Theobald Kerner, in Weinsberg, so möge er diesen herzlich von mir grüßen [...]" (4. X. 1851). Sebstian Hensel (1839-1898) war das einzige Kind von Fanny und Wilhelm Hensel. 1851 bezog er die Landwirtschaftsschule in Hohenheim bei Stuttgart. - VI: "[...] Meine Nichte [d. i. Ludmilla Assing] bedauert mit mir ungemein, daß wir gestern Ihrer gütigen erfreuenden Einladung nicht folgen konnten, wir hoffen uns baldigst schadlos halten zu dürfen, und unser größter Gewinn ist mit Ihnen zu sein, der durch Nebengewinne nicht erhöht wird! [...]" (4. II. 1853). - VII: "Auf Ihre liebenswürdigen Zeilen [...] würde ich gleich gestern geantwortet haben, hätte ich nicht vorher mit Frln. Solmar Rücksprache nehmen müssen. Dies ist erst am Abend möglich gewesen. Wir kommen also morgen (Montag) [...]" (26. II. 1854). Mit Henriette (Jettchen) Solmar (1794 bis etwa 1890) verband das Ehepaar Varnhagen sowie seine Nichte eine lange Freundschaft. - Tls. mit kleinen Randläsuren, insgesamt jedoch sehr gut erhalten. Varnhagens Briefe wurden 1869 in Marburg versteigert und zehn Jahre später erstmals von Konrad Feilchenfeldt im dritten Band der "Mendelssohn Studien" veröffentlicht sowie erschöpfend kommentiert (SS. 51-79).
Altogether 9 ff. and envelope. All addressed to Count Andrea Zorzi, an eccentric Venetian nobleman from an ancient family and a supporter of Verdi; he is said to have owned a silver cane upon which the titles of each Verdi opera were engraved as he heard them. Most items with a short sentence or two: "ringrazio e contraccambio auguri di gran cuore". - Condition varies: some are browned; the telegram is chipped with some loss and toning.
8vo. 1½ pp. Bifolium with integral address panel. In Italian, to Léon Escudier, the French publisher of Giuseppe Verdi's works: "I have received almost contemporaneously your very much valued letters. Lucca has assured me that you would have the preference of the Opera of London, and that this affair shall be definitively concluded when I and Lucca in April shall pass through Paris to go to London. As to the Opera, it suffices that you sustain me. I want to advise you that in the Carnival of 1847 I must write an Opera for L. which shall be performed in Rome, thus I could not make in that period another Opera. For the present we must suspend this business, and the case wh shall speak of it when I shall be in Paris. Give me news of Ernania [...]" (transl.). - Traces of folds; small tear on f. 2. Formerly the property of a private Chicago-area collector.
24 SS. auf 12 Bll. 4to. Die wiederholt in der Literatur erwähnten Tagebuchaufzeichnungen, vornehmlich seine "wöchentlichen Bemerkungen über meinen Schüler Emil von Metzradt", zum größten Teil (mit Abweichungen) abgedruckt bei Joß S. 140 ff., wobei unser Text auf S. 141 beginnt ("oder wohl gar falsch seyn sollten") und die profunden Leitlinien bis zum Schluß (Joß S. 148) beinhaltet. Im Manuskript folgen dann noch 25 wöchentliche Aufzeichnungen, endend mit dem 21. Oktober. - Die insgesamt zwölf voll beschriebenen Blätter sind Teil des Tagebuches, das Wieck in den Jahren 1810-15 geführt hat. Die vorliegenden Aufzeichnungen betreffen zwar primär den Unterricht eines einzelnen Schülers, doch sind dies hier mehr grundlegende Äußerungen zum Musikunterricht schlechthin, als Bekenntnis niedergeschrieben. "[...] Dieser kleine Aufsatz, sage ich, mag zum Beweiß der Liebe für mein ehrenvolles Geschäft [...] und für die Wahrheit seÿn; der ich nie etwas, aufzuopfern gewohnt bin; - und so wünsche ich nur noch, daß dieß alles eben so unbefangen aufgenommen werden möge, als es Schmeichelei u. Heuchelei liebt und selbst andere verkennt; dieß wird mich hinlänglich belohnen. Ich schließe mit den Worten Pauli an alle diejenigen, welche in dem jetzigen schwindeligen und überspannten Zeitalter den schönen u festen Vorsatz haben, ihre Kinder gut zu erziehen - mit den Worten schließe ich: 'prüfet und behaltet das Beste'. - W." ([S. 17]). - Leicht angestaubt und gebräunt und mit kleinen Randläsuren.
2 pp. on bifolium. 8vo. Mounted on flyleaf of: The same. Reise nach Brasilien in den Jahren 1815 bis 1817. Frankfurt/M., Heinrich Ludwig Brönner, 1820-1821. 2 pts. in 1 vol. Large 4to. XXXIV, (2), 380, (6) pp. XVIII, 345, (1) pp. With 19 engr. plates. Contemp. marbled half calf with giltstamped red label to attractively gilt spine. Marbled endpapers. Interesting letter (in German) to an unidentified professor, accompanying the first edition of his work on Brazil. Very likely to his former academic teacher in Göttingen, Johann Friedrich Blumenbach (1752-1840), under whom the author had read natural history in 1811-12: "Dearest professor, please accept this small token of my deep gratitude and veneration, and exercise forbearance when looking upon this product borne forth not by a scholar, but by a mere dilettante of descriptive zoology [...] The printer has retained a large number of obvious errors which unfortunately were in the manuscript, by fault of the copyist [...]". - Following the example set by the Humboldts, the Rhenish Prince Max zu Wied made significant contributions to botany, zoology, and ethnology through two long and well-documented expeditions, lasting several years. He led an expedition to Brazil in 1815-17, studying flora, fauna, and the native population. The prince was awarded an honorary doctorate by the University of Jena in 1858. - Letter shows slight edge damage to centerfold (no loss to text); some browning and traces of original folds. Book variously browned due to paper; the beautiful binding is very well preserved. Without the separately published plate volume. Sabin 47018. Borba de Moraes II, 43. Bosch I, 321. Baldus 1762. Conrad 755.
4to. 2 pp. on bifolium. Headed paper. An unpublished official document (to Frederick Sleigh Roberts, 1st Earl of Kabul and Kandahar, 1832-1914) which sheds new light on the assault on Gandhi in Johannesburg on 10 February 1908, the first attempt on Gandhi's life. Earlier that year, Gandhi had been summoned from prison in Pretoria to meet with the Colonial Secretary, General Smuts, to discuss the British treatment of Indian labourers in South Africa. Gandhi eventually convinced Smuts to allow the voluntary registration of all Indians rather than the punitive system of the "Black Act". However, this settlement did not prove popular with all Indians in the colony; as Gandhi was making his way to the Registration Office in Johannesburg, he was brutally beaten by one Mir Alam, a disillusioned Pathan: "I had scarcely finished the last sentence when a heavy cudgel blow descended on my head from behind. I at once fainted with the words 'He Rama' (O God!) on my lips, lay prostrate on the ground and had no notion of what followed. But Mir Alam and his companions gave me more blows and kicks, some of which were warded off by Yusuf Mian and Thambi Naidoo with the result that they too became a target for attack in their turn" (Gandhi, Satygraha in South Africa, p. 140). According to his own account, Gandhi immediately requested that Mir Alam and his companions not be charged or imprisoned for the assault; for, "according to their lights they could not behave otherwise than they did". Gandhi himself was philosophical about his near-fatal encounter, commenting, "As for me, nothing better can happen to a satyagrahi than his meeting death all unsought in the very act of satyagraha, i.e., pursuing Truth" (ibid, p. 157). - The present document, however, sheds new light on the assault. The letter discusses complaints received by one Mahomed Shah, "Pathan Priest", regarding the treatment of Indian prisoners. High Commissioner Selborne is dismissive of Shah, calling him an "illiterate Punjabi" and "of violent character". Most intriguingly, Selborne reveals that Shah himself "instigated the serious assault on Mr. M. K. Gandhi in February, 1908, and although Mr. Gandhi declined to prosecute he requested the government to remove Mahomed Shah from the Transvaal, where he was a source of danger to other Indians, and deport him to India." Gandhi's account of the incident holds that Mir Alam was responsible for the attack, and that although he insisted on not pressing charges, Alam was convicted by the Government of a public offence and sentenced to three months' imprisonment. The present official document suggests that the affair was more complicated than this and indeed was "instigated" by an entirely different person, and that while Gandhi did not press charges officially, he nevertheless took action against his aggressor. - Original materials relating to Gandhi's South African years - before his rise to international fame - are decidedly uncommon. It is often forgotten that Gandhi spent no fewer than 22 years of his life (1893-1915) in South Africa, promoting his practice of satyagraha to improve conditions for the large Indian population in that colony. "It is only recently that historians have come to recognise the centrality of his time abroad in Gandhi's life, and in particular, the significance of his southern African years [...] it was in southern Africa that he developed the entire spiritual, philosophical, and political programme that he would implement in India...Gandhi's political and intellectual projects, as they evolved in these years, operated across political boundaries, linking India, South Africa, and Britain itself, as well as points beyond" (Cambridge Companion to Gandhi, p. 30). - Traces of horizontal folds; slight brownstains in the left margin of the first leaf.