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1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Kritiker mit der Bitte um Veröffentlichung eines Artikels in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift "L'Évènement": "Au nom de plusieurs de mes camarades de l'Odéon, Je riens solliciter de votre obligeance habituelle l'insertion de cet entrefilet, textuellement ou en substance, à votre choix, dans un de vos prochains courriers de l'Évènement. A la suite de l'article, un petit mot de votre main, ne pourrait que faire beaucoup de bien à notre entreprise qui sera dure et bien difficile [...]". - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand. Aus der Autographensammlung "A. Schwenk" ("No. 167") mit dessen Sammlungskuvert und -umschlag.
Various formats. 13 pp. Programmes of mostly obscure contemporary plays, including "La Patrouille de Fourchepinte" by Auguste Thibault, "Les Flavius" and "Jean de la Valette" by Georges Longhaye, "Asile de Nuit" (1905) by Max Maurey, and "Fricotard et Chapuzot" by Jean Drault and Jules Clermont. The concert was given by the pianist Ludovic Breitner, a student of Anton Rubinstein, and the Quatuor Andolfi at the Salle Debussy in Paris. - Well preserved.
Zusammen 225 SS. auf 166 Bll. Verschiedene Formate. Mit zahlreichen Beilagen (Eintrittskarten, Prospekte, Zeitungsausschnitte u. dgl.). Ernst Thost, der Sohn des Malers Rudolf Thost und Vater des Schauspielers Bruno Thost, studierte u. a. bei Erich Wunderlich an der TH Hannover und promovierte 1928 über "Das Klima des nördlichen Württemberg" (Stuttgart, Fleischhauer & Spohn, 1930). Sein ganzes Berufsleben verbrachte Thost als Mitarbeiter der Schwäbischen Sternwarte in Stuttgart, die am 8. Januar 1922 nach einjähriger Bauzeit eingeweiht worden war, und trat 1964 in den Ruhestand. Der vorliegende Splitternachlass enthält überwiegend Korrespondenzen mit verschiedenen Naturwissenschaftlern, darunter als prominentestem Albert Einstein, den Thost im Herbst 1922 wohl in Fragen der Lehrplangestaltung angeschrieben hatte und der ihm unterm 25. V. 1923 antwortete: "Ich bin der Meinung, dass unsere Schulpläne schon all zu sehr materiell überlastet sind, man sollte den Pflichtstoff so viel als möglich verringern, und den [!] Lehrer darüber volle Freiheit lassen, was er ausserdem mit den Schülern betreiben will. Hat so der Lehrer genügend Muse [!], so kann er, wenn es seiner Meinung entspricht, wohl auch den Grundgedanken der Relativitäts-Theorie behandeln natürlich nur in so weit als es ohne Vermehrung des mathematischen Apparates möglich ist". Viele Jahre später hielt Thost noch in einem Gedächtnisprotokoll fest, was ihm bei einem Besuch Einsteins im November 1925 erinnerlich war (1½ SS., um 1950). - Zu den anderen Wissenschaftlern, mit denen Thost korrespondierte und die hier teils mehrfach vertreten sind, zählen u. a. Rudolf Benkendorff, Manfred Bräuhäuser, Heinrich von Ficker, Hugh Ivan Gramatzki, Georg Grimm, Theodor Haering, Sven Hedin, August Kopff, Joseph Plassmann, Adolf Sauer, Karl Schneider-Carius, Albert Schweitzer, Diederich Wattenberg, Kurt Wegener, Max Wolf, Erich Wunderlich, Carl und Hermann Wurster sowie Gustav von Zahn. Weitere Schriftstücke stammen von Malern, Musikern, Schauspielern und Schriftstellern wie Ludwig Anschütz, Peter Bamm, Theodor Esser, Otto Flath, Kai Möller, Asta Nielsen, Willy Reichert, Andrés Segovia und Paul Wegener sowie von zwei Bundespräsidenten, nämlich Theodor Heuss und Heinrich Lübke. - Sehr umfangreich ist die Korrespondenz mit "Elisabeth Wegener V.", wie Wegeners fünfte Gattin und auch Witwe, die Schauspielerin Elisabeth Wegener (geb. Rohwer, 1903-89), gern unterzeichnet: Von ihr finden sich hier 36 Briefe und Karten aus den Jahren 1948 bis 1976, in denen sie so manches über das Leben ihres verstorbenen Gatten Paul, das Theater der Nachkriegsjahre und die Beschwerlichkeiten eines Lebens ohne Pensionsanspruch zu berichten weiß. - Der Brief Einsteins in recht desolatem Zustand (mehrfach mit Klebestreifen auf Trägerpapier montiert), die übrigen Schriftstücke in überwiegend gutem, wenn auch häufig montiertem und arrangiertem Zustand mit zahlreichen Randglossen aus der Hand Thosts.
1½ SS. 4to. Brief des Privatsekretärs von T-H. an eine “verehrliche Redakzion”des Grenzboten, der er einen Aufsatz Seiner Exzellenz übersendet: “Der Zweck dieses Aufsatzes ist: alle weiteren etwaigen Reklamazionen über den Artikel in Nr. 3 der Grenzboten wo möglich zu verhindern, indem jede Polemik über unser Ständethum gerade in diesem Augenblicke in keinerlei Beziehung erwünschte Resultate liefern würde. Der Herr Graf gab deshalb diesem Artikel ein halb offizielles Ansehn [...]”. - Gf. Thun-Hohenstein nahm als Offizier des Uhlanenregimentes Erzherzog Karls an den Feldzügen von 1813 und 1815 teil, trat nach dem Friedensschluß aus der Armee aus und widmete sich den Wissenschaften sowie der Verwaltung seiner böhmischen Güter. Als Gründer der ersten böhmischen gegenseitigen Brandschaden-Versicherungsgesellschaft ist ihm die Errichtung der ersten Kettenbrücke in Prag sowie die Anlage des Franzens Kai zu danken. “Im böhmischen Landtage, in welchem er als Oberkämmerer des Königreichs Böhmen die Stelle des Vorsitzenden im Landesausschuß einnahm, befand er sich unter den Führern der Opposition [...] Vom Ausschusse für den 1848er Slavenkongreß wurde der Graf zum Präsidenten gewhält, aber Krankheit verhinderte ihn, den Sitzungen beizuwohnen” (Wurzbach, s. v.). Krankheitshalber zog er sich auch bald darauf aus dem öffentlichen Leben zurück und lebte bis zu seinem Tod in Salzburg.
1 S. auf Doppelblatt. Qu.-gr.-Folio (293:456 mm). Mit drei papiergedeckten Siegeln. Lehensurkunde für ein "ober der Haller Prüggen in Volderer Wald Landgerichts Sonnenburg" gelegenes Grundstück; mit eh. U. der Grafen Joseph Trapp und Leopold Künigl sowie zwei weiteren Unterschriften. - Etwas angestaubt und fleckig.
1 S. 225:355 mm. Auf Pergament. Verzichtsbrief des Marquart von Breisach und seiner Frau Praxeda, geb. von Hendl, die, nachdem Praxeda eine Mitgift von 3000 Gulden erhalten hat, auf alle weiteren Erbansprüche gegenüber der Dorothea v. Hendl, geb. von Ramschwag, und ihren Söhnen Franz und Sigmund von Hendl verzichten. - Etwas fleckig und mit geringen Schäden durch Mäusefraß; Volltranskription beiliegend; ohne anhängendes Siegel.
235:562 mm. Mit Holzkapsel am Pergamentstreifen. Lehensrevers des Martin Helbm, Bürger von Brixen, auf das Hofamt Brixen über Baurechte eines Obstgartens im Gericht Salern.
278:450 mm. Mit Holzkapsel am Pergamentstreifen. Lehensrevers des Martin Helbm, Bürger von Brixen, auf Christoph Recordin von Neun über Baurechte eines Ackers im Gericht Salern.
Zusammen 18 SS. auf 10 (= 5 Doppel-)Blatt. Gr.-8vo. Vorliegend ein eh. Brief mit U. von Baron Todesco an seinen Sohn Louis (dat., Southampton, 3. Juli 1870), zwei eh. Briefe mit U. des Schriftstellers, Musikers und Komponisten Charles Hamilton Aide (undat., einer an Louis Todesco und einer an Gräfin Batthyany), ein eh. Brieffragment ohne U. von Madame Batthyany an Louis (Todesco), dat. 8. IX. 1887, und ein eh. Brief mit U. eines nicht identifizierten Verfassers an denselben.
Jeweils ca. 229:181 mm. Vier Aufnahme zeigen den 1937 in die USA emigrierten Dirigenten zusammen mit seiner Enkeltochter Sonia Toscanini Horowitz (1934-1975), eine zeigt den Maestro im ¾-Profil. - Verso jeweils mit Stempel des Bilderdients der 1945 gegründeten Deutschen Allgemeinen Nachrichten-Agentur (DANA).
¾ S. auf Doppelblatt. Folio. "An das Fräulein Theresia Gräfin Trautmannsdorf [!] herzogl. savoische Stiftsdame": "Da man über Absterben des Herrn Ferdinand Fürsten v. Trautmannsdorf [!] die Vornahme der Inventur und Separation auf den, von demselben genossenen hierländigen Fideikommißrealitäten [...] beschlossen, [...] so werden von diesen Verfügungen diese genannten Interessenten in die Kenntnis gesetzt [ ..]". - Der Sohn von Graf Franz Norbert von Trautmannsdorff-Weinsberg und einer Gräfin von Herberstein, "die beide hohe Chargen am Hofe Maria Theresias bekleideten" (DBA III 927, 3), war im niederösterreichischen Verwaltungsdienst tätig und kam später als kaiserlicher Gesandter an den für die Reichspolitik entscheidenden Manizer Hof des Kurerzkanzlers. 1793 wurde er von Franz I. als Hofkanzler für die Niederlande nach Wien beordert, 1805 in den Reichsfürstenstand erhoben und zwei Jahre darauf zum Obersthofmeister bestellt, als welcher er zwei Jahrzehnte hindurch amtieren sollte. - Die im Text erwähnte und zum Erbe gehörige Burg Kumburk war 1710 von der Familie Sternberg an an Johann Josef Graf Trautmannsdorff verkauft worden, Theresia sollte 1830 die tschechische Herrschaft Golcuv Jeníkov erwerben und dort eine Schloßbrauerei errichten. - Etwas angestaubt und mit kleineren Randläsuren; Bl. 2 mit kl. Ausschnitt (keine Textberührung), ein papiergedecktes Siegel lose beiliegend; mit gedr. Gebührenstempel.
8vo. (2), 98 pp. Contemporary half cloth; includes printed original wrappers. The first issue of the socialist "Otkliki" from the possession of Leo Trotsky, who was to lead the Russian revolution to victory in 1917, with his pencilled signature on the front wrapper cover. - This present first issue, printed by the "Slovo" press, is much rarer than the following two and is unrecorded in library catalogues internationally. OCLC lists only the issues 2 and 3, published in 1907 (Indiana University; Pittsburgh University holds only no. 3); the Library of Congress also holds only the two following issues printed by I. A. Levenshtein. - From the collection of the well-known Slavicist Hans Halm (1887-1975) with his autograph notes on the inside front wrapper cover. Bibliography of Periodicals of Russia II, 5868.
Zusammen (1+2 =) 3 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to. An seinen Vater über organisatorische Schwierigkeiten der untereinander zerstrittenen trotzkistischen Gruppen: "Ich habe Dein Telegramm erhalten. Ungeachtet meiner eigenen Einstellung zu Deiner Anordnung kann ich diese schon aus rein praktischen Gründen nicht ausführen. Ich denke, daß es selbst in militärischen Belangen Befehle gibt, die nicht ausgeführt werden können [...] Was Henri angeht [d. i. Henri Molinier, der Bruder des von Raymond Molinier, dem französischen Trotzkisten der ersten Stunde, mit dem Trotzki dann gebrochen hatte und der 1935 aus der Parti Ouvrier Internationaliste (POI) ausgeschlossen worden war], so wird er alleine gar nichts erreichen. Davon abgesehen wird keines unserer Mitglieder etwas mit einem Mann zu tun haben wollen, dessen Zuname Molinier ist; zudem würden sie dessen Bestrebungen wohl als Provokation erachten oder als eine weitere List im Geiste R[aymond] M[oliniers] [...]" (19. II.). - Mit dem Brief vom 22. Februar übersendet Sedow eine Reihe von (hier nicht beiliegenden) schriftlichen Bestätigungen, die Trotzki sich erbeten hatte, sowie einige Briefe und Berichte. "[...] Ich habe heute einen Brief von der Kommune erhalten - Durchschlag liegt bei, obwohl ich glaube, daß sie ihn Dir schon direkt geschickt haben. Der Brief ist arrogant, dumm und lügt. (Er lügt, weil keiner von uns mit Brosh [?] in Beziehung getreten war) [...] Aber er bestätigt auch andererseits, daß meine Überlegungen, ihm [d. i. Henri] den Auftrag nicht zu übertragen, richtig waren [...]". Weiters über Aktivitäten in der Tschechoslowakei und der Schweiz, einen Zeitschriftenartikel, den Sedow schreiben wolle, ein norwegisches Verlagshaus und weitere Tagesereignisse.
4to. (1+2 =) 3 pp., in Arabic throughout. Includes one original addressed airmail envelope (printed Government of Ras-Al-Khaimah stationery). Two early, unique paper items from the Gulf Sheikhdoms: an official document from Sharjah witnessed by the ruler and a piece of private correspondence relating to the founding of a Ras Al-Khaimah government institution six years before independence. - 1) A power of attorney witnessed by the ruler of Sharjah, Sheikh Sultan bin Saqr Al Qasimi (ruled 1924-51). The document certifies that Salim ibn Ibrahim al-Yusuf and Abd al-Rahman ibn Khalifa al-Yusuf appoint Abd Allah ibn Abd al-Rahim and Haji ibn Abd al-Rahim to collect the rent for their properties in Bahrain, replacing their previous agent Muhammad ibn Rashid al-Qassab. The document, signed by Salim al-Yusuf in the month Dhu al-Qa'dah 1362 AH, bears in its upper right corner the seal of the ruler of Sharjah with a handwritten note: "They testified in my presence / Sultan bin Saqr al-Qasimi, Ruler of Sharjah and its Dependencies". With an eight-anna revenue stamp issued by the British Indian government and a stamp of attestation, certifying that the Sheikh's seal is authentic, dated 9 Feb. 1944 and signed by the Political Officer of the Trucial Coast, Maurice Patrick O'Connor Tandy (1912-86). Some browning and stains, edge tears and paper flaws (some with early repairs on verso). - 2) A two-page letter in blue ink, dated 7 March 1966, from Sami Abd al-Rahman Saqr, based at the Municipality in Ras al Khaimah, addressed to his friend Maher in Cairo. Sami Abd al-Rahman Saqr explains that when he returned to Ras al-Khaimah from his recent visit to Maher, the Sheikh [of Ras al-Khaimah, Saqr bin Mohammed Al Qasimi] asked him to help establish the State Audit Institution. He writes that he has therefore now relinquished his position at the Municipality, adding that the institution will start small until the building is ready and discussing the plans for its further development. Sami Abd al-Rahman Saqr further mentions that he will travel to London in April on the first BOAC flight from Dubai to London, marking the launch of this new route. While the airline invited the Sheikh to travel on this inauguration flight, having provided him with a return ticket and expenses for a week's stay in London, the Sheikh is too busy to avail himself of this gift and is therefore sending Sami Abd al-Rahman Saqr on his behalf. He may extend his stay as long as two weeks to discuss business opportunities with British companies and offers to bring Maher anything from London that he may wish. Written on blue airmail stationery with printed letterhead; includes the airmail envelope.
32 SS. Orig.-Broschur. 8vo. Mit 38 e. U. von Laudatoren und Mitgliedern der Literaturvereinigung, darunter Hans Jochen Vogel, Hans Maier, Rolf Soeliger, Dagmar Nick, Hans A. Neunzig, Heinrich Harrer, Heinz Piotek, Hans Egon Holthusen, Winfried Zehetmeier, Rolf Flügel, Rudolf Hagelstange, Walter Kempowski, Wolfgang Bächler, Loriot, Hermann Lenz, Herbert Rosendorfer, Helmut Qualtinger, Isabelle Nadolny, Carl Amery, Stefan Heym, Erica Schmitt-Sulzthal und Werner Egk. - Vorder- und Hinterumschlag annähernd abgelöst.
Series of 34 watercolours showing 17 male and 17 female costume figures. Wove paper (mostly watermarked Whatman 1821). C. 195 x 165 mm each. In custom-made half calf portfolio. Charming, beautifully executed set of 34 watercolours: two series of Tyrolean costumes (men and women) numbered 1 through 17. Spitzer, born in Vienna around 1780 according to AKL, worked in Innsbruck between 1810 and 1825 before moving to Salzburg (cf. Thieme/Becker XXXI, 393). He apparently was close with the Vienna-trained artist Johann Georg Schedler (1777-1866), a native of Constance. Schedler, who lived in Innsbruck from 1804 and witnessed the Tyrolean Rebellion, was known for his landscapes and costume scenes of his adopted country (cf. Wurzbach XXIX, 154). One of his published series, a collection of engravings showing the costumes of Tyrol and Vorarlberg, appeared in Innsbruck around 1824 (the Ferdinandeum copy containing 20, the Berlin copy 17 plates: Hiler 780 and Lipperheide Eba 10). The Lipperheide collection also includes a corresponding set of 34 watercolour plates, bound as an octavo volume (Eba 11). This book is from the library of Schedler himself and contains his autograph title: "Tiroler Volkstrachten nach Entwürfen von Joh. G. Schedler gemalt von Spitzer in Innsbruck". Spitzer, apparently, had forged an agreement with Schedler to produce a small number of watercolour copies of his costume series, which he would offer to customers willing to pay a premium for an original work of art rather than buy the published engravings. The present set thus constitutes Spitzer's second known watercolour version of Schedler's series of Tyrolean costumes, and the only one in the trade. - Occasional slight browning and duststaining; the colour shows exceptionally fine hues and tonal values; extremely well preserved. Cf. Lipperheide Eba 10 & 11. Hiler 780.
1 S. Qu.-8vo. Eine Autogrammkarte des seinerzeit beliebten Quartetts mit dessen Unterschriften von u. a. Wilhelm Stigler und Ferdinand Hörbeder.
Adressiert an die Pianistin Anny von Newald-Grasse (1875-1952): "Frau [gestrichen: Emmy] Anny Edle v. Newald / Melk".
1 S. Folio. Stark lädiert und mit zahlreichen Defekten.
16 SS. Illustrierte Broschur mit Textillustrationen. Kl.-4to. Klammergeheftet. Mit ms. adr. Kuvert. Ein Programmheft der Vereinigten Bühnen Graz zur Uraufführung der Stücke "Evol" von Pavel Kohout und "Selbstmord" von Herwig Seeböck in der Spielzeit 1970/71. - Als Titelillustration wurde die Kopie eines ms. Briefes Kohouts verwendet, neben den Autorenportraits und Zitaten der Mitwirkenden finden sich auch einige Bühnenfotos, gefolgt von einer Auflistung der Erst- und Uraufführungen im "Steirischen Herbst" am Grazer Schauspielhaus von 1968 bis 1971. - Adressiert an den Mediziner und Autographensammler Joachim Ruf. Das Kuvert mit Lochspur und Stempel ("Drucksache Imprimé").
2 SS. auf Doppelblatt. Folio.
Ca. 10¼ SS. auf 12 Bll. 4to. Mit Notizen in Bleistift. Zehn Gedichte in deutscher Übersetzung von Karl Henckell nach Paul Verlaine mit den Titeln bzw. Gedichtanfängen "Weib und Katze", "Öde", "Mir ist, als hört' ich Stimmen [...]", "Hört meines Liedes milde Weise [...]", "Lass gegenseitig uns Verzeihung üben [...]", "Das ist das verzückte Schmachten [...]", "Mein lieber Traum", "Nevermore", "Cavitri" und "Sinkende Sonne". - Henckell veröffentlichte seine Verlaine-Nachdichtungen in den Jahren 1898 und 1899 in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift "Sonnenblumen. Blütenlese der Lyrik aller Völker". - Die Ränder teilweise stärker lädiert. Ein Blatt mit Stempel "Confidentielles Secretariat A. F. Wolf & R. Stella".
11 ff. 4to and 8vo. Some mounted on cardboard. The autograph receipts are for the most part made out by actors at the famous "Theater an der Wien" and the "Burgtheater" (such as Franz Mayerhofer, 1786-1871) or their respective widows (such as Anna Hasenhut and Clara La Roche) and are mostly addressed to the Pension Fund established by the former director Ferdinand Graf Pálffy von Erdöd (1774-1840), who was head of both theatres from 1813 to 1825. Four bills are made out by employees of the Imperial and Royal Court Opera Theatre, who during a guest performance on April 12, 1862, invoiced the "Theater an der Wien" for several services (among them, e. g., the hairdresser Franz Ledwinna and a prompter). All signed and marked "to be issued" by the Burgtheater actor Karl La Roche (1794-1884), who was hired for life tenure in 1833, also directed from 1841 to 1874, and who performed administrative offices during the said guest performance. - For La Roche cf. Czeike III, 687; for Pálffy von Erdöd cf. ibid. IV, 481.
Folio (200 x 312 mm). French manuscript on paper. 8½ pp. on 6 ff. Sewn. Together with a lithographed text in Chinese on rice paper. Folio (168 x 314 mm). 6 pp. on 7 ff. Sewn. Entitled "History of the life of the great Genie of Bac Ninh ong Thanh Dong, commonly known as Thánh Gióng, or in characters as Dông Thiên Vuong", the manuscript describes eight episodes from the Thánh Gióng legend in idiosyncratic French. The first and longest part is a rendering of the core story of the hero's victory over an invading Chinese army as a three-year-old child: "Le Roi de Hung Vuong envoyait ses ambassadeurs d’aller à la recherche à celui qui pourra se rendre maître à ces guerriers belliqueux. Les ambassadeurs du Roi étaient alors arrivés à Phu Dong. Le Dông Thiên Vuong était âgé de 3 ans, étendu sur un lit en bambous disait aux ambassadeurs quand on m’aura procuré d’un cheval de fer et un sabre je me rendrai maître aux guerriers belliqueux" ("The King of Hung Vuong sent his ambassadors to go in search of the one who will be able to make himself master to these warlike warriors. The King's ambassadors arrived at Phu Dong. The Dông Thiên Vuong was 3 years old, lying on a bed of bamboo said to the ambassadors when one will have provided me with an iron horse and a saber I will make myself master to the warlike warriors", transl.). The following seven episodes have a more concrete temporal setting tied to the succeeding Vietnamese dynasties, ranging from the 1st and 2nd Lê dynasties (between 980 and 1788) to the Nguyen dynasty (1802-1945). These are all accounts of miracles performed by the now divine Thánh Gióng against invading armies and other enemies of the Vietnamese kings. In a note on the final page, the French copyist ascribes the original text to an author named Nguyen Hui Thiên from the district ("huyen") of "Tiên Do", probably Tiên Du in the northern Bac Ninh province. - Lower right margin of the final 3 leaves torn without loss to text; upper right corner creased.
65 Bll. Visitkartenformat. Aus dem Besitz des Physiologen und Histologen Alexander Rollett (1834-1903). Unter den von Rollett gesammelten Visitenkarten von Kollegen und Patienten finden sich u. a. die Mediziner Eduard Albert, Ferdinand Rt. von Arlt, Heinrich von Bamberger, Carl Braun von Fernwald, Hans Chiari, Vinzenz Czerny, Sigmund Exner, Karl Friedinger (2), Ferdinand Hebra, Hans Rt. von Hebra, Theodor Helm, Theodor Meynert (2), Albert Mosetig von Moorhof (2), Jaromír Freiherr von Mundy, Hermann Nothnagel (2), Carl Frh. von Rokitansky, Josef Spaeth, Viktor Urbantschitsch, Alois Valenta, Josef Weinlechner, Hermann von Widerhofer, Julius Wiesner und Hermann Edler von Zeissl. Daneben finden sich zahlreich Vertreter des österreichischen Hochadels und höheren Beamtentums wie Graf Ferdinand Christoph Eberhard von Degenfeld-Schonburg (Feldmarschall-Leutnant und Prinzenerzieher), Karl Graf von Belrupt-Tissac (Offizier und Landeshauptmann Vorarlbergs), Ottokar Freiherrn v. Schlechta-Wscherd (Direktor der k. k. Orient Akademie), Carl Ludwig Lato Pejacsevich (Obersthofmeister von Erzherzog Karl Ludwig) und Fürst Paul Clemens Lothar von Metternich-Winneburg. Weiters enthalten sind Visitenkarten des Architekten und Ingenieurs Wilhelm Freiherr von Engerth (2), des Politikers und Rechtsgelehrten Gustav Marchet, des Botanikers Julius von Wiesner, des Physikers Viktor Edler von Lang sowie der Schauspieler Karl Albrecht Fichtner, Ida Schuselka-Brüning und Karl Emil Schönfeld.