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50088o.J. Murrhardt, 12. IX. 1925, Gr.-4°. 1 Seite. Gelocht. - Qu.-Kl.-8°. 1 Seite.
Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - A founding member of the Munich Secession, Zügel was a prominent Impressionist painter, preferably depicting domestic and farm animals in interaction with man, frequently in dramatic or humorous situations, and spent over 40 years on a theme he called "Heavy Labour", showing a team of oxen plowing. - A few small ink spots and creases; small round stamp erased. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
56927o.J. München, 24. XI. 1983, Fol. 1 Seite. Briefkopf. - Übersendet eine Kassette..
1 S. Qu.-schmal-8vo. "Ich liebe den Frieden aufrichtig und von ganzer Seele - aber mehr noch die Wahrheit. Ist mir die Wahl gelassen, kleine Wahrheiten für die Gegenwart oder größere für die Zukunft zu verkünden, so wähle ich ohne Bedenken die letzteren!" (aus seiner "Natur der Kometen, Vorrede, LXIX). - Alt auf Trägerpapier montiert.
60462o.J. [Antwerpen], 15. VI. 1909, (21,5 x 13,5 cm) Doppelblatt. 1 Seite.
2 SS. Folio. An einen Herrn Vetter: "Sie waren stets so freundlich und gütig gegen mich gesinnt und erfreuten mich öfterer [!] durch Zusendung mehrerer Ihrer schönen Gedichte wofür ich Ihnen noch zu großem Dank verpflichtet bin, dass ich es wage Sie zu bitten, mich ferner mit Ihrer Muse zu erfreuen und zu unterstützen indem ich die Idee habe, ein fortlaufendes Werk für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte aus Originaldichtungen und Compositionen der ‚beliebtesten Dichter' und Componisten bestehend, heraus zu geben [...]".
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Ludwig Bösendorfer mit der Bitte, Frau Cölestine Wenedikter - "bis vor kurzem noch Fräulein Roblek" - doch die Rechnung für das ihr zugestellte Klavier zusenden zu wollen.
1½ SS. Folio (ca. 210:332 mm). An den Schuhmacher Louis Götz in Fulda: "Ew. Wohlgeboren sind, laut Mittheilung des Königlichen Amtsgerichts hierselbst vom 5. October 1894, als Eigenthümer des von Witwe Bender, geb. Weber, übernommenen Grundstücks Pagenstraße Nr. 1 eingetragen und haben demgemäß an die von mir gegenwärtig verwaltete Kasse der Theologischen Fakultät den Zinsbetrag von M. 27 jährlich [...] zu entrichten. Für das vorletzte Rechnungsjahr, während dessen mein Vorgänger Prof. Baethgen [d. i. der Theologe Friedrich Baethgen, 1849-1905] als Dekan die Kasse verwaltete, also für 1894/95, ist der Betrag eingezahlt, aber noch nicht für das letzte (1895/96) [...] Nachdem eine erste Mahnung zum Zahlen, welche aus Unkenntnis Ihres derzeitigen Wohnorts nach dem Hause Pagenstr. 1 hierselbst adressiert gewesen, ohne Erfolg geblieben, richte ich nunmehr an Ew. Wohlgeboren die Aufforderung: binnen acht Tagen von heute ab [...] den angegebenen Schuldbetrag von 27 Mark an meine Adresse [...] einzusenden. Erfolgt bis dahin die Zahlung nicht, so wird die Theologische Fakultät die Angelegenheit dem Königlichen Amtsgericht überweisen, damit dieses den rückständigen Zinsbetrag auf dem Gerichtswege einziehe [...]". - Mit Vermerk "Duplikat" zu Beginn, 2 Stempeln der Theologischen Fakultät Greifswald und einigen Notizen in Bleistift und Tinte von anderer Hand; Spuren alter Montage.
1 S. Qu.-8vo. Alt auf Trägerpapier montiert. Die Bildseite mit der Abbildung eines Orchesters.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An die Direktion der Universitätsbibliothek Wien mit der Versicherung, "die Rückerstattung der eingeforderten Bücher" veranlaßt zu haben, und der Bitte, "mir das Quellenwerk Cod. dipl. Silesiae Bd. 20. II 192.397 noch zu prolongieren". - Adolf Zycha war als Professor für Deutsches Recht an der Universität Bonn tätig. Zu seinen Veröffentlichungen gehört u.a. ‘Das böhmische Bergrecht des Mittelalters’ (1900) und "Über den Ursprung der Städte in Böhmen und die Städtepolitik der Premysliden" (1914). Vgl. DBA II 1457, 373-375.
23941Early outfielder with the Chicago Whales Chicago Cubs and Chicago White Sox debuting in 1910; later team manager. Large bold signature in blue ballpoint on a lined 5" X 3" card n.p. n.d. Fine. A superb later life example. Rather uncommon. unknown
1 S. 4to. Kündigt sein Collegium im kommenden Semester an: "Ich beabsichtige im Sommer-Semester 1886 zu lesen: Allgemeine Geschichte im Zeitraume des spanischen Erbfolgekrieges ein 2 stündiges Collegium, *) von 3-4 Uhr Nm. [...] *) Ich ersuche ergebenst den Hern Decan jene beiden Tage einzusetzen, an welchen Prof. v. Krones nicht liest. Sollte letzterer überhaupt eine andere Stunde haben, so bitte ich zu setzen: Montag u. Donnerstag". - Zwiedineck war Dozent für Geschichte an der Universität Graz und ab 1880 Direktor der Steirischen Landesbibliothek. Er war Stifter der Akademischen Corps Teutonia und Vandalia in Graz. - Gefaltet. Ränder leicht ausgefranst.
½ S. Folio. "Ich Unterzeichneter Julius von Zwiedineck Südenhorst k. k. Konsularseleve zu Jerusalem bevollmächtige den Herrn Moritz Lederer, Dr. der Rechte, Praktikanten bei der k. k. Finanzprokuratur zu Wien, alle für mich bei der k. k. Staatskasse flüssigen, wie immer gearteten Beträge zu erheben und über dieselben rechtskräftig zu quittiren". - Julius Frh. Zwiedineck von Südenhorst, der dritte Sohn von Oberst Ferdinand Zwiedineck, besuchte die orientalische Akademie in Wien und war hernach Konsularseleve in Jerusalem; die Stelle selbst dürfte er nur kurz vor diesem Schreiben angetreten haben. Später in Konstantinopel, Beirut, Smyrna, Janina und Trapezunt tätig, wo er den Rang und Charakter eines Generalkonsuls bekleidete, ging er in außerordentlicher Mission 1872 nach Persien, "um für die Betheiligung der dortigen Handels- und Industriekreise an der Wiener Weltausstellung 1873 zu wirken" (Wurzbach LX, 344). - Mit von nicht identifizierter Hand stammendem Bearbeitungsvermerk und 15-Kreuzer-Stempelmarke; mit kleineren Randläsuren.
Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche. - Geboren in Taufkirchen a. d. Trattnach (OÖ), war Zwerger Lehrer in Bruck a. d. Mur (Stmk.) und Verfasser mehrerer Gedichtbände.
Postkarten: 8 SS. 8vo. Briefe: 3 SS. 8to. Gedichte: 2 SS. 8to. Albumblatt: 1 S. Format: 90:140 mm. Mit 2 Kuverts. Die stete, über die Jahre hinweg geführte Korrespondenz läßt auf ein enges Verhältnis zwischen Zwerger und Josef Wesely schließen. So erzählt Zwerger seinem alten Kameraden aus früheren Jahren, was sich nach 1945 zugetragen hat: "Mich hat man 1947 noch einige Monate in Zell, Salzburg und Wien eingesperrt, wobei sich das Kuriosum begeben hatte, daß man mich zwar im Fahndungsblatt wie einen Verbrecher 'ausgeschrieben', mich aber, wiewohl in Zell am See völlig ordnungsgemäß und jedermann bekannt, fast 2 Jahre nicht - gefunden hat!". Nebst etlichen Danksagungen für Glückwünsche auch zwei Gedichte, ersteres mit dem Titel "Ich hab ein Hüglein im Polenland... - Ein Frauenlied (1914)" auch in maschinenschriftlicher Form beigelegt: "Ich hab ein Hüglein im Polenland / Und weiß nicht, wo es steht, / Ich weiß nur, daß ewig an seinen Rand / Meine Liebe pilgern geht. / Sie standen in Blumen, auch er dabei, / Dann brauste der Zug heran, / Da hob sich ein endloser Jubelschrei, / Aber mir hat's wehgetan. / Er winkte noch grüßend mit der Hand, / Es war sein letztes Valet, - / Nun hab ich ein Hüglein im Polendland, / Aber weiß nicht, wo es steht...".
2 2/3 SS. 4to. An seinen Schwager, den Bildhauer Theodor Wagner (1800-1880): “Vorerst meinen Glückwunsch für Deine Erbschaft. Leid und Freud haben hier gewechselt. Heute habe ich die erste vollendete Büste Rothschilds eingepackt [...] Die letzt geschickte Büste ist nicht zu verachten und bin zufrieden damit ich habe nemlich die schwarzen Stellen mit weisser Kreide tüchtig eingerieben und so waren die Rothschilder bey ihrem Hiersein auch zufrieden, mehr leid thut es mir daß ich die Lautenbachschen Bilder noch einmal in Punkten setzen muß [...]” (Br. v. 31.III. 1837). “Da seit dem Abgang Eures Bildes noch keine Nachricht von der Ankunft, noch wie es gefallen erfolgt ist, so bin ich wirklich in Verlegenheit und weiß nicht was ich davon zu halten habe. Morgenstern war gestern bey mir um sich zu erkundigen konnte ihm aber keinen Bescheid geben [...]” (11. X. 1842). - Ausgebildet von Johann Heinrich von Dannecker (1758-1841) in Stuttgart und Bertel Thorvaldsen in Rom, wurde Zwerger 1829 zum Professor ernannt und war bis 1866 am Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt a. M. als Lehrer tätig. Vgl. Thieme/Becker XXXVI, 609. - Der Brief v. 11. X. 1842 mit eh. Adr. und kl. Ausr. durch Siegelbruch. Verso mit einigen Skizzen in Bleistift und recto mit einer Rechnung in Tusche, die wahrscheinlich alle aus der Hand Wagners stammen. - Aus dem Besitz und in bedruckter Originalmappe der berühmten Autographensammlung des österreichischen Industriellen Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).
52609o.J. Schmitten im Taunus, 3. VI. 1995, Fol. 1 Seite. Mit eigenh. Umschlag.
61266o.J. Köln, Nieder-Roden und Schmitten, 19. I. 1967 bis 28. VIII. 1987, Fol. Zus 4 Seiten. Gelocht..
57498o.J. Hamburg, Schwarzkopff Buchwerke, 2004, 8°. 544 S., 4 Bl. OPp. mit Schutzumschlag.
1 S. Kl.-Folio (ca. 210:340 mm). Quittung über 50 Gulden, "welche der Gefertigte als monatlichen Gehalt für den Monat März ad. aus der Kassa des k. k. Hof und Nationaltheaters richtig erhalten zu haben anmit bestätiget [...]". - Die Stempelmarke ausgeschnitten.
48318o.J. München, 2. VI. 1851, Gr.-4°. 2 Seiten. Doppelblatt mit Adresse.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Gedruckte Danksagungskarte "anläßlich meines 75. Geburtstages". - Fritz Zweigelt (1888-1964) studierte an der Universität Graz, war 1910/11 Assistent am dortigen Botanischen Institut, seit 1912 an der Lehr- und Forschungsanstalt in Klosterneuburg und wurde 1922 Leiter der im Jahr zuvor gegründeten Bundes-Rebzuchtstation. 1938-45 war er Direktor der Höheren Staatslehranstalt und Staatsversuchsstation für Wein-, Obst- und Gartenbau in Klosterneuburg. Zweigelt galt als Fachmann für angewandte Entomologie und Pflanzenkrankheiten. Er war auch ein erfolgreicher Rebenzüchter, u.a. der Blauburger Rebe, die nach ihm benannt wurde.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen nicht namentlich genannten "Herrn Doktor" über die Zusendung von "Verlaineillustrationen", "die ich alle kostenlos oder mit minimalen Spesen besorgen konnte. 1) Selbstportrait Verlaines, Handzeichnung, im Besitz Verhaerens und von ihm mir gegeben. 2) Portr. Verl. von F. A. Cazals. Hospital Broussais. Photographie nach dem Bild im Luxembourg. Reproduction frei. 3) Verlaine in Café François. Eine sehr interessante Photographie, die ich kaufte; allerdings, das Reproductionsrecht muß - wenigstens besagt es die Aufschrift - erst erworben werden. 4) Lichtdruckportrait Verlaines (nach der Photographie). 5) Abdruck des Bildes von Fantin-Latour. Ob das noch brauchbar ist? Ich werde noch beschaffen. 1) Ein Gedicht V.s in seiner Handschrift. 2) eine Zeichnung von Cazals, so wie sie im Hefte der 'Plume' sind. Mein Höchstanbot für die Reproduction wird 15 Mark sein. 3) ein Portrait von Steinlen, dem ich schreiben will [...]". Weiters ersucht er seinen Briefpartner um die Einholung einiger Reproduktionsrechte und hofft, "die Correcturen bald zu haben: ein wenig will ich ändern, einen Irrtum in der Biographie, sowie ein paar Zeilen über seinen mentalen Zustand hinzufügen. Im ganzen aber nur Kleinigkeiten [...]". - Stefan Zweig hatte 1902 eine Anthologie von Gedichten Verlaines bei Schuster & Loeffler herausgegeben, 1905 erschien dann im selben Verlag ein weiterer Verlaine-Band. - Stellenweise gering verblasst, sonst tadellos erhalten.
58750o.J. Salzburg, 2. V. 1921, Gr.-4° (28,5 x 21,5 cm). 1 Seite.
8vo. 1 p. To the controversial Viennese publisher Fritz Freund (1879-1950), regarding a collection of Lemonnier short stories which he was anonymously translating in collaboration with Friedrich Fischl. Together with his friend Émile Verhaeren, Zweig endeavoured to promote Lemonnier's work in spite of the fact that his "Homme en amour" had just been banned throughout Germany. In full: "Lieber Herr Freund, ich war heute bei Ihnen vergeblich in Audienz, um die Lem[onnier]-Novelle zu übergeben und Sie nochmals zu warnen einen Übersetzernamen auf's Titelblatt zu setzen. Haben Sie es nötig, dass ein Herr Fischl in Wien herumgeht und sich 'Autor des Wiener Verlag's' nennt. Nein, das haben Sie nicht nötig [...]".