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55451o.J. Berlin, 7. VI. 1974, 10,5 x 15 cm. 1 Seite.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Mit welch ungeheurer Lebenskraft das deutsche Volk für seinen Gang über die Erde von Gott ausgestattet ist, hat der Weltkrieg in überwältigender Weise offenbart. Darum wird Deutschland auch die gegenwärtige Schwäche, die nach der schweren Krisis der Kriegs- und Nachkriegszeit eingetreten ist, allen inneren und äußeren Hemmnissen zum Trotz überwinden [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 276.
60750o.J. München, 3. IX. 1899, 8°. 3 Seiten. Doppelblatt.
60760o.J. Erlangen, 20. I. 1866, 8°. 8 Seiten auf 2 Doppelblättern. Grün getöntes Papier.
60753o.J. München, 1882 und 1889, Verschied. Formate. Zus. ca. 2 Seiten.
Zus. 2½ SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo. An den Universitätsbibliothekar Georg Leyh in Tübingen mit Dank für dessen Unterstützung bei der Vollendung seiner "Antiken Religionsgeschichte": "Gestern habe ich den letzten Leihschein, unterschrieben, expedirt und benutze gern die Gelegenheit, Ihnen für die grosse Freundlichkeit zu danken, mit der Sie mich nicht nur mit Büchern aus der Ihnen unterstehenden Bibliothek versorgen, sondern auch durch Ausfüllung der Leihscheine die eventuelle Ungenauigkeit der Titelangaben unschädlich machen, sodass ich mich tatsächlich nur auf die Unterschrift beschränken darf [...] Doch das ist nebensächlich im Vergleich mit der Möglichkeit, die Bücher selbst zu erhalten und somit das Werk, das ich seit dreissig Jahren in Arbeit habe, zu vollenden. Ich sage: zu vollenden; denn ein solches - antike Religionsgeschichte - unter so erschwerten Bedingungen - Lähmung, Altersschwäche, Mangel einer Privatbibliothek - zu beginnen wäre Wahnsinn gewesen. Nun waren aber von den 6 Bänden 4 bereits erschienen, und nun drängte es mich, auch die fehlenden 2 zu bearbeiten, was mir auch dank Ihrer Hilfe gelingt [...]". Nachdem das Manuskript des 5. Bandes beim deutschen Luftangriff auf Warschau 1939 verbrannt war, gelang es Zielinski in seinen letzten Lebensjahren, dasselbe zu rekonstruieren sowie den 6. Band im Manuskript fertigzustellen. - An denselben mit Dank für eine Bücherlieferung: "Soeben empfange ich von der Ihnen unterstellten Bibliothek eine grosse Büchersendung [...] und beeile mich, Ihnen für dieselbe meinen wärmsten Dank abzustatten. Den Gregorovius hatte ich mir allerdings der Lecture wegen bestellt [...] und dazu würde sich die achtbändige Originalausgabe mehr eignen, als die zweibändige [...] doch mutet auch diese trotz ihres compresseren Druckes meinen Augen nicht allzuviel zu, sodass wir von der Complication eines Umtausches absehn können [...]".
1 S. 8vo. An einen Redakteur der "Pallas": "Empfangen Sie anliegend den uns gütigst übersandten Zeitungsausschnitt unter bestem Dank zurück! - Ihr kleiner Artikel wird in No. 15 unseres Blattes zum Abdruck gelangen […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Gartenlaube"; gefaltet. - Ziel war seit 1872 für die 'Gartenlaube' tätig, deren Chefredakteur er von 1878-83 war. Seit 1883 in Cannstatt ansässig, übersiedelte er in den neunziger Jahren als freier Schriftsteller nach Berlin. Vgl. Kosch IV, 3523.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Zeitschriftenredakteur: “Wie Sie aus dem angebogenen Circulär ersehen wollen, ist der Conflict zwischen der Firma Ernst Keil und mir nun auf außergerichtlichem Wege beigelegt worden. Der moralische dolus bleibt freilich derselbe. Ich bitte Sie dringend, Sorge tragen zu wollen, daß das Circulär möglichst wortgetreu in Ihrer Zeitung zum Abdruck komme. Erweisen Sie mir diesen Freundschaftsdienst [...]”. - Das “angebogene Circulär” (gedr.) auf S. 3 schildert Grund und Hergang des Konflikts zwischen Ziel und der Verlagshandlung, die ihrerseits am 1. Mai des Jahres Keil als Chefredakteur der ‘Gartenlaube’ öffentlich als seines Postens für enthoben erklärt habe. - Ernst Keil übersiedelte nach Ende dieser Tätigkeit nach Cannstatt und lebte später als freier Schriftsteller in Berlin. Er veröffentlichte u.a. ‘Ausgewählte Gedichte’ (1901) und ‘Reliefs. Dichterporträts’ (4 Bde., 1885-94). Vgl. Kosch IV, 3523.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Baronin Frida Mühlwerth, die er für den darauffolgenden Tag zum Kaffee lädt. - Ziel war seit 1872 für die ‘Gartenlaube’ tätig, deren Chefredakteur er von 1878-83 war. Seit 1883 in Cannstatt ansässig, übersiedelte er in den neunziger Jahren als freier Schriftsteller nach Berlin. Vgl. Kosch IV, 3523.
1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Cellisten Heinrich Welb: "Wenn einer meiner Cellisten weggehen [wird] von mir, was ich nicht glauben kann, dann werde ich mit Vergnügen sofort an Sie schreiben. Mein jetzt über [den] Sommer beurlaubtes Orchesterpersonal hat die Verpflichtung falls jemand austritt mir dieses vor Ende Juni anzuzeigen [...]". - Als Tanzmusikkomponist und -kapellmeister gilt Carl Michael Ziehrer als "der letzte namhafte Repräsentant der Wiener Tanzmusik im klassischen Zeitalter des Walzers" (Reclams Operettenführer, 117).
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Bezügl. der Wiedergabe meines Bildes in Ihrem gesch. Blatte bin ich ebenfalls sehr erfreut, ich habe Herrn Hoffotograf Skolik telefonisch beauftragt, Ihnen ein solches zu senden, was jedenfalls bereits geschehen ist [...]”. - Als Tanzmusikkomponist und -kapellmeister gilt Ziehrer als "der letzte namhafte Repräsentant der Wiener Tanzmusik im klassischen Zeitalter des Walzers" (Reclams Operettenführer, 117). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und gepr. Vignette.
1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Nachdem ich nun den lieben Augustlein nicht mehr zum Leben erwecken wollt’, so bitte ich Dich, sei so lieb’ und veranlasse die gütige Retoursendung meiner zwei Lieder a. ‘Das Waschmädel’ und [...] ‘Unterm Regenschirm’. Der Dichter davon Herr Heller aus Prag hat mir gestern geschrieben, ich möchte ihm eine Abschrift der Musik senden, was ich ja gerne thun will, darum bitte ich Dich mir die Musik zu senden [...]”. - Der erwähnte Herr Heller ist möglicherweise der Schriftsteller Leo Heller (1876-ca. 1949); der erwähnte August vermutlich Ziehrers 1879 verstorbener Verleger August Heinrich Cranz (geb. 1789). - Als Tanzmusikkomponist und -kapellmeister gilt Ziehrer als "der letzte namhafte Repräsentant der Wiener Tanzmusik im klassischen Zeitalter des Walzers" (Reclams Operettenführer, 117). - Mit Faltspuren u. unbedeutenden Randeinrissen. Auf Briefpapier mit gedr. kalligr. Briefkopf.
1 S. Qu.-8vo. Fünf Takte für Klavier aus einem nicht bezeichneten Werk. - Mit umlaufendem Goldschnitt und kleinen, teils farbig gepr. Blumen am linken Rand.
61000o.J. Wien, 18. IX. 1921, (29 x 23 cm). 3 Seiten. Doppelblatt.
55448o.J. Mondsee, 10. IX. 1897, 22,5 x 14,5 cm. 1 Seite. Doppelblatt..
55450o.J. Wien, 18. IX. 1917, 17,5 x 13,5 cm. 2 Seiten. Doppelblatt. Gelocht. Mit gedrucktem Briefkopf "C. M. Ziehrer K. und K. Hofballmusikdirektor".
55449o.J. Wien, 4. IV. 1917, 17,5 x 13,5 cm. 2 Seiten. Doppelblatt. Gelocht. Mit gedrucktem Briefkopf "C. M. Ziehrer K. und K. Hofballmusikdirektor".
Large 8vo. Altogether 2 pp. With two autogr. envelopes. To a musician named Fritz Rezac. - Slightly browned due to paper.
4to and 8vo. Altogether (1+1½+1=) 3½ pp. on 3 fols. To the editors of the "Österreichische Illustrierte Zeitung", who had invited him to compose a toast to himself for New Year's Eve: "Einen Toast auf Ziehrer? Mit tausend Freuden. | Ich kann den Herrn nämlich sehr gut leiden. | Er ist ein ruhiger Bürger und braver Wähler. | Zahlt pünktlich Steuer ... Aber er hat einen Fehler! | Den muß er am eigenen Leib zwar spüren | - denn er könnte das ruhigste Leben führen! - | Dennoch fröhnt [!] er dem Laster ganz ungeniert - | Sie wissen's ja Alle: - Er komponiert! | Er drückt den Verlegern lächelnd die Hände, | Bleibt in Premieren stets bis zum Ende, | Daheim kämpft er den verbitterten tristen | Verzweiflungskampf mit den Libretisten [!], | Die sich Alle, die neuen und alten | Für unübertrefflich und unfehlbar halten. | Bestätigt jedem Komiker, daß er ein Star ist, | Glaubt, daß was in Verträgen steht wahr ist | Und ist freudig bewegt und erregt u. entzückt, | Wenn er so einen lieben reizenden Director erblickt [...]". - During his lifetime, Ziehrer was one of the fiercest rivals of the Strauss family, especially Johann Strauss II and Eduard Strauss. "His rich musical heritage may not be comparable to the Strausses, who dominated for well over a century, but he was more prolific, having composed over 600 waltzes, polkas and marches, which are still performed today. Some of his works are even more Viennese in nature than that of the Strausses. His works are vigorous and forceful, with cheerful melodies written even near the end of the Habsburg dynasty" (Wikipedia). - The manuscript is somewhat dusty and has small inkstains as well as some red pencil notes. Letters on stationery with embossed letterhead.
8vo. Altogether 13 pp. Fine letters to an unidentified childhood friend: "Nehme meinen herzlichsten Dank entgegen für die schöne Cranzparade und die ungemein schmeichelhafte Aufschrift welche Du mir anläßlich meiner bescheidenen Mitwirkung bei der letzten Straußparade überreichen ließest [...]" (27 Oct. 1910). - "Du hast keine Ahnung, wie leid es mir thut, daß gerade Du mich nicht zu Hause angetroffen hast, aber mein Zustand forderte Luft - Luft - Luft. Wie würde ich mich gefreut haben, dich meinen liebsten treuen Jugendfreund bei mir begrüssen zu können. Schon der Gedanken, Du warst bei mir, ließ alle meine Jugendjahre die ich mit dir verlebte in meinem Geiste erwachen: Schöne Zeit! goldne Zeit! [...]". - Two letters on stationery with printed letterhead; one letter marked in blue crayon by another hand. Holes punched in left margin (occasionally slightly touching letters).
8vo. 1 p. on bifolium. To Mr. Swatosch. - As composer and Kapellmeister, Ziehrer is considered the last important representative of Viennese dance music in the classical age of the waltz. - On Ziehrer's stationery. With brief biographical note about the writer by another hand at the lower edge of the first page.
4to. 2 pp. To a “dear friend”, concerning the foundation of an artists' café. - On Ziehrer's stationery with printed letterhead. Slight tears in the folds.
4to. 1 p. A delighted letter to the Vienna publican Feil, who had recently inaugurated a "Ziehrer Room" in his tavern: “Ich lese in den Zeitungen daß Sie die Liebenswürdigkeit hatten, in Ihrer beliebten Bierhalle ein Ziehrer-Stüberl einzurichten. Sie machen sich keinen Begriff, welch’ große Freude Sie mir dadurch bereitet haben. Ich danke Ihnen von ganzem Herzen dafür. Möge Ihnen mein bescheidener Name Glück bringen [...]”. - In his lifetime, Ziehrer was one of the fiercest rivals of the Strauss family. Sometimes considered even more Viennese than the Strausses, he was certainly more prolific, composing over 600 waltzes, polkas and marches which are still performed today. - On stationery with printed letterhead. Traces of folds; a small tear to lower edge (barely touching text).
61178o.J. , Ohne Ort und Jahr (ca. 1830), Blattgr.: 17 x 12 cm. Kräftiges Kupferdruckpapier..
45106o.J. Straßburg, 10. XII. 1899 und 18. XI. 1907, Verschied. Formate. Zus. 2 Seiten.