66 595 résultats
1 S. 8vo. Brustbild im ¾-Profil. - Karl Ziegler wirkte 1918 in der Uraufführung von Franz Schrekers Oper "Die Gezeichneten" in der Partie des Alviano mit und war von 1919 bis 22 Mitglied der Wiener Staatsoper, an der er bis 1937 gastierte. In den dreißiger Jahren wurde er durch seine Auftritte im Österreichischen Rundfunk und vor allem als Operettensänger bekannt.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Diese Zeilen richtet der Dichter an den Dichter und erwartet von seinem ihm stets freundlich gesinnt gewesenen Kollegen Schutz und gütige Verwendung. Was ich von Ihnen erbitte, betrifft meine Dichterpension. Es wird Ihnen wohl bekannt sein, daß dieselbe im J. 1867, auf Antrag des Triumvirats: Baron Münch, Professor Pfeiffer, Regierungsrath Seidt, mit 300fl mir ertheilt wurde. Jeder der drei Herren vom Comité versicherte mir, daß diese Pension, auch ohne weiter darum zu petiren, alljährlich mir gegeben würde, so lange überhaupt der Reichsrath die Dotazionssumme [!] für Künstler bewillige. So war es auch in den Jahren 1868, 69, 70. - Im J. 1871, während der Regierung Jirecek, machte ich demselben bei meinem Aufenthalte in Wien (Mai 1871), wie Sie sich erinnern werden, meine Aufwartung, und bat um Anweisung der Pension. Er versprach es aufs freundlichste. Im September, da noch immer nichts an mich gekommen war, richtete ich eine schriftliche Bitte an Jirecek. Endlich, im Novemb. erschien die Anweisung; doch enthielt das Dekret die Worte: 'Daß mir die Pension noch für dieses Jahr bewilligt würde'. Es war somit des Ministers Absicht, dieselbe pro 1872 u. ferner mir zu entziehen [...]". - Ziegler veröffentlichte vorwiegend Gedichte in Taschenbüchern und Zeitschriften, war mit Zedlitz, Lenau und Anastasius Grün bekannt und "fand bei seinen Lebzeiten in litterarischen Kreisen vielfach Anerkennung. Er galt neben Hamerling als der formenreichste und bedeutendste Lyriker Oesterreichs" (ADB XLV, 184).
43323o.J. Bern, 3. I. 1978, 8°. 1 Seite. Kopf "Nationalrat".
1 S. 4to. An den namentlich nicht genannten Hans Nüchtern: "Da ich zurzeit mit Proben geplagt bin und vormittag unabkömmlich, bitte ich meine nachfolgenden Vorschläge mit meiner Frau zu besprechen: Ich möchte Ihnen für das Radio 'Durch['s] Ohr' von Jordan vorschlagen. Ein reizendes 2aktiges Verslustspiel mit 4 Personen: 2 Herren, 2 Damen. Einer davon natürlich ich, den anderen vielleicht Klitsch. Die Damen müssen sehr gut sprechen! [...]". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. - Mit Adreß- und "Erledigt"-Stempel.
1 S. Qu.-8vo. An einen Freund über eine bevorstehene Feier, auf der er auftreten werde und für die er sich eigens ein neues Gewand schneidern lasse: "Der Schneid[er] war bey mir [...] und hat mir ein Kleid zu dem Feste angemeßen, ich sehe also daß ich nothwendig bin und werde Freytag Abend auf meine Kosten in Laxenburg seyn, wo nach der Austheilung Elfriede [d. i. das gleichnamige Theaterstück von Friedrich Justin Bertuch] ist - biß 5 Uhr bin da und werde spielen [...] Donnerstag ist der Faßbinder [d. i. das gleichnamige Singspiel von Johann Schenk] und ich versäume also nichts als eine Probe [...]".
1 S. Qu.-8vo. "Denken was wahr, fühlen was schön und wollen was gut ist, / Darin erkennet der Geist das Ziel des vernünftigen Lebens [...]". - Mit Akquisitionsvermerk von alter Sammlerhand verso, datiert 21. I. 1880.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schauspieler Adolf Herzfeld über ein Engagement in Amerika, zu dessen Annahme sie sich allerdings noch nicht entschlossen habe: "Ich beeile mich Ihren Wunsch umgehend zu erfüllen und hoffe dass mein Brief Sie noch in Stuttgart antrifft. Die Nachricht dass Strakosch [d. i. der Schauspieler Alexander Strakosch] Ihnen einen Antrag für Amerika, als mein Partner gemacht, hat mich deshalb auf das Höchste überrascht, weil ich demselben noch gar keine bindende Zusage gemacht habe. Strakosch war jetzt bei mir in Cöln um mich zu engagiren. Trotzdem er mir denselben Contract bot, wie der Bernard [d. i. die Schauspielerin Sarah Bernhardt], konnte ich mich doch noch nicht entschliessen, denselben anzunehmen. So gerne ich Sie, lieber Herzfeld, als Partner haben möchte, halte ich dennoch für meine Pflicht, Ihnen mitzutheilen dass meine Reise nach Amerika, noch sehr in Frage steht [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.
95:60 mm auf etwas größerem Trägerkarton. An eine junge Bewunderin: "Der schönen kleinen Rosa zur freundlichen Erinnerung an [...]". - Bruststück der Schauspielerin aus dem Atelier E. Bieber in Hamburg mit dessen gedr. Signet am Trägerkarton.
67:101 mm. Bruststück im Dreiviertelprofil in der Rolle der Medea, einer von Zieglers Paraderollen. - Mit zeitgenössischer biographischer Sammlernotiz.
47349o.J. München, Mai 1904, Gr.-8°. 1/2 Seite.
55038o.J. München, 2. IV. 1900, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt.
48184o.J. , Ohne Ort und Jahr, 5,5 x 9 cm.
187121805Eh. Brief m.U., Berlin den 8 Mai 1871. 8°. 2 SS.- Gebräunt.
57408o.J. Stuttgart, Paul Neff, ohne Jahr [ca. 1880], Qu.-Fol. Mit Titelblatt, 3 kolor. Plänen und 20 getönten Lithographien mit Ansichten. Hldr. d. Zt. (bestoßen und berieben).
22777Co-designer of the North German Lloyd's speedy liners "Bremen" and "Europa" and captain of the former which made the fastest Atlantic crossing ever between Bremerhaven and New York in 1929. Bold signature and "Captain / S.S. Bremen" heavy stock 4" X 2¼" card n.p. n.d. Near fine. Minor mounting traces on verso. Exceptionally handsome example. unknown
c6791Paris, La Science Historique, 1957 ; in-8°,broché, couverture crème illustrée d'une vignette en noir, titre en noir au dos et 1er plat; (6), VII, 223pp. et 6 illustrations hors texte ( reproduction de cartes, portraits et documents du temps).Collection " Dossiers de la Petite Histoire".
19284799Paris, Editions Bossard, 1928. In-8 broché, 232-[2] pages, couverture imprimée. Traces de plis au dos, bruni.
c6797Paris, Institut des Sciences historiques, 1956 ; in-8°, broché, couverture crème illustrée d'une vignette en noir au 1er plat, titre en noir; (4), III, 121pp., ( 1)f. et 4 planches hors texte.
1975114981975 SEUIL. 1975. In-8 Broché. Bon état.314 pages - 1 plan en noir et blanc sur 2 pages en fin de volume. envoi autographe
198285145Bassac Plein Chant, coll. "La Font secrète" 1982 1 vol. broché in-8 étroit, broché, couverture à rabats, 75 pp. Edition originale tirée sur papier gris et illustrée d'un frontispice et de quelques vignettes en noir de l'auteur. Exemplaire enrichi d'un envoi de l'auteur. Parfaite condition.
198285145Bassac Plein Chant, coll. "La Font secrète" 1982 1 vol. broché in-8 étroit, broché, couverture à rabats, 75 pp. Edition originale tirée sur papier gris et illustrée d'un frontispice et de quelques vignettes en noir de l'auteur. Exemplaire enrichi d'un envoi de l'auteur. Parfaite condition.
1870554602 eigenh. Briefe m.U , o.O. und Jahr [Wien 1870]. 8°. Zus. 7 1/2 SS. (Briefkopf mit blauem, geprägtem Familienwappen).
¾ S. 8vo. An einen Generaldirektor: "Beim Empfang des Königs von Italien rechnen Sie ja nicht auf mich. Ich bin viel zu gut österreichisch gesinnt [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Wappen.
½ S. 8vo. Wohl an den Galeristen Hugo Miethke: "Ich habe die Ehre Sie zu benachrichtigen, daß Se. Königliche Hoheit, der Prinz von Wallis (Kronprinz von England), und sein Bruder Prinz Arthur Morgen zwischen 1 und 2 Uhr in's Künstlerhaus kommen wollen, um H. Markart [!] Catharine Cornaro zu sehen. Ich hoffe Sie gewähren gefälligst die Erlaubnis hiezu [...]". - Der aus Wien stammende Adelige galt als "Culturförderer, Kunstmäcen und Organisator ersten Ranges" (ADB XLV, s. v.). - Mit gepr. Vignette.
1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Endlich wird es mir ermöglicht Ihnen unsere Ankunft in der alten Metropole Rußlands anzuzeigen und Ihnen für die zahlreichen Beweise von Güte und Gefälligkeit zu danken. Unsere Fahrt von Odessa bis Charcow war gerade nicht die angenehmste sintemalen unsere Lebensmittel so schlecht verpackt waren, daß alle schon bei der ersten Mittags-Station buchstäblich pulverisirt, vermischt und zerschlagen ankamen[.] Daher mußten wir bis Charcow ziemlich oft fasten [...]". - Joseph Graf Zichy war Oberhofmeister und der Gatte von Metternichs Tochter Melanie (1832-1919). - Etwas gebräunt, fleckig und angestaubt.