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français In-8 paginé de 502 à 975 ; cartonné percaline verte de l'éditeur. Exemplaire en provenance de la bibliothèque de Maurice de Gandillac, revêtu de sa signature en marge du faux-titre. Manque la première garde, dos insolé.
1 vol. in-8 br., Grasset, Paris, 1968, 260 pp. Envoi maçonnique de l'auteur à Francis Viaud, ancien "Souverain Grand Commandeur du Suprême Conseil" du Rite Ecossais Ancien accepté (Grand Orient de France). "A Mon Ill... Fr... Viaud dont j'admire l'esprit universel et subtil et dont j'aime le coeur si généreusement humain, très fraternel et cordial souvenir d'une magnifique fête solsticiale à la L... solidarité et progrès, le 14 12 58". Etat très satisfaisant (discrète mouill. au second plat en tête) Français
Brest, Editions de La Cité, 1972 ; in-8, carré, cartonnage éditeur, 246 pp. Édition originale numérotée. Envoi autographe de l'auteur. Illustrations en noir et en couleurs hors-texte.
- Flammarion, Paris 1950, 12x18,5cm, broché. - Edition définitive, un des 882 exemplaires numérotés sur pur fil réservés aux "Amis de Paul Fort". Dos légèrement insolé, sinon agréable exemplaire. Bel envoi autographe signé de Paul Fort à André Allix : "... avec les distingués hommages et le très amical souvenir d'un vieux trouvère... Qu'est-ce que la poésie ? Une chanson qu'on parle..." [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
- André de Rache, Paris 1953, 13x19cm, broché. - Edition illustrée de bois originaux de Lucien Jacques, d'un lavis d'Henri Doucet et imprimée à 300 exemplaires numérotés sur fleur alfa. Une trace de décharge d'ex-libris qui a été initialement encollé en dessous de l'envoi. Agréable exemplaire. Envoi autographe daté et signé de Charles Vildrac à Marie Gevers : "... ces quelques "hors-d'oeuvre" bien présentés par Lucien Jacques, en souvenir de la belle soirée du 17 Octobre..." [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
Madrid, Colección Neblí, 1954. 8vo.; 28 pp., 2 hs. Ilustraciones de Castelo y una lámina dibujada por Pepi Sanchez. Ejemplar con envío autógrafo de la autora. Cubiertas originales.
Visitors book for guests of the Hythe Golf Club, founded in 1894, with 78 manuscript signatures penned on 10 leafs. 8vo. Full calf binding, with impressed heraldic seal to front, raised lettering "CCW The Links Hythe" also to front, five raised bands to spine, untrimmed leafs. Volume measures approximately 21 x 26,5 x 2,5 cm. Wear to boards, front bowed slightly, otherwise in very good condition, containing some notable signatures. Members of the British monarchy's household are featured in the volume, with signatures made on 8 August 1823, including Albert, Duke of York, (later King George VI). His new bride, Elizabeth, Duchess of York (later the Queen Mother) evidently accompanied him, he signing on her behalf. Also with them, and signing in the original, was lady-in-waiting Katharine Meade, as well as the Duke's advisor Sir Louis Greig. Sir Clement Anderson Montague-Barlow, 1st Baronet, who at the time was Minister of Labour and a member of the Privy Council, also signed on the same day, as well as six others. Having just been married in April, during the summer of 1923 Albert and Elizabeth, future King and Queen of the United Kingdom, were travelling a fair bit. They first settled into White Lodge, in Richmond Park. They were spotted at the Richmond Show, and shortly after that at the Hendon Air Show. They visited Holyrood House in Edinburgh in July. Their social life was beginning on a grand scale. At the end of the season, they went to stay at Molecomb and attended the races at Goodwood. The present volume reveals a little-known and rather private event at the Hythe Links Golf Course on 8 August 1923. Among other elite visitors whose signatures are present in the volume, we find: - Antarctic explorer Herbert G. Ponting - Sir William Letts a pioneer of the British motor industry and founder member of the Automobile Association - City of London Alderman Sir Maurice Jenks, and family - Sir Samuel George Shead Esq. who was appointed one of the two Sheriffs of London in 1915 - Sir Herbert Benjamin Cohen 2nd Baronet Cohen of Highfield - Colonel J.V. Delahaye, first president of the WOSB. Manuscript
1 S. Qu.-16mo. "Heiter das Leben - ernst die Kunst! Carl von Zeska". - Carl Edler von Zeska spielte ohne dramatische Ausbildung seit 1879 am Hamburger Concordiatheater, seit 1881 in Breslau und wurde 1886 an das Deutsche Landestheater in Prag engagiert. Von 1892 bis 1932 gehörte er dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an, brillierte vor allem im Lustspiel, aber auch im klassischen Repertoire. Zeska war auch als Regisseur tätig und schrieb einige Einakter und Lieder. Er war der Vater von Philipp von Zeska.
1 S. 40:80 mm. Wohl an den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884). - Hübsches Kärtchen mit gepr. umlaufender Randleiste. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - Montiert in altem Sammlungsumschlag.
1 S. Carte de Visite-Format. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Stelle Ihnen hiemit meine Schülerin Frl. Arabella Spiegel vor, eine sehr talentvolle junge Dame mit großer schöner Stimme, und bitte ich Sie verehrter Freund dem Fräulein mit Rath und That in ihrer Angelegenheit an die Hand zu gehen [...]". - Die Tochter des Künstlerehepaares Franziska und Julius Cornet erhielt ihre Gesangsausbildung in Hamburg und erregte bei einem Konzert der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien die Aufmerksamkeit von Erzherzogin Sophie, was eine Reihe von Hofkonzerten zur Folge hatte. 1865 wurde sie an das Theater am Kärntnertor in Wien verpflichtet, debütierte hier als Königin der Nacht in der "Zauberflöte" und brillierte u. a. in den Partien der Isabella in "Robert le diable" und der Rosina im "Barbier von Sevilla". "Trotz großer Erfolge wandte sich sie wieder dem Konzert- und Oratoriengesang [zu] und gründete in Wien eine eigene Gesangschule, die sie bis 1881 leitete" (DBE). Von 1881 bis 1892 war sie Professorin an der Musikakademie in Budapest. - Mit kleiner Knickfalte und einem kleinen Tintenwischer in der Anrede.
2 SS. Johann Nepomuk Prix (1836-1894), seit 1869 Mitglied des Wr. Gemeinderats, war von 1889 bis zu seinem Tod Erster Bürgermeister. "Unter ihm wurde der Linienwall als Steuergrenze aufgehoben, 1891 fanden erstmals Gemeinderatswahlen unter Beteiligung der Vorortebevölkerung statt" (Österr. Lex. II, 225; vgl. auch DBA II 1028, 298). Sein Nachfolger Raimund Grübl (1847-1898) war ein Jahr lang im Amt, ehe er an den Reichsgerichtshof wechselte. Als Führer der fortschrittlichen Liberalen erwarb er sich um die Eingemeindung der Vororte, um die Erweiterung der Hochquellenleitung sowie um den Ausbau des Kanalnetzes zahlreiche Verdienste (vgl. ÖBL II, 86; vgl. auch DBA I 430, 54-55). - Beide Karten mit kl. Klebeetikett in der rechten bzw. linken oberen Ecke.
1 S. Visitkartenformat. Wohl an den namentlich nicht genannten Metallgießer- und Sargfabrikanten Alexander Matthias Beschorner (1856-1935): Polizei Präsident Brzesowsky "dankt herzlichst für den freundlichen Glückwunsch". - Karl Freiherr von Brzesowsky war von 1907 bis 1914 Wiener Polizeipräsident.
1 S. Dankt "verbindlichst für den empfangenen freundlichen Glückwunsch". - Lossnitzer war Präsident des Oberlandesgerichts Dresden und des Kgl. sächsischen Kompetenzgerichtes sowie des Disziplinarhofes. Zudem war er Mitherausgeber der "Annalen des Königlich Sächsischen Oberlandesgerichts zu Dresden".
1 S. Dankt einem namentlich nicht genannten Adressaten. - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, „spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im ‚Grünen Kakadu‘ sagen läßt: ‚Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle‘“ (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57).
1 S. An einen namentlich nicht genannten Adressaten. - Von Heinrich Laube ans Wiener Stadttheater engagiert und dort bis 1884 tätig, verkörperte der beliebte Schauspieler später am Burgtheater, am Deutschen Volkstheater und am Theater in der Josefstadt rund 600 Rollen. Bekannt ist seine Autobiographie "Vom Lebenswege eines alten Schauspielers" (1914).
1 S. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem er sein Kommen für Montag in Aussicht stellt. - Der promovierte Jurist Wittek übernahm Anfang der 1870er Jahre die neu geschaffene Eisenbahnsektion im Handelsministerium und wurde 1897 Eisenbahnminister; 1899/1900 war er vorübergehend auch Ministerpräsident. Nach einem Misstrauensvotum des Reichsrats von seinem Amt zurückgetreten, war er Mitglied des Herrenhauses und gehörte dem Abgeordnetenhaus an; von 1922 bis 1926 stand er als Präsident an der Spitze der Bankenkommission. - In altem Samlungsumschlag.
2 SS. An einen Herrn Hauptmann mit der Empfehlung des ihm seit Jahren als glänzenden Künstler bekannten Hans Enzinger. - Der in Altona geborene Schauspieler gehörte seit 1885 dem Ensemble des Wiener Hofburgtheaters an und wurde 1890 zum Hofschauspieler ernannt. "Zu einem großen runden Geburtstag hatten wir uns alle auf der Burgtheaterbühne versammelt; die Nazizeit warf ihre Schatten voraus, und ein Professor der Germanistik feierte Georg Reimers als einen großen deutschen Schauspieler. Österreich kam in dieser Laudatio schlechtweg nicht vor. Der nächste Redner war damals Ernst Lothar. Er hatte ein vorbereitetes Manuskript, das er während der politischen Ansprache seines Vorredners kaum merklich zerriß. Lothar sprach frei und feierte den Österreicher Georg Reimers. 'Du warst', so sagte er, 'ein Schauspieler dieses Landes, dieser Stadt und dieses Hauses, und du warst mein Herr, wenn du meinen Diener spieltest, und immer ein Diener, wenn du auf der Bühne ein König warst'" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 95). - Aus der Sammlung Karl Schönwiese und in Umschlag derselben.
1 S. Visitkartenformat. Wohl an den namentlich nicht genannten Metallgießer- und Sargfabrikanten Alexander Matthias Beschorner (1856-1935): Polizeipräsident Gayer "bittet für die überaus liebenswürdigen Glückwünsche seinen verbindlichsten Dank entgegennehmen zu wollen". - Edmund von Gayer war einer der letzten, die Leo Trotzki im August 1914 in Wien aufsuchte. Nach der Ermordung des Pazifisten und Sozialisten Jean Jaures und der österreichisch-ungarischen Kriegserklärung an Serbien Ende Juli 1914 "suchte Trotzki Victor Adler auf, um ihn um Rat zu fragen, was nun zu tun sei [...] 'Es freuen sich alle jene, die nicht in den Krieg zu gehen brauchen', antwortete ihm Adler, als Trotzki ihm von seinen Eindrücken erzählte. 'Außerdem strömen jetzt alle Überspannten, alle Verrückten auf die Straße: Das ist ihre Zeit. Die Ermordung von Jaures ist nur der Anfang. Der Krieg entfesselt alle Instinkte, alle Arten des Wahnsinns . . .' Victor Adler fuhr mit Trotzki zum Polizeipräsidenten Geyer, der dem russischen Emigranten riet, sofort abzureisen. Drei Stunden später war Trotzki mit seiner Familie auf dem Weg in die Schweiz [...]" (Wiener Zeitung).
Visitkartenformat. Schönes Autogramm von Robert Kronfeld, der am 29. Mai 1929 als erster Mensch mehr als 100 km im Segelflug zurücklegte und mehrere Strecken- und Höhenrekorde aufstellte. Am 21. Juni 1931 überquerter er als erster Segelflieger den Ärmelkanal in beiden Richtungen. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft emigrierte Kronfeld 1933 nach England und nahm 1939 die britische Staatsbürgerschaft an. Im 2. Weltkrieg diente er in der Royal Air Force und erreichte den Rang eines Staffelführers. Am 12. Februar 1948 führte Kronfeld einen Probeflug mit dem Nurflügel-Gleiter General Aircraft GAL.56 durch. Das noch unausgereifte Fluggerät geriet bald nach dem Ausklinken ins Trudeln, überschlug sich und stürzte aus 5000 m Höhe nahe dem Ort Lasham in Südengland ab. Ein ebenfalls an Bord befindlicher Beobachter konnte sich mit einem Fallschirmsprung retten, Robert Kronfeld selbst kam bei dem Absturz ums Leben. - Auf der Versoseite der Visitkarte eines Heinrich Wallechners. Mit Spuren von alter Montage und Sammlervermerk in Blei. Der Name des Visitkartenbesitzers in blauer Tinte durchgestrichen.
1 S. An einen namentlich nicht genannten Adressaten. - Der in Altona geborene Schauspieler gehörte seit 1885 dem Ensemble des Wiener Hofburgtheaters an und wurde 1890 zum Hofschauspieler ernannt. "Zu einem großen runden Geburtstag hatten wir uns alle auf der Burgtheaterbühne versammelt; die Nazizeit warf ihre Schatten voraus, und ein Professor der Germanistik feierte Georg Reimers als einen großen deutschen Schauspieler. Österreich kam in dieser Laudatio schlechtweg nicht vor. Der nächste Redner war damals Ernst Lothar. Er hatte ein vorbereitetes Manuskript, das er während der politischen Ansprache seines Vorredners kaum merklich zerriß. Lothar sprach frei und feierte den Österreicher Georg Reimers. 'Du warst', so sagte er, 'ein Schauspieler dieses Landes, dieser Stadt und dieses Hauses, und du warst mein Herr, wenn du meinen Diener spieltest, und immer ein Diener, wenn du auf der Bühne ein König warst'" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 95).
2 SS. Dankt einem namentlich nicht genannten Schriftsteller: "Verehrter Dichter, ich kann nicht umhin, ich muß Ihnen danken für Ihr geistvolles Feuilleton im heutigen Tagblatt. Sie haben darin unser jetziges modernes Treiben wahrheitsgemäß geschildert [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
Manner war als k.k. Ministerial-Concipist im Handelsministerium tätig; ein ca. 600 Bll. umfassender Teilnachlaß seines kompositorischen Schaffens wird in der Wienbibliothek im Rathaus verwahrt.
1 S. An Joseph Hinterstoisser mit der Empfehlung seines Freundes Herrn Ramsauer. - Marschall war Erzieher von Erzherzog Franz Ferdinand und Hofkaplan, wurde 1880 Kanonikus an St. Stephan und Erster Propst der Votivkirche. 1901 zum Weihbischof von Wien ernannt, wurde er wenige Jahre darauf Generalvikar der Erzdiözese Wien und Dompropst. Er führte die bischöflichen Visitationen durch und galt als Nachfolger des Kardinals Anton Joseph Gruscha. Bei der Kardinalsbesetzung 1910 jedoch zu Gunsten Franz Xaver Nagls, des Bischofs von Triest-Capo d'Istria, übergangen, legte Marschall alle Ämter nieder.
2 SS. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] erlaubt sich auch in diesem Jahre abermals die Bitte um die gütige Überlassung Ihrer schönen zur Devotion führenden, anregenden Marienstatue für den Monat Mai [...]". - Marschall war Erzieher von Erzherzog Franz Ferdinand und Hofkaplan, wurde 1880 Kanonikus an St. Stephan und Erster Propst der Votivkirche. 1901 zum Weihbischof von Wien ernannt, wurde er wenige Jahre darauf Generalvikar der Erzdiözese Wien und Dompropst. Er führte die bischöflichen Visitationen durch und galt als Nachfolger des Kardinals Anton Joseph Gruscha. Bei der Kardinalsbesetzung 1910 jedoch zu Gunsten Franz Xaver Nagls, des Bischofs von Triest-Capo d'Istria, übergangen, legte Marschall alle Ämter nieder.
1 S. Empfiehlt Herrn "Leopold Spitzer, nationalökonomischer Schriftsteller, hinsichtlich seines Gesuches um Gewährung von Bücher-Entlehnungen". - Menzel war seit 1894 Professor für österreichisches Verwaltungs- und Staatsrecht und von 1919 bis 1930 auch Vizepräsident des österreichischen Verfassungsgerichtshofs. Nach zahlreichen privatrechtlichen Untersuchungen und einigen Abhandlungen zu sozialpolitischen und öffentlich-rechtlichen Themen widmete er sich seit 1912 dem Entwurf einer energetischen, realistisch-psychologischen Staatstheorie, die er der vorherrschenden abstrakt-juristischen Staatslehre gegenüberstellte.Menzel war Mitbegründer und -herausgeber der "Österreichischen Zeitschrift für Öffentliches Recht" und gehörte seit 1925 der Akademie der Wissenschaften in Wien an.