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1 S. 8vo. Zehn heitere, jeweils zweizeilige Strophen über Erdbeben: “'Gib mir zu steh’n!' rief einst zu Haus der Weise, | 'Und deine Erde heb’ ich aus dem Gleise!' | 'Steh, wenn du kannst', so höhnt’s vom Götterherde. | Ein Ruck - verheerend zittert’s durch die Erde. | [...] | Der Philosoph ruft: 'Halt! Soll mir was glücken, | So darf man mir den Standpunkt nicht verrücken!' | Der Fromme: 'Freilich ist das Heil nur drüben, | Doch hier das Feld, in Dulden uns zu üben.' [...]” - Doczi redigierte 1866 die ‘Kleine Kriegschronik’ und ging dann als Korrespondent der Wiener ‘Neuen Freien Presse’ nach Budapest. Nach der Einrichtung des ungarischen Ministeriums unter Gyula Andrassy wurde er dessen Stenograph und Sekretär; als Andrassy die Leitung des Außenministeriums übernahm, folgte ihm Doczi nach Wien und wurde dort Leiter des Pressebüros, 1871 auch Sektionschef. 1901 in den Freiherrnstand erhoben, schied er aus dem Staatsdienst aus und widmete sich seiner schriftstellerischen Tätigkeit. Durch Übersetzungen klassischer Texte in die ungarische und in die deutsche Sprache vermittelte er zwischen beiden Literaturen; er selbst verfaßte Schauspiele sowie das Libretto zu Strauß’ Operette ‘Ritter Pázman’ (1892). Vgl. Kosch III, 353f. - Mit alten Sammlungsvermerken in Bleistift; die alt abgetrennt Unterschrift am rechten unteren Blattrand alt montiert; in altem Sammlungsumschlag; beiliegend ein zeitgenössisch beschr. Sammlungskuvert.
5 SS. auf 5 Bll. 4to. Vollständiges Manuskript einer Erzählung, deren Held eine Hornisse ist: “Nun wäre es schön, wenn ich diese Geschichte mit der Schilderung beenden könnte, wie wir den toten Helden feierlich bestatteten. Aber der Mensch ist kaum gegen seinesgleichen edelmütig, geschweige denn gegen ein Tier. Die Überreste des Tieres wurden achtlos in ein Gebüsch geschleudert [...]”. - Jelusich war seit Anfang der 20er Jahre Theaterkritiker der rechtsextremen ‘Deutsch-österreichischen Tageszeitung’ und schloß sich Ende der zwanziger Jahre dem Nationalsozialismus an. Seit 1923 Mitglied des "Kampfbundes für deutsche Kultur", dessen Vorsitz er später übernahm, setzte er seine Propagandatätigkeit auch nach dessen Verbot 1933 fort und baute u. a. 1936 den "Bund deutscher Schriftsteller Österreichs" auf. 1938 für kurze Zeit kommissarischer Leiter des Wiener Burgtheaters, trat er noch im selben Jahr wegen Differenzen mit Joseph Goebbels zurück, setzte sich jedoch weiterhin publizistisch unablässig für das Regime ein. 1945 von den sowjetischen Besatzern verhaftet und als Hochverräter angeklagt, wurde er 1950 schließlich freigesprochen und war anschließend wieder schriftstellerisch tätig. - In Bleistift; Bl. 2-5 rechts oben num.; auf der Rückseite eines ms. Typoskripts.
2 SS. 4to. 28 Zeilen zu einer Melodie von Franz Erban (geb. 1865). “Wo tief die Treu im Herzen wohnt | Das Gletschreis sich glühend sonnt. | Wo dumpf der Eisenhannes haust | Auf hohe[m] Fels der Adler haust | Das is mei Seligkeit | Mein allerschönster Tram | Dort is mein Steirerland | Dort bin i daham [...]”. - Merkt war u. a. Mitarbeiter der ‘Fliegenden Blätter’, des ‘Kikeriki’ und der ‘Wiener Bilder’, “deren Redaktion er bald und dauernd angehörte. Sein erstes Wiener Volkslied [...] wurde in kurzer Zeit ein Schlager, dem rund 800 weitere folgten” (Kosch II, 1707). Für Franz Lehár schrieb er den Text zu dessen Marsch ‘Rex Gambrinus-Ex!’ (vgl. MGG VIII, 492, Lehár). - Auf Briefpapier mit gestemp. Briefkopf und rot bzw. blau unterstrichenem Titel.
20 SS. auf 20 num. und 1 nn. Bll. 4to. Typoskript der 40 Strophen umfassenden, 1938 bei Sussmann in Wien erschienenen Dichtung. Mit mehreren in der Buchausgabe nicht enthaltenen bzw. umgeänderten Passagen, so etwa die ersten zwei Zeilen der 40. und letzten Strophe: “Ist mancher auch ein Bösewicht - | sein Herz ist nicht aus Stein”, die in der Typoskriptfassung lauten: “Verhärtet eure Herzen nicht, | Sonst werden sie zu Stein” und, von Pechacek gestrichen, eh. ersetzt wurden durch: “Nicht jeder ist ein Bösewicht | Und hat ein Herz aus Stein”. - Josef Pechacek, literarisch der Arbeiterliteratur zugerechnet, war Schriftsetzer gewesen, bevor er nach 1938 als Reporter zu arbeiten begann. Im Zweiten Weltkrieg nach Russland kommandiert, galt er bald als vermißt. Sein literarisches Werk ist mit nur 3 Veröffentlichungen in Buchform (‘Kleine Chronik’, ‘Die Ballade von Schmitteks Glück und Ende’ und ‘Gedichte’) sehr schmal. Neben Hans Weigel verfaßte er u. a. Texte für das Kabarett ‘Stachelbeere’. - “Nach dem Ende der ,Stachelbeere' verloren wir ihn aus den Augen”, schreibt Hans Weigel in seinen Erinnerungen, “[n]ach dem Ende des Kriegs suchten wir ihn vergeblich" (Hans Weigel, Gerichtstag vor 49 Leuten. Rückblick auf das Wiener Kabarett der dreißiger Jahre. Graz u. a., Styria, 1981, 35). Vgl. auch Kosch XI, 1005, Giebisch-G. 293 und E. Früh, Josef Pechacek. Wien 1988.
Titel und 4½ SS. auf Doppelblättern. Fadengeheftet. 4to. Legende in Strophenform mit 13 Strophen zu je sieben (= 91) Zeilen: “In der stillen, dunklen Schloßkapelle | - Nahe war es schon an Mitternacht - | Kniet an des Altares Marmorschwelle | Emma noch in ihrem Schmerz, und wacht; | Gott um Trost und Stärke anzurufen | War sie hingesunken an die Stufen | Des Altares, in verschwieg’ner Nacht [...] Eis’ger Schauer rollt durch Emma’s Glieder | Aber Hugos sternenklarer Blick | Gießt in ihre Seele Leben wieder | In dem Traume von vergang’nem Glück; | Und der Geist verklärten Angesichtes | Schwebt im Schimmer gold’nen Aetherlichtes | Auf sie zu und kränzt die Lilienstirn | Aber so, wie sie sein Hauch berührte | Fühlt sie ihre Lebenskraft verweh’n | Mit dem Brautkranz, der die Stirne zierte, | Ihren Pulse letzten Schlag vergeh’n. | Leblos sinkt sie am Altare nieder | Hugo’s Geist schwebt leuchtend aufwärts wieder | Ihm im Tode ward die Braut vermählt [...]”. - Der in Wien geborene Neffe des Schriftstellers Paul Weidmann (1748-1801) war Schauspieler am Wiener Burgtheater und schrieb Kritiken für die ‘Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode’ sowie für die ‘Theater-Zeitung’. Nach und nach wandte er sich zunehmend der topographischen und heimatkundlichen Forschung zu (‘Wiens malerische Umgebung’, 1844), veröffentlichte aber auch Bühnenwerke (so etwa ‘Clementine von Aubigny’, 1816) und Gedichte.
6½ SS. auf Doppelblättern. Fadengeheftet. Kl.-4to. Volkssage in Strophenform mit 146 Zeilen: “Dort, wo hinab nach Kärnthens Gauen, | Hin, in des Lavantthales Reiz | Des Steyerlandes Berge schauen | Dort steht ein Grab mit einem Kreuz. | Von diesem Grab die ernste Sage | Wie sie noch lebt in Hirtenmund | Sie klingt wie Nachtigallenklage | Und gern macht sie das Lied Euch kund [...]”. - Der in Wien geborene Neffe des Schriftstellers Paul Weidmann (1748-1801) war Schauspieler am Wiener Burgtheater und schrieb Kritiken für die ‘Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode’ sowie für die ‘Theater-Zeitung’. Nach und nach wandte er sich zunehmend der topographischen und heimatkundlichen Forschung zu (‘Wiens malerische Umgebung’, 1844), veröffentlichte aber auch Bühnenwerke (so etwa ‘Clementine von Aubigny’, 1816) und Gedichte. Vgl. Kosch IV, 3253. - Mit einigen Korrekturen von fremder Hand in Tinte bzw. Bleistift.
1 S. Qu.-8vo. “Ich bin ein Span von deinem Stamme, | von deinem Feuer eine Flamme, | ein Korn, das deine Erde reift, | ein Blatt, das deine Liebe streift! | Zu jeder Stunde eins mit dir und tiefverwandt | bist du in mir und ich in dir mein deutsches Volk und Land”. - Petzold schrieb vor seiner Begegnung mit Joseph Luitpold Stern vorwiegend Couplets und kleinere dramatische Arbeiten, veröffentlichte mit dessen Hilfe 1910 den Gedichtband ‘Trotz alledem!’ und wurde mit seinem Werk zum Wegbereiter der österreichischen sozialistischen Literatur. Mit Freunden gemeinsam gründete Petzold den Ikarus-Bund, veröffentlichte Gedichte in anarchistischen Zeitschriften und war mit Franz Karl Ginzkey befreundet; 1917 übersiedelte er nach Kitzbühel und war hier bis zu seinem Tod als Funktionär der Sozialdemokratischen Partei tätig.
1 S. 4to. Schönes 20zeiliges Gedicht auf den Jubilar: “Sie haben wohl zum schönen Feste des siebzigsten Geburtstages Dir | Viel hochverdiente Lobeshymnen gezollt, Du unsres Landes Zier! | Was kann ich Dir noch andres sagen, Du, der Du groß als Dichter bist, | Und den, wer warm für Kunst fühlet, mit hoher Achtung längst begrüßt [...]”. - Der u. a. mit Adalbert Stifter befreundete Franz Isidor Proschko schrieb Erzählungen, Romane, Gedichte und Dramen mit meist historischer Thematik und trat auch als Jugendschriftsteller hervor. 1876-84 erschienen seine ‘Österreichischen Volks- und Jugendschriften zur Hebung der Vaterlandsliebe’. Vgl. Kosch III, 2119. - Der so holprig besungene Karl Egon Ebert war Oberverwalter der Fürstenbergischen Güter in Böhmen, trat als Dichter hervor und veröffentlichte unter dem Einfluß des tschechischen Historikers Palacky das Schauspiel ‘Bretislaw und Jutta’ (Aufführung 1829) sowie das Epos ‘Wlast’ (1829), in denen er sich zur kulturellen Gemeinsamkeit von Deutschen und Tschechen bekannte; 1865 erschien seine Verserzählung ‘Eine Magyarenfrau’. “Bis 1848 schwärmte er für Böhmens untergegangene Größe und zog sich anfangs auch durch die Wahl seiner Stoffe manches Mißverständnis zu” (Kosch I, 399). - Rückseitig montiert ein zeitgenössisches Blatt mit hs. Angaben zu Autor und Jubilar. - Mit kl. Einr. im Querfalz (keine Textberührung).
1 S. 4to. “Ob Du auch tief u. schmerzlich mich gedrückt | Nicht zürnen will ich Dir: es sei verziehen - | Im Geiste hör’ ich rauschen wundervoll | Der Jugendzeit verklung’ne Melodien! | Ich hab’ geruht an Deiner theuren Brust, | Ich hab’ geträumt von wonnevollen Stunden - | Der Schlummer brach, der süsse Traum zerstob, | Und nimmer wird dies kranke Herz gesunden! Ich steh’ allein im weiten Lebenskreise | Mit meinem Dichten, Trachten, Hoffen, Werben - | Und schmerzlich fühl’ ich wie ich nie gefühlt: Ich werde einsam leben, einsam sterben! | Doch nicht im Groll gedenken werd’ ich Dein, | Ich hab’ geliebt - in Liebe sei’s vergeben - | Und aus den Trümmern meines morschen Glücks | Soll glänzender das Deine sich erheben!” - Der volkstümliche Dichter der Spätromantik veröffentlichte Lyrik, Novellen, Sagen sowie Romanzen (‘Blumenromanzen’, 1855) und wurde als Mitherausgeber des ‘Österreichischen Balladenbuchs’ bekannt, das über 300 österreichische Balladendichter anführt. Vgl. Kosch I, 205 und Giebisch-G. 36. - Beiliegend ein eh. Brief von Theresia Bowitsch (?) an ihre Familie (dat. 21. II. 1861. 1 S. auf Doppelblatt, 8vo).
17 Zeilen auf Doppelblatt. Großes Hochformat. - Beiliegend ein weiteres eh. Bl. mit Notenskizzen in Bleistift. O. O., dat. Herbst 1909. 4 Zeilen in zweizeiligem System auf Doppelblatt. Großes Hochformat. Teils mit Tinte, teils in Bleistift ausgeführte Notenskizzen zu Bittners 1913 in Köln uraufgeführtem ‘Abenteurer. Spiel in 4 Akten’. - Bl. 1 recto mit kalligr. Monogramm des Komponisten. - Bittner war nach abgeschlossener juristischer Ausbildung als Richter in Wolkersdorf und später im Justizministerium in Wien tätig. Nebenher stand er in Kontakt mit dem Wiener Akademischen Richard-Wagner-Verein und nahm Unterricht bei Josef Labor, Joseph Schalk und Bruno Walter, wurde 1918 in das Kuratorium der Staatsakademie für Musik gewählt und erhielt 1925 den Kunstpreis der Stadt Wien. Sein Werk umfaßt neben Chorwerken insbesondere Opern, zu denen er selbst die Libretti verfaßte. Der "Walzer aus Wien", der 1930 uraufgeführt wurde und den Streit zwischen Vater und Sohn Johann Strauß zum Thema hat, war ein großer Publikumserfolg. Vgl. MGG I, 1868f. - In altem Sammlungsumschlag.
9219Tapuscrit original de 23 poèmes, parfois très corrigé ( un poème entièrement manuscrit), 41pp. in-4 (recto seul utilisé). L'auteur a joint un jeu tapuscrit d'épreuves corrigées, complet du même texte (60pp. in-8, recto-verso) , avec quelques corrections.Ces deux ensembles sont accompagnés d'une lettre autographe signée de l'auteur à Sylvain Sauvage, sans date (1946), 1 page in-4. Néret demande à S. Sauvage s'il pense que son envoi mérite d'être publié et s'il pourrait intervenir auprès de l'imprimeur pour des délais plus courts ( enveloppe jointe).
0088Presse de l'École. Bibliofilia brunensis 2. Brno, Ecole Secondaire des Arts Appliqués, pas de données. 15 exemplaires ont été imprimés, dont 5 illustrés de linogravures originales d'IVAN ŠUBA. Numéroté à la main, ceci étant l'exemplaire numéro 14. Brochure éditeur, brochure séparée du corps du texte. 215 x 175 mm. Poète et écrivain allemand, Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern (1871-1914) est connu pour sa« poésie humoristico-fantastique ». Malgré une santé fragile, il a voyagé à travers l'Italie, l'Allemagne et la Suisse. Ses Kinderlieder (chansons pour enfants) restent chantés dans les écoles allemandes encore de nos jours. Influencé par la pensée nietzschéenne, il fut un proche de Rudolf Steiner et de l'anthroposophie.
193153058Paris Gallimard 1931 1 vol. broché in-12, broché, 123 pp. Exemplaire du service de presse enrichi d'un envoi de Gide à Albert Thibaudet. Papier jauni, Couverture détachée au premier plat avec le premier feuillet blanc en passe de se détacher !
193153058Paris Gallimard 1931 1 vol. broché in-12, broché, 123 pp. Exemplaire du service de presse enrichi d'un envoi de Gide à Albert Thibaudet. Papier jauni, Couverture détachée au premier plat avec le premier feuillet blanc en passe de se détacher !
410017Kra Paris 1928 In-8 carré ( 235 X 170 mm ) de 61 pages, broché sous couverture rempliée. Edition originale non justifiée sur Japon, exemplaire enrichi: - D'un envoi autographe signé de Jean ROYERE avec quatrain "à Marie". - D'un envoi autographe signé de Jean ROYERE à Louis BARTHOU. - D'un long poème autographe signé de FAGUS: Variations sur "Ô quêteuse, voici". - D'une lettre autographe signée de FAGUS à Jean ROYERE. Très bel exemplaire non rogné ( témoins conservés ), agréablement enrichi.
19696036État : Bon état - Année : 1969 - Format : in 8° - Pages : 564pp - Editeur : Fayard - Lieu d'édition : Paris - Type : Cartonnage toile éditeur, jaquette illustrée - Divers : Tranches légèrement salies avec un très léger frottement en marge du haut de la jaquette. Envoi de l'auteur. - Commander rapidement : https://www.bons-livres.fr/livre/general-edmond-jouhaud/6036-o-mon-pays-perdu-de-bou-sfer-a-tulle?lrb
4926Acte en latin, signé en date du 23 octobre 1777 (nomination d’un chanoine en l’église de Saint-Étienne de Brillonet).
18449279Très belle lettre autographe signée, datée de Strasbourg le 12 décembre 1844, par laquelle il se refuse à toute intervention à la veille d'élections. La lettre est adressée au comte Hallez-Claparède. 3 pages in-4° Très bon Strasbourg 1844
4934Acte signé en date du 16 octobre 1858. Pour un chanoine.
92773 L.A.S. au père Ingold : 21 juillet 1910, 25 février 1910 et 18 avril 1921. Très bon Tarbes et Lourdes
4939Demande d’agrément d’un leg en faveur de la Fabrique. Daté 18 décembre 1828.
18279265L.A.S. Juliennas (sic) datée du 9 octobre 1827 en tant qu'Évêque d'Autun. À propos du décès d'un ami proche. 4 pages in-8°. Très bon 1827
1390096556.Ghardcover. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. hardcover
21871S.l. 14-21 octobre 1772. In-4, [44] ff., broché, couverture originale manuscrite (taches, petits manques ou déchirures dans les marges).
CZC-9464" A l'ombre - Ben Taib le Mazdi - Le ravin des lauriers - Dans nos Alpes - Le génie Serbe " Bel envoi autographe à Monsieur Keller. Alger, Mai 1880. Est-ce bien à l’ombre qu’il faut dire, et comment appeler cette obscurité lumineuse et tiède, ces petits centres bruns et dorés, ces taches flottantes et marbrées dont je me sers comme d’abri, de pupitre et de chaise, d’où je date et daterai ces quelques notes sur la terre d’Afrique ? C’est vraiment en souvenir de mes longues et fraîches siestes de France, que je décore du nom d’ombre mes places favorites au tronc des orangers, des myrtes, des cèdres, mes recoins sous les voûtes des mosquées, ma natte au fond des gourbis ou les tapis entassés dans la tente fragile ; car que de trouées ardentes, de reflets colorés, d’attaques subites, de jets intenses lance à travers tout cela la lumière, c’est-à-dire ici, la vie, la lumière qui s’impose, vous inonde, entoure, éblouit, harcèle, enivre. Vol in-8, relié, 180x140, couvertures d'origines conservées, bon état intérieur, 248pp Paris Challamel 1882 ref/232