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2 Zeilen. Visitkartenformat. "Jules Claretie, de l'Académie Française Administrateur Général de la Comédie Française [dies gedruckt] avec ses meilleurs compliments". - Jules Claretie war 1885 zum Direktor der Comédie-Française bestellt und 1888 auf "Fauteuil 35" der Académie française berufen worden. - Stärker fleckig; Recto- und Verso-Seite des Papiers fast gänzlich voneinander gespalten.
1 S. (4 Zeilen). Gr. Visitkartenformat. Mit adr. Kuvert. Karte und Kuvert auf Papierträger montiert. An einen Alfred Greuser: "à une autrichien ami de la france Géneral Boulanger Commandant le 13.e Corps d'Armée. [dies lithogr.] un soldat francais [...]" (Übers.: "Einem österreichischen Freund Frankreichs [...] ein französischer Soldat"). - Das Kuvert mit Ausschnitt der Briefmarke.
Visitkartenformat. Auf vorgedr. lithogr. Visitenkarte "Bürgermeister Dr. Cajetan Felder.".
47 x 106 mm. Adressiert an Hrrn Dr. Wacek (d. i. Anton Ritter Wacek von Orlic).
1. S. Visitkartenformat An einen Herrn von Spiegel, wohl der Chefredakteur des "Illustrierten Wiener Extrablattes" Edgar v. Spiegel: "Ich habe Donnerstag 'Benefice' und wage es meine ergebenste Einladung zu machen […]". - Antonie Link-Dessauer hatte eine kurze aber bedeutende Karriere am Wiener Carltheater. Zunächst als Schauspielerin engagiert, konnte sie sich dank der Förderung durch Franz von Suppé bald als weiblicher Star des Operettenensembles etablieren. 1879 heiratete Link-Dessauer und zog sich von der Bühne zurück.
1 Zeile. Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert. An den Oberlehrer Josef Wesely in Großsteinbach: "Schönen Dank!".
2 SS. Visitkartenformat. Auf lithographiertem Vordruck "Dr. Georg Schanz, Professor der Nationalökonomie Würzburg", verso handschriftlich "Meine besten Glückwünsche!". - Schanz lehrte ab 1880 an der Universität Erlangen und ab 1882 in Würzburg. Im selben Jahr gründete er die Zeitschrift "Finanzarchiv", als deren Herausgeber er fortan tätig war. Schanz begründete bereits zwei Jahre später die Zeitschrift "Bayerische Wirtschafts- und Volksstudien" und gab diese fortan ebenfalls heraus. In den Jahren 1910 bis 1920 war er als Direktor des Verwaltungsausschusses der rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Würzburg tätig. Georg von Schanz war der Bruder des Philologen Martin von Schanz.
2 SS. Visitkartenformat. An kaiserl. Rat Berl mit Dank für ihm übersandte Glückwünsche.
92 x 57 mm. "sendet dem guten Herrn Baron die innigsten Glückwünsche zum Jahreswechsel". - Die Tochter eines Porträtmalers war 1881 am Theater an der Wien, 1882-84 in Brünn engagiert. In den folgenden Jahren spielte Scholz am Stadttheater in Hamburg, 1886-92 am Deutschen Landestheater in Prag, eine Spielzeit am Hofburgtheater in Wien und 1893-1900 am Hoftheater in Wiesbaden. Anschließend wurde sie nach Weimar verpflichtet und gehörte 1906-28 dem Ensemble des Hoftheaters in Kassel an, wo sie vor allem Mütterrollen übernahm.
80 x 50 mm. "sagt herzlichsten Dank für die schönen Blumen".
60 x 100 mm. "sendet herzlichste Neujahrswünsche". - Melitta Heim erfuhr ihre Ausbildung durch Johannes Ress und wurde 1911 als erste Koloratursopranistin an das Opernhaus in Frankfurt a. M. engagiert. Sie gastierte an der Wiener Hofoper und sang 1912 und 1914 am Drury Lane Theatre in London die Königin der Nacht in der Zauberflöte. Von 1917 bis 22 gehörte sie dem Ensemble der Wiener Staatsoper an, wo sie u. a. als Konstanze in der "Entführung aus dem Serail", als Margarethe von Valois in den "Hugenotten" und als Rosalinde in der "Fledermaus" zu hören war. Aufgrund eines Nervenleidens gab sie nach 1922 nur noch gelegentlich Konzerte. Als Jüdin emigrierte sie 1938 nach Großbritannien.
1 S. Carte de visite. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Beehrt sich herzlichst u. aufrichtigst zur Ernennung zum Hofrate Glück zu wünsche".
65 x 110 mm. Beglückwünscht einen namentlich nicht genannten Adressaten zu einer "längst verdienten Auszeichnung". - Ullmann war ein bedeutender Forscher auf den Gebieten der Toxikologie und Syphilis. Er beschäftigte sich auch mit der Hygiene der Berufskrankheiten.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Glückwünschen zu dessen Vermählung. - Seit 1911 Oberstadtphysikus, widmete sich Böhm "mit besonderem Erfolg der Seuchenbekämpfung, errichtete neue Sanitätsstationen, baute den Krankenwagendienst aus und stellte das Desinfektions- und Isolierungswesen auf neue Grundlagen [...] Böhm gilt als Schöpfer des modernen Sanitätswesens für Wien" (Czeike I, 416].
2 Zln. Visitkartenformat. An einen unbekannten Empfänger: "mit dem Ausdruck einer aufrichtigen herzlichen Theilnahme". - Auf vorgedr. Visitenkarte "Hofrath Dr Otto Benndorf Professor der Archeologie an der Universität. Wien IX B Pelikangasse 18". - Mit einem kl. hs. Kreuz versehen.
2 SS. Visitkartenformat. Rose Albach-Retty (dies gedruckt) "dankt Ihnen, sehr verehrter Herr Professor, auf's Herzlichste für die lieben Glückwünsche [...]".
2 Zeilen. Visitkartenformat. "Mit den herzlichsten Glückwünschen [...]". - Auf lithogr. Visitenkarte: "Dr. Adolf Hauffen a.o. Professor an der k. k. deutschen Universität in Prag". - Mit Sammlervermerk in Blei recto: "Grazer Studiencollege".
Visitkartenformat. An einen Baron.
110:50 mm. "[Frau Claire Herdan] Liesenberg dankt Ihnen bestens für die Weihnachtswünsche und erwidert dieselben anlässlich der Jahreswende […]". - Geboren in Hamburg, kam Claire Liesenberg nach einem Engagement in Brünn direkt ans Wiener Burgtheater. Ihrem späteren Schwiegersohn Carl Zuckmayer zufolge soll sie sich in dem Wunsch, ihre Gesundheit zu ruinieren und auf Kosten Zuckmayers in ein Sanatorium geschickt zu werden, zu Tode getrunken haben. (Vgl. Gunter Nickel (Hg.): Carl Zuckmayer. Annemarie Seidel. Briefwechsel. Göttingen, Wallstein Verlag, S. 53-56). - Mit Notizen in Bleistift von fremder Hand.
Visitkartenformat. "Wir bitten dich wie Edgar so lieb zu sein morgen [...] zu kommen. Bitte bestimmt [...]".
50 x 90 mm. Neujahrswünsche. - Ander stand 1845 erstmals auf der Bühne des Wiener Hofoperntheaters und erhielt ein festes Engagement als Tenor. 1850 übertrug ihm Giacomo Meyerbeer in seiner Oper "Der Prophet" die Rolle des Johann von Leyden. Er wurde zum Kammersänger ernannt und bei Gastspielen an verschiedenen Höfen hochdekoriert.
95 x 59 mm. "[Agathe Barsescu] wünscht dem Frl. Olga Lepel fröhliche Feiertage".
70 x 100 mm. "Mille ringraziamenti".
105 x 50 mm. "dankt Ihnen lieber Herr Winkler vielmals und herzlichst für die grosse Freundlichkeit und grüßt bestens von Haus zu Haus".
2 SS. 42 x 97 mm. Bedauert es, dem Empfänger dieses Mal keinen Besuch abstatten zu können, doch "würde mich sehr freuen, wenn Sie Montag in's Solistenzimmer kommen würden".