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738-Eo.J. Aquarell auf beigem Velin, unten Mitte betitelt. 48,9 x 37,6 cm.
066-Do.J. Feder in Braun, braun laviert, über einer Skizze in schwarzer Kreide, mit Bleistift umrandet, auf Bütten, aufgezogen, rechts unten von alter Hand bezeichnet ?Mola?. 26,3 x 18,2 cm. Provenienz: Sammlung Joanneum, Graz, Lugt 2709; Sammlung L. H. Philippi, Hamburg, Lugt 1335.
143-Io.J. Bleistift, auf festem blauem Bütten, rechts unten bezeichnet ?Serpentara bey Olevano.?. 43,5:56 cm. Verso: Kleine Detailskizze von Civitella. Bleistift. Dynamische und frische Landschaftsskizze, möglicherweise zur Fixierung einer ersten Bild-idee im August/September 1839 entstanden. Vergleichsliteratur: Ausst. Katalog: Johann Wilhelm Schirmer. Vom Rheinland in die Welt. Bd. I. Neuss/Düsseldorf/Bonn/Jülich/Königswinter/Bergisch Gladbach, 2010, Ss. 177ff. B. Brakebusch und B. Söhn-Veigl stellen fest (op. cit. p. 84): ?Nach bisherigen Untersuchun-gen zeichnet sich ab, dass Schirmer blaues Papier erst seit seiner Italienreise verwendet hat.?
409-Eo.J. Bleistift, auf cremefarbenem Zeichenkarton, links unten monogrammiert und datiert ?PVS (ligiert) 1840?. 35,7:26,8 cm. An den Rändern leicht vergilbt. Provenienz: Sammlung A. O. Meyer, Hamburg, Lugt 1994; Sammlung G. Engelbrecht, Hamburg, Lugt 1148; Sammlung C. Heumann, Chemnitz, Lugt 2841 a; C.G. Boerner, Leipzig, Auktion CXXIII, 16.-18. März 1914, Nr. 841, S. 93 (Sammlung A.O. Meyer). Literatur: M. Spahn: Philipp Veit. Bielefeld/Leipzig 1901, S. 29, Abb. 25; Kunst der Zeit. Heft 10, II. Jg. Sonderheft Humor in der Malerei XIX. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Hrsg. anläßlich der Ausstellung in den Räumen der Berliner Sezession. 15. Sept.-28. Okt. 1928. Beiliegendes Verzeichnis der ausgestellten Werke Nr. 688, S. 11; N. Suhr: Philipp Veit (1793-1877). Leben und Werk eines Nazareners, Weinheim 1991, ZV 60.
1845128-W1845. Aquarell, über Bleistift, auf festem chamoisfarbenem Velin, verso bezeichnet und datiert ?Im Forstenrieder Park. den 27ten August 1845.? 19,5:14,7 cm. Literatur: Aus adeligen Alben. 100 Aquarelle des 19. Jahrhunderts. Buch und Kunstantiquariat Robert Wölfle, München 1993, Kat. 88, Nr. 12 mit Farbabb.
138-Wo.J. Feder und Pinsel in Schwarz, grau laviert, auf Velin, links unten signiert und datiert ?Fe 31?, verso Nachlaßstempel. 32,8:25,1 cm. Insgesamt nicht ganz frisch. Aus einem Skizzenbuch. Literatur: Ausst. Kat.: ilse fehling - bauhaus bühne akt skulptur, Galerie Bernd Dürr, München 1990, Nr. 86 mit Abb. (dort irrtümlich mit 29 x 17,5 cm angegeben).
07-EFo.J. Bleistift und Pinselspuren in Blaugrau, auf Bütten mit Wasserzeichen: Drei Kreise und Wappenschild, links bezeichnet ?Almhütte bey Brannenburg?. 17,5:26,5 cm.
170-Wo.J. Bleistift, mit Bleistiftlinie umrandet, auf chamoisfarbenem Pauspapier, rechts unten monogrammiert ?IK.?. 22,8:17,8 cm. Aufgrund des ausdrucksstark-dynamischen Zeichenstrichs möglicherweise frühe Arbeit der Künstlerin. Zudem hat das Blatt, da Kerkovius nur selten mit dem Bleistift arbeitete - die Pastelltechnik war ihr Gebiet -, einen besonderen Reiz.
212-Eo.J. Kohle, weiße und hellbraune Kreide, auf Bütten mit Wasserzeichen: Lilie. 39:24 cm. Figurenstudie für eine größere Komposition.
15531DBo.J. (Friedrich Eduard Meyerheim, geboren am 7. Januar 1808 in Danzig, gestorben am 18. Januar 1879 in Berlin. Deutscher Maler. Erste Studien beim Architekturmaler Johann Adam Breysig. Studium an der Dresdner Kunstschule, ab 1830 an der Berliner Akademie, die von Johann Gottfried Schadow geführte wurde, Lehrer waren Eduard Daege und Johann Gottfried Niedlich). [3 Warenabbildungen]
061-Eo.J. Bleistift, auf bräunlichem Velin, rechts unten signiert ?A. Calame f?. 21,3:28,2 cm. Verso an den oberen Ecken Reste von alter Verklebung.
084-Io.J. Aquarellskizze, über Bleistift, auf cremefarbenem Velin, links unten bezeichnet ?Von Genazzano am Volskergebirge?. 14,5:38,8 cm. Zwei vertikale Knickfalten. Provenienz: Galerie Gerda Bassenge, Berlin, 1966; Galerie Joseph Fach, Frankfurt am Main (als V.P. Mohn); Sammlung H. Märkt, Reutlingen. Literatur: Chr. Steinhoff: Salomon Corrodi und seine Zeit 1810-1892. Ein Schweizer Künstlerleben im 19. Jahrhundert, Fehraltorf 1992, vgl. Nr. 48 ?Blick auf Rom vom Monte Mario aus?. Panoramen sind im Werk Corrodis mehrfach zu finden.
034-Io.J. Aquarell, über Bleistift, auf bräunlichem Velin. 18,6:26,1 cm. - Verso Reste einer alten Verklebung.
346-Eo.J. Bleistift, auf gelblichem Velin, links unten bezeichnet, datiert und signiert ?Achenthal 1853 F. Eisenlohr.?. 21,5:32,6 cm.
324-Eo.J. Aquarell, weiß gehöht, über Bleistift, auf cremefarbenem Velin. 15,5:25 cm. In den Rändern ungleich beschnitten. Die flott gemalte Landschaft stammt sicher aus einem Skizzenbuch und dürfte auf Geists Reise nach Antwerpen im Jahr 1861 entstanden sein. Eine freiere Handhabung in der Darstellung von Licht- und Luftphänomen nach französischen Vorbildern, von denen er sich nur bedingt anregen ließ, ist hier zu beobachten.
153-Ho.J. Gouache, teils pastos aufgetragen, auf dünnem Japan-Bütten. 27,7:29,5 cm. Charakteristisches Aquarell von leuchtender Farbigkeit. ? Mit Schöpfrand an drei Seiten. Interessante experimentelle Arbeit!
233-Eo.J. Bleistift, weiß gehöht, auf grauem festem Bütten mit Fragment eines Wasserzeichens. 20,9:27,5 cm. Ingesamt ein wenig fleckig. Provenienz: Sammlung Tremmel. Literatur: Ketterer, Mai 2003. Nr. 300.
215-Do.J. Schwarze und weiße Kreide, auf blauem Bütten. 24,4:18,2 cm. Dünnen Stellen im Papier an den Ecken.
293-Eo.J. Pinsel in Grau, grau laviert, über Kohle, um 1819, auf bräunlichem Bütten, verso signiert und bezeichnet ?Klengel f. Dresden.? und von fremder Hand datiert ?(1790)?. 21,7:27,7 cm. Verso: Skizze einer sitzenden Frau und weitere Skizzen von Köpfen. Kohle, teil grau laviert und weiß gehöht. Rand ungleichmäßig beschnitten. Vergleichsliteratur: A. Fröhlich ?Glücklich gewählte Natur...?. Der Dresdner Landschaftsmaler Johann Christian Klengel (1751-1824). Monographie und Werkverzeichnis der Gemälde, Zeichnungen, Radierungen und Lithographien, Hildesheim/Zürich/New York 2005, S. 381, G 376. Klengel zeigt auf unserem Blatt ein in seinem Schaffen wiederkehrendes Motiv: die Vielfältigkeit der Landarbeit, so einen Mann bei der Kartoffelernte, einen Holzträger, auch einen heimwärts ziehenden, von schwerer Arbeit gebeugten Mann mit einem Hund und eine weitere Person mit einer schweren Last auf dem Rücken. Hier handelt es sich sicher um eine Vorzeichnung zu einer bei Fröhlich aufgeführten, im Besitz der Graphischen Sammlung, Kunstsammlung Weimar, befindlichen Radierung Klengels von 1819, wenn auch die Figur links sich unterscheidet durch das Arbeitsgerät, hier eine Schaufel, dort eine Heugabel, auch sind die rechts vom Pferd aufgeführten Personen hier nicht als zusammenhängende Gruppe zu verstehen.
732-Eo.J. Schwarze Kreide, weiß gehöht, auf bräunlichem Velin. 45,5:29,5 cm. Vergleichsliteratur: R. Giuliani, Vittoria Caldoni Lapcenko. La ?fanciulla di Alblano? nell?arte. Rom, 1995; Amrei I. Gold, Der Modellkult um Sarah Sissons, Emma Hamilton, Vittoria Caldoni und Jane Morris. Ikonographische Analyse und Werkkatalog. Münster /New York, 2009; U. Koeltz, Vittoria Caldoni ? Modell und Identifikationsfigur des 19. Jahrhunderts. Frankfurt a.M., 2010.
731-Eo.J. Schwarze Kreide, weiß gehöht, auf bräunlichem Velin. 45,8:29,4 cm. Vergleichsliteratur: R. Giuliani, Vittoria Caldoni Lapcenko. La ?fanciulla di Alblano? nell?arte. Rom, 1995; Amrei I. Gold, Der Modellkult um Sarah Sissons, Emma Hamilton, Vittoria Caldoni und Jane Morris. Ikonographische Analyse und Werkkatalog. Münster /New York, 2009; U. Koeltz, Vittoria Caldoni ? Modell und Identifikationsfigur des 19. Jahrhunderts. Frankfurt a.M., 2010. Dasselbe Modell ? aber im Profil nach links - porträtierte von Moeller auch auf seinem Gemälde ?Junges Mädchen, gedankenverloren mit einem Ring am Zeigefinger spielend. Hüftbildnis im Profil nach rechts, 1843? (vgl. Auktion 643, 15.-18.09.2012, Leo Spik GmbH, Berlin, Kat.-Nr. 137, Farbabb. Seite 55).
627-Eo.J. Aquarell über Bleistift, um 1835, auf cremefarbenem Velin. 24,5:40,4 cm. - Im Ganzen nicht ganz frisch. Studie eines nah gesehenen Berghangs in herbstlicher Farbigkeit, wie sie für Christian Morgenstern typisch ist. Vergleichsliteratur: J. Lauts/W. Zimmermann, Katalog neuere Meister 19. und 20. Jahrhundert. 2 Bde. Karlsruhe, Staatl. Kunsthalle 1971, Bd. I, S. 173 (Inv. Nr. 2278), Bd. II, Abb. S. 297 unten; Ausst.-Katalog: ?Münchner Landschaftsmalerei 1800-1850. München, Städt. Galerie im Lenbachhaus, 1979, Nr. 401, Farbabb. S. 353: ?An der Amper bei Oberhausen?. ?Im allgemeinen wurden in München bis in die dreißiger Jahre Studien für die Gesamtkomposition der Bilder in Aquarell ausgeführt, während es nur ausnahmsweise Detailstudien gab. Friedrich Pecht spricht in seiner ?Geschichte der Münchener Kunst im neunzehnten Jahrhundert? vom aquarellartig bunten, harten und nüchternen Charakter der gesamten frühen Münchner Malerei. Der eine, schon genannte Weg, auf dem die Freilichtskizze nach München kam, führte über Rom. Beispiele sind die drei Ansichten von der Villa Malta in Rom von Georg von Dillis aus dem Jahre 1818 in der Schack-Galerie in München, die von lichter, flockiger und fernsichtiger Struktur sind. Ihnen haben in München erst in den dreißiger Jahren die aus dem Norden gekommenen Künstler etwas Vergleichbares an die Seite zu stellen. Sie wanderten gemeinsam in die Berge, vor allem nach Berchtesgaden und an die bayerischen Seen, um hier solche Studien vor der Natur zu verfertigen?.?. (Barbara Eschenburg über ?Nordländer in München? in: Ausst.-Katalog: ?Münchner Landschaftsmalerei 1800-1850. München, Städt. Galerie im Lenbachhaus, 1979, S. 111.
129-Do.J. Feder in Braun, braun laviert, über Bleistift, mit Bleistiftlinie umrandet, auf bräunlichem Bütten mit Wasserzeichen: Pro Patria, links unten mit Bleistift innerhalb der Darstellung signiert ?J.L.E. Morgenstern.?, verso betitelt ?Im Wirtshaus.? sowie rechts unten bezeichnet ?Joh. Ludw. Ernst Morgenste?. Darstellungsgröße 16,7:21,5 cm, Blattgröße 21,2:31,5 cm. Mit Fehlstelle im Oberrand rechts, Annotation im weißen Rand unten und mit leichtem Lichtrand rundum. Provenienz: Aus dem Nachlaß der Familie Morgenstern; Frankfurter Privatbesitz.
043-Io.J. Bleistift, 1824, auf Bütten mit Wasserzeichen: Vogel auf Dreiberg im Kreis, rechts unten bezeichnet ?Ciclopenmauer in Palestrina?. 19,5:27,3 cm. Mit Knickfalte. Für beide Zeichnungen von Richter und Wagner gilt, daß sie am 20. September 1824 während der Studienwanderung der Künstler in den Sabiner Bergen entstanden sind. Sie hatten diese Ortschaft nach einer Nachtwanderung erreicht, worüber Richter in seinen Lebenserinnerungen berichtet. Die Zeichnungen sind vor der Natur entstanden, wobei Wagner etwas rechts von Richter gesessen haben muß. Sie benutzten sogar Papier mit demselben Wasserzeichen. Literatur: Katalog 76: Carl Wagner. Frankfurt a.M., Joseph Fach, 1999, Nr. 19 mit Abb.
425-Eo.J. Bleistift mit leichter Lavierung in Blau, auf Velin. 27,9 x 20,8 cm. Detailgetreue und seitengleiche Vorzeichnung zur beigefügten Radierung vom 21. Januar 1842; 27,5 x 20 cm. Nicht bei Mallinger und Nagler