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167-Do.J. Schwarze und rote Kreide, auf braun getöntem Bütten mit Wasserzeichen: Kleine Lilie mit undeutlichem Namenszug. 39,3:33 cm. Provenienz: Sammlung Boguslav Jolles, Dresden u.Wien, Lugt 381 sowie Lugt Suppl. 381a. Horizontale Mittelfalte geglättet, Oberfläche leicht berieben.
63-BFo.J. Feder in Schwarzbraun und Bleistift, auf cremefarbenem Velin, mit zahlreichen Farbangaben innerhalb der Darstellung. 28:33 cm. - Mit Knickspuren in den Ecken.
55-BFo.J. Feder in Schwarzbraun und Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin, rechts unten bezeichnet ?Cervara?. 30,5:41,8 cm. - Leicht stockfleckig.
54-BFo.J. Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin, rechts unten bezeichnet ?Roma?. 22:29 cm. - Verso: Schilfstudie. Bleistift. [2 Warenabbildungen]
125-Ho.J. Aquarell, auf China, rechts unten signiert und datiert ?Greis 58?. 46,8:46,6 cm.- Auf Untersatz montiert. In einem Brief vom 29.4.1970 schreibt der Künstler über diese Arbeit: ?? Die frühen Aquarelle, die übrigens alle 1958 entstanden sind, von diesen Blättern habe ich noch ein einziges Aquarell, das ich mir zurückbehalten hatte. Es ist ein Thema, das sich aus runden Kreisformen entwickelt und in zweierlei Grün, einem warmen und einem kühlen, ebenso ein Grau, die so gesetzt sind, daß sie das Weiß des Blattes anrufen??.
448-Eo.J. Bleistift, auf Bütten, rechts oben bezeichnet und datiert ?Grim fec 1813.?. 29:20,5 cm. Verso: Figurengruppe. Bleistiftskizze. - Leicht fleckig, Papier im oberen Bildteil etwas berieben. Literatur: vgl. Stoll 176; nicht bei I. Koszinowski u. Vera Leuschner. Hier ist eine Zeichnung ?Mädchen aus Schliersee, 1813? unter G 35 genannt, die folgende Bezeichnung trägt: ?mit Peter Hess/und Stiller (sic!) am Schliersee?, datiert ?d 12t Juny 1813?. Studie zur gleichnamigen Radierung (Stoll 176). Die Eigenhändigkeit der Zeichnung wurde von Dr. Vera Leuschner, Zierenberg, bestätigt. Provenienz: Sammlung S, nicht bei Lugt. Möglicherweise handelt es sich dabei um die Sammlung des Malers Joseph Karl Stieler (1781-1858), mit den Grimm seit seinem ernsten Aufenthalt in München eine Freundschaft verband; Münchner Privatsammlung.
193-Wo.J. Kohle und Farbstifte, teils gewischt, Pinsel in Grau, auf braunem Velin, rechts unten signiert ?J. L. Groppe.?. 48,1:48,2 cm. In der Ecke rechts unten Knickfalte, im Rand rechts kleiner Einriß, verso in den Rändern alte Verklebung, mit Bereibungen im oberen Drittel des Blattes. Das Bildnis führt uns vor Augen, daß die Künstlerin neben der korrekten Erfassung anatomischer Gegebenheiten auch virtuos den Charakter der Dargestellten einzufangen wußte.
152-Ho.J. Gouache und Aquarell, 1947, auf festem Papier, monogrammiert und datiert ?G. H. 47?. 27,9:17,5 cm. ? Mit Reißnagellöchlein in den Ecken. Charakteristisches Aquarell von leuchtender Farbigkeit.
156-Ho.J. Deckweiß und schwarze Tusche, auf Zeichenkarton, rechts unten signiert ?GHeck? (blauer Kugelschreiber). 14,7:24,8 cm.
613-Eo.J. Bleistift, auf Bütten, verso Nachlaßstempel. 29:21,8 cm. - Verso: Bleistiftskizze einer Dorflandschaft. Es ist uns nicht gelungen, die Identität der gezeigten Künstlerin zweifelsfrei zu lüften. Sie scheint vor der Landschaft zu aquarellieren. In der ?Internationalen Kunst-Ausstellung 1891?, die der Verein Berliner Künstler veranstaltet hat, gibt es eine Abteilung ?Deutschland. Aquarelle? (Nr. 1301-1481). Hier sind 16 Aquarellmalerinnen vertreten, aber bei keiner von ihnen kann Meyerheim als Lehrer nachgewiesen werden, oder sonst eine nähere Beziehung zu ihm. Darunter befindet sich auch die Landschafts-, Architektur- und Blumenmalerin Luise von Parmentier (1843-1920), die seit 1877 mit dem Berliner Maler Adalbert Begas (1836-1888) verheiratet war. Dieser malte seine Frau als ?Venus bei der Toilette?, wobei deren Gesicht in einem Spiegel erscheint. Prof. Dr. Helmut Börsch-Supan, Berlin, dem wir für die Unterstützung bei der Bearbeitung der Zeichnung danken (Brief vom 20.05.2017), gibt dieser Künstlerin vor allen anderen, die in der Ausstellung vertreten waren, den Vorrang. Allerdings fehlt bislang ein Beleg dafür.
010-Do.J. Feder in Schwarzbraun, über Bleistift, auf blauem Bütten. 20,3:31,8 cm. Vergleichsliteratur: Sattel Bernardini/Schlegel, Friedrich Müller 1749-1825. Der Maler. Landau, 1986, S. 264, mittlere Abb., S. 288 untere Abb., S. 311, obere Abb., Charakteristische schnell skizzierte Landschaft mit vielen Schraffuren, wie sie in Müllers Zeichnungen zahlreich zu finden sind, auch farbige Papiere sind in seinem zeichnerischen Werk häufig anzutreffen.
052-Do.J. Schwarze Kreide, mit schwarzer Kreidelinie umrandet, auf grau grundiertem Bütten, verso von älterer Hand bezeichnet. 14,8:20,2 cm. - Verso am Oberrand Reste einer alten Verklebung. Provenienz: Sammlung Prinz W. Argoutinsky-Dolgoroukoff, Paris, versteigert 27.03.1925 bei R.W.P. de Vries, Amsterdam, Kat. Nr. 281 sowie versteigert in Berlin am 28.11.1928, Nr. 559 als Is. van Ostade, Lugt 2602 d; Sammlung Adolf Gruis, Berlin, nicht bei Lugt.
093-Io.J. Bleistift, auf cremefarbenem Velin, rechts unten mit zartem Bleistift bezeichnet ?al pie del capo di Misena.? 16,4:23,6 cm. Verso Bleistiftskizze. Skizzenbuchblatt. Provenienz: Sammlung Friedrich August II., Prinz von Sachsen, Lugt 971; zwei weitere Sammlerstempel getilgt.
037-Eo.J. Feder in Braun und Bleistift, auf cremefarbenem Bütten mit Wasserzeichen: S Alliccio. 28,2:40,8 cm. Vertikale Mittelfalte geglättet, leicht vergilbt. Das Pferd, das sich im Vordergrund rechts in gestrecktem Galopp aus dem Bild herausbewegt, ist mit geringen Veränderungen in mehreren Zeichnungen Sabatellis zu finden (vgl. Ausst. Katalog: Luigi Sabatelli (1772-1850). Disegni e Incisioni. Florenz 1978, Nrn. 11, 12 und 64, Abb. 11, 12 und 69).
260-Eo.J. Feder und Pinsel in Schwarz und Aquarell, mit Bleistift undeutlich umrandet, auf chamoisfarbenem festem Velin. 24,5:24,7 cm. Links oben Bereibungen, ansonsten tadellos.
143-Ho.J. Tuschfeder in Schwarz mit Wischspuren, auf Velin, rechts unten mit handschriftlicher Widmung (Bleistift) ?für Herrn Rost?, sowie datiert und signiert ?3/4/58 Bernhard Schultze? (Feder). 42,8:60,8 cm.
299-Wo.J. Pastell, auf rötlichem Papier, rechts am Rand Rest einer Signatur oder Bezeichnung. 48,6:40,5 cm. Mit leichtem Farbabrieb auf der Oberfläche und mit kleinen Randläsuren. Provenienz: Aus Frankfurter Privatbesitz 1972 erworben im Auktionshaus von Artus, Frankfurt. Vergleichsliteratur: W. Klötzer, Frankfurter Biographie. Personengeschichtliches Lexikon. 2 Bde. Frankfurt a.M.,. W. Kramer 1994, Bd. I, S. 268. Das hier abgebildete Bildnis des Johann Noe Gogel III (1786-1865) entspricht stilistisch unserem Porträt; Ausst. Katalog: Goethe und die Kunst. Hrsg. von Sabine Schulz. Frankfurt am Main, Schirn Kunsthalle 1994, Nr. 120, Farbabb. S. 170 (Goethe-Porträt).
1801080-D1801. Feder in Braun, grau laviert, auf grautonigem Bütten mit angeschnittenem Wasserzeichen, rechts unten signiert und datiert ?G: Urlaub. Fecit / d 3t octobr.. 1801 ». 16,9 :21,4 cm. - Verso mehrere Bleistiftstudien von Füßen. Vergleichsliteratur: Ausst. Katalog: Goethe und die Kunst. Hrsg. von S. Schulze. Frankfurt am Main, Schirn Kunsthalle, 1994, Nr. 169 mit Farbabb. ?Bei Urlaub erhält die bürgerliche Genredarstellung eine etwas frivole Note, die dem französischen Rokoko Rechnung trägt und einen pikanten Gegensatz zu der eher biederen Auffassung der Frankfurter Maler bildet.? (Op. cit. S. 241).
442-Eo.J. Feder in Braun, braun laviert, auf chamoisfarbenem Velin. 31,2:20,8 cm. Verso Leimreste von einer alten Verklebung, insgesamt etwas braunfleckig.
354-Eo.J. Feder in Dunkelbraun und Bleistift, mit einzelner Federlinie umrandet, auf Bütten. 16,7:20,7 cm. Provenienz: Sammlung ACCN, Inv. 788, nicht bei Lugt. Die frei komponierte ideale Landschaft orientiert sich stilistisch an Cl. Lorrain (1600-1682) und N. Poussin (1594-1665).
394-Eo.J. Schwarze Kreide, Pinsel in Braun und Goldbronze auf braunem Karton, verso wohl von fremder Hand bezeichnet ?Ph Veit del? sowie Sammlungsnummer ?No 295?. 27,3:21,4 cm. Provenienz: Sammlung Franz Brentano, Philosoph (1838-1917), Neffe des Dichters Clemens Brentano; Margarete Brentano; Alexander Brentano von Weyhe, Buenos Aires.
391-Eo.J. Aquarell und Pinsel in Grau, über Bleistift, auf Bütten mit Fragment eines Wasserzeichens. 17:20,8 cm. Provenienz: Aus dem Nachlaß der Familie Fellner, Frankfurt am Main. Giacomo Meyerbeers (1791-1864) Oper ?Robert le Diable (Robert der Teufel)?, die in Paris 1831 mit großem Erfolg uraufgeführt worden war, behandelt die märchenhafte Legende, die sich um das Leben Robert I. rankte, der 1027-1035 Herzog der Normandie war. Jener soll bereits von seiner Geburt an dem Teufel, seinem Vater, geweiht gewesen sein, konnte jedoch diesem trotz zahlreicher Schicksalsschläge entkommen.
325-Eo.J. Aquarell und Feder in Schwarz, mit einzelnen Deckweißhöhungen, über Bleistift, auf festem Bütten, links unten signiert ?Albr Adam fec.?. 10,5:19,5 cm. Farbfrisches Aquarell des bedeutenden Pferdemalers!
EN-132o.J. Pinsel und schwarze Tusche, auf chamoisfarbenem Papier, unten datiert, signiert und bezeichnet ?24 GBaumgarten Selbst Portrait?. 50:38 cm. - Insgesamt leicht fleckig, linke untere Ecke fehlt. Die Zeichnung ist auf einen Papierbogen mit vorgedruckten Umfassungslinien und Feldern für Jahr, Klasse und Name (evtl. Architektenpapier ?) gezeichnet. Verso mit blauer Kreide nummeriert ?23?, sowie bezeichnet ?F93 - Bau 29?.
727-Eo.J. Feder und Pinsel in Grau und etwas Braun, über Bleistift, auf Velin mit Fragment des Wasserzeichens: C & I Honig; rechts unten mit Bleistift signiert und nummeriert ?C. Kuntz No 6?. 49,7:59,2 cm. ? Mit Vergilbungen im Bereich des Himmels, kleine Einrisse in den Rändern sorgfältig restauriert. Vergleichsliteratur: J. Lauts / W. Zimmermann, Katalog Neuere Meister 19. und 20. Jahrhundert. Karlsruhe 1971, 2 Bde. Bd. I, Nr. 651-654, Bd. II, Abb. 243, 245 und 256; R. Theilmann / E. Ammann, Die deutschen Zeichnungen des 19. Jahrhunderts. Staatliche Kunsthalle Karlsruhe. Kupferstichkabinett. 2 Bde. Karlsruhe 1978, Bd. I, Nr. 2150 und 2151, Bd. II, Abb. S. 60.