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2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "Bitte vielmals um Entschuldigung, dass ich erst konnte auf Ihre w. Anfrage antworten, aber ich bin nach längerer Krankheit erst seit 2 Tagen auf und konnte mich erst gestern an den Verleger (H. Munk) wenden. Das eine Original 'Europäisches Gleichgewicht' hat er bereits längst verkauft, nur das andere ('Ein Jahr später') welches ich erst heuer gemalt, wär' noch zu haben [...]". - Zasche war als Illustrator Mitarbeiter zahlreicher Zeitschriften in Wien (Der Floh, Wiener Witzblatt und Wiener Luft, für die er nach dem Tode von Hans Schließmann 1920 tätig war), Berlin (Lustige Blätter) oder München (Fliegende Blätter). Als guter Kenner des Wiener Lebens und der Wiener Gesellschaft arbeitete er seit 1910 für die Volkszeitung und pflegte darin die politische Satire.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Dame, der gegenüber er sich für die seinerseits unverschuldet verspätete Sendung eines Paktes nach Berlin an die "Woche" entschuldigt: "Auch aus anderen Gründen d.h. sowo[h]l für Sie, als auch für mich und auch die ‘Woche’ ist mir dies sehr unangenehm. Denn ich habe vergeblich die Reproduktion in der letzten Nummer gesucht und mir die Ursache nicht erklären können [...]". - Theodor Zasche, Sohn und Schüler von Josef Zasche, studierte an der Wr. Kunstgewerbeschule, leitete nach dem Tod seines Vaters dessen Werkstätte für Porzellanmalerei "und widmete sich namentlich der Ausführung feiner Arbeiten in Fayence und Email" (Thieme/Becker XXXVI, 417). Als Karikaturist war Zasche u. a. für den ‘Floh’, das ‘Wiener Witzblatt’, die ‘Wiener Luft’, die Münchener ‘Lustigen Blätter’ und die Berliner ‘Fliegenden Blätter’ tätig (vgl. Denscher, Österreichische Plakatkunst 1898-1938. Wien, Brandstätter, 1992, S. 203); um die Jahrhundertwende begann Zasche, der seit 1892 Mitglied des Wr. Künstlerhauses war, mit der künstlerischen Gestaltung von Partiturschmuck (vgl. Fanelli, Wiener Jugendstil. Die Druckgraphik, Frankfurt a.M. und Berlin, Propyläen, 1992, S. 111); als Gebrauchsgraphiker zählt er zu den "wichtigsten Entwerfer[n] der zwischen 1915 und 1918 gedruckten Plakate (Schweiger, Aufbruch und Erfüllung. Gebrauchsgraphik der Wiener Moderne. Wien und Mchn., Brandstätter, 1988, S. 102; eine Abbildung zweier Plakate findet sich bei Denscher, a.a.O., S. 78 und 149).
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. "Bitte vielmals um Entschuldigung, dass ich mir erlaube, Sie mit einer Bitte zu belästigen. Mein Bruder Josef Zasche ist Beamter der engl. Gasgesellschaft. Bei der dienstägigen Stadtratssitzung soll entschieden werden, ob er, nachdem er über 50 Jahre ist, auch mit in städtische Dienste übernommen werden soll [...]". - Theodor Zasche, Sohn und Schüler von Josef Zasche, studierte an der Wr. Kunstgewerbeschule, leitete nach dem Tod seines Vaters dessen Werkstätte für Porzellanmalerei "und widmete sich namentlich der Ausführung feiner Arbeiten in Fayence und Email" (Thieme/B. XXXVI, 417). Als Karikaturist war Zasche u. a. für den "Floh", das "Wiener Witzblatt", die "Wiener Luft", die Münchner "Lustigen Blätter" und die Berliner "Fliegenden Blätter" tätig (vgl. Denscher, Österr. Plakatkunst 1898-1938. Wien 1992, S. 203); um die Jahrhundertwende begann Zasche, der seit 1892 Mitglied des Wiener Künstlerhauses war, mit der künstlerischen Gestaltung von Partiturschmuck (vgl. Fanelli, Wiener Jugendstil. Die Druckgraphik, Frankfurt 1992, S. 111); als Gebrauchsgraphiker zählt er zu den "wichtigsten Entwerfer[n] der zwischen 1915 und 1918 gedruckten Plakate (Schweiger, Aufbruch und Erfüllung. Gebrauchsgraphik der Wiener Moderne. Wien 1988, S. 102; eine Abbildung zweier Plakate findet sich bei Denscher, S. 78 und 149). - In altem Sammlungsumschlag.
1 vol. in-12 reliure de l'époque demi-veau marbré, dos à 4 nerfs, Aux Editions Radot, Paris, s.d. ( 1927), 256 pp. Etat très satisfaisant (griffonnages en garde blanche au crayon, dos lég. frotté, bon état par ailleurs). Antoine Zary serait le pseudonyme d'une femme de lettres et journaliste, Antonine Sezary. Ce roman exotique se situe au Maroc, avec fantasia, sorcières et chasse au faucon... Français
2 SS. Qu.-12mo. Wohl an den Pfarrer und Dichter Albert Knapp: "Sie erweisen, lieber Albert, mir die Freundlichkeit mich in Ihr Gedenkbuch aufzunehmen, und haben sich dahin ausgedrückt daß Sie etwas Rechtes wollen. Was ist nun aber mehr das Rechte als DER des alles Rechten, Guten, Wahren einige ewige Quelle ist, durch den das unsichtbare Gut (!) sich in wahrnehmbarer Weise kund gegeben und uns sich mitgetheilt hat. Ihm und SEinem am Pfingsttage vor 1800 Jahren über die [...] Menschheit herabgekommenen Geiste, seyen Sie, lieber junger Freund und zum Genusse SEiner Gnade Mitberufener! sammt Ihrer Schwester Sophie, angelegentlich zu Pflege und Beschützung, äußerlich und innerlich! anbefohlen von Ihrem zu gleichem Ziele Mitberufenen und Mitpilger [...]". - Alt auf Papierträger montiert.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich sende gleichzeitig […] ein Exemplar meines im Verlage von Johannes Cotta Nachf., Leipzig erschienenen Roman: ‚Madame Amethyst' an Sie ab. Die erste Auflage des Romans ist vergriffen […]". - Gelocht und gefaltet. - Arthur Zapp war Verfasser eines sehr umfangreichen literarischen Werks, das vor allem aus seinerzeit vielgelesenen Romanen, Erzählungen und Theaterstücken besteht.
1 S. mit Adresse. Quer-8vo. An Oscar Hans Menges: "Ich freue mich, daß Ihnen mein Roman so gut gefallen hat [...]".
Small 4to. 2 pp. on bifolium. To an unnamed editor, granting an epistolary interview.
3 SS. auf Doppelblatt. (Qu.-)8vo. An einen Freund mit dem Ausdruck ihres Bedauerns, diesen verfehlt zu haben, über das Befinden ihrer Mutter und mit der Bitte, ihre Kollegin, die Schauspielerin Katharina Schratt, zu grüßen: "Habe selbst sehr bedauert, daß ich Sie hier nicht mehr sprach! Aber ich wartete, u. als ich eben fort war, kamen Sie! Oh! Verhängniß! Danke für Ihre so l. Karte, worin Sie sich nach dem Befinden meiner guten Mutter erkundigten! Gottlob es geht ihr jetzt 'unberufen' wieder eine Zeit lang gut! Wenn's nur auch anhielte, damit ich nicht in der ewigen Aufregung lebe - denn das ist fürchterlich! Sonst lebt sich's hier ganz nett! Ich bin so weit zufrieden, u. nach dem Theater habe ich bis jetzt keine Sehnsucht! Gott lob! Ich hoffe Sie befinden sich recht gut! Lieber Baron, wenn Sie wieder zur Schratt fahren, bitte legen Sie ihr meine Verehrung u. herzlichsten Grüsse zu Füssen [...]".
½ S. 8vo. "es jetzt ist für diese ganze Zeit leichter! Und auch in Aschach. […]". - Kleiner Einriss am oberen Rand, gefaltet.
2 SS. Qu.-kl.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Komponisten und Bruckner-Schüler Camillo Horn (1860-1941) zur Übersendung einer Eintrittskarte zu einem Konzert, das eine Schülerin von ihm gibt. - Alfred Zamara war Professor für Harfe am Wiener Konservatorium und spielte am Wiener Hofburgtheater. 1886 schrieb er die Operette "Der Doppelgänger", für die Victor Léon das Libretto beisteuerte.
½ S. Folio. "Vollmacht kraft welcher ich Endesgefertigter Herrn Nicolaus Bulgaridis zu Wien hiemit ermächtige, alle meine bei dem löblichen Zahlamte des hohen kais. Ministerium des Aeußern angewiesenen Geldbezüge für mich in Empfang zu nehmen und darüber zu quittieren". - Karl Gf. Zaluski, ein Bruder des Bildhauers Irenäus Zaluski, wurde in der theresianischen Ritterakademie ausgebildet und trat nach Abschluß in den diplomatischen Dienst ein. In den 1870er Jahren in Konstantinopel tätig, wurde er im Jahrzehnt darauf Gesandter und bevollmächtigter Minister am persischen Hof und später an den ostasiatischen Höfen von China, Japan und Siam. Daneben als Komponist tätig, erschienen bei Wild in Lemberg und bei Haslinger in Wien einige seiner Kompositionen. - Mit von nicht identifizierter Hand stammendem Bearbeitungsvermerk und 50-Kreuzer-Stempelmarke.
1 S. 8vo. In polnischer Sprache an den Literaturkritiker und Arzt Wlodzimierz Bugiel (1872-1937). - Der aus Klonowiec bei Kielce stammende Kritiker war Herausgeber von "Polak", dem Organ der polnischen Armee in Frankreich, und Mitherausgeber der "Collection Polonaise", in der polnische Literatur in französischer Übertragung abgedruckt wurde. - Mit kleinen Randläsuren.
1 S. 4:8 cm. Ersucht "um die Ehre, wegen meines Bildes 'Hugo Wolfabend' im akadem. Wagnerverein vorsprechen zu dürfen". - Zajicek war Schüler der Malschule Strehblow in Wien und studierte später an der Akademie der bildenden Künste; das erwähnte Gemälde wurde von der Stadt Wien angekauft und befand sich im Besitz des Museums der Stadt Wien. Vgl. Thieme/B. XXXVI, 388. - In altem Sammlungsumschlag.
255 x 120 mm. Presented by Prince Chun as a gift to Anna von Elbe (neé Richthofen), the sister of the German Foreign Secretary Oswald von Richthofen, when he was sent to Germany as a Special Ambassador to offer his regrets for the murder of the German diplomat Clemens von Ketteler during the Boxer Rebellion.
1 p. 175:72 mm. Rare signed bold black ink piece, in Chinese characters, by Prince Chun. - With annotation from someone else's hand at the foot.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Eu[er] Hochwohlgeboren Anfrage ist mir von GehRath Schmelz [?] mitgetheilt worden u. gebe ich die gewünschte Auskunft wie folgt. Die 'Sächsische Badestiftung' [?] hat zwar ihr heuriges Unterstützungswerk beschlossen, indessen würde im Falle [...] besondrer Dringlichkeit eine Ausnahme dann möglich sein, wenn - was noch nicht gewiß übersehen werden kann - Geld disponibel ist. Nachweis der Sächs. Staatsangehörigkeit ist nächst dem ärztlichen Curbedürftigkeitszeugnis und dem obrigkeitlichen Zeugnis über Mittellosigkeit resp. Armuth Erfordernis eines Gesuchs [...]". - Der Sohn eines Geheimen Rats und Abteilungsdirektors im Kgl. sächsischen Ministerium des Innern war seit 1868 Kanzleidirektor, Amtshauptmann und Leiter des schönburgischen Gesamtkonsistoriums in Glauchau; später wurde er in die sächsische Landessynode und die zweite Ständekammer gewählt und amtierte von 1874-84 als Amtshauptmann in Zittau und danach als Rat im evangelisch-lutherischen Landeskonsistorium in Dresden, dessen Präsident er 1892 wurde. 1906 erhielt Zahn den Titel eines Wirklichen Geheimen Rats.
1 S. Gr.-8vo. An Dr. Hubert Wiesler, in Dankbarkeit: "Güte trägt man fort wie Blumen / doch sie blüht durch viele Lenze, / und man trägt sie mit uns weiter, / unvergänglich, nur beglückt stets / durch den Duft, die Glut, die Farbe. / So beschenkt die Gute Güte / lebensland den, dem sie galt.". - Beiliegend der Umschlag von Zahns Buch "Pietro der Schmuggler".
90 x 115 mm. "Ernst wandelt durch das Leben die Frau' | Und ihren Weg hemmt Not und Schicksal nicht. | Aus meinem Gedicht ‚Treue'". - Ernst Zahn trat nach Lehrjahren in England und Italien in den väterlichen Hotelbetrieb ein, den er nach seines Vaters Tod auch weiterführte. "In volkstümlichen Romanen [...] und Erzählungen schilderte er stimmungsvoll das Leben der Bauern seiner Heimat" (DBE); daneben schrieb er Dramen, Gedichte und Jugendbücher und war in öffentlichen Ämtern (u. a. als Kriminalrat und Präsident des Landrats von Uri) tätig.
1 S. Qu.-8vo.
1 S. Qu.-8vo. Portrait (Zeitungsausschnitt) 7,3:4,3 cm. Schöne Reinschrift eines unbetitelten, achtzeiligen Gedichts: "O ihr meiner Jugend Ziele, | wie ihr fern und ferner rückt! [...]. - Ernst Zahn trat nach Lehrjahren in England und Italien in den väterlichen Hotelbetrieb ein, den er nach seines Vaters Tod auch weiterführte. "In volkstümlichen Romanen [...] und Erzählungen schilderte er stimmungsvoll das Leben der Bauern seiner Heimat" (DBE), schrieb Dramen, Gedichte und Jugendbücher und war in öffentlichen Ämtern (u. a. als Kriminalrat und Präsident des Landrats von Uri) tätig. Vgl. auch Kosch IV, 3487.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "Herzlichen Dank + auch alles Gute zu den Festtagen. Ernst Zahn". - Ernst Zahn trat nach Lehrjahren in England und Italien in den väterlichen Hotelbetrieb ein, den er nach seines Vaters Tod auch weiterführte. "In volkstümlichen Romanen [...] und Erzählungen schilderte er stimmungsvoll das Leben der Bauern seiner Heimat" (DBE); daneben schrieb er Dramen, Gedichte und Jugendbücher und war in öffentlichen Ämtern (u. a. als Kriminalrat und Präsident des Landrats von Uri) tätig. - Die Bildseite mit einem Photo der Enkelin des Dichters beim Klavierspiel und dem faksimilierten Gedicht "Klavierstunde".
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Ernst Zahn trat nach Lehrjahren in England und Italien in den väterlichen Hotelbetrieb ein, den er nach seines Vaters Tod auch weiterführte. "In volkstümlichen Romanen [...] und Erzählungen schilderte er stimmungsvoll das Leben der Bauern seiner Heimat" (DBE); daneben schrieb er Dramen, Gedichte und Jugendbücher und war in öffentlichen Ämtern (u. a. als Kriminalrat und Präsident des Landrats von Uri) tätig.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An einen Sammler: "Ernst Zahn dankt für den frdl. Brief und grüßt bestens". - Ernst Zahn trat nach Lehrjahren in England und Italien in den väterlichen Hotelbetrieb ein, den er nach seines Vaters Tod auch weiterführte. "In volkstümlichen Romanen [...] und Erzählungen schilderte er stimmungsvoll das Leben der Bauern seiner Heimat" (DBE); daneben schrieb er Dramen, Gedichte und Jugendbücher und war in öffentlichen Ämtern (u. a. als Kriminalrat und Präsident des Landrats von Uri) tätig. - Die Bildseite mit dem bekannten S/W-Portrait im Profil; etwas angestaubt und gebräunt.