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1 S. 4to. Weihnachtsbrief an Franz Kardinal König: "Providentia Divina vero suaviter Summum Pontificem, Eminentiam Vestram Reverendissimam et Ecclesiam Christi proxime venturo anno Domini custodiat atque protegat [...]" ("Doch wie angenehm behütet die göttliche Vorsehung des Höchsten Papstes und die Vorrangstellung des Herrn Sie und Ihre Hochwürden und beschützt die Kirche Christi bis zum nächsten Jahr"). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
Doppelblatt mit appliziertem Stoffbanner. Folio. Mit 14 weiteren Unterschriften. - "Sacro-Song" war ein viertägiges Festival, das im September oder Oktober 1974 in sieben Warschauer Kirchen stattfand und bei dem 200 kirchenmusikalische Kompositionen zur Aufführung kamen. An der Schlussfeier in der Warschauer Herz-Jesu-Basilika nahmen rund 5000 junge Polen teil.
Doppelblatt mit appliziertem Stoffbanner. Folio. Mit 16 weiteren Unterschriften. - "Sacro-Song" war ein viertägiges Festival, das im September oder Oktober 1974 in sieben Warschauer Kirchen stattfand und bei dem 200 kirchenmusikalische Kompositionen zur Aufführung kamen. An der Schlussfeier in der Warschauer Herz-Jesu-Basilika nahmen rund 5000 junge Polen teil.
Doppelblatt mit appliziertem Stoffbanner. Folio. Mit 14 weiteren Unterschriften. - "Sacro-Song" war ein viertägiges Festival, das im September oder Oktober 1974 in sieben Warschauer Kirchen stattfand und bei dem 200 kirchenmusikalische Kompositionen zur Aufführung kamen. An der Schlussfeier in der Warschauer Herz-Jesu-Basilika nahmen rund 5000 junge Polen teil.
Doppelblatt mit appliziertem Stoffbanner. Folio. Mit 16 weiteren Unterschriften. - "Sacro-Song" war ein viertägiges Festival, das im September oder Oktober 1974 in sieben Warschauer Kirchen stattfand und bei dem 200 kirchenmusikalische Kompositionen zur Aufführung kamen. An der Schlussfeier in der Warschauer Herz-Jesu-Basilika nahmen rund 5000 junge Polen teil.
Doppelblatt mit appliziertem Stoffbanner. Folio. Mit 15 weiteren Unterschriften. - "Sacro-Song" war ein viertägiges Festival, das im September oder Oktober 1974 in sieben Warschauer Kirchen stattfand und bei dem 200 kirchenmusikalische Kompositionen zur Aufführung kamen. An der Schlussfeier in der Warschauer Herz-Jesu-Basilika nahmen rund 5000 junge Polen teil.
230:174 in Passepartout (333:255 mm) auf Trägerkarton (356:278 mm).
164:114 mm. "Mit meinem Segen Herrn Wolfgang Windhausen". - Die Unterschrift etwas verwischt.
1 vol. in-8 br., Vandenhoeck & Ruprecht in Göttingen, 1980, 710 pp. Exceptionnel exemplaire dédicacé par l'auteur au "Professeur René Thom, avec toute mon admiration et dans l'espoir d'une coopération future". Honoré par la Médaille Fields en 1958, le mathématicien français René Thom (1923 - 2002) est le célèbre fondateur de la théorie des catastrophes. Allemand
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. "Es sitzt im hohen Rathe, ein Mann mit finsterm Blick | Doch denkt er weder vorwärts, noch denkt er auch zurück | Der hat seit zwanzig Jahren noch niemals nachgedacht | Und hat durch diese Tugend es bis zum Rath gebracht [...]". - Gleichmäßig leicht gebräunt und mit kleinen Radläsuren.
2 SS. 4to. An einen Arzt mit großer Abneigung gegenüber der Stadt New York, über sein hohes Arbeitspensum und seine Gesundheit: "Erstens habe ich bisher gearbeitet wie ein - nein, wie drei Pferde (gegen die 'Metropolitan' ist jedes deutsche Theater ein Sanatorium für schwer Nervenleidende!), und dann nimmt mir die 'Familiencorrespondenz' so viel Zeit weg, dass ich kaum hie und da dazu komme eine Ansichtskarte zu schreiben. Ausserdem bin ich auf meine Schreibfaulheit sehr stolz - es ist das Einzige, das ich mit Göthe und Napoleon gemein habe! Ansonsten fühle ich mich hier gottverlassen und höchst unbehaglich, in dieser unschönen, schmutzigen, kulturlosen Stadt, die mit Amerika eigentlich gar nichts zu tun hat, sondern nur ein Sammelpunkt aller möglichen internationalen zweifelhaften Elemente ist, die sich durch besondere Rohheit, Geschmacklosigkeit und legendäre Rücksichtslosigkeit auszeichnen. Beruflich habe ich glücklicherweise viel Erfolg, besonders in Fachkreisen, was mich aber nicht hindert, die Tage - nein, die Stunden bis zu meiner Rückkehr zu zählen [...] Bezgl. meines Gesundheitszustandes muß ich leider vermelden, daß sich daran nicht viel geändert hat. Immerhin betrachte ich es schon als einen großen Erfolg, daß ich im Stande war, das bisherige, direkt ungeheuerliche Arbeitspensum überhaupt zu leisten; allerdings habe ich nach jeder anstrengenden Probe Schmerzen, manchmal recht empfindliche, die aber mit Hilfe meines erstklassigen Thermophors meist rasch wieder vergehen [...] Bezgl. der vorgeschriebenen Diät dürften Sie unter Ihren zahllosen Klienten keinen folgsameren finden - allerdings ist meine Abstinenz ein wenig unfreiwillig, da ich den scheußlichen amerikanischen Fraß einfach nicht vertragen kann [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Metropolitan Opera. Der Briefkopf nahezu vollständig abgetrennt.
2 SS. 4to. Mit der Bitte um Einrückung einer Anzeige betreffend den Verkauf eines Ritterguts: "Rittergutsverkauf. Ein in fruchtbarer und romantischer Gegend des Eisenacher Landes unweit des Werrathales gelegenes freies allodirtes Landgut, bestehend in gut gehaltenen Wohn- und Wirthschaftsgebäuden, zu welchen auch eine Branntweinbrennerei gehört [...] soll aus freier Hand verkauft werden [...]". - "Seine beiden juristischen Staatsexamina bestand [Wydenbrugk] in Jena, das erste im December 1837, das zweite anderthalb Jahr später, und da er sich unter Leitung des Rechtsanwalts Justizrath Schambach ausgezeichnet in der Praxis bewährte, so wurde er bald zum Amtsadvocaten ernannt und ihm die Stadt Eisenach als Wohnsitz angewiesen, die ihn nun sieben Jahr lang beherbergte" (ADB XLIV, 383). - Mit Sammlervermerk in Bleistift und Empfängervermerk in Tinte, papierbedingt leicht gebräunt.
4 SS. auf Doppelblatt. 4to. An die Buchhandlung Weber mit "folgendem Verlagsanerbieten": "Ich beabsichtige eine zweite Auflage meiner Schrift: 'Ueber das Haus- und Tagebuch Valentin Gierth's und die Herzogin Dorothea Sibylla geb. Markgräfin von Brandenburg Breslau 1838' (December). Da dieselbe auf meine Kosten gedruckt und nur in soviel Exemplaren in den Buchhandel gegeben wurde, als zu deren Deckung erforderlich waren (unter 200), also auch wenig verbreitet werden konnte, so würde durch diese erste eine zweite Auflage schwerlich Eintrag erleiden, vielmehr durch die Ueberschrift einer zweiten Auflage und durch die bisherigen Bekanntmachungen und Beurtheilungen empfohlen seyn [...]". - Heinrich Wuttke, ein enger Freund Hoffmann von Fallerslebens, war 1848 Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung; der gemäßigten Linken und der großdeutschen Richtung zugehörig, stand er in Verbindung mit Robert Blum und stand später auch zeitweise Ferdinand Lassalle sehr nahe. Als Historiker wurde er vor allem mit seiner "Geschichte der Schrift" bekannt. "Die Herausgabe von Christian Wolffs eigener Lebensbeschreibung mit einer Abhandlung ist wegen des Umstandes, daß die damals in Görlitz befindliche Handschrift als verschollen gilt, für die Geschichte der Aufklärung und des Wolffianismus von einem besonderen Wert. Außerdem gibt er zusammen mit seinem Schüler Mosig von Ährenfeld, der die Übersetzung aus dem Tschechischen besorgt[,] eine große Abhandlung von Pavel Jozef Safárik über die slawischen Altertümer und slawische Volkskunde heraus. Auch ein Urkundenbuch zur Stadt Posen gibt es von ihm wie auch über die Völkerschlacht bei Leipzig" (Wikipedia). - Stärker gebräunt und mit größeren Ein- und Ausrissen.
1 S. 4to. mit eh. Adresse verso (Faltbrief). An Herrn Gehimrath Dr. Neigebauer in Breslau mit dem Ausdruck des Bedauerns wegen seiner Abwesenheit beim Besuch des Adressaten. Wuttke dankt für dessen Zusendungen und hofft auf weitere Nachrichten: "[...] Doppelt erwünscht wäre mir an jenem Tage eine Unterredung mit Ihnen gewesen, weil ich Ihren weisen Rath für eine Fatalität hätte einhohlen können, die einen schleunigen Beschluß forderte. Seit Ihrer Abwesenheit empfing ich von Ihnen ein Schreiben mit einigen italienischen Zeitungsblättern, für deren gütige Mittheilung ich danke. Ueber den Druck des Werkes über Warschau bin ich auf Nachricht begierig; die günstige Zeit verstreicht am Ende [...]". - Im Jahr 1848 trat Wuttke den Lehrstuhl für historische Hilfswissenschaften an der Universität Leipzig an. Er fühlte sich einem großdeutschen Geschichtsbild zugehörig und versuchte erfolglos Berufungen von Professoren, die ein kleindeutsches Geschichtsbild vertraten, an die Universität zu verhindern. Wuttke setzte sich für den Erhalt der völkerkundlichen Sammlung Gustav Friedrich Klemms ein, die die Basis des völkerkundlichen Museums in Leipzig bildet. - Spuren alter Faltung. Siegelreste.
1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. "Dem Menschen ist die Sprache gegeben seine Gedanken zu verbergen".
1½ SS. 8vo. Jäh klafft vor mir der tiefe Abgrund, | Ein Fehltritt und - ich stürz hinab, | Und die geheimnisvolle Tiefe | Ward mir geheimnisvolles Grab. || Das Unglück das mir widerfahren | Erfährt kein Mensch; indes ich tief | Im Abgrund schon seit vielen Jahren | Den Schlaf aller Gerechten schlief. || Ein Geier, der sich aus der Tiefe | Einst einen meiner Knochen stahl, | Faellt von der Kugel todt [!] getroffen, | Den Knochen in der Klau, ins Thal. || Des Drechslers Kind fand meinen Knochen, | Der Vater schnitzt ein Würfelpaar, | Nun trieb' ich meinen Spuck [!] im Spielhaus, | Viele verderbend manches Jahr. || Und ich war doch ein Christ, ein gläub'ger, | Ein frommer Mann mein Lebelang, | Der oft den Leib des Herrn empfangen, | Der nie versäumt den Kirchengang. || In der verfluchten Spielerhöhle | Kam es zu Mord und Todschlag [!] dann; | Ha! eines braven Mannes Knochen | Richtete so viel Unheil an!
28 Bll. 4to. Sammlung von 24 deutschsprachigen Übertragungen von ungarischen Volksliedern, die Titel (mit Ausnahme von "Die schlafende Schöne") in ungarischer Sprache; ein Lied unbetitelt. Ein wohl als Zwischentitel dienendes Blatt, dem weiter nichts folgt, mit dem Namen des ungarischen Dichters und Gelehrten Gregor Czuczor (Czuczor Gergely). Die in großer Schreibschrift möglicherweise von Wurzbach selbst verfertigte Sammlung wird wohl in Zusammenhang mit Wurzbachs "Die Volkslieder der Polen und Ruthenen" (Wien, 1846) stehen.
Zusammen 16 SS. Kl.-8vo. An den Schriftsteller und Journalisten Leopold Rosner (1838-1903): “Dann muthen Sie mir zu, ich wäre in Wien gewesen und hätte mich vor Ihnen versteckt! - Mein lieber Freud Rosner, seit meinem letzten Besuche an Ihrem Krankenbette[,] an welchem ich Ihnen meine Verbindung mit einem braven Mädchen anzeigte, das mich zum glücklichsten Manne gemacht, habe ich den Wiener Boden nicht wieder betreten, und seit August 1874 Wien nicht wieder gesehn [...]” (Br. v. 24. VII. 1875; der Name des Verfassers auf Bl. 1 links oben von fremder Hand vermerkt). - “Hier in dieser ländlichen Zurückgezogenheit, ein prächtiges Weib an der Seite, ein liebes herzliches Kind auf dem Schooße [!][,] vermisse ich - mit Ausna[h]me einiger Freunde [...] - nichts, denn Ruhe Ruhe hab ich gesucht und so weit dies im Leben möglich, hier gefunden [...]” (Br. v. 24. II. 1879). - Der in Laibach geborene Schriftsteller trat vor Abschluß seines Jusstudiums in den Militärdienst, der ihn u. a. nach Lemberg führte, wo er 1843 als erster aktiver österreichischer Offizier promovierte. Im Jahr darauf verließ er die Armee, wurde Skriptor an der Lemberger Universitätsbibliothek, 1849 Vorstand der Administrativen Bibliothek des Innenministeriums in Wien und anschließend Ministerialsekretär im Staatsministerium. Nach seiner Erhebung in den Ritterstand 1874 ging er in Pension und lebte fortan als wissenschaftlicher Schriftsteller in Berchtesgaden. Sein zwei Jahre vor seinem Tod abgeschlossenes Lebenswerk ist das ‘Biographische Lexikon des Kaiserthums Österreich’ (60 Bde., 1855-91). Vgl. Kosch IV, 3477 und Öst. Lex. II, 666.- Leopold Rosner war Mitarbeiter an Adolf Bäuerles ‘Theaterzeitung’ und an Wurzbachs Biographischem Lexikon und eröffnete 1871 die Buchhandlung "Unter den Tuchlauben", die sich zu einem Treffpunkt literarischer Kreise entwickelte. Daneben betrieb er einen Verlag, in dem vorwiegend österreichische Autoren wie Ludwig Anzengruber und Ferdinand Kürnberger erschienen. Sich 1889 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Verlagsgeschäft zurückziehend, widmete er sich ausschließlich schriftstellerischer Arbeit. Vgl. Kosch XIII, 326.
Zusammen 5 SS. auf Doppelblättern. Kl.-8vo. An Karl Sonklar von Innstädten: "Für mein biographisches Lexikon mit der Bearbeitung Ihrer Biographie beschäftigt ersuche ich Sie [...] um Vervollständigung Ihrer Lebensdaten und Arbeiten vom Jahre 1870 an [...]” (Br. v. 24. IX. 1877). - Der in Laibach geborene Schriftsteller trat vor Abschluß seines Jusstudiums in den Militärdienst, der ihn u. a. nach Lemberg führte, wo er 1843 als erster aktiver österreichischer Offizier promovierte. Im Jahr darauf verließ er die Armee, wurde Skriptor an der Lemberger Universitätsbibliothek, 1849 Vorstand der Administrativen Bibliothek des Innenministeriums in Wien und anschließend Ministerialsekretär im Staatsministerium. Nach seiner Erhebung in den Ritterstand 1874 ging er in Pension und lebte fortan als wissenschaftlicher Schriftsteller in Berchtesgaden. Sein zwei Jahre vor seinem Tod abgeschlossenes Lebenswerk ist das ‘Biographische Lexikon des Kaiserthums Österreich’ (60 Bde., 1855-91). Vgl. Kosch IV, 3477 und Öst. Lex. II, 666. - Der Geograph und Generalmajor Karl Sonklar von Innstädten (1816-85) zählt neben Friedrich von Simony und Anton von Ruthner zu den Pionieren der Alpenerforschung; als geographischer Schriftsteller hat Sonklar "durch gründliche und vielseitige Beobachtungen über Gletscher, hydrographische, meteorologische und biogeographische Erscheinungen, besonders die Höhengrenzen, die er seinen wissenschaftlichen Beschreibungen beschränkterer Gebiete der Alpen einverleibte, wissenschaftliches Material von Werth dargeboten und zugleich die Methode der Länderbeschreibung geklärt" (ADB). Neben militärwissenschaftlichen Abhandlungen in den Bereichen der Taktik und Kriegsgeschichte veröffentlichte er auch ein kunstwissenschaftliches Werk, das nach dem wohlwollenden Urteil der Zeitgenossen "in keiner Anstalt, in welcher über Kunst vorgetragen wird, fehlen" dürfe (Wurzbach). - Ein Br. mit eh. Bearbeitungsvermerk des Adressaten. - Aus der berühmten Autographensammlung des Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Die viele Liebe, die Sie mir erwiesen als ich noch ein ganz junger font gewesen und [...] meine ersten malerischen Versuche noch mit rother dinte korrigirten, kann ich nun erwiedern, wenn ich Ihnen die Arbeit des Mannes zur gütigen Prüfung zusende, damit Sie entscheiden, ob ich einer Ihrer schlechtesten Zöglinge gewesen, ob ich Rück- oder Fortschritte gemacht [...]”. - Der in Laibach geborene Schriftsteller trat vor Abschluß seines Jusstudiums in den Militärdienst, der ihn u. a. nach Lemberg führte, wo er 1843 als erster aktiver österreichischer Offizier promovierte. Im Jahr darauf verließ er die Armee, wurde Skriptor an der Lemberger Universitätsbibliothek, 1849 Vorstand der Administrativen Bibliothek des Innenministeriums in Wien und anschließend Ministerialsekretär im Staatsministerium. Nach seiner Erhebung in den Ritterstand 1874 ging er in Pension und lebte fortan als wissenschaftlicher Schriftsteller in Berchtesgaden. Sein zwei Jahre vor seinem Tod abgeschlossenes Lebenswerk ist das ‘Biographische Lexikon des Kaiserthums Österreich’ (60 Bde., 1855-91). Vgl. Kosch IV, 3477 und Öst. Lex. II, 666. - Mit kl. Ausr. links oben und kl. Einr. (ohne Textberührung), in der Faltung etwas gebräunt.
1 S. Qu.-8vo. "Aus meinem ‚Psalter des Lebens': Weltschmerz ist heut zu Tage sehr beliebt, | Woher stammt es? Hör' ich häufig fragen: | Weil es, um kurz darauf Bescheid zu sagen, | Vielmehr zu deuten als zu fühlen gibt, | Und weil die unbefriedigten Gedanken | Im Suchen nach dem Gleichgewicht erkranken. | Wie ist des Herzens Frieden zu erringen? | Zunächst durch Selbstbetrachten, Selbstbezwingen. | Kraft ist ein hohes Gut, doch auch nur dann, | Wenn, wer sie hat, sie auch beherrschen kann". - Der in Laibach geborene Schriftsteller trat vor Abschluß seines Jusstudiums in den Militärdienst, der ihn u. a. nach Lemberg führte, wo er 1843 als erster aktiver österreichischer Offizier promovierte. Im Jahr darauf verließ er die Armee, wurde Skriptor an der Lemberger Universitätsbibliothek, 1849 Vorstand der Administrativen Bibliothek des Innenministeriums in Wien und anschließend Ministerialsekretär im Staatsministerium. Nach seiner Erhebung in den Ritterstand 1874 ging er in Pension und lebte fortan als wissenschaftlicher Schriftsteller in Berchtesgaden. Sein zwei Jahre vor seinem Tod abgeschlossenes Lebenswerk ist das "Biographische Lexikon des Kaiserthums Österreich" (60 Bde., 1855-91). Vgl. Kosch IV, 3477 und Öst. Lex. II, 666.
4to. 180 ff. Collection of copies of letters and other documents concerning the reign of the Hungarian king and the "dominions".
½ S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse und Siegel (Faltbrief). An Graf Carl Heinrich August von Lindenau (1755-1842), den preußischen Generalleutnant und Reisestallmeister von König Friedrich Wilhelm II., mit guter Zurede in einer Angelegenheit von des Grafen Vater. Wurmser werde alles in seiner Macht Stehende tun, um zu helfen, und würde den Grafen noch gern vor dessen Abreise nach Sachsen sehen: "Il ne faut pas desesperer mon cher Comte quand Vous aurois dit Vos raisons a Monsieur Votre Pere jl se laisseras peut estre flechir en attandant comté sur mon amitié et ne douttée pas que je ferois l'impossible pour vous rendre service [...]". - Bl. 2 mit Ausriss durch Brieföffnung. Leicht braunfleckig.
français In-12 de 391 pp.; broché. Avec un envoi autographe signé de André Wurmser. Couverture assez usagée (coupure au dos).
français In-8 de 325 pp.; broché de l'éditeur. Exemplaire enrichi d'un envoi autographe signé de l'auteur, en marge du faux-titre.