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1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Redaktion: "Meinen besten Dank für Ihre Bemühung u. genaue Mittheilung [...]". - "Die Tochter eines Postdirektors und Kgl. Rats veröffentlichte mit 14 Jahren "eine Liederkomposition, von denen in der Folge weit über 30, unter dem Pseudonym S. Brand-Vrabély erschienen sind. Sie trat auch als Konzertistin in Wien und allen größeren Städten Europas auf. 1869 vermählte sie sich mit dem Grafen Ernst Wurmbrand. Gräfin St. W. ist auch als Schriftstellerin thätig. In verschiedenen Zeitungen erschienen Feuilletons aus ihrer Feder" (Lexikon deutscher Frauen der Feder, Bd. II, S. 454). - Papierbedingt etwas gebräunt.
2 SS. Qu.-kl.-8vo. Kondoliert einer Durchlaucht zum Ableben "meines treuen unvergesslichen Regiments Kameraden".
(1+1½ =) 2½ SS. auf Einzelblatt und Doppelblatt. 8vo und Folio. Beide Schreiben an einen Regierungsrat. Mit einer Einladung zu einem möglichen Treffen im Belvedere am folgenden Tag: "Es wird mich freuen Sie daselbst zu empfangen [...]" (30. I. 1894). Mit dem Angebot, zu jeder Zeit mit Auskunft bereit zu stehen, und zur gewissenhaften Mitteilung von Änderungen: "Habe mit Dank Ihre Bekanntgabe entgegengenommen, und Selbe auch Seiner kais. Hoheit mitgetheilt [...] Und können Sie überzeugt sein, daß wenn wichtige Vorfallenheiten vorkämen, oder bedeutende Veränderungen, ob zum Schlimmeren oder Besserem, hoffen wir zu Gott, stets zu Letzterem auftretten würden, ich Sie Jedenfalls stets verständigen möchte [...]" (15. IX. 1895). - Erzherzog Franz Ferdinand erkrankte während seiner Militärzeit mehrmals an Lungentuberkulose, an der schon seine Mutter gestorben war, schied im Herbst 1895 deswegen vorübergehend aus dem aktiven Dienst und absolvierte verschiedene Kuraufenthalte, so am Mendelpass bei Bozen, mit späterer erfolgreicher Rekonvaleszenz. - Ein Brief mit gepr. Wappen. Ein Brief mit eh. Notiz und U. ("Halm"), leichtem Tintenabklatsch, etwas gebräunt und verso leicht braunfleckig.
77:37 mm. Auf zeitgenöss. Sammlungsumschlag montiert.
1½ SS. Gr.-4to. Beliegend eine Reproduktion eines Portraitfotos. An den Ingenieur Carl Teischinger: "Der hohe steierm. Landtag hat in seiner 20. Sitzung am 26. April d. J. beschlossen daß die technischen Conceptsbeamten des Landes-Bauamtes künftighin folgende Amtsbezeichnungen zu führen haben: Baurath, Oberingenieur, Ingenieur, Ingenieur-Adjunkt, Ingenieur-Assistent. In Ausführung dieses Entschlusses findet der Landes-Ausschuss Euer Wohlgeboren den Titel: 'Ingenieur' mit dem dem Beifügen zu verleihen, daß durch diese Ernennung weder eine Erhöhung in Ihren Bezügen noch eine Änderung in Ihren in Bezug auf Vorrückung in den höheren Gehaltsstufen erworbenen Rechten eintritt."
1½ SS. Gr.-4to. An den Ingenieur Carl Teischinger (Landesbauamt): "Der steierm. Landes-Ausschuß sieht sich angenehm veranlaßt, Ihnen aus Anlaß der Vollendung der Windisch-Buheler Straße im Bezirk Mureck in der Theilstrecke Section I/a seine volle Anerkennung für die hiebei bewiesene Umsicht und die dort selbst getroffenen Anordnungen wodurch eine bedeutende Ersparung erzielt wurde, auszusprechen und Ihnen hiefür sowie für Ihre in der letzten Jahren überhaupt bei unseren Strassen und Brückenbauten geleisteten ersprießlichen Dienste den Betrag von 200 fl (sage Zweihundert Gulden öw) als eine außerdordentliche Renumeration zur Behebung beim Landes Obereinnehmeramte gegen skalamäßig gestempelte Quittung anzuweisen."
1 S. (100 x 30 mm).
3 SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit einer Beilage (s. u.). An einen Markgrafen zur Übersendung eines eh. Briefes mit U. von Graf Wratislau (dem kaiserlichen Botschafter am Russischen Hof) betr. dessen "Vermählungs-Sache". - Graf Wurmbrand-Stuppach war als Reichshofrat mit Lehens- und Privilegienangelegenheiten befaßt. Durch das Studieren von Archiven bzw. Urkunden und durch seine genealogischen Nachforschungen gelang dem Grafen die Neuorganisation des Reichshofrats. Die gewonnenen Erkenntnisse erschienen 1705 in dem geneologischem Werk 'Collectanea genealogico-historica, ex archivo inclytorum Austriae Inferioris statuum, ut et aliis privatis documentisque originalibus excerpta'. Johann Josef Wilhelm Wurmbrand wurde damit zum 'Vater der österreichischen Geneologie' überhaupt.
½ S. Qu.-kl.-4to. Gefaltet. Bestätigt den richtigen Erhalt eines Pakets und eines Briefes von Graf Mersy.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Folio. Jeweils mit rotem Lacksiegel. An Obersthofmeister Graf Brandis in Prag betr. einer von Erzherzog Ferdinand absolvierten Reise und dessen "befriedigender Rekonvaleszenz" (14. V.) und betr. eines Besuches von Erzherzog Franz Carl bei S. M. dem Kaiser in Prag (22. V.). - Etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren.
1½ SS. auf Doppelblatt. Mit Siegel. 8vo. An den Reichsvizekanzler Friedrich Karl von Schönborn-Buchheim: "Zu Verfertigung deß Revers erwarthe ich nur die verlangten Acta von H. Georgendiel, so dann will ich mich auf ein paar Tage aufs Land verfügen umb sothane Reversales ohne interruption elaborieren zu können. Bitte also E. Excell. wolle die Verordnung thun damit ich noch heute die Acta bekommen möge [...]". Der erwähnte Philipp Wilderich Johann Georgendiel von Georgenthal hatte in der Reichshofkanzlei die Stelle eines Geheimen Sekretärs und Referendars lateinischer Expedition inne. - Gleichmäßig gebräunt, Mittelfalz eingerissen.
1 S. Qu.-8vo. An Josef Wesely: "Für das Gedenkzeichen anläßlich meines Geburtstages danke ich herzlichst [...]". Wurmb war Urenkel des österreichischen Malers Ferdinand Georg Walmüller. Er betätigte sich als Lyriker und schuf unter anderem "Aus flammender Zeit: Neue Kriegsgedichte" oder "Auf Roseggers Spuren: Erinnerungen an den grossen Waldpoeten und seine Bergheimat".
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Vikar Karl F. H. Wagner (1804-72) in Neuffen, betreffend den Transport der Dekanatsregistratur nach Nürtingen und eine nicht auffindbare Amtskapsel: "Auf Ihre lezte schäzbare Zuschrift [...] habe ich die Ehre zu erwidern, daß ich in der künftigen Woche aus Veranlassung der K. u. Sch. Visitation in Grabenstetten u. Erkenbrechtsweiler selbst nach Neuffen kommen werde, um mit Hrn Stadtschultheiß wegen des Transports der Dekan. Amtl. Registratur das Nöthige verabreden zu können. Die Sache wegen der AmtsCapsel, wovon ich lezthin mit Ihnen sprach, ist mir immer noch sehr räthselhaft, da mir auch gestern in Großbettlingen gesagt wurde, daß Dekan Manshart immer eine solche mit der Aufschrift: D. N., dorthin gebracht habe [...]". - Mit Sammlervermerk in Bleistift, Ausschnitt durch Brieföffnung und papierged. Verschlussstelle, stellenweise leicht gelbfleckig.
1 S. 8vo. Einer Sammlernotiz zufolge an seinen Freund, den Stadtpfarrer Karl F. H. Wagner (1804-72), mit einer Entschuldigung für die verspätete Übermittlung von Wagners Anstellungsdekret, da Wurm zum ersten Mal einen Bischofsbesuch im Dekanat habe vorbereiten müssen: "Recht angelegentlich bitte ich Sie um gütige Nachsicht u. Vergebung, daß ich Ihr werthes Schreiben erst jetzt beantworte, und Ihrem Wunsche, ein Certificat wegen Ihrer vormaligen Anstellung in Neuffen so spät erfülle. Der Grund meiner Saumseligkeit liegt einestheils darinn, daß ich Ihr AnstellungsDekret nur erst nach langem Suchen in der durch den Transport in Unordnung gerathenen DekanatAmtl. Registratur von Neuffen auffinden konnte, und anderntheils in den Vorbereitungen, welche ich auf die vor wenigen Tagen hier stattgehabte DekantsVisitation zu machen hatte, und welche meine Zeit um so mehr in Anspruch nahmen, da es die erste war, die ich zu bestehen hatte [...]". - Mit Sammlervermerk in Bleistift und Spuren alter Faltung. Leicht stockfleckig.
4 SS. 8vo. Mit 1 Kuvert. Sendet Dankesworte an Oberlehrer Josef Wesely und drückt seine besondere Verbundenheit aus. Weiters kündigt er an, ihm sein bis Weihnachten des Jahres 1947 erschienenes Werk "Der Erzieher" zu übersenden.
Zusammen 5 SS. Meist Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse bzw. mit eh. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Wünsche zum Geburtstag: “Mein neues Werk, an dem ich arbeite und das thematisch in Ihr erzieherisches Berufsfeld greift, findet hoffentlich Ihr freundliches Interesse [...]” (Karte v. 10. VII. 1946). - Angeregt von Romain Rolland, Thomas Mann und Max Reinhardt erste literarische Arbeiten verfassend, war Ernst Wurm seit 1933 beim Österreichischen Rundfunk tätig und schrieb Theater-, Musik- und Literaturkritiken. 1934 gelang ihm der literarische Durchbruch mit seinem ersten Roman "Solange die Erde steht", dem weitere Romane (darunter "Die Sängerin", 1939) sowie Erzählungen folgten. Vgl. Giebisch-G. 469 und Kosch IV, 3475.
¾ S. Gr.-4to. An Leopold Rak: "Ich bin glücklich, daß Ihnen meine Vorlesung im Radio Wien [!] am Sonntag gefiel und erfülle Ihre liebenswürdige Bitte mit viel Vergnügen [...]". - Angeregt von Romain Rolland, Thomas Mann und Max Reinhardt erste literarische Arbeiten verfassend, war Ernst Wurm seit 1933 beim Österreichischen Rundfunk tätig und schrieb Theater-, Musik- und Literaturkritiken. 1934 gelang ihm der literarische Durchbruch mit seinem ersten Roman "Solange die Erde steht", dem weitere Romane (darunter "Die Sängerin", 1939) sowie Erzählungen folgten. - Die Verso-Seite mit Resten eines Montagestreifens.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Angeregt von Romain Rolland, Thomas Mann und Max Reinhardt erste literarische Arbeiten verfassend, war Ernst Wurm seit 1933 beim Österreichischen Rundfunk tätig und schrieb Theater-, Musik- und Literaturkritiken. 1934 gelang ihm der literarische Durchbruch mit seinem ersten Roman "Solange die Erde steht", dem weitere Romane (darunter "Die Sängerin", 1939) sowie Erzählungen folgten.
¾ S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Abgeordneten Emil Franz Rößler (1815-63) in Prag mit Bitte um etwaige Überlassung einer Besucherkarte für die Frankfurter Nationalversammlung: "Haben Sie für heute Ihre Fremdenkarte noch nicht vergeben, so werden Sie mich sehr verbinden, wenn Sie sie mir anvertrauten wollen [...]". - Mit Sammlervermerken in Bleistift.
1 S. 8vo. An einen "Herrn Doctor" mit Neuigkeiten von Wurms soeben absolvierter Reise: "Ihre freundliche Einladung [...] kam leider erst zu spät in meine Hand, ich fand sie nämlich vorgestern Abend vor, bei meiner Rückkehr von einem kleinen Abstecher nach Kiel Lütjenburg und Lübeck, den ich mit meinem Neffen und einem anderen gleichfalls theologischen Vetter aus Schwaben gemacht. [...] Vielleicht interessiert Sie der anliegende [...] Abdruck von Rosenplüts Nürnberg, ich habe voriges Jahr in Nürnberg die Bekanntschaft des Herausgebers gemacht [...]". - Wurm, aus einer Familie von Württemberger Theologen und Pädagogen stammend, konzentrierte sich nach 1850 vornehmlich auf seine berufliche Tätigkeit in Hamburg, war als Autor tätig und hielt auch während der Reaktionszeit politische Vorträge. Im Jahr 1854 verfasste er eine Denkschrift für den britischen Premierminister Russell über die Behandlung der neutralen Schifffahrt durch Großbritannien im Krimkrieg. - Mit Sammlernotiz in Bleistift, leicht gelbfleckig.
170 x 110 mm. Zum Einreiben des Zahnfleisches.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich bin Ihnen sehr dankbar für die freundliche Berichtigung des seltsamen Verstoßes gegen einen elementaren [...] Satz, die Sie mir haben zugehen lassen. Ich werde endlich nicht verfehlen den Irrtum bei einer eventuellen 2ten Auflage oder bei den dem 2ten Band beigegebenen Berichtigungen zu corrigiren [...]".
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "'Freiheit, Ehre, Vaterland!': Ohne Freiheit keine Ehre und ohne Ehre kein Vaterland! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Max Wundt folgte in den 1920er Jahren dem Ruf als ordentlicher Professor nach Jena und wurde unter die Herausgeber der Zeitschrift des Alldeutschen Verbandes "Deutschlands Erneuerung" aufgenommen. Koslowsky 328.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Emilie Schaup in Wien: "Der einfachste Weg ist, den Benützer der zweiten Karte als Mitglied anzumelden. Im Laufe des September wird allen angemeldeten Mitgliedern das Statut zugehen aus dem dann alles Nähere zu ersehen ist […]".
Bruxelles, Etablissements Généraux d'Imprimerie, et Berger-Levrault, 1950. Petit in-8, broché, 402 pp. De 1940 à 1944, en Belgique et en France, les ouvrages de J. Wullus-Rudiger ont été saisis par les Allemands. Envoi autographe de l'auteur.