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1 S. 8vo. Brustbild im ¾-Profil. - Zeska debütierte ohne Ausbildung 1914 am Frankfurter Schauspielhaus und spielte nach der Teilnahme am Ersten Weltkrieg am Komödienhaus und am Theater in der Josefstadt in Wien. Seit 1920 gehörte er dem Wiener Burgtheater an, war zunächst als jugendlicher Liebhaber, später als Charakterdarsteller und Komiker eingesetzt. Am Burgtheater und an dem von ihm gemeinsam mit Karl Eidlitz gegründeten Burgtheaterstudio inszenierte er als Regisseur zahlreiche Stücke. Ende der 50er Jahre war er Direktor des Stadttheaters in Klagenfurt. Als Autor schrieb Zeska vor allem Lustspiele, Hörspiele und Drehbücher sowie Novellen und Gedichte. Daneben war Zeska Präsident der Gesellschaft der Förderer neuer österreichischer Dramatik.
1 S. Qu.-kl.-8vo. "Deinen Wunsch ich nicht verdamme - Böse Menschen bitten nicht um Autogramme".
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Paul: "Habe heute Schmidt geschrieben und ihn gebeten sich mit Dir in Verbindung zu setzen - da ich mich sehr zurückgesetzt fühle durch die Nichtverleihung des Ehrenringes der Stadt Wien anlässlich meines 70 Geburtstags und meines 40 jährigen Jubiläums [...]".
1 S. 8vo. Bedankt sich bei dem Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961).
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo Teilt dem Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961) mit, dass "mir die späte Stunde des Liebert-Jubiläums nicht angenehm ist - da ich gewöhnlich um 11 Uhr schlafen gehe. Bitte grüsse mir alle Damen und Herren und entschuldige mich tausendmal bei Hans Liebert [...]".
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Hrn. Professor: "Gestern habe ich zum Schluss einen Satz ausgelassen, derweil ich von dem schadhaften Buch ein Blatt derartig zerisen [!] hatte, dass es unleserlich war. Es hat ja der grandiosen Leistung nicht weiter geschadet […]". - Bl. 1 recto an einer unbeschriebenen Stelle etwas berieben.
2 SS. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Unternehmer und Kunstsammler Oskar Berl: "Mache eine Auslandsreise für die roten Kreuze u. Halbmond der Verbündeten im officiellen Auftrag nach Stockholm. Meine Frau u. ich bedauern daher sehr [...] nicht bei Euch zu sein". - Die Unterschrift a. d. Bildseite.
2 SS. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Bei meiner Mitwirkung als Mydas Galathée versprach man mir weiter an mich herantreten zu wollen für Prosa resp. humor. Declamationen und eventuell eigener Chansons [...] Wo bleibt der Antrag? [...]".
Zusammen 4 SS. auf Doppelblättern. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: “Was sagen Sie zu beif[olgender] Bosheit: Ich spielte den Malus durch 29 Jahre mit stetem Erfolg - habe alle[s] [...] in der Darstellung s. Z. von Robert übernommen - nichts gemacht, was nicht Robert gemacht hätte. Heute gab ich die Rolle - trotz Sträuben meiner Direction ab - weil ich dieselbe nicht neben dem jungen Reimers spielen wollte [...]”. Des weiteren dürfte auf Grund eines Versehens Zeska schlechte Kritik für eine Darstellung, die gar nicht die seine war, erhalten haben. - Auch der andere Brief Zeskas (21.XI. 1916), der zur Zeit “stark in Anspruch genommen [ist] - für das rote Kreuz-Kriegsfürsorge-Spitäler u.s.w.”, behandelt eine s. E. ungerechte Beurteilung seiner Darstellungskunst durch mißliebige Kritiker. - Seit 1886 am Deutschen Landestheater in Prag tätig, gehörte Zeska von 1892-1932 dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an, brillierte vor allem im Lustspiel, aber auch im klassischen Repertoire. - Beide Briefe im linken Rand gelocht; der Br. v. 21.XI. 1916 mit gepr. Wappen.
1 S. Qu.-8vo. Seit 1886 am Deutschen Landestheater in Prag tätig, gehörte Zeska von 1892-1932 dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an, brillierte vor allem im Lustspiel, war aber auch im klassischen Repertoire erfolgreich.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Major Kodar in Wien mit Urlaubsgrüßen: "Senden Ihnen aus Nizza die besten Grüsse [...]". - Mit kleiner Fehlstelle durch Ausschnitt der Briefmarke (ohne Textberührung).
1 S. 8vo. Berichtet von einer Probe im Burgtheater. - Mit Eckfalte am oberen linken Rand und Einriss.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Theaterdirektor mit einem Vorschlag für eine bizarre Schlussszene: "Bin für folgenden Schluß. Jolly: Gott sei Dank! / Richter: Gratulire! Die Sitzung ist geschlossen. / Neger :Gute Nacht (Unter riesigem Tumult und Balgerei, wird die Figur des Negers von den anderen Negern auf den Schultern von der Tribüne herunter getragen, und dann unter Gesang und Geschrei, über die Köpfe hinweg in grossem Bogen zur Thür hinaus geworfen. Nachdem alle ab sind, läutet der Beisitzer mit einer riesigen Kuhglocke und sobald es im Zuschauerraum ruhig wird, ruft er in den Zuschauerraum hinein, Ruhe, oder ich lasse die Gallerie räumen. / schnell Vorhang! [...] Sämmtliche Galleriebesucher müssen beim Hinauswurf des Negers ruhig stehenbleiben so das er in gerader Linie zur Thür hinausfliegt, über die Köpfe der Galleriebesucher [...] Gerichtsdiener darf erst wenn im Zuschauerraum Ruhe eingekehrt ist sagen 'Es war nur ein kleiner Schwarzer' [...]".
2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An den Regisseur Herbert Waniek (1897-1949): "Wie Ihnen vielleicht bekannt sein dürfte, zählte der 'Azur' im Verschwender zu meinen bekanntesten Rollen. Es würde mich freuen - wenn Sie den Director darauf aufmerksam machen möchten - falls Sie die Regie haben sollten. Sollten Sie eine bekanntere Besetzung vorhaben - bitte ich diesen Brief als nicht geschrieben zu betrachten [...]". - Carl Edler von Zeska spielte ohne dramatische Ausbildung seit 1879 am Hamburger Concordiatheater, seit 1881 in Breslau und wurde 1886 an das Deutsche Landestheater in Prag engagiert. Von 1892 bis 1932 gehörte er dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an, brillierte vor allem im Lustspiel, aber auch im klassischen Repertoire. Zeska war auch als Regisseur tätig und schrieb einige Einakter und Lieder. Er war der Vater von Philipp von Zeska. -In altem Sammlungsumschlag.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In der Zeit vom 1-15t November kann ich in München ein zwei resp. dreimaliges Gastspiel absolviren. Die Intendanz möge mich einfach zu einem Gastspiel am Hoftheater einladen - um einige Vorstellungen zu ermöglichen, die durch das Ableben Keppler's sonst vorläufig nicht im Repertoire sind. Auf Grund obiger Einladung werde ich den Urlaub sicher erhalten [...]". - Heinrich Keppler, der seit 1881 am Münchner Hoftheater als Schauspieler und später als Regisseur tätig gewesen war, war eben in Kufstein verstorben. - Mit kleinen Randläsuren und stärkeren Montagespuren (Textverlust in Ort und Datum).
1 S. 8vo. An einen Intendanten mit einer Terminzusage: "Im Anschluss an Ihren Brief vom 20. Mai theile ich Ihnen ergebenst mit dass ich am 5. oder 6. Juli zu Ihrer Verfügung stehen könnte - wenn ich umgehende Verständigung erhalte - Honorar wie immer 2 Millionen [...]".
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Manuskript einer Tischrede auf die eigene Person, zu der die namentlich nicht genannte Redaktion der "Österreichischen illustrierten Zeitung" aufgefordert hatte: "Zum neuen Jahre wünsch ich Dir | Erfolg und nie Blamage, | Dann wünsch ich mir, respectire Dir | Erhöhung Deiner Gage. | Gesundheit, Glück zu jedem Ding, | was Du auch magst beginnen, | Das grosse Los sollst dreimal Du | im neuen Jahr gewinnen [...]". - Carl Edler von Zeska spielte ohne dramatische Ausbildung seit 1879 am Hamburger Concordiatheater, seit 1881 in Breslau und wurde 1886 an das Deutsche Landestheater in Prag engagiert. Von 1892 bis 1932 gehörte er dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an, brillierte vor allem im Lustspiel, aber auch im klassischen Repertoire. Zeska war auch als Regisseur tätig und schrieb einige Einakter und Lieder. Er war der Vater von Philipp von Zeska. - Etwas angestaubt und mit kleinen redaktionellen Notizen in rotem Farbstift.
1 S. 8vo. Brustbild im Halbprofil mit eigenh. Widmung an Mizi Berl.
148:104 mm auf etwas größerem Trägerkarton. Ganzfigürliches Porträt des Schauspielers aus dem Atelier Dr. Székely mit dessen Signet am Trägerkarton.
2110:161 mm auf etwas größerem Untersatzkarton (292:214 mm). Portrait im Rollenkostüm des Grafen Terzky aus Schillers "Wallenstein". Die Widmung am Untersatzkarton an den k. k. Hofsekretär der Generalintendanz der Hoftheater Dr. Ludwig Winter (urspr. Storozynetz, 1872-1922) "in aufrichtiger Verehrung". - Aus dem Atelier Edith Barakovich, Wien, mit dessen gepr. Signet am Trägerkarton und verso gestempelt; ein Rand des Kartons mit kleiner Rostspur von einer Büroklammer.
1 S. 8vo. Halbfigürliche Darstellung des Schauspielers im Rollenkostüm.
1 S. Qu.-16mo. "Heiter das Leben - ernst die Kunst! Carl von Zeska". - Carl Edler von Zeska spielte ohne dramatische Ausbildung seit 1879 am Hamburger Concordiatheater, seit 1881 in Breslau und wurde 1886 an das Deutsche Landestheater in Prag engagiert. Von 1892 bis 1932 gehörte er dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an, brillierte vor allem im Lustspiel, aber auch im klassischen Repertoire. Zeska war auch als Regisseur tätig und schrieb einige Einakter und Lieder. Er war der Vater von Philipp von Zeska.
57354o.J. Dresden, 1. XII. 1849, 8°. 1 Seite. Doppelblatt.
Untere Hälfte eines Folioblatts. Fragment eines Schreibens an den Dresdner Advokaten Ernst Wilhelm Seyffert: "[...] stehende Angelegenheit gehören dürfte, unter dem Anheimgeben übersendet, dem Herrn Advocaten Seyffert davon weitere Mittheilung zu machen". - Zeschau war von 1831 bis 1848 sächsischer Finanzminister, seit 1835 auch Minister des Auswärtigen.
½ S. 8vo. Mit der Absage eines Zeitungsabonnements: "Da ich weder den Bayard, noch die Deutsche Eisenbahn lese und mich für keines dieser Blätter interesire, so sende ich die mir heute zugekommene Anlage zurück [...]". - Zeschau war 1846 sächsischer Minister der Finanzen und der auswärtigen Angelegenheiten. - Mit Sammlernotiz in Bleistift, leicht gelbfleckig.