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4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Drückt seine Freude über die Interessen der Tochter der Adressatin aus, gibt Literaturempfehlungen ab und schildert eigene Familienereignisse: "[...] Wären wir in einer Stadt, würde ich mich Rosalin als Lehrer anbieten. Es gibt nichts schöneres als Rosen zu züchten. O wie begreife ich die Vorliebe für die romantische Dichtung. Das ist ein wundervoller glücklicher Traum, aber man kann nicht immer träumen. Ich notire auf dem Beiblatte einige historische und literargeschichtliche Werke. Ranke u. a. borgen Sie aus, statt anzuschaffen. Suchen Sie den Sinn Ros. für Biographien, Kunst und Musikgeschichte zu wecken. Sie möge sich statt an das Pathos immer mehr an das Natürliche, Einfache, Individuelle halten. Daraus quillt Leben und Poesie. [...] Meine liebe Frau hat voriges Jahr im Febr. eine Frühgeburt gemacht, das Kindchen erlosch wie das Licht der Armen. In den Ferien führte ich sie nach Kärnten, Tirol, und weil sie Bilder und das Meer sehen wollte, nach Oberitalien bis Florenz und Pisa. Den Winter haben wir stille verlebt - wird auch den Sommer über sein, denn wir erwarten im August abermals ein Familienereigniß [...]". - Nach seinem Studium in Prag promovierte Wolf 1846 an der Universität Wien und lehrte dort ab 1850 als Dozent für österreichische Geschichte. Später war er auch an der Hochschule Pest sowie an der Universität Graz tätig. Darüber hinaus war Wolf Erzieher der Töchter Erzherzog Albrechts.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Fritz Woike veröffentlichte 1924 seinen ersten Gedichtband "Lichter am Wege", dem in kurzen Abständen weitere Lyrikbände, Kalender- und Zeitschriftenbeiträge folgten. "Der dichterische Ausdruck bleibt traditionell und orientiert sich an den Formen des evangelischen Kirchenlieds. Gelegentlich verläßt er in freien Versen die Reimbindung. Seine Bilder entnimmt Woike der Alltagswirklichkeit und der tradierten Frömmigkeit. Neben dem humorvollen und leichtfüßigen Grundton der Familiengedichte trug dies zu der bis in die 60er Jahre anhaltenden Popularität der Verse Woikes bei" (Wikipedia). - Die Bildseite mit der Ansicht eines Gebirgsbaches und einem Vers Emanuel Geibels.
Postkarten: 1 S. Mit Adresse. Qu.-8vo. Gedicht: 1 S. 4to. Sehr herzliche, über ein Jahrzehnt umspannende Korrespondenz mit Oberlehrer Josef Wesely. In seinem Sterbejahr schreibt Woike noch: "Ich hoffe sehr, daß Sie gesund sind, was ich dankbar auch von uns sagen kann [...]".
(1¾+1+1 =) 3¾ SS. auf 3 Bll. 4to. Mit eh. adr. Kuvert. An den Mediziner und Autographensammler Joachim Ruf zur Anfrage nach einem Autograph, während der Arbeit an ihrem Roman "Ernste Absicht": "Ganz gegen meine Gewohnheit schreibe ich diesen Brief mit der Hand - und da wären wir auch schon beim Dilemma Ihrer Wunscherfüllung durch mich [...] Leider bin ich ausserdem in extremem Zeitdruck: ein Papier-Monstrum, das im Herbst 70 ein Roman sein soll, wird gerade vom Lektor und mir durchgenommen [...]" (4. II. 1970). Der Brief vom 7. XII. 1985 mit Dank für die Zusendung eines Buches: "Herzlichen Dank für Ihr Büchlein - es freut mich, drin zu sein ... Die Lektüre muss ich mir für einen hoffentlich bald auftauchenden, geruhsamen Moment aufheben [...]". Das Typoskript mit einer Kritik von Nabokovs Roman "Einladung zur Enthauptung" ("Die Zeit", 23. IV. 1971). - Mit lithogr. Briefkopf und Sonderpoststempel. Beiliegend ein eh. Begleitschreiben mit U. ihres Ehemanns, des Germanisten Reiner Wohmann (1926-2017), ebenfalls an Joachim Ruf zur Übersendung des oben genannten Typoskripts: "Meine Frau ist für ein paar Wochen im Sanatorium. Die beiliegenden Seiten, die sie Ihnen hier schicken läßt, sind der erste Entwurf (später abgeändert) [...]" (14. VI. 1971).
2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Prof. Vera Wiesel in Wien-Josefstadt: "Dank, ja tausend Dank für Ihre so reizende Information und Empfehlungen. Die Wohnung hier ist […] geradezu ideal, die Entfernung vom Salzburger Zentrum ein Katzensprung […]". - Der Wiener Musikwissenschaftler (1924 promoviert) hatte Engagements am Schönbrunner Schloßtheater in Wien, in Reichenberg, in Solothurn-Biel, Basel und an der Wiener Volksoper; ab 1927 unterrichtete er an der Opernschule des Neuen Wiener Konservatoriums. "1933-37 in Wien II, Castellezgasse 9 wohnhaft. Emigrierte im April 1938 nach New York/USA (Exil), um 1940 ließ er sich in Philadelphia nieder. 1944 Regisseur der New York City Center Opera Company, danach verliert sich seine Spur. Eine kolportierte Tätigkeit als Dirigent konnte nicht nachgewiesen werden" (Österr. Musiklex.).
1 S. Qu.-8vo. An Prof. Vera Wiesel in Wien-Josefstadt: "Ich sah' mir die Zimmer bei Frau L[...] an, nette Räume, Bad, Tel. fl. Wasser, Kasten, 7 (sieben) Schill. Sehr teuer! Dafür wollte ich bei Frau Karger - Ihre liebe Adresse - mieten 15-20 zum Zentrum, habe mich anders entschlossen, ein entzückendes Zimmer, ganz modern, Bad, fl. Wasser, kein Telephon 3 Sch. (drei) pro Tag. Stehe Ihnen natürlich gerne zu Diensten [...]". - Der Wiener Musikwissenschaftler (1924 promoviert) hatte Engagements am Schönbrunner Schloßtheater in Wien, in Reichenberg, in Solothurn-Biel, Basel und an der Wiener Volksoper Wien; ab 1927 unterrichtete er an der Opernschule des Neuen Wiener Konservatoriums. "1933-37 in Wien II, Castellezgasse 9 wohnhaft. Emigrierte im April 1938 nach New York/USA (Exil), um 1940 ließ er sich in Philadelphia nieder. 1944 Regisseur der New York City Center Opera Company, danach verliert sich seine Spur. Eine kolportierte Tätigkeit als Dirigent konnte nicht nachgewiesen werden" (Österr. Musiklex.).
Zusammen 4 SS. auf 2 Bll. (Qu.-)8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An den Musikschriftsteller Richard Specht (1870-1932) mit freundschaftlichen Grüßen von einem Aufenthalt in Italien und einem in der Tschechoslowakei. - Geboren in Berlin, kam Else Wohlgemuth 1910 ans Wiener Burgtheater, wo sie in annähernd allen großen klassischen Frauengestalten zu sehen war, darunter als Maria Stuart, Iphigenie und Minna von Barnhelm. Als hervorragende Interpretin des klassischen Repertoires von über 100 Rollen geltend, war sie ebenso eindrucksvoll die tragische Liebhaberin wie später auch im Lustspiel erfolgreich. Unter der Regie Max Reinhardts auch bei den Salzburger Festspielen 1922 und 1935 auftretend, mußte sie 1938 emigrieren. Nach ihrer Rückkehr wurde sie erneut Ensemblemitglied des Burgtheaters. - Jeweils mitunterzeichnet von ihrem Gatten Emmerich Graf Thun-Hohenstein; beide Karten in Bleistift und entsprechend verrieben.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Schriftsteller und Leiter der Literaturabteilung der RAVAG Hans Nüchtern (nebst Gattin) in Wien: "Vielen herzlichen Dank für liebes Gedenken und sehr interessante Karte aus Varna. Herzliche Grüsse und auf frohes Wiedersehen in Wien [...]". - Mit einer eh. Zeile und U. ihres Gatten Emmerich von Thun und Hohenstein: "Herzlichste Grüsse und Handküsse [...]". - Auf der Bildseite eine photographische Aufnahme der Schauspielerin mit einer Katze vor einem Haus sitzend.
Zusammen (1+1¼ =) 2¼ SS. auf 2 Bll. Qu.-kl.-8vo bzw. Visitkartenformat. An ihre Nichte mit Wünschen zu Weihnachten (1946) und mit Dank für Wünsche zu ihrem Namenstag (undat.). - Geboren in Berlin, kam Else Wohlgemuth 1910 ans Wiener Burgtheater, wo sie in annähernd allen großen klassischen Frauengestalten zu sehen war, darunter als Maria Stuart, Iphigenie und Minna von Barnhelm. Als hervorragende Interpretin des klassischen Repertoires von über 100 Rollen geltend, war sie ebenso eindrucksvoll die tragische Liebhaberin wie später auch im Lustspiel erfolgreich. Unter der Regie Max Reinhardts auch bei den Salzburger Festspielen 1922 und 1935 auftretend, mußte sie 1938 emigrieren. Nach ihrer Rückkehr wurde sie erneut Ensemblemitglied des Burgtheaters.
1½ SS. 4to. An ihre "geliebte Gretl", wohl die Schauspielerin Margarethe Königswarter-Formes: "Erst heute komme ich dazu, Dir aus tiefstem Herzen zu danken für die unbeschreibliche Freude, die mir Deine herrlichen Worte über meine Iphigenie bereitet haben. Du hast mich damit so glücklich gemacht, weil ich selbst eigentlich das Gefühl habe, noch ganz unfertig zu sein [...]". - Geboren in Berlin, kam Else Wohlgemuth 1910 ans Wiener Burgtheater, wo sie in annähernd allen großen klassischen Frauengestalten zu sehen war, darunter als Maria Stuart, Iphigenie und Minna von Barnhelm. Als hervorragende Interpretin des klassischen Repertoires von über 100 Rollen geltend, war sie ebenso eindrucksvoll die tragische Liebhaberin wie später auch im Lustspiel erfolgreich. Unter der Regie Max Reinhardts auch bei den Salzburger Festspielen 1922 und 1935 auftretend, mußte sie 1938 emigrieren. Nach ihrer Rückkehr wurde sie erneut Ensemblemitglied des Burgtheaters. - Mit einem kleinen Randausriß; in altem Sammlungsumschlag.
2½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An den Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961): "Wenn ich Ihnen für Ihren lieben Brief und für Ihre von edelsten Geiste getragenen Bemühungen für das Zustandekommen der prachtvollen Burgtheater-Mappe anlässlich meines Jubiläums erst heute meinen wärmsten Herzensdank sage, so wollen Sie in aller Verspätung nur einen neuen Beweis meiner aufrichtigen Freundschaft zu Ihnen sehen. Denn es ist im Leben so, dass der Mensch in Zeitbedrängnis lieber auf die verlässliche Nachsicht seiner Freunde sündigt. Ihr Brief war und bleibt mir eine reine Freude und Ihre Freundschaft ein kosbares Geschenk [...]". - Geboren in Berlin, kam Else Wohlgemuth 1910 ans Wiener Burgtheater, wo sie in annähernd allen großen klassischen Frauengestalten zu sehen war, darunter als Maria Stuart, Iphigenie und Minna von Barnhelm. Als hervorragende Interpretin des klassischen Repertoires von über 100 Rollen geltend, war sie ebenso eindrucksvoll die tragische Liebhaberin wie später auch im Lustspiel erfolgreich. Unter der Regie Max Reinhardts auch bei den Salzburger Festspielen 1922 und 1935 auftretend, mußte sie 1938 emigrieren. Nach ihrer Rückkehr wurde sie erneut Ensemblemitglied des Burgtheaters.
2 SS. Qu.-8vo. Gratuliert der Schauspielerin Lili Marberg zu ihrem 80. Geburtstag: "[...] ich war ein paar Tage krank und kann erst heute, so verspätet aber nicht minder herzlich, Dir zu Deinem Fest-Geburtstag meine und meines Mannes allerherzlichste Segenswünsche senden [...]". - Geboren in Berlin, kam Else Wohlgemuth 1910 ans Wiener Burgtheater, wo sie in annähernd allen großen klassischen Frauengestalten zu sehen war, darunter als Maria Stuart, Iphigenie und Minna von Barnhelm. Als hervorragende Interpretin des klassischen Repertoires von über 100 Rollen geltend, war sie ebenso eindrucksvoll die tragische Liebhaberin wie später auch im Lustspiel erfolgreich. Unter der Regie Max Reinhardts auch bei den Salzburger Festspielen 1922 und 1935 auftretend, mußte sie 1938 emigrieren. Nach ihrer Rückkehr wurde sie erneut Ensemblemitglied des Burgtheaters. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936). - Die Recto-Seite am linken Blattrand leicht wasserrandig.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. Wünsche zu Weihnacht an Frl. Marie Budig. - Geboren in Berlin, kam Else Wohlgemuth 1910 ans Wiener Burgtheater, wo sie in annähernd allen großen klassischen Frauengestalten zu sehen war, darunter als Maria Stuart, Iphigenie und Minna von Barnhelm. Als hervorragende Interpretin des klassischen Repertoires von über 100 Rollen geltend, war sie ebenso eindrucksvoll die tragische Liebhaberin wie später auch im Lustspiel erfolgreich. Unter der Regie Max Reinhardts auch bei den Salzburger Festspielen 1922 und 1935 auftretend, mußte sie 1938 emigrieren. Nach ihrer Rückkehr wurde sie erneut Ensemblemitglied des Burgtheaters.
¾ S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor: "Es ist ganz reizend, dass Sie auf Ihrer schönen Reise an uns und an die 'Journalisten' gedacht haben. Herzlichsten Dank. Wir freuen uns, dass Sie nach einem arbeitsreichen Jahr endlich sich [!] die Freiheit geniessen. Ich bin heute nach einer ausgiebigen Grippe auf [ein] paar Stunden aufgestanden. Mir ist so leid, dass dadurch Paul Hartmanns erstes Wiederauftreten verzögert wurde [...]". - Mit einigen eh. Zeilen und U. ihres Gatten Emmerich Graf Thun-Hohenstein.
1 S. Visitkartenformat. An einen Schauspielerkollegen mit Gratulation zu dessen Dienstjubiläum: "Lieber Freund und Kollege, zu Ihrem 25. Burgtheaterjahr sende ich Ihnen meine aufrichtigsten und herzlichsten Glückwünsche! [...]". - Verso 3 eh. Zeilen mit U. ihres Gatten Emmerich von Thun und Hohenstein: "Erlauben Sie, dass ich mich meiner Frau hier von ganzem Herzen anschliesse [...]". - Beiliegend ein von der Schauspielerin signierter Zeitungsartikel aus der "Bühne" vom 16. IV. 1925.
2 Zeilen. Visitkartenformat. An einen Freund: "Mit herzlichem Dank und Gruss".
1 S. Visitkartenformat. An einen Professor mit der Empfehlung einer jungen Kollegin: "Überbringerin ist Frl. Else Böhm die ich Ihnen, lieber Herr Professor, wärmstens ans Herz lege [...]".
1½ SS. Qu.-8vo. Die mit einer hübschen zeitgenössischen Ansicht der Vorderfront des Burgtheaters versehene Karte aus Anlaß der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft des Theaters, an dem die gebürtige Berlinerin seit 1910 in alle großen klassischen Frauengestalten zu sehen war, darunter als Maria Stuart, Iphigenie und Minna von Barnhelm. Unter der Regie Max Reinhardts auch bei den Salzburger Festspielen 1922 und 1935 auftretend, mußte sie 1938 emigrieren. Nach ihrer Rückkehr wurde sie erneut Ensemblemitglied des Burgtheaters. Vgl. Öst. Lex. II. 657.
2 Zeilen. 8vo. Hüftbild der Schauspielerin in ihrer Rolle als Desdemona in Shakespeares "Othello".
Qu.-8vo. Schönes Brustbild en face. - Aus dem Postkartenverlag Brüder Kohn (Nr. 1635).
2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Gelehrte Schreiben an Günther Beck von Mannagetta und Lerchenau, den Leiter der botanischen Abteilung des Hofkabinetts in Wien (des heutigen Naturhistorischen Museums). Mit der Bitte um Unterstützung bei der Ergänzung von Wohlfarths Notizen zur Pflanzenart der "Kartäusernelke", zu einem Variantenfund des österreichischen Botanikers Anton Kerner und zu deren Systematisierung, welche im Beck'schen Werk "Flora von Hernstein" sich befunden hatten: "Eure Hochgeboren hatten vor einigen Jahren die Gewogenheit, hochderen Fl. v. Hernstein mir nach Fürstenberg i/M. zu senden. Von den daraus gemachten Excerpten ist beim Verzuge nach hier ein Teil mir verloren gegangen, namentlich [...] Dianthus Carthusianorum F. atrorubens Kern. nec. All. um Buchberg [...]". Bezüglich Schwierigkeiten, die Pflanzenart des "Kärntner Dunklen Mauerpfeffers" in der Literatur zu finden: "Würden Sie nicht hochgeneigtest mir mittheilen, wo Sedum atratum var. carinthiiacum Hoppe aufgestellt ist? Wir haben die hier vorhandene Litteratur nach allen Richtungen durchsucht, insbes. hat H. Prof. Dr. Gcke. [d. i. der Botaniker Christian Garcke] alles aufgeboten, doch umsonst [...]" (6. I. 1891). - Etwas braunfleckig, lichtrandig und gebräunt. Mit Abriebspuren.
4 SS. 8vo. Auflistung von Aphorismen. "Wir gehen oft nicht nur an unserem eigenen, sonern an einem fremden verlorenen Leben zu Grunde".
1 S. Qu.-8vo. An die Schriftstellerin Grete Meisel-Hess (1879-1922): "soeben bin ich von einer grösseren Reise zurückgekommen und finde Ihren Brief vor. Es wird mich interessieren Ihren Roman 'Die Intellektuellen' kennen zu lernen. Ev. bespreche ich ihn in der täglichen Rundschau oder in den Leipziger Neuesten Nachrichten […]". - Wohlbrück erhielt 1886 ein erstes Engagement am Théâtre National de l'Odéon in Paris. 1887 heiratete sie den Schriftsteller Maximilian Bern, ging mit ihm nach Berlin und war zwei Jahre lang Rezitatorin an Ernst von Wolzogens Kleinkunstbühne "Überbrettl". 1890 veröffentlichte Wohlbrück mit den novellistischen Sittenbildern Aus drei Ländern ihr erstes Buch. Seit 1899 lieferte sie für das "Literarische Echo" und für "Westermanns Monatshefte" Berichte und Reportagen von ihren Reisen. In den späteren Lebensjahren konzentrierte sich Wohlbrück auf die schriftstellerische Tätigkeit und verfaßte zahlreiche Romane.
1 S. 4to. An den Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961): "In dem schweren Verlust der Sie betroffen hat, drücke ich Ihnen in Gedanken die Hand und versichere Sie meiner ehrlichsten Anteilnahme und meines tiefsten Mitfühlens. Mit den positivsten Gedanken hoffe ich Ihnen etwas helfen zu können".
2 SS. 8vo. An den Kunsthändler Robert Heck (gest. 1924): "Durch gütige Mittheilung des Herrn Luigi Pisani erfuhr ich dass Sie gewillt sind fertige Platten anzukaufen; da ich nun eine solche daliegen habe ‚Rom' nach O. Achenbach erlaube ich mir Ihnen einen Probedruck von derselben vorzulegen […]".