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8vo and 4to. Together 13 pp. All letters are addressed to Foucher's friend, the writer Alcide Hyacinthe Dubois de Beauchesne, and mostly written in 1827, when Foucher was still employed at the War Department in Paris. In most of the letters he asks Beauchesne for tickets, but also for other favours: "[...] c'est jeudi à 8 heures, mon cher Beauchesne, que je vous ferai subir un des plus rudes travaux que je puisse vous commander... je vous lirai les trois premiers actes d'un drame [...]". - In 1828 Foucher met Alexandre Soumet, who advised him to read the play "Amy Robsart" by his brother-in-law Victor Hugo. Hugo himself found the play so bad that he intended to burn it, but he consented to let Foucher revise it. The play combined comedy and tragedy, and Foucher, under the influence of the enormous success of Shakespeare as recently performed in Paris, revised it further and produced it under his own name in 1829, but it failed so completely that Hugo came forward and avowed his own share in the production, taking responsibility of the non-success. Nevertheless, the whole affair did gain the young Foucher some notability. - Some letters on stationery with printed letterhead "Ministère de la Guerre".
Zusammen 22½ SS. Meist 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. “Bedauerte sehr, Sie vor einigen Tagen nicht im Café angetroffen zu haben. Ich konstatiere nur die für mich gerade zur Weihnachtszeit doppelt traurige Thatsache, daß, wenn nicht in kürzester Zeit Rettung kommt, mein gänzlicher Zusammenbruch sowohl in pecuniärer wie gesundheitlicher Beziehung in allernächster Zeit bevorsteht [...]”. - Der aus Udine stammende Bildnis- und Genremaler studierte u. a. bei Wurzinger und Blaas sowie in München bei Löfftz und Seitz. Seine letzten Lebensjahre waren von schwerer Armut und gesundheitlichen Zusammenbrüchen gezeichnet. Vgl. Thieme/B. XXXIII, 379. - Beiliegend ein gedr. Partenzettel sowie eine von Trentin adr., sonst unbeschriebene Antwortpostkarte. - In altem Sammlungsumschlag.
Zusammen 19 SS. Verschiedene Formate. Beiliegend zwei weitere Visitkarten sowie ein von nicht identifizierter Hand adr. Umschlag. Bunter Autographenstrauß von Briefen, Post und Visitkarten an den Wiener Schriftsteller. Die Verfasser im einzelnen: - I: Gisela von Berger (Schriftstellerin, 1878-1961). Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 14. IV. 1910. 1½ SS. Kl.-qu.8vo. - II : Karl Franz Escuyer-Wittich (Schriftsteller, geb. 1887). Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 6. XI. 1912. 1 S. Qu.-8vo. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Vereins Österreichischer Schriftsteller und Journalisten. - III. Ferdinand Exl (Schauspieler und Theaterdirektor, 1875-1942), Eigenh. Portraitpostkarte mit U. Wien, 17. IX. 1925. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. - IV: Gustav Falke (Lyriker, 1853-1916). Eigenh. Postkarte mit U. Hamburg, 26. IX. 1896. 1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. - V: Hans Fraungruber (Schriftsteller, 1863-1933). Eigenh. Visitkarte. O. O. u. D. 1 S. - VI: Ferdinand Gregori (Schauspieler und Regisseur, 1870-1928). Eigenh. Visitkarte. O. O. u. D. 1 S. - VII: Albert Heine (Schauspieler, 1867-1949). Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. III. 1902. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo. - VIII: Wolfgang Madjera (Schriftsteller, 1868-1926). Eigenh. Visitkarte. O. O. u. D. 1 S. - IX: Klementine Prinzessin von Metternich-Sándor (Frauenrechtsaktivistin, 1870-1963). Eigenh. Visitkarte. O. O., 12. I. 1914. 2 SS. - X: Eduard Pötzl (Schriftsteller und Journalist, 1851-1914). Eigenh. Visitkarte. O. O. u. D. 1 S. - XI: Moritz Rosenthal (Musiker, 1862-1946). Eigenh. Visitkarte. O. O. u. D. 1 S. - XII: Leo Stein (Schriftsteller und Librettist, 1861-1921). Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 20. I. 1912. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. - XIII: Gustav Streicher (Schriftsteller, 1873-1915). Eigenh. Visitkarte. O. O., 12. III. 1910. 1½ SS. - XIV: Franz Tewele (Schauspieler und Theaterdirektor, 1843-1916). Eigenh. Visitkarte mit U. O. O., April 1909. 1 S. - XV: William Unger (Kupferstecher und Radierer, 1837-1932). 2 eigenh. Visitkarten mit U. O. O. u. D. bzw. O. O., 8. IV. 1910. Zusammen 3 SS. - Die beiliegenden Visitkarten von Stephan Milow sowie Feldzeugmeister Galgótzy.
4 Blatt. Ca. 190:232 bis 244:314 mm. Zusammen mit einer Zeichnung von Carl Theodors jüngster Tochter Marie Gabrielle in Bayern, ca. 228:314mm. Schöne Kinderzeichnungen meist landschaftlicher Motive und Studienblätter mit Umrisszeichnungen von Profilansichten. Carl Theodor wuchs mit seinen Geschwistern auf Schloss Possenhofen am Starnberger See auf, wo er gemeinsam mit seiner Schwester Elisabeth ("Sisi") Zeichenunterricht erhielt. Die ausgearbeiteten Bleistiftzeichnungen zeigen Talent und vermitteln durchaus Atmosphäre, wenngleich bei der zentralperspektivischen Darstellung Unsicherheiten auffallen. Die Darstellungen von Gehöften, eines kleinen Renaissanceschlosses und eines verfallenen Bootshauses dürften nach der Natur in der Possenhofener Gegend entstanden seien; die romantischeren Ruinendarstellungen beruhen wie die Profilansichten wohl auf Vorlagen. Das jüngste datierte Blatt vom 28. V. 1850 zeigt zwei Tonkrüge mit Weißhöhungen, womit es motivisch etwas aus der Reihe fällt. Zwischen den älteren und jüngeren Zeichnungen sind große Fortschritte festzustellen. Vier Zeichnungen des Jahres 1848 wurden mit einem linealgezogenen Doppelrahmen in Bleistift versehen und in Tusche mit "Karl" beschriftet. Drei Zeichnungen sind mit "Carl" signiert und datiert (17. VIII. 1848, 20. und 24. VIII. 1849). - Elisabeths Lieblingsbruder Carl Theodor studierte im Anschluss an seine militärische Laufbahn Medizin in München; nach Abschluss des Studiums und Hospitationen in Wien und Zürich praktizierte er als Augenarzt in München, Tegernsee und Meran. 1895 gründete er die bis heute bestehende Augenklinik Herzog Carl Theodor in München, wo er mehr als 5000 Staroperationen durchführte. Seine Tochter Elisabeth Gabriele (1876-1965) heiratete 1900 König Albert I. von Belgien; seine jüngste Tochter Marie Gabrielle (1878-1912) heiratete ebenfalls 1900 Rupprecht von Bayern, den letzten Kronprinzen. - Die beigefügte Zeichnung von Marie Gabrielle, der letzten bayerischen Kronprinzessin, ist signiert und auf den 19. III. 1890 datiert. Sie zeigt ebenfalls die Ansicht eines Gehöfts. - Minimal finger- und braunfleckig. Die Zeichnung vom 20. VIII. 1849 mit minimalen Seiteneinrissen ohne Bildberührung. Aus Wittelsbacher Besitz.
Zusammen 20½ SS. auf 12 Doppelbll. und 5 Einzelbll. 8vo. Mit 3 eh. adr. Kuverts und 2 montierten eh. Kuvertfragmenten. An den Schriftsteller und Verleger Maurice Delamain (1883-1974), seit 1921 Eigentümer und Leiter der Éditions Stock, des zuvor von Stock geleiteten renommierten Pariser Verlagshauses, über Literatur, seine kriegsbedingt prekäre finanzielle Lage sowie seine Gesundheit, und mit Dank und guten Wünschen zum Neuen Jahr. - Über Oliver Twist mit der Bemerkung, dass Dickens' Werk nicht mehr urheberrechtlich geschützt sei und jeder es übersetzen dürfe, über sein autobiographisches Werk "Mémorandum d'un éditeur" (1935), für das er viel Lob erhalten habe, und mit der Ankündigung, Delamains Kollegen Jacques Boutelleau (Pseud. Jacques Chardonne) zu treffen, um über eine Edition der Werke des Schriftstellers Albert Thibaudet zu sprechen: "Pour ce qui est du Voleur de Londres de Dickens, j'ignore tout de cette histoire [...] Dickens est dans le domaine public depuis 1924 et que n'importe qui peut le traduire […] Pour le mémorandum j'ai reçu pas mal de lettres très élogieuses et que je crois sincères […] J'irai voir Boutelleau mercredi […] et lui parlerai de Thibaudet ouvrage que je voudrais voir irréprochable […]" (Le Perreux, 7. IX. 1936). - Mit dem Angebot, infolge des Ausfalls vieler Arbeitskräfte durch die Mobilmachung in der Buchhandlung einzuspringen, und sei es nur, um Pakete zu schnüren: "Vos librairies sont sans doute démontées par suite de la mobilisation et si vous manquez de personnel n'oubliez pas que je suis à votre disposition, ne serait-ce que pour faire des paquets […]" (Le Perreux, 5. IX. 1939). - Über seine seit Kriegsbeginn prekäre materielle Lage, bedauernd, dass die gängigen Literaturzeitschriften ihren Betrieb eingestellt haben: "Malgré les restrictions la vie matérielle m'est terriblement dure [...] depuis cette funeste guerre. Plus rien ne parait de moi dans le mercure, toute l'édition, les nouvelles-littéraires, le Journal qui, eux mêmes, ont cessé d'éxister […]" (Le Perreux, 2. I. 1941). - Über seine langwierige Genesung von Fuß- und Herzleiden sowie über den Sturz seiner Frau in seinem Büro: "Cela a débuté par un oedème des pieds [...] Préoccupé uniquement de cet oedème, qui m'a obligé de rester six semaines au lit […] j'ignorais que […] le coeur fonctionnait mal […] Je vais mieux et j'ai l'autorisation, depuis 3 jours, de me lever q.q. moments […] Ma femme […] a même fait une mauvaise chute, sans raison apparente, dans mon bureau, ces jours derniers! […]" (Le Perreux, 6. XI. 1942). - Ein Brief an Jacques Boutelleau mit Dank für seine und Delamains Unterstützung, ohne die seine Frau und er in Zeiten, in denen alles unerschwinglich sei, nicht überleben könnten, und mit Lob für Édouard Bourdets Theaterstück "Hymenée" (1941): "Je voulais vous remercier l'un et l'autre de votre bonté, de votre aide si charitable, sans elles comment, ma femme et moi, pourrions-nous vivre? à une époque ou l'on ne peut rien acheter qui ne suit à un prix prohibitif! […] Je viens de lire, cependant, Hymenée qui est une oeuvre de valeur et d'une folie psychologie, de plus le dialogue en est délicieux, M. Bourdet a bien du talent [...]" (Le Perreux, 5. XI. 1941). - 13 Briefe auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Ein Brief mit Stempel der Librairie Stock. Kleine Randläsuren, vereinzelte Rostspuren sowie gelegentlich Spuren alter Montage.
Zusammen 22 SS. Meist 8vo und mit eh. adr. Kuvert. Beiliegend 27 eigenh. Briefe, Brief- und (Bild-)Postkarten von Dichtls Gattin bzw. Witwe Valerie ("Vally"), geb. Czernotzky. Meist Wien, 1957-1968. Zusammen 62 SS. Meist 8vo und in eh. adr. Kuvert. Freundschaftliche Korrespondenz mit Josef Wesely. - Dichtl, der Sohn des Ornithologen Adolf Dichtl, erfuhr seine künstlerische Ausbildung in München, unternahm Studienreisen und nahm Atelier in der Hietzinger Hauptstraße. Als Maler von vorwiegend Jagd- und Tierbildern bekannt geworden, gehörte er der "Lukas-Gilde" an; seine Werke befinden sich in der Österreichischen Galerie, im Historischen Museum der Stadt Wien sowie im Jagdmuseum Marchegg. - Seine Gattin Valerie war die Tochter des Stillebenmalers Ernst Czernotzky.
Zusammen 37½ SS. Meist 8vo. Die Kabinettphotographien im Format 165:110 bis 215:135 mm. Mit 7 eh. adr. Kuverts. "Was bisher als gut angesehen wurde musste französisch sein, und nun gilt nur eins 'Österreich. Betty Stojan' [...] Mein Erfolg ist colossal und Alle haben sehr gefallen [...]" (undat. Postkarte aus Bukarest). - "In aller Eile theile ich Ihnen hiemit dass auch ich einmal eine Scene machte. Bei der heutigen I. Orchester und Bühnenprobe waren die Herrn Stern und Osten in Aufregung und bezweifelten dass ich bis zur Premiere die Rolle bewältigen werde können [...]" (undat. Briefkarte mit gedr. Pik-As-Motiv auf der Recto-Seite). - Während ihrer zweijährigen Tätigkeit am Wiener Carltheater gelang es der aus Krain stammenden Sängerin "sich zu einer der anerkanntesten und vielbewundertsten Operettensängerinnen emporzuschwingen [...] Ihr Name zählte bald zu jenen der beliebtesten Künstlerinnen Wiens" (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 1233, 8). - Die Photographien mit tls. ganzfigürlicher Darstellung (mit vierseitigem Goldschnitt [berieben]) stammen aus dem Hause des k. u. k. Hofphotographen Rudolf Krziwanek, Wien und Ischl, und zeigen die Sängerin einmal in Gesellschaftskleidung sowie zweimal in Rollenkostümen (darunter als Cleopatra). - Die Bildpostkarten zeigen u. a. Ansichten aus Moskau, Venedig und Rom sowie die Künstlerin in ganzfigürlicher Darstellung in langem Kleid. - Einer der Briefe an Fritz Riederer, Redakteur des "Deutschen Volksblattes". - In altem Sammlungsumschlag.
Meist 1 bis 2 SS., teils mit adressierten und gelaufenen Briefumschlägen. 4to und 8vo. Unter anderem an die Herren Raschert (Anfrage zu seinen Büchern) und Brusch (Hinweis), an ein Fräulein D. Scheuer (zu einem Artikel), Anni Joachim-Daniel (Dank), Hans Zesewitz (Dank), Karl Bachler (Dank und Verabredung), Karl Wache (Dank), Bruder J. K. Fried (Dank und Verabredung), den Verleger Henry Goverts (Dank und Wunsch nach Zusammenarbeit), Uri Naor (Glückwunsch zur Ernennung als Botschafter in Chile), Freund Nack (via Willy Brod, mit Dank und einer Terminabsprache: "Hier war Briefträgerstreit und dann kam eine Überschwemmung in Briefen (täglich an die 40 Stück). Dieses und die Feiern, eine beim Staatspräsidenten in Jerusalem, haben mich sehr angestrengt"), Frank T. Wolfenstein ("Leider besitze ich keine Briefe von Ihrem Vater, auch keine Erinnerungsstücke [...] Tel Aviv würden Sie nicht wiedererkennen. Ich lebe nun mehr als 25 Jahre hier und es gefällt mir immer besser!"), Frau Ruth ("Falls Witriol wirklich solch ein schlechter Übersetzer ist [...]"), der Philosoph Julius Margolin (Dank), ein Dr. Ehrlich (Terminabsprache), eine Frau Gutter (Absage der Aktion betreffend unseres Hausherrn) und ein Dr. Gold (Zusendung eines Artikels). Die maschinschriftlichen (meist geschäftlichen) Briefe mit gewünschten Informationen, Terminabsprachen für Vorlesungen u. a.; die Postkarten mit Buchbestellungen und Dankesworten für Glückwünsche und dergleichen.
Zusammen 95 SS. 8vo. Beiliegend zwei Antwortschreiben (deren eines zugleich als Entwurf vorhanden), zwei Briefe der Mutter sowie die gedr. Partezettel. Zusammen 9 SS. 8vo. Vertrauliche Briefe an einen namentlich nicht genannten Freund und Gönner über literarische, finanzielle und soziale Belange: "Hr. [Moritz] Saphir hat mein gutes schwunghaftes Gedicht nicht abgedruckt" (undat. Brief). - "Mit banger Seele wende ich mich bittend an Ihre Güte und Fürsprache, als an ein Wesen, dem ich alles Gute, Edle und Menschliche zumuthe. Mein Ludwig ist in einer höchst drückenden Lage. Er soll ausziehen, ohne die Miethe und Alles was daran hängt bezahlen zu können. Er mußte sich, da man ihm eine Hauptmanns Charge gab, equirieren, es beträgt 80 f CM. und er hat die Mittel nicht, da ihm an der Gage so viel abgezogen wird. Mein Herz blutet wahrlich, daß ich seine Bedrängnisse sehen muß, ohne ihm helfen zu können. Es sind die ärgsten Schmerzen, die das Leiden eines geliebten Geschöpfes uns verursacht. - In dieser Noth bat er mich, zwei Ringe, die ihm Gräfin Moszinsha vor 4 Jahren in Lemberg verehrte, als er zu Gastspiel dort war, zu verkaufen [...]" (Br. v. 28. IV. 1848, hierzu auch das Antwortschreiben). - Schon in jungen Jahren literarisch tätig geworden, wurde 1834 in Lemberg das von der Fünfzehnjährigen zu Ehren des Geburtstags von Kaiser Franz I. gedichtete Lustspiel "Östreichs Doppeladler" aufgeführt, im Jahr darauf erschienen die "Lenzblüthen", eine König Ludwig I. von Bayern gewidmete Gedichtsammlung. Nach dem Tod ihres Vaters nach Wien gezogen, schrieb Emma von Arbter mehrere Novellen und Erzählungen, die im Wiener Journal "Humorist" veröffentlicht wurden.
Zusammen 40½ SS. auf 35 Bll. 4to und 8vo. Teils mit eh. Adresse verso sowie 1 eh. adr. Kuvert. An die Entomologen Cajetan und Rudolf Felder, etwa über die entomologische Sammlung im Berliner Museum für Naturkunde, deren Kurator er war: "Ihre Orthoptae werden uns angenehm sein, wahrscheinlich auch die Nordamerikanischen Lepidoptae, da wir leider aus diesem Theile der neuen Welt verhältnismäßig wenig erhalten haben, während unsere Sammlung aus den Producten des südlichen Theiles derselben so überaus reich ausgestattet ist [...]" (25. VIII. 1859). - "Ich kann nicht umhin, Ihnen meine aufrichtige Bewunderung zu zollen für den Eifer, die Mühen, Anstrengungen und Opfer, mit denen Sie dieses enorme und kostbare Material zusammengebracht haben. Die große Masse neuer Arten, besonders die aus Ostindien (welche leider die schwache Seite unserer Sammlung sind), haben meinen tiefsten Neid gegen Sie erweckt, was Sie mir als Vorsteher und Pfleger einer Sammlung von einigem Rufe nicht verargen mögen [...]" (21. III. 1867). - Über die Ergebnisse der Novara-Expedition, die in dem mehrbändigen Werk "Weltumsegelung der Fregatte 'Novara'", für das Rudolf und Cajetan Felder 1864-67 den ersten Band über die Lepidoptera erarbeiteten, publiziert wurden: "Ich werde mich, von morgen ab [...] sogleich eingehend mit Ihren Novara-Papilionen beschäftigen [...] Wünschenswerth wäre mir eine kleine Notiz darüber, ob der mir geschenkte Papilionen-Theil das Beste ist, was von Insekten, zur Novara-Reise gehörig, erscheint [...]" (27. XII. 1864). - "Sie werden verwun[dert sein d]aß ich bis dato meinem Versprechen [m]ei[ne]n Bericht über das erste Heft der Novara-Reise zu liefern, noch nicht nachgekommen bin. Die Ursache liegt darin, daß ich meinen früheren Plan, eine kurze Empfehlung des Werkes [...] zurückgenommen und eine ausführlichere Besprechung desselben […] gegeben und an Dohrn [d. i. der Entomologe Carl August Dohrn] für die Stettiner entomologische Zeitung geschickt habe [...]“ (18. VIII. 1865). - "Auch für die schwarzen Novara-Tafeln bin ich Ihnen sehr verbunden. Es ist darauf ungemein viel Köstliches abgebildet, worum ich Sie beneide [...]" (24. VIII. 1869). - Über Diskrepanzen bei Forschungsergebnissen: "Mögen sie meinen Ausfall gegen die Flügelform-Nuancen nicht übel nehmen, ich habe mir alle Mühe gegeben, dasselbe zu sehen, wie Sie, habe es aber öfter nicht gekonnt, möglich daß mein Auge nicht geübt genug ist, was ich auch treulich bekannt habe [...]" (13. XI. 1865). - "Daß ich über die neucreirten Gattungen nicht immer mit Ihnen übereinstimme, liegt vielleicht in einer, ich möchte fast sagen, angeborenen oder anerzogenen Idiosynkrasie gegen zu große Vervielfältigung der Gattungen [...]" (20. IX. 1869). - "Was zuerst den Vorwurf betrifft, [...] daß ich einzelne Ihrer Arten für bloße Varietäten ansehe, während Sie selbst sie für nicht weiter, als Lokalformen ausgegeben haben, was im Grund dasselbe sei etc. etc., so muß ich Ihnen vollkommen Recht geben und Ihnen beipflichten. Die Sache ist aber daher gekommen, daß ich in meinem Manuscript verlangt hatte, daß jede Bemerkung, die ich selbst zu irgend einer Ihrer Arten gemacht, und roth angestrichen hatte, mit Petit-Schrift gesetzt werden sollte, so daß gleich zu ersehen wäre, ob ich mit Ihnen übereinstimme, oder eine eigene Ansicht vertrete [...]" (6. VI. 1870). - Über möglicherweise verlorengegangene Sendungen: "Unter dem 27ten December v. J. sandte ich ein Dankschreiben für die kostbaren, durch Freund Lederer übermittelten, Geschenke an Sie ab und fügte ein Exemplar des lange versprochenen Textes zu meinen Mossambiker Lepidoptae bei; da ich bis jetzt vergebens auf Antwort von Ihnen gewartet habe, so bin ich in Sorge, daß weder Brief, noch Paquet in Ihre Hände gelangt sein mag, was mich um so schmerzlicher treffen würde, da ich außer Stande bin, Ihnen den besagten Text nochmals zu schaffen [...]" (13. II. 1865). - "Ende April d. J. sandte ich Ihnen eine Partie peruanischer Schmetterlinge, über deren Verbleib ich bis heute noch nichts erfahren habe, da ich den Leichtsinn beging, die Sendung ohne alle Werthangabe zu machen, so bin ich in Noth und Ängsten, sie könnte verloren gegangen sein [...]" (11. VII. 1867). - Über die Zusendung guten Weines: "Ihren lieben Brief vom 20ten v. M. habe ich erhalten und das darin angesprochene freundliche Anerbieten, sich fernerhin in Weinangelegenheiten von mir quälen und belästigen zu lassen mit großem Danke entgegengenommen und daraus den Muth geschöpft, abermals unverschämt zu sein und Sie um baldige Zusendung eines Eimers, wo möglich von demselben Ruster-Ausbruch, wie der letzt empfangene äußerst wohlschmeckende, zu bitten [...]" (12. III. 1861). - 2 Briefe stärker fleckig und mit Fehlstellen, geringer Textverlust. Mit Rundstempel und Inventarnummern der Handschriftensammlung J. K. Riess.
Zusammen 30 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Finanzrat über Fragen der Bearbeitung, der Zensur und der Veröffentlichung hier nicht beiliegender Aufsätze und Novellen: "Die [...] Umarbeitung der Predigten ist mir sehr schwer geworden, wie Sie wohl aus der Verzögerung der Übergabe derselben werden erraten können [...]" (Br. v. 9. V. 1854). - "Anliegend habe ich die Ehre einen Aufsatz von Fürstedler [Leopold, Wirtschaftsbeamter und Schriftsteller, geb. 1815] - ½ Druckbogen stark - und eine umgearbeitete von der früheren Redaction vorgeschlagene und vom früheren Comité bereits angenommene Erzählung von Scheyrer [Ludwig, Ps., Viola, Schriftsteller, 1811-1874] zu überreichen, welche ungefähr 26-28 Seiten betragen wird. Da der Aufsatz von Fürstedler schon für das nächste Heft bestimmt ist, so bitte ich denselben schnell in Circulation zu setzen [...]" (Br. v. 26. IV. 1854). - Der gebürtige Grazer und Freund von Franz Grillparzer, Anastasius Grün, Friedrich Halm und Paul Heyse war Leiter des "Illustrirten Familienbuchs des österreichischen Lloyd" und schrieb teils unter dem Pseudonym C. Paul Gedichte, Romane und Schauspiele, die wiederholt aufgeführt wurden. Gemeinsam mit Ernst Birk, Eduard von Sacken und Joseph Müller gelang es ihm am 31. Oktober 1848 durch waghalsige Löscharbeiten die von den kaiserlichen Belagerungstruppen in Brand gesetzte Hofbibliothek vor dem Schlimmsten zu bewahren. - Vgl. Kosch III, 1971 und Czeike IV, 478.
Meist 1 bis 2 SS. 4to und 8vo. Mit einigen adressierten, teils gelaufenen Briefumschlägen. Briefe zum Theater. 1923: "Herr Direktor [...] Sie sagten mir ganz fest zu, meine 'Klarisa' noch einmal im großen Haus für die Abonnenten zu bringen [...]". - 1923, 2 Postkarten an Erich Marcus: "Doch nichts über Berliner Theater [...] Vielleicht aber etwas über Kultur oder Kultur-Verfall [...]". - 1923, an eine Schauspielerin: "Ich sprach soeben mit Dr. Hilar. Er hat recht gute Stimmung für mein Stück mit Ihnen in der Hauptrolle [...]". - 1924, an Dr. Altmann: "Es würde mich nun sehr freuen, von Ihnen bald zu hören, wie die Situation mit meinem neuen Stück 'Prozeß Bunterbart' ist. Die beste Darstellerin (für mein Gefühl) wäre die Dorsch. Bei der bekannten Saumseligkeit meines Verlages konnte ich aber bis heute nicht erfahren, ob Frau Dorsch (wie ich bat) ein Exemplar erhalten hat [...]". - 1926, an die Schauspielerin Jarmila Kronbauerová: "Hamlet habe ich bei der Première gesehen und darüber schon am 26. November geschrieben. Ich lege die Zeitung bei, aus der Sie sehen, daß Ihre Ophelia für mich eine besondere Freude an diesem nicht durchaus erfreulichen Abend war [...]" (vgl. hierzu Brods Kritik der Inszenierung von Karel Hugo Hilar am Tschechischen Nationaltheater in: Prager Tagblatt, Nr. 278 vom 26. XI. 1926, S. 6). - 1929, an einen Professor: "Ihr Brief hat mich auf die Idee gebracht, das Stück statt in sechs Szenen folgendermassen einzuteilen: 5 Akte und ein Epilog, also ähnlich wie die 'Heilige Johanna' von Shaw [...]". - 1942: "Sehr werter Herr Rabbinowicz, zu meinem Bedauern kann ich Ihnen nichts Günstiges über Ihr Stück mitteilen [...]". - 1943: "Sehr geehrter Herr Weglein, Ihr Stück hat mir sehr gefallen. Es hat Herz und hat Technik - zwei Dinge, die man selten bei unseren Dramatikern vereinigt findet [...]". - 1963: An Eric Spiess, Leiter des Bühnenvertriebs im Kasseler Bärenreiter Verlag: "Ich hoffe, daß Sie meinen eingeschriebenen Brief vom 20. III. und den inliegenden Vertrag über Lord Byron erhalten haben. Mit gleicher Post (doch mit Seepost) sende ich Ihnen [...] zwei Theaterstücke von Sch[in] Schalom, der als einer der bedeutendsten Dichter des Landes Israel angesehen wird. Ich habe über ihn ausführlich in meiner Selbstbiographie 'Streitbares Leben' berichtet, im Schlußkapitel. Das eine der beiden Stücke ('Schüsse auf den Kib[b]uz') liegt in hebräischer Sprache gedruckt vor und wurde in einer von mir stammenden Opernbearbeitung (Musik von Lavry) hier wiederholt mit großem Erfolg aufgeführt. Das andere Stück ist noch unaufgeführt [...]".
Zusammen 18 SS. 8vo. Die Kabinettphotographie im Format 165:108 mm. Beiliegend 4 (davon 1 doppelt) unbeschr. Bildpostkarten. Sendet mehr oder weniger ausführliche Urlaubsgrüße mit Nachrichten über Aktuelles. - Die Kabinettphotographie aus dem Hause Hermann Heydenhauss, Wien, mit Brustbild en face. - Neumayer war seit 1877 als Hof- und Gerichtsadvokat tätig. Mitte der neunziger Jahre wandte er sich der Kommunalpolitik zu, war 1895-1918 Wiener Gemeinderat und wurde 1896 zweiter Vizebürgermeister. 1910 wurde er als Nachfolger Karl Luegers Bürgermeister von Wien und übte dieses Amt bis 1912 aus. Vgl. Czeike IV, 387. - In altem Sammlungsumschlag.
A total of 19 pp. Folio and (large) 4to. In German and English. Highly political letters written during Trotsky's exile to his confidant Albert Glotzer, who, together with James P. Cannon and Max Shachtman, had founded the Trotskyist movement in the USA. Beginning shortly after Glotzer's extensive visit with Trotsky in Prinkipo, they mainly discuss the problems of concentrating the forces of the International Left Opposition against Stalin in Europe and America, the tactics in dealing with moderate parties and groups (the so-called "Centrists"), and the fragmentation tendencies among the American comrades; the final letter concerns the question of a Jewish state to be founded in Palestine.
Zusammen 13 SS. auf 19 Bll. Gr.-4to, gr.-8vo und qu.-8vo. Beiliegend 5 gedr. und tls. mit kleinem Zusatz bzw. U. versehene Weihnachtsbilletts. Inhaltsreiche Korrespondenz mit dem Filmwissenschaftler Walter Fritz (geb. 1941), zumeist über Fragen zum Urheberrecht und über die aktuelle Wiener Theaterlandschaft: "Ihren Mitteilungen zufolge führt Ihr Stück ja nicht den Titel ANATOL, sondern MEIN LEBEN IN ANATOLIEN und daher besteht wohl keine Gefahr urheberrechtlicher Schwierigkeiten [...]" (Br. v. 14. IX. 1963). - "[…] Ich erkläre Ihnen nun zum dritten Mal, dass ich Ihnen keineswegs den Vorwurf des Plagiats machen würde [...]" (Br. v. 26. IX. 1963). - "Als Erbe und Eigentümer der Rechte an den Werken meines Vaters habe nur ich über Veröffentlichungen aus dem Nachlass zu entscheiden. Selbstverständlich habe ich nichts dagegen einzuwenden, dass Sie die von Ihnen genannten Auszüge aus dem Nachlass im Rahmen Ihres Aufsatzes zum Abdruck bringen. Ich muss Sie nur darum ersuchen, mir den Aufsatz vorzulegen, bevor Sie ihn an die Redaktion der Filmkunst absenden. Ausserdem muss ich Sie darum ersuchen, an geeigneter Stelle (über die wir uns ja dann noch unterhalten können) ausdrücklich festzustellen, dass die betreffenden Zitate aus dem Nachlass mit meiner Einwilligung zum Abdruck gelangen und dass ich Ihnen das Material zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt hatte [...]" (Br. v. 11. X. 1962). - "[...] Gleichzeitig mit Ihrem Brief traf [...] die neue Nummer [...] der Monatsschrift der ‚Vereinigung zur Gründung des Wiener Ensembles' ein und da lese ich die von Ihnen [...] verfasste Aufforderung: ‚... löst euch von der scheinbaren Grösse der Wiener Repertoiretheater [...], die doch in Wirklichkeit nur die Steifheit eines Museumsbetriebes ist ...'. Zu den Repertoiretheatern, die von Ihnen in dieser Weise charakterisiert werden, gehört natürlich auch das Theater in der Josefstadt und seine Filialbühnen. An den Bühnen dieses Museumsbetriebes wurden in den letzten Jahren - die folgende Aufzählung erfolgt aus dem Gedächtnis und ist ebenso willkürlich wie lückenhaft - Werke von Anouilh, Pirandello, Beckett, Ionesco, Osborne, Strindberg, Horvath, Walser, Musil, Arthur Miller, Tennessee Williams, Gorki, Ostrowski, Gogol, O'Neill, Molière, Shakespeare, Goldoni, Hauptmann, Kleist, Goethe, aufgeführt - Autoren, die Sie offensichtlich für verstaubt halten, denn nur so lässt sich ja die Charakterisierung ‚Steifheit eines Museumsbetriebes' auslegen [...]" (Br. v. 14. IX. 1963). - Teils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und jeweils gelocht.
Paris, Robert Laffont, 1987. In-8, broché, couverture illustrée en couleurs, 483 pp avec index des noms cités, des notes et une bibliographie (19 pages). Première traduction française. Planches hors-texte. 1812, la campagne de Russie, Napoléon et Alexandre 1er. Bel exemplaire, état neuf.
Zusammen 23½ SS. Meist 4to und 8vo. An Rudolf Hintermayer, Dom-Galerie: “Ein Gespür hat man, nach Jahren der Verzweiflung und Armut, wer hinter und zu einem steht. Sie und ein Millionär, der genau weiß, da[ß] ich politisch anders liege als er und mir voll Güte hilft, trotz der Ehe mit Max Schwimmer. Ich hätte mir einfach das Leben nehmen müssen. Alle meine Verlage hörten durch Intrigen auf: List, Holle, Gebrüder Mann, Hans von Hugo[,] Emil Vollmer, Cecille Dressler, Henssel, Verlag Lambert Schneider, Blanvalet, Desch. Man hat Nierendorf Zeichnungen aus Kalendern von Elwert und Meurer angeboten. Er hat sie genommen. Florian Karsch will mich auf der Buch-Händler Messe zeigen. Schwierig ist seine Frau zu mir. Er ist höflich. Ich muß mein Alter betonen. Man ist böse, daß ich nicht so dem Verfall nahe bin, wie üblich. Das macht gewiß mein ruhiges verschlossenes Leben. Alle anderen Frauen würden wohl diesen Grad der Einsamkeit kaum ertragen [...]” (Br. v. 29. III. 1972). - Mit einer Ausnahme sind alle Briefe und Karten mit tls. blattgroßen Zeichnungen in Tusche, Blei- oder Filzstift versehen, die, sauber ausgeführt, jedem Blatt einen eigentümlichen Reiz verleihen. - Eva Schwimmer war bis 1932 als freischaffende Malerin und Graphikerin tätig, erhilt Malverbot im "Dritten Reich" und lehrte nach dem Krieg als Professorin an der Berliner Hochschule für angewandte Kunst. Ihr unter der nationalsozialistischen Herrschaft entstandenes Tagebuch in Bildern (1942) wurde 1952 mit dem Kunstpreis der Stadt Berlin ausgezeichnet. - Beliegend 3 Photographien (davon 1 Doublette) von Arbeiten der Künstlerin und 2 Bll. ms. Briefdurchschläge des Adressaten.
Altogether approximately 14 pp. Various formats. With 10 autogr. envelopes. To the German actor Stefan Wigger, who had played the character of Vladimir in Beckett's Berlin production of "Waiting for Godot" in 1975. During the following years, Wigger had sent him congratulations, books or messages of various content, and Beckett answered him kindly. - "[...] Bien reçu hier les deux livres dont je me promets beaucoup de plaisir et votre gentille carte de voeux. Je suis très touché que vous ayez pensé à mon anniversaire et vous remercie de tout coeur. Je pense souvent aux amis du Schiller et leur dis à tous un grand Grüss Gott! [...]" (13 April 1972). - "[...] Retour de voyage je trouve avec le beau livre du cher vieux Fontane votre gentille carte de voeux [...]" (23 April 1974). - "[...] Als Stock absagte, wollte ich Sie. Mir wurde geantwortet, Sie seien nicht mehr frei. Jetzt ist es mit Fernau abgemacht. Ich bedaure sehr [...]" (18 Aug. 1975). - "[...] Un grand merci pour votre toi-toi-toi. Le travail ici s'est bien passé. Retour à Paris cette semaine [...]" (10 Oct. 1976). - "[...] Many thanks for your card from Dublin. Hope all went well & no casualties [...]" (25 April 1977). - "[...] J'ai peur que le théâtre ne m'ait fait ses adieux. Moi qui aimerais tant pouvoir jouer encore une fois avec la chère bande à Godot. Bolli, Klaus, Carl, embrasse-les bien fort à ma place [...]" (12 April 1980; Beckett refers to the Berlin "Godot" performers, Horst Bollmann, Klaus Herm and Carl Raddatz). - "[...] I feel my theatre days are over - as director at least. TV perhaps not yet quite. I often think of you all & of our times together - with fondness & nostalgia [...]" (6 April 1983).
Mostly 4to. 23 ff. 4 letters on halved sheets; mostly folded. Addendum. Highly interesting collection of personal letters from the last years of the King's life. In French, to Eléonore de Maupertuis, lady-in-waiting to Princess Anna Amalia of Prussia, Frederick's youngest sister. Eléonore was the daughter of the well-esteemed Prussian diplomat, scholar, and translator Kaspar Wilhelm von Borcke. In 1744 she had married the French mathematician and astronomer Pierre-Louis Moreau de Maupertuis, also a close confidant of Frederick's and head of the Prussian Academy of Science. After her husband's death in 1759 she concentrated on her office in the household of the Princess. - Since 1756 Anna Amalia of Prussia was Abbess of the Quedlinburg Convent but spent most of her time in Berlin. She is mainly remembered for her alleged affair with the Prussian officer and adventurer Frederick von der Trenck. While the historical truth of this anecdote cannot be proven, she was undoubtedly - and more importantly - one of the 18th century's few female composers of note. Her music collection ("Amalienbibliothek") contains many important prints and manuscripts, including the autograph of Johann Sebastian Bach's Brandenburg Concerts. She spent her last years in seclusion at Berlin, always remaining in close contact with her brother, who visited her regularly. She survived Frederick's death on 17 August 1786 by just a few months, passing away on 30 March 1787 (cf. MGG I, 486f. and T. Debuch, Anna Amalia von Preußen, Berlin 2001). - There are but few sources for the life of Anna Amalia, many of which are dubious (such as Trenck's autobiography) or focus on Frederick the Great (such as the diaries of Count Lehndorff). Thus, the King's present letters to Eléonore de Maupertuis constitute a unique source for the last years of the Princess. They reflect Frederick's concern for Amalia's health after she suffered a stroke in 1773 and underscore the close relationship between the siblings: "Ma cher Madame, J'ai non recours a Vous pour ne point fatiguér ma bonne Soeur, Com(m)e je suis obligé de ma rendre demain au Parc pour des affaires je me propose des profités en ces Voisinages pour rendre visite a ma bonne Soeur [...]" (Charlottenburg, 2 May 1783). - "Je Vous prie Ma chere Madame, de Conjurer ma Soeur en mon nom de Voulloir prendre quelque Medecine, pour Luy facillitér L'expectoration [...]" (n. d.). - "Voici ma bonne Madame deux Sortes de Tabac pour ma bonne Soeur [...]" (n. d.). - "Je vous prie Ma chere Madame, de m'envoyer Le Nom de Soupes que Ma Soeur mange avant dinér, et une Liste des plats qu'elle aime et qui convienent le mieux en Sa Santé [...]" (n. d.). - "Je vous suis bien obligé, des bonnes nouvelles que vous me donnez de la Santé de la Principe ma Soeur, par votre lettre endate d'hier [...]" (6 March 1785). - Almost all letters close with the words "Votre (tres humble) Serviteur Federic". Most of the present letters are a quarter or half page in length and undated; a few are dated only by day but not year ("ce 6 May", "ce 22", "ce 25 Juin", etc.). One bears a note by another hand on the reverse ("[...] Potzdam, 1777, Von I. M. d. König"). Only two are dated in full: "Charlottenburg ce 2 May 1783" and "a Potsdam le 16 de Mars 1785". This last letter is written by a scribe's hand, bearing only an autograph postscript and signature by the King. This is also the only letter formally addressed "à la Gouvernante de Maupertuis, neé de Borck, à Berlin". Content and form, however, prove that all letters are from the same time and to the same recipient. - All letters written in brown ink on fine, clean laid paper, most with posthorn watermark. Includes a browned folio sheet (watermark St. Wolfgang, pointing to Georg Friedrich Meyer's Röthenbach paper mill) with late 18th-c. caption: "Collection de Lettres de Fredéric le Grand Roi de Prusse, de Sa main propre; à feüe Madame de Maupartuis Gouvernante de feüe la Princesse Amélie Soeur de ce Roi". - An exceptionally well-preserved collection.
4to. Altogether 44 pp. on 31 ff. 4to. Partly with autograph address. Extensive, interesting correspondence with his friend and publisher Tobias Haslinger concerning matters of contracts and publication, in particular about his piano instruction book ("Ausführliche theoretisch-praktische Anweisung zum Pianoforte Spiel"), for which he sends the corrections to part one (June 14), about his travel plans ("I will be travelling to Carlsbad with my family on the 24th to take the waters and rid myself of all the old waste"; ibid.), negotiations with his French publisher Aristide Farrenc (who had requested Hummel "to send him a manuscript of mine, which he has announced as a facsimile for the instruction book and wishes to include", June 20), preparations for the funeral of the Grand Duke (Weimar, July 16), corrections for part three of the instruction book (October 23), book requests ("Would you be so kind as to obtain for me from Wallishauser the printed textbooks of the following operas and send them to me by stagecoach at your earliest convenience", November 17), and about his disdain for Paganini: "Paganini's dirtiness is little surprise to me; he is, after all, an Italian; but for all that and because he is not German, he has been created a knight and a chamber virtuoso by the Emperor - indeed, soon I shall be ashamed of my fatherland. Were he a German, such a distinction would never have been conferred on him, even if he were possessed of Paganini's virtuosity three times over" (18 August 1828). - Unpublished.
Altogether 37 pages on 38 leaves. Large 4to, with additional material (see below). To the Abbott of the Premonstratensians in Hradisko near Olomouc (Moravia). These unpublished letters, hitherto unknown to scholarship, represent a substantial part of Gran's correspondence with the Hradisch Abbey. They offer a detailed and intimate perspective on the creative process of this famed artist, who, together with Paul Troger and Franz Anton Maulbertsch, is regarded as one of the best-known painters of the later Austrian Baroque period. The letters are valuable sources for the dating of Gran's works at the Hradisko Monastery itself (frescoes and oil paintings); they also provide ample information about the circumstances of their composition. Lost works such as a cycle of paintings from 1747 are also mentioned. Finally, the letters offer a unique perspective on Gran's everyday life, including the illnesses from which he suffered and collaborations with fellow artists. The recipient, although never explicitly named, is Abbott Norbert II. Also enclosed is an additional letter to the Abbott from the painter Christian Hilfgott Brandt (1693-1756), dated and signed Vienna, 25 March 1754. - Margins with occasional tears and light creases, still an extremely well-preserved collection of correspondence. Manuscript material by Gran is extremely rare.
Zusammen 20 SS. Qu.-8vo. 19 Postkarten mit eh. Adresse und 1 Postkarte mit ms. Adresse. Bedankt sich bei Josef Wesely über die Jahre hinweg für diverse Glückwünsche.
1 vol. in-12 br., Editions de La Concorde, Paris, 1939, 222 pp. Exemplaire dédicacé par Oscar Frossard au sénateur de la Gironde Georges Portmann. Ministre des travaux publics du 3e cabinet Daladier, Frossard reprendra ce ministère dans le cabinet Paul Reynaud en mars 1940. L.-O. Frossard est le père du journaliste André Frossard. Bon état (infime frott. en coiffe sup.) Français
Large 4to. Altogether (1+1 =) 2 pp. on 2 ff. To the artist and architect Blanding Sloane (1886-1975), asking him for suggestions regarding blueprints for "a crafts center to be erected adjacent to a Mexican Housing Project on which I was and am the consultant", and making arrangements to visit New Mexico for a lecture. Neutra also tells Sloan he has recommended that the National Youth Administration (of which Neutra was regional director) employ Sloan to help oversee the project. - On stationery with headed paper.
8vo. Altogether (1½+1¾ =) 3¼ pp. on 2 ff. To John Henderson, Secretary of the National Liberal Club: "I am so sorry that I did not answer your letter of Dec. 18th earlier. I went away before Christmas, & it got put aside with a number of letters & forgotten, & I am only now going through my correspondence & replying to it. I must apologize very much for having made you write again & send me the telegram form, it was very neglectful of me. Thank you very much for your kind invitation to dine with the literary circle of the National Liberal Club & speak on 'The Newspapers of To-day'. As I said in my wire, I shall be glad to do this [...]" (January 1, 1929).