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Folio and oblong 8vo. Together 1 p. and two lines. With an additional letter to the magistrate of Milan. The documents date to the term of Ferrante I Gonzaga as governor of Milan, who was Alvarez de Luna's direct superior. A note from 7 October 1548 confirms the dispatch of "letters for the governor of Cremona", probably Alvarez de Luna's predecessor. - In a letter from 27 June 1552, de Luna informs Ferrante Gonzaga that he found "the princess" in the thermal baths of the city with improved health, possibly referring to Ferrante's wife Isabella di Capua: "Yo ellegado aqui alos baños a donde e hallado a mo señor la princesa con harta mejoria. A me dado este pliego delantas para que yo lo encamynea [...]". - The letter from 1552 with address and papered seal. The 1552 letter with damage from ink corrosion and a clipped corner in the blank leaf (not affecting the address). Both documents with pinholes. - The additional letter to the magistrate of Milan from 20 December 1547 was written on behalf of the Milanese tax collector Paolo de Cela (folio, 1/3 p. with address and papered seal). A draft of the letter is enclosed. - Several deep tears to the upper and right margins affecting the text; somewhat brittle.
Det ene brev er en invitation til juleaften, det andet en invitation til middag hos M.s broder.
2 SS. 8to. Zdenko von Krafft bedankt sich bei Josef Wesely für sein treues Gedenken anlässlich seines Geburtstages.
Zusammen 2 SS. Folio und 8vo. In dem von Antonia Gfin. Eszterházy eh. unterzeichneten Kanzleibrief beauftragt sie Dr. E. Forster in München, "ihr ein Aquarellbild vom Innern der Allerheiligenkirche, von beiläufig 2’ Höhe u. verhältnismäßiger Breite, von einem Münchner Künstler (Herrm Dyk) um den Preis von vierzig Dukaten anfertigen und bis 18ten o. 20ten. Dezember d.J. nach Preßburg besorgen zu lassen [...]", welches auszufolgen Dyck bestätigt. Im Jahr darauf tritt er seine Forderung, "welche ich an die Frau Gräfin von Esterhazy geborene Freyin von Schröfl in Wien für ein Aquarell-Bild mit 40 Dukaten habe [...] an den königlichen bayerischen Hofrath und Advokaten Georg von Dessauer in München ab". - Hermann Dyck war Mitarbeiter der ‘Fliegenden Blätter’, Lehrer an der Privatschule des Münchener Kunstgewerbevereins und nach ihrer Verstaatlichung 1868 deren Direktor. “Künstlerisch vertrat er dort eine Richtung, die, dem sog. ‘Maximiliansstile’ verwandt, aus antikisierenden Formen und gotischen Ornamenten [...] einen neuen Stil zu entwickeln strebte” (Thieme/Becker X, 271). - Die Urkunde mit zweifach gestemp. und mit hs. Bearbeitungsvermerken.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Mojsisovics von Mojsvár war seit 1947 provisorischer Leiter der Musikschule in Bruck a. d. Mur und hielt Vorlesungen über Operndramaturgie am Grazer Konservatorium. Sein kompositorisches Schaffen (Bühnen- und Orchesterwerke, Lieder, Kammer- und Klaviermusik sowie Orgelwerke und Opern) fand “[b]is zum 2. Weltkrieg [...] lebhafte Pflege” (MGG IX, 430).
Zusammen 2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse und einem eh. beschr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Glückwünsche.
Zusammen 2 SS. 8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Franke lebte als volkstümlicher Schriftsteller in Gmünd; 1964 wurde er mit dem Kulturpreis des Landes Niederösterreich ausgezeichnet. Vgl. Kosch V, 457. - Eine Karte mit einer Ansicht von Gmünd, die andere eine Werbepostkarte des Verlags Josef Faber, der Frankes soeben erschienenes Buch ‘Menschen am Wegesrand’ (1956) anzeigt.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Geburtstagswünsche. - Eine Karte mit einem Weihnachtsmotiv (Holzschnitt).
Zusammen 3 SS. (Qu.-)8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Geburtstagswünsche. - Fritz Kaiser lebte als freier Schriftsteller, der vorwiegend Erzählungen und Gedichte verfaßte, in Ilmenau am Bodensee. Vgl. Kosch VIII, 834f.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag und zu Neujahr.
Zusammen 2 SS. (Qu.-)8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für ihm übersandte Glückwünsche.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adr. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Geburtstagswünsche. - Engelhart war neben Gustav Klimt und zahlreichen anderen ehemaligen Mitgliedern des Künstlerhauses 1897 eines der Gründungsmitglieder der Wiener Secession, der er bis 1939 angehörte und zweimal (1899/1900 und 1910/11) als Präsident vorstand. Gesamtausstellungen seiner Werke waren 1909 und 1919 in der Secession zu sehen. Als Maler vornehmlich Szenen und Typen aus dem Wiener Volksleben als Motiv für seine Gemälde wählend, war Engelhart seit 1903 auch als Bildhauer tätig (u. a. das Waldmüller-Denkmal im Wiener Rathauspark, Karl-Borromäus-Brunnen oder Fiaker-Denkmal); Portraits schuf er u. a. von Karl Lueger, Ignaz Seipel und Alexander Girardi. Vgl. Thieme/B. X, 540f. und Czeike II, 185.
Zusammen 3 SS. (Qu.-)8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für ihm übersandte Neujahrs- und Geburstagswünsche: "Schönsten Dank für das liebe Gedenken zu meinem 75!".
Zusammen 5 SS. Meist Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse bzw. 3 (davon 1 eh.) Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Geburtstagswünsche: “Tut’s hier am sanften Deister | Im Hornung grimmig friern und schnein, | Wie mags da erst im Steirerland, | Hoch in den Bergen sein?” - Miegel leitete von 1920-26 das Feuilleton der ‘Ostpreußischen Zeitung’ in Königsberg, wo sie sich anschließend auch als freie Schriftstellerin niederließ. 1945 nach Dänemark geflüchtet, kehrte sie 1948 nach Deutschland zurück und lebte fortan in Bad Nenndorf, wo sie 1954 Ehrenbürgerin wurde und bis zu ihrem Lebensende wirkte. Als bedeutendste deutsche Balladendichterin des 20. Jahrhunderts in die Literaturgeschichte eingegangen, waren die formal brillanten Balladen und Lieder der “Mutter Ostpreußens” in Stil, Ideengehalt und Thematik weitgehend dem 19. Jahrhundert verhaftet. Vgl. Kosch X, 1059ff.
Zusammen 4 SS. Meist 8vo. Mit 2 (1 eh. und 1 ms.) Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Wünsche: “So gerne würde ich Ihnen für Ihre Schule ein paar Bücher schicken, aber ich fürchte, dass auch bei strenger Musterung meiner Bibliothek sich kaum etwas finden würde. Taucht noch ein oder das andere Buch auf, das Sie vielleicht für Ihre Kinder sinnvoll verwenden können, so werde ich gewiss nicht daran vergessen [...]” (Br. v. 25. X. 1948). - Waniek spielte am Landschaftlichen Theater in Linz, dann an der Neuen Wiener Bühne und am Deutschen Volkstheater in Wien, später war er als Schauspieler und Regisseur unter Max Reinhardt am Theater in der Josefstadt tätig, ging als Oberregisseur an das Zürcher Schauspielhaus und übernahm später die Leitung des Schauspielhauses in Essen. 1933 wurde Waniek Regisseur am Wiener Burgtheater.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für dessen Wunsche zu seinem Geburtstag. - Der Wiener Graphiker Cossmann, von 1920-30 Professor an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und Verfasser der "Magie des Kupferstiches" (1947), gilt als Erneuerer des künstlerischen Kupferstichs. Zu seinem Werk zählen u. a. 205 Bll. Exlibris und andere Gebrauchsgraphik sowie die Illustrationen zu Gottfried Kellers "Der Landvogt von Greifensee" und "Die drei gerechten Kammacher". Vgl. Thieme/B. VII, 513f. und Czeike I, 594.
Zusammen 3 SS. Qu.-8vo. An Dr. Viktor Frey in Wien: "[...] noch mehr beschämt bin ich, daß ich Ihnen als kleines Freundschaftszeichen nicht etwas Würdigeres bieten kann, aber mein Mann ist noch nicht zurück, u. so steht mir von ihm nichts zur Verfügung, ich muss mich also leider damit begnügen, Ihnen diese Rothenburger Reminiszenzen unter den Christbaum zu legen [...]". - Die spätere Gattin des Graphikers Luigi Kasimir (1881-1962) stellte 1910 erstmals im Wiener Künstlerhaus aus und entwickelte gemeinsam mit ihrem Mann eine spezielle Technik der Kaltnadelradierung. Studienreisen führten sie, deren Arbeiten "zu den letzten bedeutenden im Stil der Wr. Vedute" gehören (Czeike III, 474), in die ganze Welt, wo sie sich auch an zahlreichen Ausstellungen beteiligte (so 1915 an der Panama-Pacific-Exposition in San Francisco, wo sie mit der Bronzemedaille ausgezeichnet wurde). Vgl. Thieme/Becker XIX, 583. - Eine Karte mit gedr. Briefkopf.
Je 1 S. 8vo. Ein Albumblatt auf Papierträger montiert. Das Zitat aus Johann Friedrich Reichardts Heimatlied "Mignons Lied" nach einem Text von Goethe: "'Kennst du das Land / Wo die Cytronen blüh'n / Im dunkeln Laub / Die Goldorangen glüh'n'?! [...]". - Teilweise leicht tintenfleckig und knittrig; mit einem Randeinriss und Spuren alter Montage verso.
2 SS. Qu.-8vo. "Deutsch sei dein Glaube, deutsch deine Erde! Hilf, Gott im Himmel dass Erfüllung uns werde!" sowie "Was du wohl immer erstrebt und wonach du mit Ernst hast gerungen, wird dir gelingen stets dann, wenn auch dein Herz war im Rat."
Zusammen 2 SS. Qu.8vo bzw. qu.-12mo. Wohl an den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-84). - Tribolet, Professor der Medizin in Bern, war Sohn des Berner Stadtarztes und Professors (Samuel) Albrecht Tribolet, der vor allem für sein seinerzeit in Fachkreisen geschätztes Werk "Sorgfalt für die Brüste junger Frauen sowohl in Rücksicht ihrer Erhaltung als ihrer Verschönerung" (1795) in Erinnerung ist. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - In altem Sammlungsumschlag.
2 SS. 8vo. "Lebensspruch. | Der Ruf erscholl: | So halt' ich still. | Ich muß und soll: | Ich kann und will!" - Beiliegend 1 Portraitpostkarte (qu.-8vo.).
Zusammen 4 SS. auf 2 Bll. (Qu.-)8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An den Musikschriftsteller Richard Specht (1870-1932) mit freundschaftlichen Grüßen von einem Aufenthalt in Italien und einem in der Tschechoslowakei. - Geboren in Berlin, kam Else Wohlgemuth 1910 ans Wiener Burgtheater, wo sie in annähernd allen großen klassischen Frauengestalten zu sehen war, darunter als Maria Stuart, Iphigenie und Minna von Barnhelm. Als hervorragende Interpretin des klassischen Repertoires von über 100 Rollen geltend, war sie ebenso eindrucksvoll die tragische Liebhaberin wie später auch im Lustspiel erfolgreich. Unter der Regie Max Reinhardts auch bei den Salzburger Festspielen 1922 und 1935 auftretend, mußte sie 1938 emigrieren. Nach ihrer Rückkehr wurde sie erneut Ensemblemitglied des Burgtheaters. - Jeweils mitunterzeichnet von ihrem Gatten Emmerich Graf Thun-Hohenstein; beide Karten in Bleistift und entsprechend verrieben.
Zusammen 2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Glückwünsche.
Zus. (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Grüße aus Bremen und Budapest an Hans Nüchtern. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. Qu.-8vo. An Fräulein Drory in Wilmersdorf über das Wesen des Künstlers, der vom Aufstehen an mit seinem Werk beschäftigt sei und der durch die Umarmung und Sympathie bekannter oder unbekannter Freunde unterstützt werden könne: "L'artiste porte partant son lève avec soi la préocupation de l'oeuvre qu'il a concue l'étreinte & la sympathie d'amis connus ou inconnus l'aident & soutient [...]". - An dieselbe mit Dank für deren Zuneiung, mit der sie ihre Arbeit umgibt: "Merci de l'amable sympathie dont vous entourez mon oeuvre [...]". - Die Bildseiten mit photographischen Reproduktionen zweier Skulpturen Girardets, die 1908 bzw. 1909 im Salon des Artistes Français in Paris ausgestellt waren.