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Zusammen 2 SS. 8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely (für ihr übersandte Geburtstagswünsche). - Die Tochter von Christian Frh. von Ehrenfels stand sowohl Rainer Maria Rilke wie auch dem Kreis um Stefan George nahe, schrieb vor allem in der bäuerlichen Lebenswelt angesiedelte Romane und Erzählungen sowie Lyrik in der Art des japanischen Haiku. Vgl. Kosch I, 655f.
Zus. (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. (Qu.-)8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Grüße an Hans Nüchtern. - Die promovierte Kunsthistorikerin war Mitarbeiterin in der Kunsthandlung ihres Mannes, arbeitete später in der Graphischen Sammlung Albertina (wo sie zusammen mit Direktor Alfred Stix einen Katalog der italienischen Zeichnungen zusammenstellte) und emigrierte 1938 nach London, wo sie erneut als Kunsthändlerin und auch als Kunstkorrespondentin tätig war. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. (Qu.-)8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Der Sohn des Bildhauers Fritz Zerritsch studierte an der Malschule Scheffer und bei Christian Griepenkerl an der Allgemeinen Malerschule der Wiener Akademie. 1909 trat er in die Spezialschule Alois Delugs ein. Seit 1914 war er Mitglied des Wiener Künstlerhauses, malte Landschaften, Tiere und Bildnisse und schuf Entwürfe für Gobelins, Briefmarken und Banknoten. 1939 wurde er Professor an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien.
Zusammen 2 SS. 8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Wilhelm Frass studierte bei Hans Bitterlich und Edmund Hellmer an der Wiener Kunstakademie, bezog mit seinem Bruder Rudolf gemeinsam 1919 ein Atelier und wurde Mitglied der Wiener Secession, 1939 auch des Künstlerhauses. Seit Mitte der dreißiger Jahre dem Künstlerverband österreichischer Bildhauer vorstehend, leitete er während des Krieges die Hochschulklasse der Kunst- und Modeschule Wien; daneben war Frass Sachberater für Bildhauerei im Kulturamt. Frass schuf zahlreiche Bauplastiken für städtische Wohnhausanlagen, darunter den ‘Schreitenden’ für den Karl-Seitz-Hof (1951), sowie Heldendenkmäler in Wien und St. Pölten. Vgl. Öst. Lex. I, 242.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Ich bin derzeit in Tirol und arbeite mit Luis Trenker an einem Film [...]” (Karte v. 7. IV. 1948). - Groh war Spielleiter und Dramaturg am Neuen Schauspielhaus in Wien und war nach 1939 im Bühnenvorstand des Deutschen Volkstheaters sowie als Schriftleiter der Programmzeitschrift des Hauses tätig; 1949 übernahm er die Direktion des Salzburger Stadttheaters. Neben Übersetzungen und Bearbeitungen schrieb Groh vor allem Gedichte, Schauspiele und Prosa. Der erwähnte Film ist möglicherweise Trenkers 1950 in die Kinos gekommener ‘I Condottieri, Giovanni delle bande nere’. Vgl. Kosch VI, 847f.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. (Qu.-)8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An die Schauspielerin Sylvia Devez mit Grüßen aus der Sommerfrische und betr. eines Besuches. - Von Heinrich Laube ans Wiener Stadttheater engagiert und dort bis 1884 tätig, verkörperte der beliebte Schauspieler später am Burgtheater, am Deutschen Volkstheater und am Theater in der Josefstadt rund 600 Rollen. Bekannt ist seine Autobiographie "Vom Lebenswege eines alten Schauspielers" (1914). - In altem Sammlungsumschlag.
Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche. - Geboren in Taufkirchen a. d. Trattnach (OÖ), war Zwerger Lehrer in Bruck a. d. Mur (Stmk.) und Verfasser mehrerer Gedichtbände.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche. - Panzenbeck war Hauptschuldirektor in Graz und Verfasser mehrerer Erzählungen und Einakter. Vgl. Kosch XI, 886f.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Wünsche. - Vgl. Thieme/B. XXXI, 88. - Die Bildseiten mit gedr. Arbeiten der Künstlerin nach einer Zeichnung bzw. einem Holzschnitt.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Sendet Grüße "von den Ufern des Nils" (7. III. 1899) und "aus dem Lande der Pyramiden" (13. I. 1900) an Ernst Molden. - Eduard Pötzl war seit 1874 als Gerichtsberichterstatter und seit 1884 als führender Feuilletonist des "Neuen Wiener Tageblatts" tätig. "Mit seinen, häufig im Dialekt geschriebenen, Wiener Kulturbildern gilt Pötzl neben Friedrich Schlögl als der bedeutendste Repräsentant des Wiener Feuilletons in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Er schuf die typischen Wiener Figuren des ‚Gigerl' und ‚Herrn Nigerl' und veröffentlichte u. a. ‚Wiener Skizzen aus dem Gerichtssaal' (1884), 'Die Leute von Wien' (1889) und 'Der Herr Nigerl und andere humoristische Skizzen' (1892)" (DBE).
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Wünsche.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Geburtstagswünsche. - Geboren als Tochter eines Landschaftsdirektors heiratete Eufemia von Adlersfeld 1884 den Rittmeister und späteren Oberstleutnant Joseph von Hirschfeld, lebte mit diesem in verschiedenen Garnisonen und ließ sich zuletzt in München nieder. "Ihr 90 Titel umfassendes Werk weist neben vielen Gesellschaftsromanen, die meist in der Adels- und Offizierswelt angesiedelt sind (z. B. 'Komtesse Käthe in der Ehe', 1899), auch einige Biographien historischer Persönlichkeiten und den 'Katechismus des guten Tons und der feinen Sitte' (1892) auf" (DBE). Vgl. auch Kosch I, 11. - Die Bildseiten der Karten zeigen jeweils eine lokale bzw. eine Luftansicht des mit seiner mehr als 600jährigen Tradition ältesten Heilbads in Schwaben.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse sowie einem eh. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Vgl. Thieme/B. XXIV, 343. - Die Bildseiten nach einem Gemälde bzw. einer Zeichnung des Malers.
Zusammen 2 SS. 8vo. Eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für die ihm übersandten Glückwünsche.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An einen Dr. Rößner, d. i. der Germanist Hans Rößner (1910-1997): "Bin krank, in Klinik, daher kurz mit besten Wünschen für das Vorhaben, für Fest + Neujahr" (Postkarte v. 15. XII. 1977). - Die zweite Karte gleichfalls mit Wünschen zu Weihnacht und Neujahr und mitunterzeichnet von ihrem Mann, dem Schriftsteller Horst Lange (1904-1971).
Zusammen 2 SS. (Qu.-)8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Seit 1902 Mitarbeiter und später Redakteur der Wochenschrift ‘Jugend’ schrieb Ettlinger unzählige Satiren und Parodien. Mit seinen Lustspielen und Novellen wurde Ettlinger zu einem bekannten Humoristen seiner Zeit, dem nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 jedoch jegliche Möglichkeit für eine publizistische Tätigkeit genommen wurde. Vgl. Kosch IV, 563f. - Die Bildseiten mit je einer Ansicht von Nürtingen und Egern.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Pramberger war Benediktiner im Stift Melk; 1913 gründete und leitete er das Volkskunde-Museum in St. Lambrecht. Sein Werk umfaßt Erzählungen und Märchen. Vgl. Kosch XII, 230.
Zusammen 2 SS. 8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Schollum gründete 1955 die Musikalische Jugend Oberösterreichs, wurde 1959 Professor an der Wiener Akademie für Musik und Leiter der Gesellschaft für Musikforschung; 1965-69 leitete er den Österreichischen Komponistenbund. Sein musikalisches Schaffen ging vom Neoklassizismus aus und bezog seit den fünfziger Jahren die Zwölftontechnik ein. Sein Werk umfaßt Klavier-, Orgel- und Vokalwerke, Symphonien und Kammeropern. Vgl. Öst. Lex. II, 360.
2 SS. Qu.-8vo. Textlich zusammengehörende Karten in französischer Sprache an seinen Verleger, dem er für den Druck eines Kataloges anläßlich einer seiner Ausstellungen im Chateau de Blois dankt. - "Anfänglich - 1906/08 - Berührung mit dem Impressionismus und kurze Zeit mit dem Kubismus. Dann machen sich Einflüsse von Cèzanne, Manet und Courbet bemerkbar, bis er um 1920 seinen eigenen Stil findet, der durch dicken und schweren Auftrag der Farben, reiche farbige Nuancierungen und rassige Zeichnung gekennzeichnet ist. Thematisch stehen im Mittelpunkt seiner Kunst die Frau und die Landschaft" (Vollmer I, 611).
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Bin nun bleibend von Innsbruck, wo ich 17 volle Jahre hauste, abgezogen u. in Salzburg, allerdings ohne Wohnung gelandet [...] Mein Roman U.s.A. ist Italiens wegen konfisziert, für [...] ‘Unterm Helm u. Schild’, eine Anthologie, erhielt ich keine Papiererlaubnis [...]” (Karte v. 3. XII. 1942). - Der Rechtsanwalt, Schriftsteller und Verleger wurde 1918 in den Nationalrat gewählt und war stellvertretender Landeshauptmann von Tirol; 1919 war er Mitglied der Friedensdelegation in St. Germain. Vgl. Kosch VI, 931f.
2 SS. Bildpostkarten und 3 SS. Tss. Qu.-8to und 4to. Beiliegend eine ms. Abschrift von Lenaus Gedicht "Der offene Schrank" mit eh. Widmung und U. Urlaubsgrüße an die Schauspielerin Lili Marberg. - Die zwei Typoskripte tragen die Titel "Lili Marberg im Zyklus 'Berühmte Stimmen' Ravag am 3. XII. 49" und "Lili Marberg zum Geburtstag. Ravag Sendung 5. 12. 1953" (von diesem eine weitere Abschrift beiliegend). - Der Essayist und Lyriker gab zusammen mit Alfons Wallis ‘Das Flugblatt’ heraus, wurde 1945 Kulturredakteur des ‘Neuen Österreich’ und war Chefredakteur mehrerer Wiener Tageszeitungen. Als Universitätslektor in Wien tätig, leitete Fontana auch die "Österreichische Buchgemeinschaft" und war von 1959 bis 64 Präsident des österr. P.E.N-Clubs. Mit der Anthologie ‘Die Aussaat. Prosa und Verse einer neuen Jugend’ war er 1916 zu einem Wegbereiter des österreichischen Expressionismus geworden. Der Träger zahlreicher Literaturpreise und literarischer Auszeichnungen war Mitbegründer des Österreichischen Schriftstellerverbandes. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936).
Zusammen 3 SS. 8vo und Gr.-4to. Mit eh. beschr. Kuvert. Farga dankt Anfang der 40er Jahre Josef Wesely für seine Glückwünsche. 1950 antwortet die mittlerweile verwitwete Lisa Farga. Mit Dankesworten verbunden stellt sie die Frage nach dem Ursprung Weselys steten Interesses und alljährlichen Geburtstagswünschen an ihren Mann. - Farga war nach 1904 zuerst in Paris für mehrere deutschsprachige Blätter und ab 1914 in Genf als Berichterstatter für den Völkerbund tätig; 1923 nach Wien zurückgekehrt, wirkte der angesehene Feuilletonist als Musikschriftsteller, Journalist und Übersetzer. Vgl. Kosch IV, 780f.
2 SS. 8vo. Dankt für Josef Weselys alljährlichen Geburtstagswünsche.
Zus. (2+2 =) 4 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An den Schauspieler (1857-1934) mit Dank für dessen "poetische Gratulation" (1911) und dessen "von Herzen kommenden Zeilen" (1923). - Von Berufs wegen Angestellter im Wiener Musikverlag Robitschek, war T. F. Schild seit den 1880er Jahren auch als gesuchter Komponist und Wiederentdecker von populären Melodien tätig. "Insgesamt hat Schild (nach eigener Angabe) mehr als 2000 Lieder, Tanzweisen und Couplets geschrieben, seine Stücke gehörten auch zum Repertoire der Militärkapellen" (ÖBL X, 131).
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An die Malerin Irene Hölzer-Weinek (1888-1965): “Ich bin gerne bereit noch einmal zu einer Sitzung zu kommen [...]” (Karte v. 12. V. 1934). - Redlich, “einer der bedeutendsten Repräsentanten der Wiener Schule der Geschichtswissenschaften” (DBE), war von 1919 bis 1938 Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und prägte in seiner knapp vier Jahrzehnte währenden Lehrtätigkeit an der Universität maßgeblich die historische Forschung über Österreich; als Leiter des Haus-, Hof- und Staatsarchivs verhinderte er 1918 dessen Zersplitterung auf die Nachfolgestatten der Monarchie. Vgl. Öst. Lex. II, 252f.