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½ S. 4to. An Maximilian Levy, den Gründer des Verlags Levy & Müller (des späteren Herold-Verlags), mit Dank für die Übersendung eines Buches: "Hierdurch bestätige ich Ihnen bestens dankend den Empfang des mir unterm 17. ds. Mts. freundlichst übersandten Exemplars des Werkchens: Arnold 'Zeppelins Kampf & Sieg' [...]". - Mit Spuren alter Faltung; hervorragend erhalten.
1 S. Gr.-4°. An den Ullstein-Verlag, der seine "Erinnerungen" hatte herausgeben wollen: "Wie Ihnen durch Herrn Dr. Eckener bereits bekannt geworden, haben ältere Beziehungen zu dem Cottaschen Verlag, bzw. zu dessen Inhaber Hrn. Kommerzienrat Kröner, mich veranlaßt, den Verlag meiner durch Hrn. Dr. Eckener herauszugebenden Erinnerungen diesem Geschäfte zu überlassen [...]". - Hugo Eckener (1868-1954), der spätere Luftschiffpionier und Nachfolger Zeppelins, war ein norddeutscher Journalist, der sich erst ein Jahr zuvor am Bodensee niedergelassen hatte und zunächst für die Öffentlichkeitsarbeit der Zeppelin-Werke verantwortlich gewesen war. "Nach Zeppelins Tod 1917 war er für die Weiterentwicklung der Zeppelin-Werke verantwortlich, überführte 1924 den für die USA gebauten ZR III in einer ersten Atlantiküberquerung nach New York und unternahm 1928-37 zahlreiche Fahrten der ‚Graf Zeppelin', darunter 1929 eine Weltfahrt sowie die Arktisfahrt 1931. 1936 führte Eckener mit der ‚Hindenburg' fahrplanmäßige Fahrten nach Nordamerika ein, die nach der Katastrophe von Lakehurst 1937 beendet wurden" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; mit einigen kleinen Randeinrissen und Faltspuren.
4 SS. 8vo. Beiliegend eh. adressierter Umschlag. Bedankt sich bei einem Herrn Klein für dessen Unterstützung während eines Wien-Aufenthaltes und hofft bald wiederkehren zu können.
1 S. Qu.-kl.-8vo. Sendet "beste Grüße". - Mit Stempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.
Zusammen 3 SS. (Qu.-)8vo. Der Brief mit eh. Adresse. An den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-84). - Zenzi war, wie auf beiliegendem Sammlungsumschlag vermerkt, Arzt in Padua. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums.
1 S. Qu.-8vo. "Älter, reifer werden - das ist keine Last, sondern eine Chance, die beste, die uns werden kann".
Un des 293 exemplaires numérotés sur vélin alfama, 1 vol. in-8 br., Points & Contrepoints, Paris, 1950, 48 pp. et 1 f. n. ch. Bon exemplaire, enrichi d'un envoi de l'auteur. Français
4 SS. auf Doppelblatt. 4to. An den Buchhändler J. G. Calve in Prag, dem er zwei Titel zum Verlage anbietet: "Die eine [Schrift], welche etwa 36-40 Druckbogen einnehmen wird, betrifft die so wichtige Lehre von der Luft [...] Die andere kleine Schrift (von etwa 9-10 Druckbögen) ist der Entwurf einer Physik, bey welcher die Hauptlehren nach einem festen Princip zusammengestellt sind (was sonst nicht der Fall ist) [...]”. - Zenneck war Professor für Naturgeschichte und Chemie am landwirtschaftlichen Institut in Hohenheim; nach mehrjähriger Tätigkeit als Privatdozent für Agrikulturchemie und Entomologie an der Universität Tübingen lebte er bis zu seinem Tod als Privatgelehrter in Stuttgart.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine "sehr verehrte Schwester": "Erst heute bin ich in der Lage, Ihrem Wunsche Folge zu leisten. Ich hatte den Herrn Herzog 3 mal gebeten, doch vergaß er es immer wieder. So wagte ich schon nicht mehr weiter drängen. Heute hat er es mir nun doch mitgebracht. Ich hoffe, dass es der armen kleinen Dulderin einige Freude machen wird. Meine gute Tante Freda Zerneke, die Sie seiner Zeit in Bad Stuer kennen lernten, ruht nun auch seit 4. Januar ds. Js. in der Erde: Sie hat noch viel Leiden müssen. Das Leiden hatte sich allmählich zu einem schweren Rückenmarksleiden ausgebildet. Sie war an den Füßen ganz gelähmt und auch geistig nicht mehr die Alte. Da hat in der Sylvesternacht eine Lungenentzündung ihr einen schnellen schönen Tod gebracht [...]". - Mit gestemp. Adresse "München-Schwabing, Bismarckstraße 27".
1964308047AB1964. DIN A 5. 4 Blatt gefaltet. (Sehr guter Zustand).
1 S. 8vo. An Julius Newald: "Leider hat sich die Publication Ihrer beiden Artikel durch verschiedene Umstände so sehr verzögert, dass wir Ihrem nur zu gerechtfertigten Wunsche, in den Wiederbesitz der Artikel zu gelangen, entsprechen müssen. Wir bitten Sie wegen dieser unliebsamen, durch verschiedene unerwartete Umstände herbeigeführten Verzögerung nicht böse zu sein, und hoffen, dass Ihnen dies unser langjähriger, vollkommen ungestörter Verkehr etwas erleichtern wird […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Die Wage".
1 S. 8vo. "Anliegende Karte von Frl. Pia von Sicherer [Sängerin, 1854-1922] mag Ihnen beweisen, dass die in Ihren Händen befindlichen Lieder Anklang gefunden haben. Frl. von Sicherer ist auch gewiss die Dame, welche dieselben nach Norddeutschland bringen wird, wo sie sehr hochgeschätzt wird. Bitte die Karte mir gelegentlich retournieren zu wollen […]". - Zenger komponierte Kirchenmusik, Opern und Oratorien und befasste sich besonders mit der Erforschung der Münchner Operngeschichte.
60461o.J. [Berlin], [16. IX. 1977], 4°. 1 Seite.
195048569Un des 293 exemplaires numérotés sur vélin alfama, 1 vol. in-8 br., Points & Contrepoints, Paris, 1950, 48 pp. et 1 f. n. ch.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Redakteur: "Ueber Mozart schreiben - das soll der Literat, der Historiker. Ihn ganz begreifen wird doch immer nur der Musiker. Aus seiner Musik tönt für den, der gut hören kann, sein ganzes Leben, die ganze Zeit, in der er gelebt hat. Und uns Musikern sagt auch eine Arie aus dem ‚Figaro' mehr als Alles was über Mozart geschrieben wird. | Glauben Sie, verehrter Herr Dr., dass diese Zeile als der gewünschte Beitrag gelten kann, so wird es mir ein Vergnügen sein sie in Ihrem gesch. Blatte abgedruckt zu sehn [sic]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und mit kleinen Randläsuren.
8vo. Drei Takte aus seiner 1925 uraufgeführten Oper "Der Kreidekreis".
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Musikwissenschaftler Hugo Botstiber: "Wollen u. können Sie mir 2 Sitze zur Probe der 'Missa' schicken? Ich wäre Ihnen sehr verbunden. Sollte jedoch schon 'ausverkauft' sein, danke ich Ihnen für den guten Willen u. ich kaufe mir dann Samstag die Sitze für die Probe [...]". - Hugo Botstiber wurde 1896 Amanuensis der Bibliothek der Gesellschaft der Musikfreunde, 1900 Sekretär des neugegründeten Wiener Konzertvereins und 1905 Sekretär und Kanzleidirektor des Konservatoriums der Gesellschaft der Musikfreunde. Von 1912 bis zu seiner Emigration 1938 nach Großbritannien war er Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft.
2 Bll. und 12 Farbtafeln. Farbig illustrierte Originalbroschur. Qu.-8vo. Mit eigenh. Widmung und U. des Verfassers. Beiliegend 2 gedr. Billetts mit eigenh. U. O. O., [1975 und 1977]. Hübsches, nicht im Handel erschienenes Bändchen mit Zeller-Zellenbergs Ansichten zum Thema der gleichnamigen Ausstellung der Buchhandlung Zweymüller (Kleine Galerie am Hauptplatz). - Die Billetts als Neujahrsgrüße an den namentlich nicht genannten Dr. Leonhard Zach in Wien. - Wilfried Zeller-Zellenberg wurde vor allem durch seine über 400 Buchillustrationen bekannt, u. a. von Josef Weinheber, Erich Kästner und Kurt Tucholsky. Im Film war der bekannte Illustrator neben Erika Pluhar in Georg Lhotskys 1968 entstandener Verfilmung von Gerhard Fritschs Roman ‘Moos auf den Steinen’ zu sehen. Vgl. Czeike V, 695.
57355o.J. Weimar, 24. IV. 1915, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.
(1+20 =) 21 SS. Qu.-12mo und 4to. Das Typoskript klammergeheftet. An den angehenden Mediziner und Autographensammler Joachim Ruf in Esslingen. Das Typoskript zu einer Präsentation von Zellers Gedichtband "Sage und schreibe" im Süddeutschen Rundfunk, verfasst von Peter W. Gerhard und bearbeitet durch den Literaturjournalisten und Schriftsteller Karl Schwedhelm. - Das Kuvert mit Absenderstempel, das Typoskript mit "Copyright"-Stempel. Beiliegend ein Verlagsprospekt der "Deutschen Verlagsanstalt" mit Rezensionen Zellers in Kopie und ein eh. Brief mit U. von Joachim Ruf an Zeller.
60319o.J. Düsseldorf-Oberkassel, 16. I. 1972, 4°. 2 Seiten.
59854o.J. Heidelberg, 21. II. 1868, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.
1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4to. In Bleistift. Dreizehn Takte für Singstimme mit fünf vierzeiligen Strophen, die erste unterlegt, die anderen am Rande notiert: "Sie ging zum Sonntagstanze, | schon klang Musikgetön, | u. sie in ihrem Kranze, | sie war so wunderschön [...]".
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. “Bezugnehmend auf die Ihnen zugesand[t]en Notizen (Theater Gmunden) erlaube ich mir die höfliche Bitte an Sie um gütige Aufnahme in ihr geschätztes Blatt [...]”. - Elvira Zell-Straßmeyer war als “muntere Liebhaberin in Graz, Preßburg, Baden bei Wien, Breslau, Bromberg, Linz, Prag” (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 1237, 100), später auch am Wiener Raimundtheater und am Carltheater engagiert; vielleicht zu munter, da ihre Ehe mit dem Schauspieler Leopold Straßmeyer 1901 geschieden wurde. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der “Theater-Direktion Alfred Cavar”. - In altem Sammlungsumschlag.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Zoologen Ludwig von Graff über seine Erforschung der Echinoderen, einer Unterart der im Schlamm lebenden Hakenrüssler: "Am Ende meines Aufenthaltes in Neapel angelangt erlaube ich mir Ihnen über das Ergebniss meiner Arbeiten zu berichten. Der Erfolg übersteigt meine Erwartungen bedeutend, jede Probe aus dem Schlamme des Golfes bringt neue Formen zum Vorschein. Bis heute konnte ich 38 neue Arten feststellen und ich muß es anderen Forschern nach mir überlassen, den Golf nach allen Richtungen auf Echinoderes zu durchsuchen. Meine Arbeit hat durch diesen Neapler Aufenthalt gewiß an Inhalt gewonnen. Vielleicht hätte man auch in Triest bei entsprechender Leitung der Station eine reichliche Ausbeute erzielen können [...]". - Aus der Autographensammlung von Eduard Fischer von Röslerstamm mit dessen eh. beschriebenem Archivzettel.