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3¼ SS. auf Doppelblatt. Folio. Freundschaftlicher Brief an den Juristen und Schriftsteller Wilhelm Ludwig Demme (1801-78) mit Ratschlägen zum Vorgehen bei Bittgesuchen gegenüber dem Fürsten Maximilian Karl von Thurn und Taxis: "Die Geschichte mit dem Bittgesuch ist einfach die: Der Fürst ist noch nie bewogen worden, in Geschaeftssachen eine persönliche Entscheidung zu geben, er laeßt jede Sache ruhig den bureaucratischen Gang laufen und es ist sogar meist schaedlich, sich an ihn, statt an die betreffenden Vorstaende zu wenden [...] Die Doernberg's halten mit großer Eifersucht darauf, daß der Fürst nicht im voraus etwas verspreche, was sie zu entscheiden haben [...] Ich waere also der Meinung, daß Ihr Euch an den Herrn Oberpostdirector August Freyherrn von Doernberg zu Frankfurt a/M wendet [...] Der Erbprinz, den ich oefter sehe, ist erstens einmal gestern auf laengere Zeit nach Italien abgereist, und mischt sich nie directe in eine [...] Angelegenheit, sondern weist einem immer an seine Onkels (die Doernbergs) [...] Die hiesigen Lesecirkel sind nicht für solche theure wissenschaftl. Werke eingerichtet. Taxis [d. i. Maximilian K. v. Thurn u. Taxis, 1802-71] wird sich übrigens seinem Versprechen gemaeß betheiligen [...] Ich habe auch noch nicht begriffen, warum Du statt einer Nummer der Schwurgerichtszeitung, das Buch der Verbrechen anbietest? Jedenfalls wird die Schwurgerichtszeitung eher genommen. Z. B. bey Appellgerichten [...]". - Mit Sammlervermerk in Bleistift und Empfängernotiz in Tinte.
1 S. Qu.-16mo. Auf vorgedrucktem Formular stimmt Zerzog unter Nennung seines Namens und des Wohnorts "Regensburg" mit "Nein". - Adolf von Zerzog war für 1848/49 Abgeordneter für Regensburg in der Frankfurter Nationalversammlung und dort Mitglied im volkswirtschaftlichen Ausschuss. - Mit Sammlernotiz in Bleistift verso, leicht lichtrandig.
3 SS. Qu.-8vo. Mit eigenh. beschrifteten Kuvert. Über die Jahre hinweg bedankt sich Zerzer bei Josef Wesely für seine herzlichen Geburtstagsgrüße und sendet seinerseits Segenswünsche für das neue Jahr.
Zusammen 5 SS. Qu.-8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Geburtstagswünsche. - Zerzer trat 1936 der nationalsozialistischen Tarnorganisation “Bund deutscher Schriftsteller Österreichs” bei, distanzierte sich jedoch nach dem "Anschluß" deutlich vom nationalsozialistischen Regime. Thematisch ist sein Werk ausschließlich der österreichischen Geschichte gewidmet; für den historischen Roman ‘Der Kronerbe’ (1953) wurde er mit dem Handel-Manzetti-Preis (1952) ausgezeichnet, 1965 erhielt er den Adalbert-Stifter-Preis. Vgl. Kosch IV, 3515.
Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. (Qu.-)8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Der Sohn des Bildhauers Fritz Zerritsch studierte an der Malschule Scheffer und bei Christian Griepenkerl an der Allgemeinen Malerschule der Wiener Akademie. 1909 trat er in die Spezialschule Alois Delugs ein. Seit 1914 war er Mitglied des Wiener Künstlerhauses, malte Landschaften, Tiere und Bildnisse und schuf Entwürfe für Gobelins, Briefmarken und Banknoten. 1939 wurde er Professor an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien.
Zusammen 6 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse bzw. mit eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Der Sohn des Bildhauers Fritz Zerritsch studierte an der Malschule Scheffer und bei Christian Griepenkerl an der Allgemeinen Malerschule der Wiener Akademie. 1909 trat er in die Spezialschule Alois Delugs ein. Seit 1914 war er Mitglied des Wiener Künstlerhauses, malte Landschaften, Tiere und Bildnisse und schuf Entwürfe für Gobelins, Briefmarken und Banknoten. 1939 wurde er Professor an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Vgl. Thieme/B. XXXVI, 465f.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely - "[…] Herzlichen Dank für Ihr freundliches Gedenken anläßlich meines Geburtstages. Es freut mich, daß Sie sich meiner in liebenswürdiger Weise erinnern und ich hoffe, daß Sie sich in guter Gesundheit befinden. Auch ich bin gottlob wohlauf und fleißig an der Arbeit […]". - Der Sohn des Bildhauers Fritz Zerritsch studierte an der Malschule Scheffer und bei Christian Griepenkerl an der Allgemeinen Malerschule der Wiener Akademie. 1909 trat er in die Spezialschule Alois Delugs ein. Seit 1914 war er Mitglied des Wiener Künstlerhauses, malte Landschaften, Tiere und Bildnisse und schuf Entwürfe für Gobelins, Briefmarken und Banknoten. 1939 wurde er Professor an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Vgl. Thieme/B. XXXVI, 465f.
½ S. 4to. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely - "[…] Ich freue mich, daß Sie anläßlich meines 'Siebzigers' wieder an mich dachten und danke Ihnen für die freundlichen Wünsche herzlichst! […]". - Der Sohn des Bildhauers Fritz Zerritsch studierte an der Malschule Scheffer und bei Christian Griepenkerl an der Allgemeinen Malerschule der Wiener Akademie. 1909 trat er in die Spezialschule Alois Delugs ein. Seit 1914 war er Mitglied des Wiener Künstlerhauses, malte Landschaften, Tiere und Bildnisse und schuf Entwürfe für Gobelins, Briefmarken und Banknoten. 1939 wurde er Professor an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Vgl. Thieme/B. XXXVI, 465f.
2 SS. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In dieser feierlichen Stunde erlaubt sich der ergebenst Gefertigte a.) Glück fürs neue Jahr zu wünschen b.) gute Vorsätze in Bezug auf die Ravag zu fassen und c.) zu hoffen, dass es ihm vergönnt sein wird auch 1935 viel und in Freundschaft zusammenwirken zu können".
1½ SS. Folio. An einen unbekannten Adressaten, mit dem Ausdruck des Bedauerns, dass er und der Adressat am Tag zuvor in verschiedenen Kaffeehäusern gewartet hätten: "Ich war - aus welchen Gründen weiß ich nicht im Ring-Kaffee - habe dann festgestellt, daß das falsch war. Ich bekenne mich also schuldig und bin zu Busse bereit [...]".
1 S. Kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank für ihm zugesandte Wünsche. - Zernatto, seit Mai 1934 Staatssekretär im Bundeskanzleramt und Generalsekretär der Vaterländischen Front, führte in den Jahren von 1936 bis 1938 Verhandlungen mit den Nationalsozialisten, wurde im Februar 1938 parteiloser Bundesminister, mußte jedoch im gleichen Jahr noch vor den Nationalsozialisten nach Frankreich fliehen. Im Jahr 1940 kam er in die USA, wo er ab 1941 eine Assistenzprofessur für Politikwissenschaft an der Fordham University inne hatte. Als Schriftsteller veröffentlichte er mehrere Romane und Gedichtbände.
1 S. 54:160 mm. Ankündigung eines neuen Gedichtbandes von Zernatto, "dessen Erstlingswerk 'Gelobt sei alle Kreatur' preisgekrönt wurde. - Zernatto, seit Mai 1934 Staatssekretär im Bundeskanzleramt und Generalsekretär der Vaterländischen Front, führte in den Jahren von 1936 bis 1938 Verhandlungen mit den Nationalsozialisten, wurde im Februar 1938 parteiloser Bundesminister, mußte jedoch im gleichen Jahr noch vor den Nationalsozialisten nach Frankreich fliehen. Im Jahr 1940 kam er in die USA, wo er ab 1941 eine Assistenzprofessur für Politikwissenschaft an der Fordham University inne hatte. Als Schriftsteller veröffentlichte er mehrere Romane und Gedichtbände.
1870boz_006000ZEHRRAHN Carl, Portée musicale manuscrite signée. A Boston en 1870. Dimensions : 9 x 6 cm . Carton un peu brillant et dos carton brut, Cela semble avoir été coupé dans un carton plus grand au ciseaux. Carl Zerrahn était un flûtiste et chef d'orchestre américain d'origine allemande. Son activité répandue dans la région fait de lui une figure influente de la musique classique de la Nouvelle-Angleterre et de Boston, en particulier la musique chorale, dans la seconde moitié du XIXe siècle. Wikipédia Etat : bel état de conservation. Envoi soigné dans un emballage rigide et étanche. Satisfait ou remboursé. Si vous n'êtes pas entièrement satisfait, je reprends la marchandise avec retour à ma charge pour l'Europe et à la charge de l'acheteur pour le reste du monde. N’hésitez pas à visiter ma boutique et affiner vos recherches en fonction des catégories qui vous intéressent. Ma boutique L'Art Délivré. Lettres autographes, vieux papiers, livres anciens, photographies, gravures, timbres… Nous expertisons et/ou rachetons dans toute la France vos lettres, collections de lettres et livres anciens. Merci de votre visite. Jérôme KAYSER.
17717Neuchâtel. Editions Victor Attinger. 1941. Grand in-8 broché. Couverture rempliée. 214 pages. E.O. du tirage courant (après 10 hollande). Bon ouvrage, illustré de belles photographies tirées en héliogravure sépia. Envoi autographe signé de Maurice Zermatten. Très propre.
19446760LUF - Editions de la Librairie de l'Université de Fribourg, 1944. Petit in-8, pleine percaline rouge avec titre doré au dos, couverture conservée. Dos très légèrement taché.
19714061Martigny, Téléverbier S.A., 1971. 1 volume oblong in-folio en feuilles de 74 pages, couverture de bristol blanc, sous emboîtage plein veau rouge, titre au dos.
19426759LUF - Editions de la Librairie de l'Université de Fribourg, 1942. Petit in-8, pleine percaline rouge avec titre doré au dos, couverture conservée. Dos très légèrement taché.
193819727Fribourg, Editions de la librairie de l'Université, 1938. In-4 de 58 pages, demi-chagrin, pièce de titre (nom de l'auteur) au dos, avec petit manque, couverture imprimée en deux tons conservée.
19684805Lausanne, Editions SPES, 1968. In-8 broché de 100 p., couverture imprimée, légèrement insolée.
198714103Sion, Fonds valaisan de la recherche, 1987. In-4 de 187-[5] pages, pleine toile verte, titre doré au premier plat et au dos, vignette couleurs contrecollée au premier plat.
2 SS. auf Doppelblatt. 4to. An die Gesellschaft für vervielfältigende Kunst in Wien betr. der deren Einladung an die Prinzessin Auguste zu Sachsen.Weimar-Eisenach zur Subskription des Werks "über das Wiener Bühnenwesen": "[...] Ich habe nicht verfehlt Ihrer Königlichen Hoheit darüber Vortrag zu halten und beehre mich nun höchstem Auftrage gemäß Euer Excellenz den besten Dank für die freundliche Aufforderung auszudrücken und zugleich die ergebenste Mittheilung zu machen, daß Ihre Königliche Hoheit auf den Bezug des genannten Werkes nicht reflektiren [...]". - Der Sohn von Karl Graf von Zeppelin promovierte in Zoologie und begab sich anschließend zu Forschungsreisen und Jagdausflügen nach Helgoland und Skandinavien; 1891 schloss er sich der Spitzbergenfahrt von Wilhelm Bade an und bereiste später auch Wyoming, den Grand Canyon und Südkalifornien. - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette; mit kleinen Einrissen im Mittelfalz, sonst tadellos.
8vo. 1 p. on bifolium. In German, to an unknown recipient: "Ganswindt has publicly alleged to have sent me, by registered mail, the measurements which my airship must have, and that my airship can have any value only insofar as I followed his advice. - I did in fact receive such a letter, but only years after I had already submitted to the Kaiser's commission the design for my airship with the very measurements it later was to have [...]". - The East Prussian inventor Hermann Ganswindt (1856-1934) developed concepts for a space vehicle based on the principle of repulsion. His two-stage vehicle was designed to be driven by a series of dynamite explosions. Since it was to be taken aloft by way of a carrier vehicle, he designed a helicopter as early as 1884. Ganswindt's work is considered to be ahead of his time by several decades since his contemporary fellows had been unable to recognize the impact of his ideas. During his late years he kept in touch with Austrian rocket pioneer Max Valier as well as with German rocket pioneer Hermann Oberth, who shared his knowledge of Robert Goddard's work with him. - On stationery with printed address. Some browning due to paper, otherwise well-preserved.
Small 4to. 3 pp. on bifolium. To the mayor of Mannheim, Robert Ritter, who had invited him to participate in the Mannheim Anniversary Exhibition 1907. - Cont. stamped and annotated; upper margin with punched holes (not touching text); somewhat dusty.
8vo. 6½ pp. on 4 ff. To the German merchant and ship owner Edmund Siemers (1840-1918), expressing his gratitude for a painting with which Siemers had presented him. - Small tears in the centerfold.
4to. 1 p. on bifolium. In German, to Nicolas Thege de Konkoly, director of the meteorological institute in Budapest, thanking him for "the ongoing sending of interesting publications by the royal meteorological institute. There is particular value in the information on winds, in view of its importance for airship travelling […]. - With small remarks by the addressee, stamped.