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Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank für die Zusendung des "astronomischen Jahrbuchs" (25. V. 1866) und über die "mechanische Werkstätte": "Anliegend erhalten Sie die Quittung über den an die mechanische Werkstätte eingesendeten Kosten-Betrag von 8 Thl. Die mechanische Werkstätte geht jetzt allmählich dem Schlusse ihrer Thätigkeit entgegen, in Folge der verschiedenen Schwierigkeiten, welche durch die Zeitverhältnisse herbeigeführt werden [...]". - Johann von Lamont war nach dem Tod Johann Soldners 1835 Konservator und Direktor der Sternwarte Bogenhausen bei München geworden und verlieb bis zu seinem Lebensende in dieser Stellung. "1852 wurde er Prof. der Astronomie an der Univ. München, der er sein Vermögen vermachte. Lamont erforschte Sternhaufen und Nebelflecke, vermaß die Masse des Uranus neu und verzeichnete Beobachtungen von rund 80000 Sternen, die in den von ihm herausgegebenen 'Observationes astronomicae in specula regia Monachiensi' und 'Annalen der königlichen Sternwarte bei München' veröffentlicht wurden. Durch seine meteorologischen Messungen, Landvermessungen und Arbeiten über den Erdmagnetismus ('Handbuch des Erdmagnetismus', 1849) erwarb sich Lamont auch Verdienste auf den Gebieten der Geophysik und der Geodäsie. 1973 wurde ein Krater auf dem Mars nach Lamont benannt" (DBE).
Zusammen 2 SS. 4to und 8vo. Mit 1 eh. Kuvert. An L. Hofer bzw. den Maler S. Morgenstern: “Heute morgen war Ich bei Ihnen waren aber leider schon aus dem Hause. Bei dieser Gelegenheit habe ich zu meiner Freude vernommen, daß sich Ihre hochgeehrte Frau Mutter wieder ganz auf dem Wege der Besserung befinden [...] Das Bildchen, welches Sie die Güte hatten, mir als Andenken anzutragen fräud [!] mich ungemein [...]” (Br. v. 7.IX. 1867 an S. Morgenstern). - “Nun Sie es einmal übernommen, mir aus dieser bedrängten Lage zu helfen ersuche ich Sie, auf Ihr Letztes Bezug nehmend, dem Sig. Lazzarini zu schreiben, daß ich mich entschlossen habe, es abzuwarten, bis ich ein Stück Marmor [...] erhalte [...]” (Br. v. 19.I. 1862; mit 3 eigenh. Zeilen und U. des Adressaten). - Seit 1845 Professor der Modellierschule und Bildhauerkunst am Münchener Polytechnikum, schuf Halbig “Figurengruppen, Reiterstatuen, Porträtbüsten, sakrale Werke (u. a. im Auftrag Ludwigs II. die monumentale Kreuzigungsgruppe für Oberammergau, 1875), Grabmäler und Tierplastiken, darunter nach einem Entwurf M. von Wagners das Löwengespann für das Münchner Siegestor (1844-50)” (DBE). Vgl. auch Thieme/Becker XV, 496f. - Aus dem Besitz und in bedruckter Originalmappe der berühmten Autographensammlung des österreichischen Industriellen Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).
Zusammen (1½+2½ =) 4 SS. auf 2 Doppelbll. 8vo. An den Kunsthändler Merkel in München mit der Bitte um einen Vorschuss von 30 Gulden, den er seinem Sohn übergeben möge: "Sie versprachen mir, wenn möglich noch 30 fl. zu den schon erhaltenen 50 fl. vorzuschießen. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir dies jetzt geben könnten, um so mehr da es für Weihnachten bestimmt. Bitte deßhalb, es meinem Carl geben, oder ihm sagen zu wollen, wann er es am Montag abholen kann, es aber nicht in die Wohnung zu schicken, weil meine Frau nichts davon wissen soll [...]" (20. XII. 1873). - An denselben mit Erkundigungen nach seinem ausgestellten Werk und dem Angebot mehrerer Aktbilder: "Nachdem fast ½ Jahr verflossen ist, seit mein Bild der 'Mignon' in Ihrer Ausstellung sich befindet, und trotz Ihrer so sehr bestimmt gegebenen Zusage, einen baldigen Verkauf desselben zu ermöglichen, u. des auf Ihre Veranlassung herabgesetzten Preises ich weiter nichts über das Schicksal desselben finde, bitte ich um gefällige umgehende Nachricht darüber. Auch betreffs der in Aussicht gestellten nackten Frauenbilder haben Sie mir nicht mehr geschrieben [...]" (24. IX. 1878). - Der zweite Brief mit kleinen Randläsuren.
Zusammen 3½ SS. 4to. Charmante Briefe an einen Professor in Tübingen, der von der Bibliotheca Hertziana bei der Erledigung von Formalitäten für eine Italienreise unterstützt wurde. Steinmann war zu diesem Zeitpunkt in München und erhielt die Anfrage seines Kollegen aufgrund der Ferien in Italien mit Verspätung: "Als alter Römer hätten Sie eigentl. wissen sollen, dass ab 15. Juli in Rom alles ruht. Ihr Brief ist ausserdem dem Römer entgangen, der mir am 1. August die Correspondenz nachsandte ehe er selbst auf Urlaub ging; so habe ich ihn erst morgen mit der Röm. Correspondenz erhalten. Ihr Gesuch ist sofort per Express nach Rom weitergegeben worden. Die Sache ist an sich ja sehr einfach u. ich hoffe, dass d. Permesso in 8 Tagen in Ihren Händen sein wird. Hoffentlich haben Sie bis dahin Ihre Reise nicht schon angetreten [...]" (München, 25. August 1925). - Am 31. August konnte Steinmann die gute Nachricht übermitteln: "Aus Rom höre ich, dass der Permesso sofort an Sie abgesandt wurde: [...] Ich freue mich, dass es für alle Pläne rechtzeitig eintreffen wird u. hoffe sehr, dass Sie Ihre Italienfahrt auch auf Rom ausdehnen werden u. ich so die Freude habe, jemanden vom Neckar-Ufer die Hand zu drücken. Mein erstes Semester habe ich in Tübingen nichtstuend und schuldenmachend so angenehm verbracht, dass mir die Erinnerung an diesen Jugend-Sommer noch immer besonders lieb ist". - Der Brief vom 25. August mit Empfängernotiz in Tinte. Beide Briefe mit Sammlernotizen in Blei. Gebräunt. Mit kleineren Seiteneinrissen.
Zusammen (2+3 =) 5 SS. auf 2 Doppelbll. 8vo. An den Münchner Kunsthändler Karl Merkel mit Geschenken für dessen Kinder: "Hoffend daß Sie meine Zuschrift Alle in bester Gesundheit antrifft erlaube ich mir Ihnen für Ihren Hrn. Sohn Karl und der Frl. Tochter Emma ein kleines Andenken zuzusenden mit der Bitte dasselbe übergeben zu wollen. Da meine Zeit sehr gemessen ist konnte ich unmöglich Besseres bieten, und noch länger warten ging wieder nicht, da ich bei Frl. Emma schon lange Schuldner bin [...]" (27. X. 1877). - Über seine bei Merkl ausgestellten und der Witwe Mayer gehörigen Bilder, von deren Verkauf diese stark profitieren würde, und mit dem Angebot zweier Ölgemälde: "Im Auftrag der Wittwe Mayer erlaube ich mir Sie um gütige Mittheilung zu bitten ob wohl eines der drei in Ihrer geschätzten Ausstellung befindlichen Bilder verkauft ist, und ob Sie vielleicht geneigt wären das Eine oder Andere um einen geringeren Preis anzukaufen, da dieselbe schon über ein Jahr an Geist u. Knochenhaut-Entzündung krank darniederliegt. Dieselbe hat[t]e nebstbei auch einen Sohn schwer krank u. der ihr im Frühjahr starb, der ältere u. schlimmere ist bei der Marine u. muß ihn oft unterstützen und mußte in Folge dieser Umstände Manches von ihrer Einrichtung um einen Spottpreis verkaufen [...] Nun möchte ich auch fragen in eigener Angelegenheit. Ich habe nemlich zwei etwa 1m große Ölgemälde [...] Die beiden genannten Bilder waren in keiner auswärtigen Ausstellung oder Kunstvereine ausgestellt. Wenn sie nun [...] eines davon oder beide in Ihrer Ausstellung brauchen können so bitte ich um freundliche Mittheilung ob die Sendung direkt oder auf andere Weise angenehm wäre [...]" (19. IX. 1879).
3 SS. auf 2 Bll. 8vo und Folio. An den Dichter und Freund Felix Braun zu einem geplanten Besuch Brauns in München: "Das trifft sich so schön dass Sie gerade mit München zu tun haben und man sich bald wiedersehen wird. Es ist schön für Sie, dass Sie mir Ihrer Schwester zusammen leben und dadurch ein schönes, gemütliches Zuhause haben [...]" (4. VII. 1963). Zum leider nicht erfolgten Besuch: "Wir geben aber unsere Hoffnung nicht auf, dass ein Wiedersehen 1964 vielleicht doch stattfindet [...]" (21. II. 1964). - Jeweils mit U. und zweimal mit hs. Zusatz der Frau Boners. Leicht braunfleckig.
Zusammen (2+2 =) 4 SS. auf 1 Doppelblatt u. 1 Einzelblatt. 8vo. An den Kunsthändler Karl Merkel in München über ein in Stuttgart ausgestelltes Gemälde, das Eingang in dessen permanente Kunstausstellung finden könnte: "Auf Ihre freundliche Anfrage, betreffs des Bildes Recitation, welches nach beendigter Berliner Ausstellung einen Platz in Ihrer Permanenten finden soll, beehre ich mich, zu erwiedern, daß genanntes Gemälde sich gar nicht auf der Berliner Ausstellung befindet, noch jemals überhaupt in Berlin gewesen ist. Dagegen war es zuletzt in Dresden ausgestellt, von wo ich es, bevor ich sehr geehrte Zuschrift erhalten, nach Stuttgart an Peters & Hertle habe dirigiren lassen. Ich lasse es einige Zeit dorten u. werde, wenn es dort nicht verkauft wird u. Sie es bis dahin noch wünschen sollten, es an Ihre Anstalt befördern lassen, was ungefähr um Mitte nächsten Monats erfolgen könnte [...]" (9. X. 1877). - An denselben über ein aus Pest eingetroffenes Gemälde, über dessen Rahmenreparatur er nicht genau im Bilde ist: "In Bezug auf die Nachnahme von 10 Mark, mit welcher die Sendung meines Bildes aus Pest belastet war, habe ich von dem dortigen Kunst-Verein in beifolgendem einen zwar etwas ungenügenden Aufschluß erhalten, hoffe jedoch, daß sich zwischen Ihnen u. dem Pester K. Verein die Sache inzwischen ausgeglichen haben wird. In einer früheren Zuschrift von Seite jenes Vereines wurde mir gemeldet, daß der Rahmen des Bildes mit einigen Beschädigungen dort angekommen sei, worauf ich das Ansuchen stellte, die nöthigen Reparaturen daran vornehmen zu lassen u. mir die Kosten zu berechnen, welche von einem mir bekannten Kaufmann in Pest ausgeglichen würden. Ich habe nicht erfahren, ob in dieser Sache etwas geschehen sei oder ob der Rahmen in eben dem beschädigten Zustand an Sie zurückgelangt ist [...]" (14. II. 1879).
Zus. 3½ SS. auf 2 Doppelbll. 8vo. An den Kunsthistoriker Gustav Wittmer (1834-1917) mit einer Einladung, der 1891 gegründeten Comenius-Gesellschaft beizutreten: "Ihre Arbeiten über Fröbel [d. i. der Pädagoge Friedrich Fröbel] geben mir das Recht, Sie zum Anschluß als Diplom-Mitglied (d. h. ohne Beitragspflicht) an unsere Gesellschaft einzuladen und ich mache von diesem Recht um so lieber Gebrauch, als ich damit die Hoffnung verbinde, uns Ihre gelegentliche Mitarbeit per Fröbel an den Monatsheften zu sichern [...]" (18. XII. 1892). - Wohl an denselben über geplante Veröffentlichungen in der süddeutschen und österreichischen Presse: "Wenn der Aufsatz, den Sie geschrieben haben, noch nicht angenommen ist, empfiehlt es sich, mit weiteren Versuchen bis zum Herbst 1893 zu warten [...] es wird schon wieder besser werden. Sie werden einer freundlichen Haltunge [!] später z. B. bei der 'Post', der 'Rheinisch-Westf. Zeitung' (Essen), 'Nord u. Süd' u.s.w. begegnen. Sehr freundlich stehen in Bayern zu uns die 'Münchener Neuesten Nachrichten', auch die 'Allg. Zeitung'. Vielleicht empfiehlt es sich aber, daß die großen österreichischen Blätter in dieser Sache den Reigen eröffnen [...] Es ist mir angenehm, wenn Sie eine Beziehung zwischen H. von Wolzogen [d. i. der Schriftsteller Hans von Wolzogen] und mir vermitteln. Ich bin zum Austausch mit den Bayreuther Blättern geneigt [...]" (7. III. 1893). - Leicht braunfleckig. Beiliegend eine kurze Beschreibung von alter Sammlerhand.
Zusammen 2½ SS. 8vo. Mit 2 eh. adressierten Kuverts. An den Photographen Franz Josef Böhm in Mürzzuschlag: “Von der freundlichen Absicht mir eine Collection Bilder aus ‘Roseggers Waldheimat’ einzusenden, bitte ich absehen zu wollen. Sind Euer Hochwohlgeboren hingegen im Besitze von Photographien aus dem kaiserl. Jagdgebiete Mürzsteg [...] werde ich sehr dankbar sein, wenn Sie diese mir einsenden wollten [...]”. - Seit 1866 Flügeladjutant des Kaisers, wurde Eduard Gf. Paar 1879 Generalmajor einer Kavallerie-Brigade, 1884 Feldmarschalleutnant, 1887 Generaladjutant des Kaisers, 1891 General der Kavallerie, 1916 Generaloberst; 1918 trat er schließlich in den Ruhestand. - Anfangs Wanderschauspieler, wurde Franz Josef Böhm (1873/4-1938) später Photograph, ließ sich in Mürzzuschlag nieder und errichtete dort ein eigenes Atelier; ausgezeichnet mit dem Titel eines russischen Hofphotographen, wurde er durch zahlreiche Portrait- und Landschaftsaufnahmen, vor allem aber durch seine Portraits von Peter Rosegger bekannt; 1915 war er auch Herausgeber einer Gedenkschrift für den 1889 verstorbenen Dichter Ludwig Anzengruber. - Die Kuverts mit kl. Fehlstelle durch Entfernen der Briefmarke.
(¾+¾ =) 1½ SS. auf 2 Bll. 8vo und 4to. An Adolph Barth und die "Barthsche Verlagsbuchhandlung" in Bezug auf ein ausstehendes Buchhonorar. Brief vom 16. IX.: "Der verstorbene Herr W. A. Barth übertrug mir schon vor mehreren Jahren die zweite Auflage des dritten Theiles von Schotts Theorie der Beredsamkeit. Es wurde zwischen Herrn Barth u. mir kein darauf bezüglicher Contract abgeschlossen, sondern der Erstere versprach für jede der beiden Abtheilungen, aus denen der 3te Theil des genannten Werkes besteht, 60 Th. Honorar zu zahlen, u. sechs Freiex. (zur Hälfte auf besserem Papier) abzuliefern. In Beziehung auf die erste Abtheilung sind diese Bedingungen vollständig erfüllt worden; dagegen ist mir für die zweite Abth. weder das versprochene Honorar gezahlt, noch sind die stipulirten Freiex. geliefert worden; selbst die Correcturbogen fehlen [...]". - Brief vom 19. IX.: "Ew. Wohlgeb. danke ich nicht blos für die gefälligst übersandten Freiex., sondern auch für die Art u. Weise Ihrer Anerkennung meiner, in der That, durchaus begründeten Anforderung. Bei den freundschaftlichen Verhältnissen zwischen Ihrem verst. Herrn Vater u. mir konnte ich es in keiner Weise über mich gewinnen, ihn an diese Schuld zu erinnern. Daher die lange Verzögerung. Schillings Kunst des äusseren Vortrags erhalten zu haben, bekenne ich ganz. Ob aber nicht entweder noch der Rabatt von 3 Th. abzuziehen, oder das Ganze wegen der langen Verzögerung der Honorarzahlung mir zu erlassen ist, das überlasse ich ganz Ihrem Ermessen [...]". - Der bis 1999 bestehende Verlag war 1780 von Johann Philipp Haug in Leipzig gegründet und 1789 von Johann Ambrosius Barth übernommen worden. Nach dem Tod des Vaters 1813 leitete Wilhelm Ambrosius Barth den Verlag und entwickelte diesen zu einem bedeutenden Wissenschaftsverlag. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten nahm sich Wilhelm Ambrosius Ende 1851 das Leben. Seinem Nachfolger Adolph Barth gelang die Sanierung des Verlags. Die im Brief erwähnten Bände der von Heinrich August Schott (1780-1835) begonnenen, mehrbändigen "Theorie der Beredsamkeit" sind 1846 und 1849 bei Barth erschienen. - Der in Eisleben als Sohn des bekannten Predigers Gottlieb Ludolph Krehl geborene August Ludwig Gottlob Krehl studierte in Wittenberg und Leipzig Theologie. Von 1814 bis 1821 unterrichtete Krehl an der Ritterakademie in Dresden, 1834 folgte sein Ruf als Professor für praktische Theologie an die Universität Leipzig, wo er bis 1853 lehrte. - Mit Spuren alter Montage, Empfängernotizen in Tinte und Sammlernotiz in Blei. Gefaltet.
Zus. 5 SS. 8vo. Bedankt sich für Briefe und Gratulationen.
Zusammen (1+2¾ =) 3¾ SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. 4to. Jeweils mit eh. Adresse (Faltbriefe). An die Marquise de Rende in Rom mit der Bitte, einer unglücklichen Frau zu helfen, die sich im Tiber ertränken wollte: "[...] Je crois que ce billet de charité que je vous demande pour une malheureuse qui avait eu la tentation de se noyer, ne sera pas inutile [...]" (Br. v. "vendredi 23 juin"). - Im zweiten Brief kündigt er seinen Besuch an, da er sich über "la bonne oeuvre que vous desirez" informieren müsse (Br. v. "Mercredi"). - Beide Briefe minimal fleckig, die Adreßblätter jeweils mit Siegelresten.
Zusammen 5 SS. 8vo. Beide Briefe an einen Herrn Oppenheim: "'Grafensteiner Äpfel zu kaufen, davon kann in Braunschweig dies Jahr gar keine Rede sein'!!! So sehr man die Läden und die Apfelhöker schüttelt, es will um's Verrecken kein Grafensteiner mehr purzeln! Zu keinem Preise sind Grafensteiner Aepfel dort zu haben. Darum kosten auch die wenigen, welche ich Ihnen hier sende, gar nichts […]. Eine drückende Bedingung jedoch sehe ich mich gemüßigt, zu stellen, nämlich: 'Daß unser Freund und Ihr Hausknochen Becker die Hälfte davon zu eigner Nutznießung bekommt'. Schlussbemerkung: Eben fällt mir ein, daß auch noch einige Birnen dabei liegen […]" (eh. Brief mit U., 4 SS.). "Der gehorsamst Gefertigte wird mit großem Appetite erscheinen. Derselbe würde schon längst einen schwachen Versuch gemacht haben, Sie Abends in Whist zu vermöbeln, wenn er nicht ein gar so fleißiger Kopf wäre u Abends Transparent malen müsste […]" (eh. Brief mit U., 1 S.). - Henneberg studierte 1845-48 Jura in Göttingen und Heidelberg, war kurzzeitig am Stadtgericht Braunschweig tätig und wandte sich seit 1850 der Malerei zu. Er verbrachte ein Jahr an der Akademie in Antwerpen und war danach bis 1861 in Paris ansässig. Anschließend bereiste er Italien und ließ sich in Rom nieder, bevor er 1863 nach Deutschland zurückkehrte. Zunächst in München wohnhaft, wechselte er 1866 nach Berlin und ging 1873 wieder nach Rom. 1875 kehrte er nach Braunschweig zurück, wo er ein Jahr später starb.
Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 2 Doppelbll. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbriefe). An einen Freund: "Verzeihe daß ich Dir diesmal nicht Wort halten konnte außer meinen erzherzoglichen Arbeiten kamen noch einige alte Bilder (von mir) die ich den Grafen St Genois für seine neue Wohnung zustutzen mußte, auch einige Änderungen daran vornehmen mußte, das sind alles Arbeiten die sich nicht aufschieben lassen [...]. - Etwas unfrisch.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Ein Br. mit eh. Adresse. An seinen Freund Hartel: "Da ich mich in einer äussersten verlegenheit befinde, so so nehme ich meine zuflucht zu ihnen, als meinen schon so oftmähligen [!] beschützer und erretter, und bitte sie inständigst mir zu rathen was ich thun soll [...]". - "schon seit mehr denn 14 tagen hat mich Herr von Liebhart gebetten [!], sie zu fragen, ob wegen seinem Gut noch keine entscheidung gekommen ist [...]". - Aus einem alten Adelsgeschlecht entstammend, besuchte Ottenfels-Gschwind die Theresianische Militärakademie und später die Orientalische Akademie, war bei der kaiserlichen Gesandtschaft in Konstantinopel tätig und arbeitete bis 1808 als Dolmetscher. 1812 wurde er k.k. Kämmerer, hielt sich zu diplomatischen Missionen in Basel und Paris auf und war seit 1816 in der Staatskanzlei tätig. Von 1822 an war er zehn Jahre lange k.k. Internuntius in Konstantinopel, kehrte 1832 nach Wien zurück und wurde drei Jahre später Leiter der administrativen inländischen Abteilung der Staatskanzlei unter Metternich.
Zusammen 2 SS. 8vo. Ein Br. mit eh. Adresse. An den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884): „Mein lieber Vivenot ich komme erst Dienstag Abends vorbei und wünschte sehr, Sie noch einmal [...] zu sehen [...]“ (dat. „Sonntag Mittag“; mit eh. Adresse und kl. Ausr. auf Bl. 2 durch Siegelbruch). - „Indem ich mich nach Ihrer Gesundheit erkundige, ist meine etwas durch Augen Trübheit gestört, ich bitte Sie daher mir mitzutheilen wen nach Ihrer Ansicht und Erfahrung ich consultiren sollte [...]“ (undat.; am linken unteren Blattrand von fremder Hand in Bleistift vermerkt „geschrieben den 29. X. 59 im 91sten Jahre seines Alters“). - Wallmoden zeichnete sich in den Feldzügen von 1796 bis 1801 sowie 1809 in der Schlacht bei Wagram aus, wurde 1810 zum Feldmarschall-Leutnant befördert und ließ sich 1812 beurlauben, um als Befehlshaber der Russisch-deutschen Legion gegen Frankreich zu kämpfen. Nach der Rückkehr in österreichische Dienste erhielt er den Oberbefehl über die in Neapel stationierten Truppen, besetzte Sizilien und wurde General der Kavallerie und Militärkommandant von Mailand. 1848 nahm er seinen Abschied. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den „Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - In altem Sammlungsumschlag.
Zusammen 2 SS. 8vo. An den Musikverleger V. Kratochwill: “Mein Bruder, der durch 26 Jahre hindurch bei mir im Institute unterrichtete, braucht noch einige Klavierstunden. Da Sie doch viel Bekanntschaft haben, so ersuche ich Sie, wenn Sie von Klavierstunden hören, mich davon zu verständigen oder auch meinen Bruder [...]”. - Der Pianist und Komponist war Verfasser einer Klavierschule (‘Die allgemeine und specielle Clavierunterrichtsmethode‘) und Herausgeber mehrerer Gesangs- und anderer Kompositionen. Als Komponist verfaßte er weiters mehrerer Lieder und Märsche. Der Adressat V. Kratochwill war u. a. später der Verleger der o. a., in den 70er Jahren von Schwarz im Selbstverlag herausgegebenen Klavierschule. - Zu Schwarz vgl. DBA I 1160, 350; zu Kratochwill vgl. ebd. I, 702, 349. - Beiliegend ein Brief A. Galdemars an den Musikverleger. (Paris, 1. XII. 1897. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf).
Zusammen 2 SS. 4to und 8vo. An den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884): „Nel [...] le mie congratulazioni per la felice tua situazione presente [...] per le consolazioni del cuore che della mente, colgo l‘occasione della partenza da qui per la capitale del Signor Dottor Tyler irlandese che desidera vedere e profitterà dei progressi della Scienza in [...] medicina ed [...]“ (undat. Br.). - „My dear friend! Very much afflicted by your silence, I have hardly courage to write you the present lines, having already sent you two letters, since I left Vienna [...] which you did not answer. I know very well that the impulses of your heart, ever devotes to mankind, and the duties of your profession gave you so great occupations, that you could not find the necessary time to procure me the pleasure of receiving your favours [...]“ (Br. v. 9. XII. 1831). - Des weiteren über die Cholera: „You say that the cholera morbus is not a contagious disease! is it then produced by a peculiar constitution of the atmosphere? if it is so, why do you permit to open the windows, and why do you purify not the air in the room without permitting the introduction of atmospherical air, which is said to be the exciting cause of the cholera? [...]“. - Der Triestiner Arzt Goracuchi lehrte als Professor der Medizin in Venedig. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den „Konstitutionell-monarchistischen Verein“; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - In altem Sammlungsumschlag.
Zusammen (3+1¾ =) 4¾ SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. 8vo. An die Direktion des Deutschen Volkstheaters in Wien: "In Bezug auf die Besetzung des Schwankes 'Das gelobte Land' möchte ich im Einverständnis mit meinem Bruder Ihnen schon jetzt einige Propositionen für das Hauptsächliche vorlegen [...]". - "Das gelobte Land" war eine Gemeinschaftsarbeit von Paul und seinem Bruder Franz Schönthan von Pernwaldt. - Anfangs eine militärische Laufbahn anstrebend, musste der geborene Wiener aus Rücksicht auf seine Gesundheit den Dienst quittieren, wandte sich dem Journalismus zu und war 1887-90 in Berlin Mitredakteur der Berliner "Lustigen Blätter". Anschließend wieder in Wien, wurde er 1892 Redakteur des "Wiener Tagblatts" und hatte später die Leitung von dessen Feuilletonredaktion inne. Von 1902 bis zu seinem Tod war der Verfasser von Humoresken und Theaterstücken (darunter gemeinsam mit seinem Bruder Franz, 1849-1913, das Erfolgsstück "Der Raub der Sabinerinnen", UA 1884) für die "Wiener Zeitung" tätig. - Auf Briefpapier mit gepr. Initialen.
(1+1 =) 2 SS. auf Doppel- und Einzelblatt. 4to und 8vo. Mit einer eh. Adresse verso. In niederländischer Sprache. - Mit Spuren alter Montage.
2 SS. auf Doppelblättern. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “S. E. Baron Pratobevera und Gräfin Bacquehem haben mich gebethen, die Angelegenheit wegen Zulassung ihrer Angehörigen in die Rechtspraxis zu betreiben. Die jungen Leute verlieren Zeit und alle ihre Kameraden kommen ihnen vor [...]” (Br. v. 4. IX. 1864). Im Brief vom 11. März erlaubt sich Schmerling um Einberufung einer Kommissionssitzung “zur Berathung des Gesetzentwurfs ‘wegen Errichtung von Gewerbgerichten’ anzufragen”. - Der promovierte Jurist war 1848 Organisator der Nationalgarde in Wien, Abgeordneter zur deutschen Nationalversammlung in Frankfurt und wurde vom Reichsverweser Erzherzog Johann zum Reichsminister für Inneres, dann zum Ministerpräsidenten und schließlich zum Außenminister ernannt, mußte jedoch als Vorreiter des großdeutschen Programms im Dezember 1848 zurücktreten. Anschließend als Justizminister tätig, legte er in der Zeit des verschärften Neoabsolutismus 1851 sein Amt nieder und wurde Senatspräsident beim Obersten Gerichtshof, später Präsident des Oberlandesgerichts in Wien. Als Staatsminister (1860-65) hatte er großen Anteil an der Ausarbeitung der zentralistisch-liberalen Verfassung und suchte den Vorsitz Österreichs im Deutschen Bund zu erhalten, was jedoch an Bismarcks aggressiver Opposition scheiterte, weswegen Kaiser Franz Joseph I. ihn schlußends dieses Amtes enthob. In die Zeit seiner Tätigkeit fiel das Protestantengesetz (1861), ein Gesetz über den Schutz einiger Grundrechte (1862), der Frankfurter Fürstentag (1863) und die Beteiligung Österreichs am Deutsch-Dänischen Krieg (1864). Seit 1867 Mitglied des Herrenhauses, wurde Schmerling 1871 zu dessen Präsidenten gewählt. Vgl. Öst. Lex. II, 353 und Czeike V, 106f. - Adolf Frh. Pratobevera von Wiesborn (1806-1875), seit 1851 Rat am Obersten Gerichtshof, war 1861 und 1867 niederösterreichischer Landtagsabgeordneter und Reichsratsabgeordneter der Liberalen Partei, 1861/62 Justizminister und später Landmarschall von Niederösterreich sowie lebenslängliches Mitglied des Herrenhauses. Seine Gattin war die Sachbuchautorin Katharina Pratobevera (1818-1897), deren 1858 erschienene Rezeptsammlung ‘Die süddeutsche Küche’ mehrere Jahrzehnte lang das verbreitetste Kochbuch des süddeutschen Raums war; die 1873 erschienene ‘Haushaltskunde’ gilt als “erstes in Österreich erschienenes, großes derartiges Werk, das alle häuslichen Arbeitsgebiete umfassend darstellte” (DBE). Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit gründete sie den Verein Grazer Volksküche, eine Mädchenarbeiterschule und mehrere Kindergärten. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.
2 SS. auf einem Doppelblatt und einem Einzelblatt. 8vo. Ein Brief mit eh. Adresse verso. In französischer Sprache an einen Kollegen mit Dank für Partituren, die ihm sein Bruder übermittelt hat: "Monsieur, mon frère m'a envoyé les partitions que vous lui aviez remises avec le petit mot par le quel vous m'en faites la remise. Je suis on-ne peut plus reconnaissant Monsieur de ce bon procedé de votre part, et vous prie de recevoir l'assurance de mes sincère remercimens [...]". - An Madame Agasse in Andilly mit Dank für ihre Bereitschaft, seinen Sohn Adrien am kommenden Samstag zu betreuen, und mit dem Hinweis, dass das Kind gerne auf einem Esel reiten würde: "puisque vous avez la bonté Madame de vouloir bien vous charger pendant quelques jours du cher petit adrien, je vous l'annonce pour Samedi. il partira le matin par la voiture de Francois, et si vous êtes assez bonne pour lui envoyer un âne, je ne doute pas du plaisir qu'il aura a faire cette cavalcade. Je vous remercie d'avance vous et Madame votre mère des sourires que vous lui donnerez. cette idée me consolera un peu de la peine que j'ai à le quitter, et à m'eloigner des gens que j'aime sincèrement [...]".
Je 1 S. auf Doppelblatt. 4to. In seiner Eigenschaft als "legitimirter Mandatarii des Herrn Philipp Grafens v. Andler als Weiland Frau Octavia Gräfin v. Andler [...] instituirten universal Erbens" an das niederösterreichische Landrecht betr. Erbrechtsfragen. - Der aus dem oberösterreichischen Mauthausen stammende Raab betrat nach seiner Promotion 1770 "die Laufbahn als Sachwalter, in welcher er durch 40 Jahre wirkte und sich durch seine Gründlichkeit und Rechtlichkeit einen geachteten Ruf erwarb" (Wurzbach XXIV, 158). - Die Verso-Seite von Bl. 2 jeweils mit zahlreichen Bearbeitungsvermerken.
Zusammen 2½ SS. 8vo und 12mo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten (d. i. der Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot, 1807-1884): „Möge mein Bild das erste seyn, welches Ihnen freundlich entgegen blickt, kön[n]te es Ihnen sagen, welche heißen Wünsche für Ihr Glück und Wohl das Original an diesem festlichen Tage wie an jedem anderen für Sie im Herzen trägt; Sie, der mir meines Lebens Glück erhalten, der mich dem Schicksal einer freudlosen Zukunft entrissen; der alle Blumen meines irdischen Lebens Garten[s] wieder erblühen machte - und ich kann für dies Alles nichts als den Allmächtigen anflehen meine dankbaren Wünsche zu erhören [...]“. - Die Tochter des Schauspielerehepaars Joseph und Sophie Koberwein war eine von Heinrich Laube geschätzte Darstellerin naiv-sentimentaler Rollen und wirkte auch als Liebhaberin und später vorwiegend in Mütterrollen. 1822-64 war sie Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters und gab mehrmals Gastspiele am Münchner Hoftheater; verheiratet war sie mit dem Hofschauspieler Karl Fichtner, in dessen wie in ihrem Namen sie den zweiten Brief verfaßt hat. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den „Konstitutionell-monarchistischen Verein“; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - Auf Briefpapier mit kalligr. gepr. Vignette. - In altem Sammlungsumschlag.
Zusammen 5 SS. auf 4 Bll. Kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Herr Carl Niclas, der die von Ihnen bestellte Zeichnung der orientalischen Kiste [?] seinerzeit, vor mehr als einem Jahr, angefertigt, hat, wie jeder billig denkende Mensch zugeben wird volles Recht, doch endlich einmal auf Bezahlung der Arbeit zu drängen [...]" (undat. Brief). - "Aber -?! Wenigstens 4 Seiten Aufsatz? - - - Ich glaube das kann nicht ernstlich gemeint sein. Eine Arbeit muß doch Kopf u. Fuß haben; zudem stehe ich mit einem Fuße schon im Waggon u. bin froh alle Geschäfte hier erledigt zu haben [...] "(Br. v. 4. VIII. 1975). - Karabacek habilitierte sich für arabische Paläographie, wurde Professor der Geschichte des Orients und ihrer Hilfswissenschaften und lehrte als solcher bis zu seiner Emeritierung 1915. Von 1899 bis 1917 war er auch Direktor der Hofbibliothek. Bereits 1868 hatte er die Gründung der Wiener Numismatischen Gesellschaft angeregt und war lange Mitredakteur der "Wiener numismatischen Monatshefte". Zu seinen bedeutendsten Forschungsarbeiten gehört die Entzifferung der weltberühmten Sammlung antiker Papyri, u. a. des Papyrus Erzherzog Rainer aus dem Fund von El Faijûm.