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Visitkartenformat. "Wir freuen uns sehr Sie & Herrn Pick Samstag Abends bei uns zu sehen".
1 S. Visitkartenformat. "Mit herzlichem Dank + bestem Gruß". - In Bleistift. - Etwas fleckig.
1 S. Visitkartenformat. Dr. M. Jordan Geh. Ober Reg. Rath (dies gedruckt) "erlaubt sich, Herr[n] O. Trolitzsch aus Berlin bestens zu empfehlen".
65:103 mm. "mit dem verbindlichsten Dank". - Mit hs. Notiz in Kugelschreiber. - Ernst von Koerber war vielfacher Minister (für Handel, innere Angelegenheiten, Justiz sowie Finanzen) und von 1900 bis 1904 sowie von Oktober bis Dezember 1916 auch Ministerpräsident.
1 S. Visitkartenformat. Obersanitätsrat von Kogerer (dies gedruckt) "mit den aufrichtigsten Glückwünschen".
63 x 103 mm. "Herzlichsten Glückwunsch, Fräulein Coco - Emilie - die Sie für ‚Vincenz' Namenstag feiern! Auf baldiges Wiedersehen". - Kolá debütierte als Klärchen am Stadttheater in Leipzig, wirkte 1884-88 am Stadttheater in Wiesbaden und wurde anschließend an das Wiener Burgtheater verpflichtet, zu dessen Ensemble sie bis 1893 sowie 1904/05 gehörte. Später gab sie nur noch Gastspiele.
Visitkartenformat. "Recipe! Der schönen Frau von Treumann verordnet jeden Vormittag ein volles Glas zur Stärkung sämtlicher Glieder zu nehmen". - 1829 Darsteller des Mephisto in der Uraufführung von Goethes "Faust", wurde der Schauspieler 1833 auf Lebenszeit ans Wiener Hofburgtheater engagiert. "Ein glänzender Lustspielkomiker ist La Roche, den das Gerücht, ein natürlicher Sohn Goethes zu sein, ein Leben lang interessant gemacht hat. Tatsächlich hatte sich Goethe seiner angenommen und den Mephisto mit ihm einstudiert, der seine berühmteste Rolle wurde. 'An dieser Rolle ist nichts mein Eigentum, alles, jede Gebärde, jede Grimasse, jede Betonung ist von Goethe', sagte er" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, S. 41).
100 x 50 mm. "erlaubt sich beifolgend den gewünschten Text zum Gesangswalzer zu übersenden".
9 Zeilen. Visitkartenformat. An ein namentlich nicht genanntes Fräulein: "Herzlichen Dank für Ihre lieben Worte - ich habe sehr viel verloren - trotz der Liebe zu meinen Geschwistern wird mir meine Wiener Heim nie mehr dasselbe sein […]". - Im Vordruck hs. gestrichen: "Lieut. General | Sir Rudolph Baron von" und "Pasha", so dass im Namen nur "Slatin" zu lesen bleibt.
8 Zeilen. Visitkartenformat. An Gogo Schaup (d. i. Emilie Schaup aus der Zipfer-Brauereidynastie): "Also hier sind die 'Hölzeln' 3 für Sie u. 2 für das kleine Fräulein 'Tini' - Es war trotz dem [!] Wetter doch ein lustiger Tag - besten Dank dafür - Mit den herzlichsten Grüßen für Sie u. Hausgenossen [...]".
98 x 58 mm. "[Hermine von Sonnenthal] dankt Ihnen, verehrter Herr Strebinger, wärmstens für Ihre herzliche Theilname".
1 S. Carte de visite. "[Herr u. Frau Hermann Winkelmann] senden ihr herzliches Beileid". - Winkelmann wurde 1878 an das Hamburger Stadttheater engagiert. Bei der Uraufführung des Parsifal 1882 übernahm er auf Wunsch Richard Wagners die Titelpartie und wirkte mehrmals bei den Bayreuther Festspielen mit. 1883-1906 gehörte er der Hofoper in Wien an.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Meine besten Glück- und Gegenwünsche zu Jahreswechsel".
2 SS. Visitkartenformat. Bittet einen namentlich nicht genannten Adressaten um den Abdruck einer Abhandlung in dessen Zeitschrift und erkundigt sicht nach dem Fortgang einer weiteren Arbeit: "[...] erlaubt sich Ihnen anbei eine kleine, aus der Feder des Hn Gerichtsassessors Dr. Jentsch in Chemnitz stammende Abhandlung zu übersenden mit der bitte, dieselbe zum 19. Sept in Ihrem geschätzten blatte zum Abdrucke zu bringen und ihm einige Exemplare der betr. Hefte zukommen zu lassen. Gleichzeitig benutzt er die Gelgegenheit sich zu erkundigen was aus dem Ihren im vor. Jahre zugegangenen Abschnitt aus Castelars 'Leben Lord Byrons' geworden [...]". - Schanz studierte Klassische Philologie und habilitierte sich 1870 in Würzburg. In den Jahren 1870-1873 unternahm er Reisen nach Oxford, Rom und Venedig um dort aufbewahrte Handschriften Platons zu kollationieren. Schanz erfuhr in Würzburg große Anerkennung für seine Forschungen und wurde im Jahr 1900 in den Adelsstand erhoben. Martin von Schanz war der Bruder des Rechts- und Staatswissenschaftlers Georg von Schanz. - Auf lithograph. Vordruck "Cavaliere Prof. Schanz".
Visitkartenformat (102:63 mm). An einen namentlich nicht genannten Adressaten "zur Erwiderung Ihres Neujarswunsches".
1 S. 121 x 57 mm. Dankt "für die wohlgemeinten Wünsche zum 70ten Geburtstage den sie im besten Wohlsein zu erleben das Glück hatte". - Amalie Schönchen gab ihr Debüt in Hannover für eine plötzlich erkrankte Sängerin als zweite Dame in Mozarts "Zauberflöte", war dann bis 1859 als Soubrette und Mezzosopranistin in Hannover, Wiesbaden und Nürnberg tätig und wechselte im Alter von 28 Jahren ins Fach der "Komischen Alten". 1871 wurde sie nach München an das Theater am Gärtnerplatz verpflichtet, 1893 ans Wiener Raimund-Theater in Wien und wechselte drei Jahre später an das Hofburgtheater, wo Katharina Schratt eine ihrer Kolleginnen war.
1 S. 70 x 113 mm. "sendet die herzlichsten Glückwünsche".
1 S. 60 x 105 mm. An einen namentlich nicht genannten Adressaten "mit dem Ausdrucke aufrichtiger Teilnahme". - 1873 wurde Johann Eduard Hofmokl Chefarzt der Chirurgischen Abteilung am Leopoldstädter Kinderspital, leitete zwischen 1876 und 1881 an der Wiener Allgemeinen Poliklinik eine chirurgische Abteilung und war ab 1881 Primararzt an der Krankenanstalt Rudolfstiftung tätig.
55 x 95 mm. An eine Redakteurin: "So wie voriges Jahr, sende ich Ihnen auch heuer wieder eine Einladung und eine Karte zu meinem Konzert. Ich hoffe, dass Sie meiner Einladung Folge leisten werden, so dass ich Sie auch heuer wieder zu meinen Gästen zählen darf [...]".
113 x 70 mm. Notiz an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Director Löwe befahl zur Probe um 10 Uhr im Concertsaal, ich denke die Sache geht rasch vorüber. Würden Sie mich dort vielleicht abholen?". - Cronberger begann anschließend eine Karriere als Sänger am Leipziger Konservatorium unter Max Stägemann. Nach einem Jahr erlitt er jedoch den völligen Verlust seiner Stimme und musste in Dresden unter August Iffert erneut Gesangsunterricht nehmen, bis er 1886 am Stadttheater von Königsberg debütierte. Seit 1888 am Stadttheater von Bremen, stand er 1889-92 in Hamburg auf der Bühne und erhielt 1892 ein Engagement am Braunschweiger Hoftheater, wo er lange Jahre tätig war und zum Kammersänger ernannt wurde.
5 Zeilen. Visitkartenformat. Beglückwünscht einen namentlich nicht genannten Hofrat "aufrichtig befriedigt und erfreut zur A.h. Auszeichnung". - Auf lithogr. Visitenkarte "Geheimer Justiz- und k. k. Regierungsrat Dr Adolf Bachrach, Hof- und Gerichts-Advokat [...]".
61126o.J. o. O. u. D., , (5,5 x 9 cm). 1 Seite.
1 S. Visitkartenformat. Ober-Rabbiner Dr. M. Güdemann (dies gedruckt) "wünscht Ihnen auf gut Italienisch Masel tow!" - Seit 1862 als Rabbiner in Magdeburg, seit 1866 auch in Wien tätig, hatte Güdemann seit Ende der 60er die provisorische Leitung des Bet Din inne, wurde 1894 als Nachfolger Adolph Jellineks Oberrabbiner von Wien und übte dieses Amt bis zu seinem Tod aus. Er veröffentlichte u. a. eine "Geschichte des Erziehungswesens und der Kultur der abendländischen Juden" eine "Jüdische Apologetik", die sich gegen den akademischen Antisemitismus richtete.
2 SS. 65 x 105 mm. "Geliebter Freund! Sie können sich meine Ueberraschung vorstellen als ich heute Früh im Bett das Extrablatt in die Hand nahm […] Ich bin gerührt von Ihrer Liebe für mich - aber ich glaube doch solche Durchzeichnungen nicht zu verdienen und fühle mich tief beschämt so herausgehoben zu wein aus der Mitte so vieler die größere Verdienste um den Volksbildung-Verein haben. Herzlichsten Dank, Sie Lieber, Guter! […]". - Der aus Hamburg stammende Schauspieler wurde 1864 von Heinrich Laube ans Wiener Burgtheater geholt, wo er als Liebhaber und später als Bonvivant und Charakterdarsteller, seit 1880 auch als Regisseur erfolgreich war. Hugo von Hofmannsthal schreibt in seinem Nachruf: "Ich suche Hartmann in meinem Gedächtnis, und sehe zahllose Gestalten. Lebendig springen sie hervor, sein Clarence und sein Mercutio und sein König Heinrich und sein Leon [...]" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 58).
2 SS. 100 x 63 mm. An eine namentlich nicht genannte Frau Direktor: "Haben Sie schönsten Dank für die freundliche Einladung zu Mittwoch, wir können dieselbe jedoch nicht annehmen da mein Mann jeden Mittwoch Clubabend hat, und auch diesmal nicht fehlen könnte da eine Besprechung für die Weihnachtsfeier stattfindet […]".