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1 S. 55 x 95 mm.
1 S. Visitkartenformat. Auf einer Visitenkarte des Schauspielers Heinrich Oberländer (1834-1911). - Der in Altona geborene Schauspieler gehörte seit 1885 dem Ensemble des Wiener Hofburgtheaters an und wurde 1890 zum Hofschauspieler ernannt. "Zu einem großen runden Geburtstag hatten wir uns alle auf der Burgtheaterbühne versammelt; die Nazizeit warf ihre Schatten voraus, und ein Professor der Germanistik feierte Georg Reimers als einen großen deutschen Schauspieler. Österreich kam in dieser Laudatio schlechtweg nicht vor. Der nächste Redner war damals Ernst Lothar. Er hatte ein vorbereitetes Manuskript, das er während der politischen Ansprache seines Vorredners kaum merklich zerriß. Lothar sprach frei und feierte den Österreicher Georg Reimers. 'Du warst', so sagte er, 'ein Schauspieler dieses Landes, dieser Stadt und dieses Hauses, und du warst mein Herr, wenn du meinen Diener spieltest, und immer ein Diener, wenn du auf der Bühne ein König warst'" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 95).
1 Zeile. Visitkartenformat. Mit ms. adr. Kuvert. Der Entdecker des Vitamins K an den Mediziner und Autographensammler Joachim Ruf in Esslingen mit gedr. Gruß in englischer Sprache: "Forwarded with Professor Henrik Dam's compliments [...]". - Das Kuvert mit gedr. Absender und eh. Adresskorrekturen.
50534o.J. Ohne Ort, Ohne Jahr, 5,5 x 9 cm. 1 Seite.
60147o.J. Dresden, o. Datum, 6 x 9 cm. 1 Seite.
46140o.J. Ohne Ort und Jahr, , 6 x 10 cm. 2 Seiten.
37649o.J. Wien, 18. IX. 1904, 8°. 1 Seite.
48267o.J. , Ohne Ort und Jahr, 5,5 x 9 cm.
45214o.J. Graz, 27. IX. 1884, 6,5 x 11 cm.
2 SS. Carte de visite. Bedankt sich bei dem namentlich nicht genannten Musikwissenschaftler Richard Batka für "die schönen Worte". - Mandl besuchte von 1879 bis 1883 als Schüler F. Krenns das Wiener Konservatorium, setzte seine Ausbildung dann bei Léo Delibes in Paris fort und kehrte 1900 nach Wien zurück. Sein kompositorisches Werk umfasst Opern, Kammermusik, Kantaten und Lieder (DBE).
55 x 92 mm. "bittet, ihm gelegentlich seine Rechnung für die 2 Bilder einsenden zu wollen […]". - Ultzmann beschäftigte sich mit Fragen der Harnchemie, später mit der Physiologie und Pathologie des Systems der harnbildenden und harnableitenden Wege.
10 Zeilen. Visitkartenformat. Auf Trägerpapier montiert. Kuvert beiliegend. An den Heraldiker und Buchhändler Alfred Grenser (1838-91) mit der Bitte, "[...] die Nr. v. 'Aus alten Zeiten u. Landen' als eine kleine Erinnerung behalten zu wollen. Die Verwechslung, dass sich der Aufsatz in einem Buch befinde, rührt wohl daher, dass ich kürzlich eine Reihe ähnlicher Essays unter d. Titel 'Zur Sittengeschichte Frankreichs. Bilder und Historien' veröffentl. hbe [...]". - Die erwähnte Publikation ist 1885 in Leipzig erschienen, was die Rekonstruktion des abgeschnittenen Poststempels auf 1885 nahe legt. - Auf vorgedr. lithogr. Visitenkarte "Univers.-Prof. Dr. Ferd. Lotheissen / WIEN [hs. durchgestr.: (Weinhaus 27.)]", hs. ersetzt durch "Währing Goldschmiedg. 19".
4 Zeilen. Visitkartenformat. An den Beamten Josef Khoss von Sternegg (1862-1931) mit bestem Dank: "Mes meilleurs remerciments au très complaisant Monsieur J. Khoss von Sternegg [...]". - Auf vorgedr. Visitenkarte: "Cooreman | Président de la Chambre des Représentants" und Sammlervermerk in Bleistift.
58 x 97 mm. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "bittet inständig um Ihre freundl. Anwesenheit bei meinem Concerte ich wäre Ihnen für eine Voranzeige von ganzem Herzen dankbar […]". - Ella Kerndl war als Pianistin, Komponistin und Klavierlehrerin tätig, später auch als Lehrerin für Harmonielehre und Kontrapunkt, Geigerin und Musikschriftstellerin. Ihre Kompositionen sind in den Jahren 1880-1903 entstanden, 1882 erschien ihre erste Komposition in Druck. Zu ihren Werken zählen vor allem Klavierkompositionen und Orgelwerke, sowie einige Lieder und Kammermusikwerke.
1 S. Visitenkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Danke bestens! Bild entzückend; Mädl dankt" - Der verdiente Jurist Lamezan-Salins wurde 1891 Präsident des des Landesgerichts für Zivilrechtssachen in Wien. "Als am 8. 12. 1881 das Wiener Ringtheater brannte, drang L. in das brennende Haus ein und sorgte für die Bergung der Toten und Verletzten. Unter dem Eindruck dieses Brandes, der ca. 400 Tote forderte, gründete er gemeinsam mit H[ans von] Wilczek und J[aromir Frh. von] Mundy die 'Wiener Freiwillige Rettungsgesellschaft' [...]" (ÖBL, s. v.).
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Bitte noch um eine Aufforderung [...] für seine Schwägerin Baronesse Lipthay". - Rudolf Prinz von Liechtenstein, als Obersthofmeister ein enger Vertrauter des Wiener Kaiserhofs, wurde von Kaiserin Elisabeth mit dem Spitznamen "Der schöne Prinz" bedacht. Als Komponist vertonte er Gedichte von Walther von der Vogelweide und Heinrich Heine. - In Bleistift.
1 S. Carte de visite. "respectueusement".
105 x 65 mm. "[Adolf Sonnenthal] bittet Sie zu einem gemütlichen Zusammensein im Waldsteingarten am Abend des 14. Juni […]". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f.
3 Zeilen Karte und Umschlag im Visitkartenformat. Mit eh. Adresse. Auf Papierträger (8vo) montiert. Auf lithogr. Visitkartenvordruck "Hofrath Dr. Otto Benndorf Professor der Archaeologie an der Universität Wien" an Alfred Grenser "Correspondenten im Hause Braunmüller": "[...] bittet ihn zum Behufe einer Rückspende kommenden Sonntag Morgen mit einem Besuche beehren zu wollen". - Grenser war seit 1867 Korrespondent der k. k. Hof- und Universitätsbuchhandlung Braumüller & Sohn in Wien. - Umschlag mit "3 kr"-Briefmarke, gestempelt, und geprägt. Firmenadresse "M. Munk Wien Rothethurmstr. 4".
1 S. Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert. An den Berliner Sanitätsrat Dr. Schwechten: "Dr. theol. Hermann Freiherr von Soden Pfarrer an der Jerusalemskirche und a.o. Professor an der Universität [dies gedruckt] sendet mit bestem Dank die herzlichsten Grüße". - Mit Spuren alter Registratur.
51 x 91 mm. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ordnen Sie Ihre weiteren engagemens Angelegenheiten, ohne das hisige zu berücksichtigen. Näheres morgen brieflich […]". - 1860 zum wurde Salvi zum provisorischen Leiter der Wiener Hofoper ernannt, deren Direktion er von 1864 bis 1867 übernahm.
1 S. Visitenkartenformat. An einen Dr. Schulz: "Erst heute ist es mir möglich, Ihnen u. Ihrer lieben Schwester mein innigstes Beileid auszusprechen! Am Sonntag [...] konnte ich absolut nicht vom Gerichte abkommen. Ich denke auch nicht minder an die schwer getroffene Mama! [...]". - Der verdiente Jurist Lamezan-Salins wurde 1891 Präsident des des Landesgerichts für Zivilrechtssachen in Wien. "Als am 8. 12. 1881 das Wiener Ringtheater brannte, drang L. in das brennende Haus ein und sorgte für die Bergung der Toten und Verletzten. Unter dem Eindruck dieses Brandes, der ca. 400 Tote forderte, gründete er gemeinsam mit H[ans von] Wilczek und J[aromir Frh. von] Mundy die 'Wiener Freiwillige Rettungsgesellschaft' [...]" (ÖBL, s. v.).
2 SS. 60 x 95 mm. An Ludwig Bösendorfer (1835-1919): "Wollen Sie mich denn ganz berauschen, lieber, guter Herr Bösendorfer? Ich danke Ihnen für diese 'kräftigen' Blumen, und für Ihre rührende Aufmerksamkeit [...]". - Clotilde Kleeberg wurde am Pariser Conservatoire bei Madame Massart ausgebildet und begann bereits als Kind öffentlich zu konzertieren. Nach ihrem Studium debütierte sie in London und machte sich dort innerhalb kürzester Zeit als herausragende Pianistin einen Namen. Bis zu ihrem Rückzug aus der Öffentlichkeit 1906 konzertierte sie mit großer Regelmäßigkeit in London, Paris und Berlin (Niemann 1921, S. 67).
2 SS. 70 x 107 mm. Bedankt sich beim Adressaten für die "letzten liebenswürdigen Zeilen". - Weinberger schrieb Lieder, Quartette und eine Oper (Sonnenkind, 1929), machte sich jedoch vor allem als Operettenkomponist einen Namen, u.a. mit Die Ulanen (1891), Der Schmetterling (1896) und Adam und Eva (1899).
Schmales Visitkartenformat. Beiligend ein eh. adr. Kuvert. An den Schriftsteller W. A. Eberwein: "Lieber Willy! Empfange meine und meiner Kinder aufrichtigste Glückwünsche für 1906 für Dich und Deine Familie. Gott sei immer mit Euch [...]".