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1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. "Nichts klingt so tief schön und nichts so süß | Als deutscher Worte Klang, | Nichts dringt so tief mir in das Herz | Als deutscher Worte Sang [...] [es folgen fünf weitere Strophen zu je vier Zeilen]". - Geboren in Salzburg, wurde Cappilleri knapp dreißigjährig nach mehrjähriger Tätigkeit als Schauspieler Schriftsteller und Redakteur der "Adelszeitung". Sein literarisches Werk umfaßt neben zahlreichen lyrischen Arbeiten Lustspiele, Possen und Schwänke.
2 SS. (39 Zeilen) auf 2 Bll. 8vo. In Bleistift. "Immer bist du mir zart genaht. / Segnest mein Haupt mit des Schmetterlings Flügel, / rollest im Rad und klirrest im Bügel, / dich nur schreiben die blauenden Hügel / mit ihrem Schatten über die Saat [...]". - Wohlerhalten. Abgedruckt in: Jugend. Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben. Jg. 28, H. 2 (vom 15. I. 1923), S. 40.
3 SS. (52 Zeilen) auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit einer Beilage (siehe unten). "Was flogst du, Stolz des Deutschen, zur Sternenhöh, | Und blickest lächelnd nieder auf alles Volk | Vom Aufgang bis zum Niedergange, | Welchem du König und Feldherrn sandtest? [...]". - Beiliegend ein wohl nicht von Klopstock Hand stammendes Gedicht mit dem Titel "Ein Gedicht | gar nicht nach der Mode; | deßhalb mit Anmerkungen versehn" (2 SS. 8vo).
195582991955 Milano, Hoepli, 1955 ; in-12°, broché, couverture rempliée bleu pale avec double encadrement de filets bleus et rouges, titre en bleu; 216pp. Frontispice.
190679014Villa Clos fleuri [Nice] 3 mars 1906 | 12.40 x 16.80 cm | 3 pages sur un double feuillet
190679017s. l. [Paris] s. d. [ca 1906] | 11.50 x 15.90 cm | 4 pages sur un double feuillet
19761886Paris Gallimard 1976 1 vol. broché in-12, broché, 192 pp. Edition originale. Exemplaire du service de presse enrichi d'un envoi de l'auteur. Bande éditeur conservée. Bon état.
19761886Paris Gallimard 1976 1 vol. broché in-12, broché, 192 pp. Edition originale. Exemplaire du service de presse enrichi d'un envoi de l'auteur. Bande éditeur conservée. Bon état.
2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Beiliegend eine Visitkarte mit mehreren eh. Zeilen und Initialen verso. Vier Strophen zu je acht Zeilen. - Nach kurzer Tätigkeit in einer Rechtsanwaltskanzlei wurde Grasberger Journalist, hielt sich als Korrespondent mehrerer Zeitungen in Rom auf und kehrte 1873 nach Wien und zur "Presse" zurück. Der Freund Peter Roseggers schrieb Lyrik und Prosa von vornehmlich religiöser und sozialer Tönung.
16½ SS. auf 10 Bll. Fadengeheftet. Mit einer Beilage (s. u.). "Bald schwingt mein Geist sich auch vom Staube | Zu meinem Heile das ich glaube, | Zu Dir, o mein Messias, los; | Bald nimmst du meinen Leib, o Erde! | Damit er ganz verherrlicht werde; | In deinen mütterlichen Schoos. | Dann weint die Wollust meines Lebens | Ein Freund, und meiner Jugend Weib, | Und ihre Klage ruft vergebens | Den Geist in den bethränten Leib" (es folgen 25 weitere Strophen). - Beiliegend ein zeitgenössisches Gedicht von nicht identifizierter Hand mit dem Titel "An meinem Geburtstage d. 12. Jan. 1775" (3½ SS. auf Doppelblatt, 8vo). - Stärker fleckig und gebräunt.
Acht Strophen zu je vier Zeilen auf 2 SS. 8vo. "Ein Mann gar wild und finster, | Ein Mann gar munter und frisch, | die sitzen einander g'enüber, | und zechen an einem Tisch. | 'Fluch, Fluch über alle Liebe!' | so tobt der finstere Mann, | Und stürzt den Trank hinunter, | Als wollt' er ersticken dran [...]".
2½ SS. (48 Zeilen) auf Doppelblatt. 4to. "Der heil'ge Tag des Herrn bricht an, | Die schwarze Nacht wird grau, | Bald strömt das Volk zur Meß' heran, | Und füllt des Domes Bau; | Auch ich will in mein Gotteshaus, | Durch dessen Hallen ein und aus, | Gefühlt nur, nicht gesehen, | Die duft'gen Engel gehen. || Den Bergpfad steig' ich still hinauf | Bis an die Spitz' empor, | Gleich nimmt der Riesendom mich auf, | Mir wehrt kein ehern Thor; | Mein Betstuhl ist ein Felsen blos, | Mein Schemmel [!] ist das grüne Moos, | Ob ein Gebetbuch fehle, | Ich trag' eins in der Seele [...] [es folgen vier Strophen zu je acht Zeilen]". - Ebert war Bibliothekar und Archivar des Fürsten Egon von Fürstenberg in Donaueschingen, zog hernach vorübergehend nach Karlsruhe und später wieder nach Prag zurück, wo er als Hofrat und Oberverwalter der Fürstenbergischen Güter in Böhmen tätig war; 1872 wurde er in den Ritterstand erhoben. Als Dichter hervortretend, veröffentlichte er unter dem Einfluß des tschechischen Historikers Frantisek Palacky das Schauspiel "Bretislaw und Jutta" (Aufführung 1829) sowie das Epos "Wlast" (1829). - Bl. 1 recto etwas lichtrandig.
12 SS. auf 12 Bll. Folio. "[...] Wie es uns im Frieden nach der Sonnenseite der Kunst mit ihren vielfach früheren Heldenzeitaltern entnommenen Motiven drängte, sollen wir auch im Kriege zeitweise eine höhere Warte aufsuchen, die uns über die grauen Nebelschwaden des Alltags einen Ausblick auf das Firmament gewährt [...] Eine solche Warte bietet das 8. Heft der österreichisch-ungarischen Kriegsberichte (9. Beiheft zu Streffleurs Militärblatt), das uns in die rasch verflüchtigten Honigmonde des welschen Treuebruchs zurückversetzt. Einfach und schmucklos die Ereignisse erzählend, weckt der 'Krieg gegen Italien bis zum Ende der zweiten Isonzoschlacht' die Erinnerung an eine Zeit, in welcher der Krieg aller menschlichen Voraussicht nach bis tief in das Innere die Monarchie zu beenden drohte [...]". - Bl. 1 mit kl. Einriß und einigen Bearbeitungsvermerken in Farbstift.
Titel, (2), 44 num. [SS. 1 bis 34 und 47 bis 56 SS.] auf 26 Bll. Lose Doppelbögen. 4to. Unvollständiges Manuskript eines - wie am Titel vermerkt - "Weltpriesters der Wr. Erzdiözese", der im Vorwort seines Werkes bemerkt: "Wenn unter die ersten Bürgertugenden auch die durch Religion geweihte Liebe zum Bürgerstande gehört, so ist es außer Zweifel, daß auch sie frühzeitig in die jungen Gemüther eingepflanzt werden soll, damit der zu diesem so ehrenvollen Stande berufene Jüngling von dieser Liebe schon durchglüht und begeistert sei, wenn er den Fahneneid, den Eid der Treue schwört. Eine Armee solcher Krieger wäre jederzeit unüberwindlich, und ein Staat mit einer solchen Armee eine unzerstörbare Festung [...]". - Etwas angestaubt und mit starken Randläsuren.
1 p. (42 lines). 8vo. Mounted on cardboard. A working manuscript, comprising three 14-line stanzas, written in dark brown ink, with autograph title ("Die Bürger, die Künstler und der Narr"), containing a number of deletions, corrections and revisions. "Unter einem Künstler verstehen sie einen, / der sich nicht abgibt mit solchen Schweinen / und nichts zu tun hat mit allen den Dingen, / die ihnen im Handumdrehn gelingen, / um sich dafür mit Schaffen und Schreiben / und hauptsächlich ihnen die Zeit zu vertreiben; / und da er doch von Beruf ein Träumer / und deshalb auch Schuldterminversäumer, / der das tut, wozu er nicht ist verpflichtet, / und das andere lieber läßt unverrichtet, / so kann er zwar leichter als sie sich entflammen, / sonst aber geht es ihm gar nicht zusammen. / Und teilten die Bürger nicht besser sichs ein, / ja dann könnten sie auch solche Künstler sein! [...]". - First published in 1922 in "Worte in Versen" vol. VI. - Slightly spotty.
1 S. 8vo. (227:137 mm). Mit typographischer Randleiste (Pfeilornament). Den Einblattdruck "Die Feier des siebenten Novembers 1825 dankbar zu erwiedern" hat Goethe in kleinster Auflage für den engsten Kreis seiner Freunde anfertigen lassen, um ihnen anlässlich der Glückwünsche zum 50. Jahrestag seiner Ankunft in Weimar (1775) zu danken. Offenbar reichte dazu die erste Auflage nicht aus, weshalb eine weitere nachgedruckt worden ist, beide bei Frommann in Jena, im Juni 1826 und November 1827. Laut Hagen (412) kann man die beiden Varianten des Blattes nur anhand der Gestaltung der einfassenden Bordüre unterscheiden: Hier ist es diejenige mit kleinen Pfeilen, die nach außen zeigen. Welche die frühere der beiden Varianten ist, ließe sich allenfalls anhand von Exemplaren feststellen, die Goethe datiert hat, doch tragen die wenigen nachweisbaren gewöhnlich (wie hier vorliegend) nur seine Unterschrift und die Ortsangabe. Unser Blatt dürfte wohl zur späteren Variante gehören, denn es ist noch ein anderes Exemplar davon bekannt geworden, das Goethe erst im Januar 1831 signiert und datiert hat. Mit der ursprünglichen Danksagung kann das nicht mehr viel zu tun gehabt haben: Goethe hat Restbestände des Drucks wohl in späterer Zeit für beliebige Grußadressen verwendet, zumal das Gedicht selbst ohnehin älteren Datums war. Unter dem Titel "Die Feier des achtundzwanzigsten Augusts dankbar zu erwidern" (incipit: "Sah gemalt, in Gold und Rahmen") war es bereits 1819 erschienen, damals anlässlich seines 70. Geburtstags. - Mit schmalen Rändern (die Vergleichsexemplare sind meist wesentlich enger beschnitten); leichte Falze mit geringen Randeinrissen; am oberen Rand verso geringe Montagespuren; leicht gebräunt. Kippenberg I, 104. Hagen 412. Goedeke IV, 3, 501, 114.
630:475 mm. Gut erhaltenes Originalplakat der Uraufführung am Theater an der Wien vom 5. April 1874. - Geringfügige Läsuren am unteren Rand.
630:475 mm. Gut erhaltenes Originalplakat der Uraufführung am Theater an der Wien vom 5. April 1874. - Kleine Läsuren am unteren Rand.
Full-page painting in colours and gilt on vellum, signed by Julia Schily-Koppers, and 7 paper leaves with coloured borders by Amalie Rost (one signed) around the signatures of the dedicatees. Stored in a full leather portfolio over wooden boards (412 x 574 mm) crafted by Amalie Sarling (signed): upper cover with leather carving and 4 tooled brass corner fittings with glass bosses; green moirée silk pastedowns and gilt inner dentelles to both covers. Homage album for Otto von Bismarck (1815-98), who had been forced to resign as chancellor of the German Empire five years previously, on the occasion of his 80th birthday - a time at which the aged statesman was fighting to shape his image for posterity. After a vote to send him a congratulatory birthday telegram had fallen through in the Reichstag, where Bismarck enjoyed little support, some 400 German cities immediately declared him an honorary citizen - a prelude to the Bismarck mania that would seize Germany after his death three years later. The fine painting on vellum by the Westfalian artist Julia Schily-Koppers (1855-1944) depicts a young woman with four children before a bust of Bismark, the pedestal inscribed, "From the German women to the greatest German man", with the statue of Germania in the background. - Koppers, a native of Borken near the Dutch border and grandmother of the German politician Otto Schily, had studied at the Düsseldorf Academy and enjoyed an excellent reputation. The borders of the signatory sheets were painted by the Leipzig architectural painter Amalie Rost (1845-1920). They enclose more than 250 signatures by women of Leipzig, including both artists and the bookbinder. - Binding loose; some duststaining to outer margin of vellum leaf, some dampstaining to paper leaves. Portfolio shows very slight rubbing, more pronounced on lower cover, but in all very finely preserved.
58247o.J. Berlin, E. H. Schröder, ohne Jahr (1834), Je 23 x 17 cm. Mit Blindstempel des Verlags. Unter Glas in vergoldetem Rahmen.
390:242 mm. Mit Wappenminiatur in Gold sowie roter und blauer Deckfarbe (ca. 90:80 mm) und Rahmenbordüre in Grün und Gelb. In Passepartout. Dekorative, kalligraphisch gestaltete Urkunde mit der Beschreibung und Erklärung des Familienwappens der Grafwallner (vgl. Tyroff, Wappenbuch des gesammten Adels des Königreichs Baiern, Bd. V, Tafel 71; abweichend von unserer Darstellung, die von einer "Mansfigur mit rothweissem Türkenbunde" bekrönt wird). – Die Verso-Seite mit kleinem Sammlerstempel "A.B." über Wappen (nicht bei Lugt). – Leicht knittrig, gering gebräunt.
2 SS. auf 2 Bll. Folio. Mit farbig kalligraphiertem Titelblatt sowie der Imitation einer gotischen Buchhandschrift, jeweils mit quadrat. Initialfeld und farbigen Initialen. Ein Blatt teilweise in lateinischer Sprache, ein Blatt mit einem Auszug aus der "Edda" als Vorwort. Lists gleichnamige Novelle erschien in der Wiener "Ostdeutschen Rundschau" in mehreren Teilen von September bis Oktober 1895. Überlegungen zur Namensherkunft des Klosters Göttweig (Cotwich) finden sich auch in Lists Schrift "Die Ursprache der Ario-Germanen und ihre Mysteriensprache" (Guido-von-List-Ges., 1902, S. 147). - Mit zwei Stempeln "Präsident der 'Literarischen Donaugesellschaft", Spuren alter Montage, etwas lädiert an den Rändern und mit zahlreichen kleinen Randeinrissen. Teilweise etwas staubfleckig.
1 S. Kl.-4to. "Immer, | wenn im Winter | die schwarzen Krähen ziehen, | mit heiserem Schrei | auf kahlen Bäumen hocken, | erschrickt mein Herz. | Immer dann | seh ich die Frauen | in schwarzen Tüchern - | endlose Züge - entlangziehn, | sich heiser rufen, | an kahlen Straßen hocken | und warten. | Warten | auf den, | der nimmermehr kommt, | Mann, Geliebter und Sohn, | der nimmermehr kommt [...]".
1 S. 8vo. "Paul S. war längst über die Lebensmitte, | Als er sich - welch ein arger Schreck! - | Wider jedwede kosmische Sitte | Verliebte. (Alles war darüber weg). | Jedoch es stellte sich zum Glück heraus, | Daß die Erkorne im gefärbten Haar | (Sie sah wie eine Spitzmaus darin aus) | Um ein Jahr älter als er selber war". - Geschrieben, wie am unteren Blattrand vermerkt, "im Spital".
9 SS. auf 9 Bll. Kl.-4to. In eh. beschriftetem Umschlag. Mit einer Beilage (s. u.). Stark bearbeitetes Manuskript mit mehreren montierten Einschüben, einer Handzeichnung und eh. U. des Zoologen Leopold Fitzinger, der die Vorlage des Berichts in der Kommissionssitzung am 9. Februar 1882 bestätigt. - Veröffentlicht in den "Sitzungsberichten der Kgl. Akademie der Wissenschaften in Wien" (LXXXV, 1. Abth., SS. 84 bis 90). - Beiliegend eine eh. Notiz Hochstetters, die mit dem Vermerk "für den Anzeiger" überschrieben ist und in der die Vorlage des "Berichts über die Resultate der im Auftrage [der prähistorischen] Commission vorgenommenen Untersuchungen in den mährischen Höhlen" angezeigt wird.