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181515481, , 1815-1829. In-12 manuscrit (15,5 x 9,5 cm) de (90) ff. à 35 lignes par page sous vélin portefeuille, lacet (reliure de l'époque).
110 SS. mit 15 Einträgen sowie 8 Portraitpostkarten und Portraitphotographien. Dunkelblauer Samteinband mit Metallschließe. (Qu.-)8vo. Mit Einträgen bzw. Portraitpostkarten von Schriftstellern (2 von Max Brod, Georg Strnadt), Komponisten (Wilhelm Kienzl), Opernsängern (Mattia Battistini, Alfred Jerger, Josef Kalenberg, 2 von Jan Kiepura, Richard Tauber) und Schauspielern (Leopold Straßmayer). Max Brod notiert auf einer Portraitpostkarte: "Hier haben Sie mich in meiner ganzen Schönheit - mehr hab ich nicht. Herzliche Grüße [...]" (20. II. 1919). Von Jan Kiepura: "Zur freundlichen Erinnerung an Turandot [...]" (31. X. 1926). Der Komponist Wilhelm Kienzl verewigt sich mit dem Wort "Sanctissimum [...]" (11. II. 1925). - DasVorsatzblatt mit Besitzvermerk. Einige Blätter mit Einschnitten zur Montage von Postkarten und davon wenige mit Bildunterschriften der zugehörigen Oper. Einträge teilweise montiert, Bindung teilweise lose und vorderes Innengelenk gebrochen.
1217S. l. : s. d. (vers 1860). UN PANORAMA DE LA CHANSON POPULAIRE AU MILIEU DU XIXE SIÈCLE
In schwarz-braunem Steckalbum. Qu.-8vo. Hübsche Sammlung von signierten Portraitpostkarten und Photographien namhafter Dirigenten, namentlich von Claudio Abbado, Bruno Amaducci, Serge Baudo, Dieter Berhet, Leonard Bernstein, Richard Bonynge, Karl Böhm, Miltiades Caridis (2), André Cluytens (2), Werner Egk, Alberto Erede, Janos Ferencsik, Carlo Franci, Gianandrea Gavazzeni, Vittorio Gui, Robert Heger, Egon Hilbert, Eliahu Inbal, Herbert v. Karajan (Autopen), Joseph Keilberth, Rudolf Kempe, Berislav Klobucar (2), Josef Krips, Jaroslav Krombholz, Rafael Kubelik, Mathias Kuntsch, Ferdinand Leitner, Walter Ludwig, Peter Maag, Dusan Miladinovic, Seiji Ozawa, Giuseppe Patané, Georges Pretre, John Pritchard, Argeo Quadri (2), Nino Sanzogno, Wolfgang Sawallisch, Thomas Schippers, Sir Georg Solti, Horst Stein, Hans Swarowsky, Silvio Varvisio (2), Nino Verchi und Heinz Wallberg. - Beiliegend einige unsignierte Karten oder Kopien von signierten.
32 Bll. Ca. 340:420 mm. Gefaltet. Bemerkenswerte Sammlung von Wandanschlägen des Königsberger Stadttheaters, einem der renommiertesten Theater in Preußen und im Deutschen Reich. Die an Höhen wie Tiefen reiche Geschichte des geschichtsträchtigen, im März 1808 erstmals eröffneten Hauses - das schon kurz danach abbrannte und nach seiner Wiederherstellung im Dezember 1809 neueröffnet wurde - zeitigte eine ganze Reihe an bedeutenden Erstaufführungen, darunter Schillers "Wilhelm Tell" (1810) und "Die Jungfrau von Orléans" (1811), die ebenso wie Goethes "Iphigenie auf Tauris" und der "Götz von Berlichingen" (beide 1815) unter der Direktion von August von Kotzebue zur Aufführung gelangten; 1819 wurden Beethovens "Fidelio" und Webers "Freischütz" gegeben, 1830 Kleists "Zerbrochener Krug" und 1832 "Faust" (I). Richard Wagner war 1836/37 in Königsberg als Kapellmeister engagiert und ehelichte dort auch seine erste Gattin, die am Stadttheater engagierte Schauspielerin Minna Planer; 1879 wurde mit Emil Paur am Pult die deutsche Erstaufführung von Bizets "Carmen" gegeben und trat von dort ihren weltweiten Siegeszug an; 1927 fand schließlich die Erstaufführung Strauss' "Rosenkavalier" statt. Mit den schweren Luftangriffen auf Königsberg Ende August 1944, bei denen das Stadttheater bis auf seine Grundmauern niederbrannte, endet die Geschichte des renommierten Hauses. - Unter den hier vorliegenden Theaterzetteln finden sich u. a. die Ankündigungen zu Friedrich von Flotows Oper "Martha", Eduard von Bauernfelds Lustspiel "Die Bekenntnisse", Ferdinand Raimunds Zaubermärchen "Der Verschwender", Albert Emil Brachvogels "Der Sohn des Wucherers", Carl August Görners Zauberposse "Prinz Honigschnabel", Carl Maria von Webers Oper "Abu Hassan" oder Heinrich Laubes Tragödie "Graf Essex". - Einige Doubletten; beiliegend zwei Ansichtskarten und eine Verschlußmarke des Stadttheaters sowie ein Plan von Königsberg aus Meyers Lexikon.
Typendruck auf elfenbeinfarbiger, an drei Seiten im Zickzack beschnittener Seide. 1 S. Mit figürlicher Holzschnitt-Vignette. Folio (225 x 350 mm). Seltener, sonst nicht nachweisbarer Theaterzettel auf Seide für eine Karlsbader Doppelaufführung. Im Hauptprogramm wurde "Die Wiener in Berlin" gegeben, Karl Eduard von Holteis beliebte Posse von 1824, deren Erfolg der Autor dann mit seinen "Berlinern in Wien" zu wiederholen versuchte - Liederspiele, in denen Holtei auf witzig-moralisierende Weise die idiomatischen Unterschiede der beiden Stadtvölker ausbeutete. - "Karlsbad. Mit hoher Präsidial-Bewilligung wird heute Samstag, den 31. May 1828 von der Sänger- und Schauspielergesellschaft, unter der Direktion der Therese Schantroch aufgeführt: Das Räthsel. Lustspiel in 1 Akte in Alexandrinnern, von Kontessa [...] Hierauf: Die Wiener in Berlin. Liederposse in 1 Akte von Karl Holtei, die Musik von Herrn Blum [...] Anfang um 5 Uhr". - Mittige Knickfalte, sonst ungewöhnlich sauber und frisch. Hübscher Seidendruck des frühen 19. Jahrhunderts.
Prima edizione. Insieme in ottime condizioni di conservazione (normali segni d’usura ai bordi dell’astuccio, con una cerniera separata, senza che sia pregiudicata la solidità complessiva). Rarissimo insieme completo dei sei dischi nel grande astuccio in cartonato e tela, accompagnati dal libretto curato da Natalino Sapegno con sinossi e brevi commenti per ciascun canto dell’«Inferno». Voci narranti di Giorgio Albertazzi, Carlo D’Angelo, Arnoldo Foà e Achille Millo. Una sola copia registrata in ICCU, in una biblioteca locale. -- Fondamentale documento sulla lettura dantesca: le voci degli attori per questi canti sono diventate per molti versi canoniche, seguite negli anni da quelle di Gassman e Benigni. Importante uscita della «Collana letteraria Documento», diretta da Nanni de Stefani per la casa discografica Cetra, che pubblicò numerosi dischi in cui grandi attori leggevano alcuni dei più noti autori del canone letterario italiano, in particolare tra gli anni cinquanta e sessanta. -- Fa riferimento a quest’edizione un personaggio di Sciascia, il professor Roscio di «A ciascuno il suo» (1966): «Erano le cinque del pomeriggio. Il professore stava in terrazza, seduto in poltrona, un giradischi a lato da cui veniva ora stentorea ora tremula e sospirata la voce di un attore famoso che declamava il trentesimo dell’Inferno. “Vede come sono ridotto? ” disse il professore porgendogli la mano “A sentire da costui la ‘Divina Commedia’” quasi che l’attore fosse presente e che il professore avesse altre e più personali ragioni per disprezzarlo. “Preferirei me la leggesse mio nipote, che ha dodici anni, o la cameriera, o il portiere: ma hanno altro da fare”».
Oblong 8vo. 1 p., mounted on backing paper. Eight bars for piano, "Allegretto", inscribed "To my dear Ida". On staved paper with decorative border, printed in red.
4to (220 x 265 mm). 16 pp. With 6 lithographed illustrations on 5 plates. Contemporary blue glazed wrappers. Only edition. - The composer Barraga (1825-99) served as choir master and music teacher in Munich (cf. RISM). His doctrine followed the mathematical system of harmony established by Georg Joseph Vogler (1749-1814), a composer of the Mannheim school and a diligent reformer of baroque organs. Barraga's theory describes harmonical and metrical knowledge as the grammar of musical rhetoric, while the necessary prerequisite for the representation of beauty is logic, paired with sentiment. Harmonical and metrical relations are to be expressed by a system of signs similar to the Roman numeral analysis anticipated by Vogler, of which Barraga provides numerous examples in the text and on the plates. For the author, music is to be conceived as a living "mathematica integra", as attested by Mozart in particular. Perhaps surprisingly, Barraga does not mention Johann Sebastian Bach. - Very light foxing; wrappers slightly creased. A clean copy on large paper. OCLC 831087605.
145:225 mm. Four bars for string quartet from an unidentified work.
1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). Aus der Zeit von Bechers Tätigkeit als Advokat in Elberfeld; ein Brief aus Sekretärshand an C. F. Peters in Leipzig betr. "Prüfung, Bestellung und Beeidigung der Forderungen der Gläubiger in Fallitsachen P. J. Bluyhoen". - Der einer rheinländischen Familie entstammende Kritiker gehörte zum Freundeskreis von Mendelssohn und Grabbe, war Professor für Musikwissenschaft im Haag und in London und kam 1845 nach Wien. "1848 begann er sich politisch zu betätigen, redigierte das Blatt 'Der Radikale' und gehörte zu den führenden Köpfen der Wiener Revolution; nach der Erstürmung Wiens wurde er verhaftet und standrechtlich erschossen" (ÖBL I, 60).
7 Zeilen auf einem zweizeiligen Notenmanuskript mit unterlegtem Text. Insgesamt 3 SS. Qu.-gr.-8vo. 12zeiliges Notenpapier. "Sehnsucht | nach dem Rigi. | Lied von A. Liste. | für eine Singstimme | mit | Begleitung | des Pianoforte und Flöte", darunter von der Hand Beers seine Widmung an die mit ihm befreundete Sängerin Anna Milder-Hauptmann: "Ich habe, verehrte Madame Milder, in einer Gesellschaft hier das beyfolgende Lied gehört und es so schön und so für Ihre Stimme passend gefunden daß ich mir eine Copie desselben ausbat, die ich so frey bin Ihnen hierdurch zu senden. Wenn Sie zuweilen an mein liebes Cöln gedenken, so erinnern Sie sich auch dabey Ihres Sie verehrenden | Micha Beer [...] P.S. Es ist zweckmäßig die Flöte […] in einem Neben-Zimmer blasen zu lassen". - Der weitgereiste Schriftsteller wurde am Hof Ludwigs I. von Bayern gefördert und war mit Eduard von Schenk befreundet. Mit seinem Einakter "Der Paria" (1825) setzte er sich für die Emanzipation der Juden ein; mit dem Trauerspiel "Struensee" (1829) wurde er bekannt. Einer seiner beiden Brüder war der Komponist Giacomo Meyerbeer.
1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] erlaube ich mir beiliegenden 4stimmigen Canon für vier Männerstimmen vorzulegen. Sollte es mir gelingen, dass der Canon eine gefällige Annahme in Ihrer so weltberühmten Handlung fände, so würde es für mich eine große Freude sein […]".
229:168 mm auf etwas größerem Untersatzkarton Sehr schöne und künstlerische Portraitaufnahme des 50jährigen Komponisten (sitzend von rechts, mit Zigarre). Die Widmung "an die verehrte u. liebenswürdige Frau Zuppinger-Fischer zur Erinnerung an ihren freundlichst ergebenen Ferruccio Busoni". - Im März und April 1916 gab Busoni mehrere Konzerte als Solist und Dirigent in der Zürcher Tonhalle; 1917 gelangten in Zürich (wo der Komponist von 1915 bis 1920 lebte) seine Opern "Turandot" und "Arlecchino oder die Fenster" zur ersten Aufführung. - Der Untersatzkarton etwas gebräunt.
2 SS. auf 2 Bll. Kl.-4to. An den Weimarer Hoforganisten Alexander Wilhelm Gottschalg, einen engen Freund Liszts, der ihm drei Werke widmete: "Wir, nämlich Herr Da Motta [d. i. der portugiesische Pianist und Komponist José Vianna da Motta, 1868-1948] und ich, beabsichtigen eine kleine musikal. Feier zu Liszts Todestag zu veranstalten. Unter anderem soll Heroide Funèbre u. Faust Symphonie zu 2 Clavieren gespielt werden. Dürften wir Sie dazu freundlichst im Tempelherrenhause einladen und zugleich Sie um gütige Überlassung der Noten auf 2 Wochen bitten? - Von den Heften, die ich von Lisztschen Clavierwerken bei Ihnen zurücklegte[,] haben Sie die folgenden in doppelten und mehrfachen Exemplaren [zählt 6 Titel auf] Ich erlaube mir Ihnen dafür 50 Mk zu offeriren, wobei ich Ihnen noch herzlichst verpflichtet bleibe [...] also warum Ihre edle Künstlergesinnung verläugnen und mir diese große Freude im Andenken an den lieben und gewaltigen Meister vorenthalten? [...]". - Da Gottschalg Liszt auch bei der Herausgabe von Kompositionen half, nannte dieser ihn einmal seinen "Fahnen- und Fackelträger". Auch meinte Liszt angeblich: "Wenn ich einmal selbst zur Legende geworden bin, wird Gottschalg mit mir fortleben".
Prima edzione. Esemplare 29 di soli 30 numerati da 1 a 30, in stato di nuovo. Splendido libro d’artista realizzato in sole 41 copie variamente numerate (una prova per l’archivio della stamperia, dieci I-X con due grafiche originali e trenta 1-30). Raccolta inedita di poesie di Osvaldo Coluccino, poeta e compositore nato nel 1963. Accompagnano i versi due scritti in prosa, «Un dinamismo percettivo», del poeta, e «Sfogliare» dell’artista Franco Guerzoni che compone cinque grafiche e la copertina, combinando tecniche calcografiche con la stampa litografica.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt mit Siegel und Adresse (Faltbrief). Gr.-4to. An Giacomo Meyerbeer in Berlin: "Mon cher Maitre. J'ai reçu les lettres que vous avez la bonté de m'envoyer. Je ne sais comment vous remercier de toutes ces marques d'amitié, et de l'accueil si charmant que vous m'avez fait pendant mon sèjour à Berlin. Tout cela restera gravé dans mon coeur et je saisirai toutes les occasions pour vous prouver que je suis apprécier les hommes de génie et de coeur tels que vous. Je ne demande qu'une chose, c'est de pouvoir vous témoigner par des faits toute l'affection que vous m'avez inspirée [...]". - Der am Pariser Konservatorium ausgebildete David musste 1833 als Anhänger des Saint-Simonismus aus Frankreich fliehen und bereiste die Welt; 1835 kehrte er in seine Heimat zurück. "Erst 1844, mit der ersten Aufführung seiner sinfonischen Ode 'Le Désert', begann sein Ruhm. Auf einer Konzertreise nach Deutschland nahm er in Bonn an den Feierlichkeiten gelegentlich der Einweihung des Beethoven-Denkmals teil. In Frankfurt lernte er Mendelssohn kennen, in Berlin Meyerbeer" (MGG III, 48f.). - Am Gegenblatt kl. Randausriss von Siegelöffnung (keine Textberührung); Faltspuren und unbedeutende Braunflecken.
Zus. 18 SS. auf 7 Doppelbll. In französischer Sprache an den Theaterregisseur Henri Chabrillat mit der Bitte um zwei Karten für die Inszenierung von Émile Zolas "L'Assomoir": "Je pars dans quelques jours pour l'Italie et vous comprenez que je ne puis pas partir sans avoir applaudé l'Assomoir [...] je vous prie instamment de me faire inscrire à la location pour 2 places de 1ère galerie [...]" (220, Rue de Rivoli, "Lundi 20"). - An Pingard, Sekretär der Academie Française, mit der Bitte um zwei Eintrittskarten zu einer kommenden Veranstaltung: "Vous devez être très sollicité pour la prochaine réception de l'Académie Française, le 4 avril. Je viens cependant vous prier de faire tout le possible pour me donner 2 billets supplémentaires d'Amphithéatre [...]" (25. III., o. J.). - An einen Freund mit der Erinnerung an eine Notiz für den Komponisten Ernest Guiraud sowie der Einladung zu einem Konzert, in dem Edmond Vergnet die "Stances de la Bannière" nach Jean de Nivelle singen wird: "Je crains de ne pas avoir le temps d'aller vous voir aujourd'hui, et je vieux vous rappeler la petite note rectificative pour Guiraud, où il ne soit pas quesion de moi du tout, et beaucoup de lui. Autre chose. Vergnet chantera Lundi au concert du cercle (pour lequel on me charge de vous faire parvenir une invitation, que je vous prie d'utilizer d'une facon quelconque) les Stances de la Bannière de Jean de Nivelle [...]" ("Vendredi matin"). - An einen Schüler über eine bevorstehende Prüfung, mit dem Versprechen, direkt nach der Probe einer Kantate von Camille Erlanger zum Unterricht zu kommen: "Je suis retenu ce matin au théatre du Chatelet par la répétition de la cantate d'Erlanger. Je viendrai à la classe dès que je serai libre [...] Dites bien à tout le monde de m'attendre, il est urgent que nous ne perdrons pas une séance à l'approche des examens [...]" ("Samedi matin"). - Die übrigen Briefe über Proben und Theaterkarten sowie mit der Bitte um Informationen über M. Mirande, der eine Stelle als Musiklehrer annehmen soll. - 4 Stücke auf Briefpapier mit Trauerrand.
Folio. Title, 30 pp. Brown ink on 12-stave paper, 4 systems of 3 staves per page. Sewn. Louis Drouet dedicated his arrangement of melodies from Donizetti's opera "Belisario" (1836) for flute and piano to his daughter Lina Drouet. The piece was intended to be performed as a "morceau de salon". - Often referred to as the "Paganini of the flute", Louis Drouet was one of the most celebrated flautists of his time. The son of an expatriate French barber in Amsterdam was an autodidact before entering the Paris conservatory at the age of seven. At 16, he was first flutist and teacher of Louis Bonaparte, then King of Holland. An international career as a flute virtuoso followed. Among his stage partners and friends was Felix Mendelssohn. In 1840, Drouet was appointed director of music by Ernest I, Duke of Saxe-Coburg-Gotha. - The title written in a different hand. Some foxing and browning; tears to the fold of the title-leaf.
Oblong 8vo. 1 p. Four bars "Andante". - Slightly spotty; mounted.
1 S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und Siegel. An die Redaction des Morgenblattes ("Abzugeben an die Buchhandlung des Herrn Cotta"): "Euer Wohlgeboren erhalten hierbey die Composition eines Liedchens von Herrn Hanz, welches ich vor Kurzem in Ihrem Morgenblatte fand. - In mehreren hiesigen, munteren Gesellschaften wurde dieses Liedchen mit Vergnügen gesungen, und mir von mehreren Seiten der Wunsch geäußert, diese kleine Composition Ihnen mitzutheilen […]". - Seit 1797 als Violinist an die Rudolstädter Hofkapelle verpflichtet, unternahm Eberwein 1803/04 eine Studienreise nach Italien, wurde in Neapel von Fedele Fenaroli unterrichtet und 1810 zum Kammermusikus in Rudolstadt ernannt. Seit 1817 dort Kapellmeister, lernte er im gleichen Jahr auf einer Reise in Wien Beethoven und Salieri kennen. - Fehlstellen (ohne Textberührung).
18 SS. auf 9 Bll. Gr.-4to. Mit einer weiteren Entwurfsfassung (A) und einem separaten Entwurf zu Kapitel 5 ("Uiber die Schlüssel", B). Stark bearbeitetes, vollständiges Manuskript eines bibliographisch nicht nachweisbaren Aufsatzes über das Transponieren: "Ich habe es für nothwendig erachtet, Manches vorzustellen, worüber in den gewöhnlichen Klavierschulen zu wenig oder gar Nichts gesagt ist, und welches doch Jedem, der transponiren will, zu wissen nöthig ist. Hier folgt die Uibersicht der Gegenstände, wie sie der Reihe nach in Folgendem erörtert werden" (S. 3.).Die nun folgenden 10 Kapitel sind mit Ausnahme des siebten (von diesem nur die Überschrift) und zehnten (fehlt ganz) wohl vollständig hier erhalten (das neunte Kapitel wohl nur teilweise): 1. "Uiber den Bau der Scala". 2. "Intervalle". 3. Verwand[t]schaft der Töne". 4. "Accordfolge mancher bekannter Cadenzen". 5. "Schlüssel". 6. "Deren Verhältniß [!] zueinander". 7. "Practische Beyspiele". 8. "Transposition". 9. "Chromatische Angelegenheiten". 10. "Andere Vortheile". - Beiliegend eine unvollständige bzw. auch möglicherweise in sich abgeschlossene frühe Entwurfsfassung des Manuskripts (A; 8 SS. auf 4 Bll. sowie ein 4seitig beschriebenes Doppelblatt mit Notizen und Entwürfen), das diesem gegenüber ein irrtümlich mit "12 [recte: 11] Entwicklung der Transposition" bezeichnetes Kapitel aufweist, sowie eine frühere Fassung von Kapitel 5 (B; 4 SS. auf Doppelblatt). - Der aus Butschowitz (Mähren) gebürtige Musiker und Musikpädagoge, der als "einer der besten Pianisten seiner Zeit" gilt (MGG IV, 276) erfuhr seinen Klavier- und Kompositionsunterricht durch Anton Halm und Ignaz von Seyfried und wurde 1833 Professor am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde, wo er bis 1856 als Klavierpädagoge wirkte. Fischhof gilt als "Meister der klassischen Wiener Klavierschule [...] er trat besonders als Interpret Bachs, Beethovens, Mendelssohn Bartholdys und Chopins hervor. Seine umfangreiche Musikbibliothek mit Manuskripten und Autographen war vor allem für die Bach- und Beethovenforschung von Bedeutung" (DBE). Zu Fischhof vgl. (Auswahl) die entspr. Artikel in ADB, NDB, ÖBL, MGG, Riemann, Wininger und Wurzbach.
45 Bll. Verschiedene Formate. Notizen zu "Bachischen Fugen im wohltemperirten Klavier", "Leichten Stücken zum Transponiren" u. a., ein Notenblatt "aus einer Sonate v. C. P. E. Bach sowie ein unbezeichnetes Musikmanuskript auf einem hübsch mit einer Zierbordüre versehenen Blatt. - Der aus Butschowitz (Mähren) gebürtige Musiker und Musikpädagoge, der als "einer der besten Pianisten seiner Zeit" gilt (MGG IV, 276) erfuhr seinen Klavier- und Kompositionsunterricht durch Anton Halm und Ignaz von Seyfried und wurde 1833 Professor am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde, wo er bis 1856 als Klavierpädagoge wirkte. Fischhof gilt als "Meister der klassischen Wiener Klavierschule [...] er trat besonders als Interpret Bachs, Beethovens, Mendelssohn Bartholdys und Chopins hervor. Seine umfangreiche Musikbibliothek mit Manuskripten und Autographen war vor allem für die Bach- und Beethovenforschung von Bedeutung" (DBE). Zu Fischhof vgl. (Auswahl) die entspr. Artikel in ADB, NDB, ÖBL, MGG, Riemann, Wininger und Wurzbach.
Oblong 4to. 2 pp. The soprano voice of a Polish choral. 42 bars with underlined text. With subsequent dedication to the German composer, conductor and cellist Julius Rietz in Dresden (dated 30. IX. 1862).
1 S. Folio (226:285 mm). Aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Mit Beilage (s. u.). "Solange die Deutschen nicht wissen, wer sie sind, solange sie nicht - über alle Unterschiede hinweg - soviel gesunden Menschenverstand aufbringen, zu wissen, was sie sich selbst und ihren großen Männern schuldig sind, solange sie nicht begreifen, welches Unglück und welches - Glück es ist, ein Deutscher zu sein, solange ist ihnen nicht zu helfen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Wilhelm Furtwängler leitete zeitweise in den 1920ern als Chefdirigent das Wiener Tonkünstler-Orchester, übernahm als Nachfolger von Richard Strauss die Konzerte der Berliner Staatsoper, war Chefdirigent des Berliner Philharmonischen Orchesters und Konzertdirektor der "Gesellschaft der Musikfreunde" in Wien und dirigierte das einstmalige "Wiener Sinfonieorchester" sowie das Gewandhausorchester in Leipzig. - Leicht braunfleckig. Beiliegend ein ms. Brief mit eh. U. (Coulon, 10. XI. 1974) der Schriftstellerin und Witwe des Komponisten Elisabeth Furtwängler mit Bitte um Auszugs-Fotokopien aus dem Selbstschriftenalbum. Koslowsky 118.