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8vo. 2 pp. Charming and insightful letter to a female friend and singer, informing her about his efforts to find engagements in Ghent or Bruges for her. He wrote to the director of the casino in Ghent, who informed him that Henri Herz had been engaged for an upcoming concert but now other "foreign artists", as "the singers had already been engaged". There was, however, an offer to hire her after the concerts of the carnival-season. From Bruges, there was no reply yet, which "astonished" Fétis as he knew of an upcoming concert of the "Société de la Grande Harmonie", again after the ball season. - In the second part of the letter, Fétis complains bitterly about his workload, especially the many letters that reach him. He asks the recipient to let Mr. Debain, presumably the inventor of the harmonium Alexandre-François Debain, know that he has received his letter and will "respond as soon as possible". However, he has "currently 123 letters" on his desk that reached him "in the past 10 days from all parts of the world" and he doesn't know "which one to start with for the responses", lamenting: "In reality, this correspondence kills me, and this for things that concern only those who write to me. In such moments of despair, I am tempted to take my pension and go and hide in a village where no one will find me". - With minimal tears to the folds. Well preserved.
1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] Hieraus folgt auch mein anderweitigen [!] Bestreben für auswärtige Kunstanstalten, und es freut mich die neueste Anerkennung das 4te Diplom aus Ungarn zu erhalten, welches mir der Pest u Ofner große Musik Verein einsandte, u. mich zu Ihrem Ehrenmitgliede ernannten [...]". - Franz Glöggl erhielt seine erste Ausbildung als Posaunist von seinem Vater, wurde später in Wien Schüler von Antonio Salieri und war von 1830 bis 1849 Archivar der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, von 1831 bis 1833 auch Lehrer für Posaune und Kontrabaß an deren Konservatorium. "1849 gehörte Glöggl zu den Begründern der Akademie der Tonkunst, die bis 1855 bestand; er arbeitete dort als Kanzleidirigent und unterstützte die Anstalt auch in der von ihm herausgegebenen 'Neuen Wiener Musikzeitung'. Seit 1844 führte er eine Musikalienhandlung und verlegte u.a. Werke von Haydn, Beethoven und Karl Czerny. 1854 trat sein Sohn Anton Glöggl als offener Gesellschafter in seine Firma ein. Glöggl war auch Chorregent an der Paulanerkirche und Gründer der Gesangschule 'Polyhymnia'" (DBE). - Etwas fleckig und angestaubt und mit starken Randläsuren.
165044386Paris, Robert Ballard, 1650. In-12 oblong de (16)-50-(6) ff., musique notée, préface et table, veau brun, dos lisse orné à petit fer doré, double filet doré d'encadrement sur les plats (reliure de l'époque).
In -8°, ff. (4), 127, (3). Data 1580 al frontespizio e 1581 al colophon. Prima edizione di un’interessante opera sulle cerimonie d’investitura dei cardinali e dei vescovi, con testi e partiture di musica gregoriana alla fine del volume. The first edition of this interesting work on cardinals and bishops’ investiture, with texts and music of Gregorian chant at the end of the volume. Segnalare a Cowden.
8vo. 2½ pp on bifolium. To an unnamed Monsieur on the repayment of 1000 Pound Sterling, in a somewhat clumsy French: "Je vous envois les ici jointes demies banque notes, et les autres moitiés vous seront remise par Mr. Louis Verardi, cinq demie banque notes qui font la somme de Mille livres Sterlings dont je vous prierais d'avoir la complaisance de m'écrire de suite si vous les avez reçues de crainte que j'ai d'avoir confié à la poste autant d'argent. Si vous croyez que la vente Belge est bonne et sûre je vous prierais de m'achetter des coupons pour toute cette somme, autrement vous aurez la complaisance de m'achetter de la vente française [...]". - Edges slightly frayed; one punch-sized hole on fol. 1.
1 S. 8vo. An den Kammermusiker Theodor Müller in Braunschweig mit Dank für die Arbeit an der soeben bei G. Meyer publizierten "Ballade für Violoncello mit Orchesterbegleitung" (op. 40) und Anweisungen für die Druckfassung des Cellokonzerts in C-dur (op. 38). Groß verwehrt sich gegen die Bezeichnung des Werks als "Concertino" durch den Verleger: "Ich habe aber mit Absicht nicht Konzertino, sondern 'Concert' getauft; weil das für den Inhalt meiner Komposition eine passendere Benennung ist, da jeder Satz selbstständig bestehen könnte etc. Man möge also gefälligst meine Titel ungeändert lassen, zumal ein möglicher Vorwurf von der Kritik keinen Schaden thäte; denn es ließe sich nicht anders, als durch hergebrachte Sitte entschuldigen und wäre deshalb nicht stichhaltig. Nennt man z. B. die Cismollsonate Sonatine, weil der erste Satz ein adagioartiges Stück ist? -- oder die Cdur und Fdur Sonaten für Pf. u. Vcello Sonatinen, weil sie nur aus zwei Sätzen, ohne Adagio und Scherzo, bestehen?" Abschließend kündigt Groß "Duettinos und 4 Salonstücke" für die nächsten Wochen an. - Der lange in Vergessenheit geratene Wegbegleiter Robert Schumanns und Felix Mendelssohn Bartholdys wurde seit dem Schumann-Fest von 2004 als bedeutender romantischer Komponist besonders für das Cello-Repertoire wiederentdeckt. In seiner kurzen, aber rasanten Karriere war Groß erster Solocellist des Leipziger Gewandhausorchesters (1830-33) unter August Pohlenz und ab 1835 erster Cellist des Kaiserlichen Hoforchesters in St. Petersburg. - Auf Briefpapier mit geprägtem Briefkopf; mit Spuren von alter Restaurierung im linken oberen Eck und mit Stempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.
3 vol. in-4, pp. 52, 20, 16. Leg. coeva m. perg. e ang. Titoli a stampa rossa e nera racchiusi in larga bordura silogr., con vignetta a centro pagina. Nel testo 12. capilettera con grandi vignette silogr. ripetute nelle tre parti, raffiguranti i quattro evangelisti, ciascuno col proprio simbolo. Pagine interamente musicate con notazione gregoriana, testo evangelico in nero (i tre vol. sono suddivisi rispettivamente: Verba evangelistae, Verba Christi, Verba turbarum); nel I vol. precede una pag. di spiegazione circa le cerimonie, le note, le linee, ecc. Quarta edizione (la prima era apparsa nel 1586) di quest'opera originale del ''Canto della Passione'', completo e corretto, che ebbe notevole successo e diffusione. G. Guidetti (Bologna 1531 - Roma 1592) fu allievo e collaboratore di Palestrina, cantore nella Cappella papale e cappellano di Gregorio XIII, compositore e revisore di opere della liturgia cattolica (Graduale, Antiphonarium). Rara opera, mai apparsa nelle vendite d'asta degli ultimi decenni. Ottimo esempl. Fétis IV, 144-5. Encicl. Musica III, 229. STC, XVII sec., 429 (ed. 1637)..
2 SS. Folio. Lied für Singstimme und Klavierbegleitung ("Ob ich dich liebe? frage die Sterne") mit unterlegtem Text nach Karl Herlossohn, am Schluß Nachschrift an seinen Kompositionslehrer Wilhelm Cläpius (1801-68): "[Heinrich] De Marchion läßt Sie herzlich bitten, ihm das vorstehende Liedchen so rasch als möglich zu instrumentiren (aber in E oder Es dur), da er es doch schon am Mittwoch in der Probe singen, und daher die Stimmen ausgeschrieben haben muß. Sie haben wohl die Güte und nehmen das Nachspiel auch zum Vorspiel, damit das Lied einen ordentlichen Eingang hat. Nehmen Sie nur nicht übel daß ich Sie schon wieder belästige. Wenn das Liedchen fertig ist, bringen Sie's mir wohl [...]". - "Gumbert ließ sich 1842 in Berlin als Gesangspädagoge, Korrepetitor und Kompositionslehrer nieder und entfaltete eine ungewöhnlich fruchtbare Tätigkeit als Bühnen- und Liederkomponist sowie als Musikschriftsteller, Rezensent, Textdichter und Übersetzer" (MGG V, 1111). - Einige hinterlegte Randeinrisse; im ganzen wohlerhalten.
1771002379Paris Veuve Duchesne 1771
1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich erlaube mir, Ihnen eine Arbeit zu überreichen, welche ich Ihrem geschätzten Blatte einverleibt zu sehen wünschte. Sind Ihnen fernere Beiträge von mir genehm? Ich ersuche Sie, mir recht bald hierüber Antwort zukommen zu lassen, sowie auch mich mit Ihren Honorarbedingungen bekannt zu machen [...]. - Theodor Hagen studierte Musik in Paris und war mit Heinrich Heine, Richard Wagner und Friedrich Hebbel bekannt; zwei Jahre lang korrespondierte er auch mit Ludmilla Assing. Nach Deutschland zurückgekehrt, leitete er das Städtische Theater Hamburg, betätigte sich während der Revolution 1848/1849 im Hamburger Arbeiterbildungsverein und im Demokratischen Kreisausschuß seiner Heimatstadt. "Als Karl Marx im Frühjahr 1849 Hamburg besuchte, lernte er Theodor Hagen kennen. Das Mitglied des Bundes der Kommunisten Conrad Schramm reiste 1849 mit seinem Pass, als dieser verhaftet wurde. Anfang November 1849 verhandelte Theodor Hagen im Auftrag von Karl Marx mit dem Hamburger Verleger Julius Schuberth über die Herausgabe der 'Neuen Rheinischen Zeitung. Politisch-ökonomische Revue'. Es gelang Hagen, auch einen Drucker zu gewinnen. Hagen war der Korrektor dieser Zeitschrift. 1850 emigrierte Hagen nach London, wo er als Musiklehrer und Journalist seinen Unterhalt verdiente. 1854 wanderte er in die USA aus und ließ sich in New York nieder. Hier war er als Musiklehrer und Musikkritiker tätig" (Wikipedia).
8vo. 16 pp. on 16 ff. To the music publisher Bartholf Senff (1815-1900), asking for the scores of some works by Rubinstein. - Minor traces of handling, one letter (November or December 1884) from Glasgow with left edge loose but enclosed.
Folio. Title page, 2 pp. Entitled "2me Position"; lessons for violin, numbered 1 to 4. - Brownstained.
8vo. 3 pp. on bifolium. With autograph address verso. To the music publisher Hermann Härtel in Leipzig about his and Clara Schumann's arrival for a concert the following Sunday, as well as his willingness to participate in a Mendelssohn violin concert on Thursday under the condition that the concert director gives a brief address to the theatre director in Hannover, Julius von Platen (1816-89): "Verzeihen Sie die doppelte Mühe des Lesens und Schreibens, die Ihnen leider in diesen Tagen durch unsere Concert-Angelegenheiten bereitet wird! Wir wollen, da nun bereits das Concert in Leipzig für Sonntag angekündigt ist, und im December und Januar auch meinerseits an keines zu denken wäre, daran festhalten. Wir werden mit dem Nachmittags-Zug Sonnabend in Leipzig eintreffen. Frau Schumann bittet Sie, auch Frau Dr. Frege [i. e. the singer Livia Frege, 1818-91] gütigst davon in Kenntnis zu setzen, daß sie sich Sonnabend bei ihr einzufinden gedächte [...] Was nun mein Spiel des Mendelssohnschen Violinconcertes am Donnerstag anlangt, so würde ich es mit großem Vergnügen übernehmen; aber freilich müßte ich dann bei meinem Ihnen ausgesprochenen Wunsch bleiben, daß die verehrte Concert-Direction ein paar Worte an Graf Platen, den Intendanten, richtete. Wenn das überhaupt thunlich ist steht meiner Mitwirkung nichts im Wege [...]". - With a few tiny holes and tears; a small portion torn away due to breaking the seal, causing minimal loss of text.
3727Saint Clément de Rivière, éditions Fata Morgana, 1981. Un volume in-4 (32 x 25 cm) en feuilles sous couverture, chemise et emboîtage déditeur. Tirage à 75 exemplaires sur vélin dArches bien complet des 5 eaux-fortes originales. Chemise et emboîtages légèrement solarisés, sinon très bel état.
3727Saint Clément de Rivière, éditions Fata Morgana, 1981. Un volume in-4 (32 x 25 cm) en feuilles sous couverture, chemise et emboîtage déditeur. Tirage à 75 exemplaires sur vélin dArches bien complet des 5 eaux-fortes originales. Chemise et emboîtages légèrement solarisés, sinon très bel état.
2 SS. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Von ganzem Herzen wünsche ich dass Ihre Briefe Ihre völlige Wiederherstellung bewirkt haben möchte, und ich hoffe es auch, den Zerstreuung ist gewiß für viele Leiden das beste, dass einzige Mittel. Nur muß ich beklagen dass Sie uns bez. dieser Gelegenheit nicht das Vergnügen machten uns zu besuchen, gewiß hätten Sie in unserem kleinen Donaueschingen auch einige Zeit recht angenehm hinbringen sollen, und die freundlichste Aufnahme hätten Sie gewiß erwarten dürfen. Beiliegend übersende ich Ihnen nun wieder ein Heft Divertissements für eine Flöte, und ich glaube hoffen zu dürfen dass sie allen Liebhabern willkommen sein werden, denn gewiß habe ich keine Mühe gespart, und sie mit möglichster Überlegung geschrieben damit sie ihrem Zweck vollkommen entsprechen möchten. Den Titel habe ich diesmal deutsch gemacht, und ich denke Sie werden ihn ebenfalls zweckmäßig finden. Das früher geschriebene No: 3.) habe ich wieder heraus genommen, und ein anderes gemacht, Sie finden diese Nummer nun als Beilage und werden Sie schon gehörig einschalten lassen, ich habe nichts zum umwenden eingerichtet, indem ich wohl weiß dass Ihre Herrn Stecher viel besser als ich mit dergleichen umzugehen wissen […]". - Keller wurde 1817 Hofmusiker und später Theaterkapellmeister in Donaueschingen. - Gefaltet.
2 SS. 8vo. "Die [!] Schlesingersche Buch- und Musikhandlung (Herrn Heinrich Schlesinger in Berlin) habe ich meine Composition: Sonate für Pianoforte und Violine Op 16 (dem Fürsten Albrecht zu Sayn Wittgenstein Berleburg gewidmet) zum Zweck des Drucks zum ausschließlichen Verlag für alle Länder verkauft […]". Beiliegend Blatt mit eigenh. Initialen und 2 Notenzeilen aus dem Oratorium "Christus" [Or. f. Soli, Chor u. Orch., op. 60 (1870), vgl. MGG VII, 883]: "Wir gingen alle in der Irre […]" (1 S. Qu.-8vo, Berlin, 18. April 1881). - Kiel, Sohn eines Dorfschullehrers, erhielt ersten Musikunterricht von seinem Vater und begann autodidaktisch zu komponieren. 1827 übernahm Fürst Albrecht I. von Sayn-Wittgenstein-Berleburg die weitere musikalische Ausbildung, er lernte das Violinspiel und wirkte nach kurzer Zeit als Solist im Hoforchester. Von Caspar Kummer in Komposition unterrichtet, wurde Kiel 1840 Konzertmeister und Musiklehrer der fürstlichen Hauskapelle. Mit einem Stipendium König Friedrich Wilhelms IV. ging er zu kontrapunktischen Studien nach Berlin; er erwarb sich dort bald Ansehen als Musiklehrer, Komponist und Pianist. 1866 kam er als Kompositionslehrer an das Sternsche Konservatorium, wechselte 1870 in gleicher Funktion an die Akademische Schule für ausübende Tonkunst (spätere Musikhochschule) und leitete seit 1882 zudem eine Meisterklasse für musikalische Komposition an der Akademie der bildenden Künste.
85:115 mm. Eine Notenzeile aus dem Lied "Mimì Pinson la biondinetta" aus dem 1. Akt seiner Oper "La Bohème". - Die Uraufführung der Oper fand am 06. Mai 1897 im Teatro la Fenice statt, ca. ein Jahr nach Puccinis "La Bohème". Trotz einer erfolgreichen Uraufführung konnte Leoncavallos Version des Stoffes nie an Puccinis Erfolg heranreichen. - Mit kleinen Montageresten verso.
12mo. (4), 188 pp. With woodcut title vignette and folding lithographed plate. Contemporary printed wrappers. Second edition. "Curious little book" (Guyaux) of memoirs by the famous French acrobat Léotard (1838-70), who invented the flying trapeze as well as the gym tights that became the ubiquitous wear of the dance class and were subsequently named after him. The first edition also appeared in 1860 and is identical in text. "Telling less of [Leotard's] art than of his good fortune" (ibid.), this interesting work includes a striking lithograph by Jean Émile Durandeau (1827-80), showing the artist clasping his trapeze in mid-air high above Paris, surrounded by drolleries of female figures also holding on to trapezes, one of them sticking out her tongue. The image suggests the "mixture of audacity and vanity which characterizes the tone of the whole work" (ibid.). - Born in Toulouse as the son of a gymnastics instructor, Léotard practised gymnastics from a young age and later joined the renowned Cirque Napoléon. In 1859 he invented the first flying trapeze known in the Western world. He built an act around his trapeze and played it for a decade throughout Europe, a performance attended by many famous personalities, including Charles Dickens, who wrote in a letter to the actor William Macready: "I have been beguiled into seeing Léotard, and it is at once the most fearful and most graceful thing I have ever seen" (11 June 1861). - Binding slightly worn. Paper somewhat waterstained near lower right corner and near the gutter; occasional foxing; small tear to the plate, not touching image. Rare in the trade. Guyaux/Marchal, La vie romantique 14. Toole-Stott, Circus and Allied Arts 349, 66. OCLC 561945474.
Large 8vo. (4), 207, (1) pp. With 20 folding engr. plates of musical notes. - (Bound with) II: Asioli, B[onifacio]. Principi elementari di musica adottati dal R. Conservatorio di Milano per le ripetizioni giornaliere degli alunni. Mailand, (Carlo Dova for) Giovanni Ricordi, [1811]. 49, (3) pp. With 3 folding engr. plates of musical notes. Contemporary half calf with giltstamped title to spine. Second edition of this splendid instructional work (first published by Zerletti in 1775). Treats the entire field of singing technique, common musical ornaments and instrumental flourishes, and the rules of accompaniment and harmonization. In addition, Manfredini provides advice on how to interpret certain pieces (cf. MGG). V. Manfredini (1737-99) had been Kapellmeister of Empress Katharine II and teacher of her son Paul before retiring to Bologna in 1768, where he wrote his present chief theoretical work. His views on voice instruction drew severe criticism from Mancini. "The second edition (Venice, 1797) was much revised and enlarged with new sections on singing and counterpoint" (New Grove). - Bound with the undated "seconda edizione" of Asioli's principal instructional work, the "Principi elementari de musica" (first published in Milan in 1809). Asioli enjoyed a great teaching reputation; Mozart's son was among his students. Next to Simon Mayr, Asioli was regarded as one of the foremost masters in Italy. His writings on musical theory and methodology remained influential throughout most of the 19th century (cf. MGG I, 753f.). Rare in all editions; no copy at auctions since 1950. - Spine somewhat rubbed; interior slightly browned due to paper. Altogether a fine sammelband containing two important works of theoretical and practical musical instruction. I: Hirsch I, 343. Eitner VI, 299. New Grove XI, 615. MGG VIII, 1580. RISM B/VI, 533 & M-019b. ICCU CFIE\024653. OCLC 17704373. Cf. Fétis V, 427. Wolffheim I, 800. Gregory/Bartlett I, 164. - II: Eitner I, 218. Cf. MGG I, 754. New Grove I, 656.
4 SS. auf Doppelblatt. Folio. Aufschlussreiches "Verzeichniß der Gelder, welche meine Tochter, verheirathete Hauptmännin Basson von April 1850 bis heute von mir, ihrem Vater, erhalten hat", ein Vierteljahr vor Marschners Tod (am 14. Dezember 1861) der "strengsten Wahrheit u. Unpartheilichkeit gemäß in recht schwerer Krankheit" verfasst. Nach einer knapp zwei Seiten umfassenden Aufstellung von 46 Posten, die sich zu rund 1890 Taler summieren, hält Marschner fest: "Diese Summe fordre ich als Unterstützungen, meiner Tochter gewährt, nicht zurück. Aber Niemand von meiner Familie, weder Frau noch Kind, hat jemals nur den 10ten Theil soviel von mir erhalten, was auch ganz unmöglich gewesen wäre, da ich ohne eignes Vermögen bin. Die Summe, welche mein Sohn Alfred bei seiner Uebersiedlung nach Nordamerica von mir ausgezahlt erhielt, war das Erbtheil seiner verstorbenen Mutter. Nachfolgende Summen aber, welche meine Tochter von mir geliehen erhielt u. worüber sie Schuldscheine ausgestellt hat, sind bei meinem Tode zu vertheilen oder von ihrem möglichen Erbe abzuziehen". Es folgt eine Aufstellung dieser Schulden sowie der des Schwiegersohns: "Natürlich müßen nach meinem Tode meine 2 übrigen Erben [d. s. seine Witwe und ihr beider Sohn) übereinkommen, was da zu machen", zumal diese Schulden das Erbe und das Vermögen von Tochter und Schwiegersohn "sicherlich" überstiegen. Marschner bittet, "lieber entsagen, als meine Tochter in noch größere Misere bringen". - Marschners Tochter Antonie (1827-91) entstammte seiner dritten Ehe mit Marianne Wohlbrück; verheiratet war sie mit dem Hauptmann Karl Basson, der als Invalide aus dem Schleswig-Holsteinischen Krieg zurückgekehrt war. Der Sohn Alfred Marschner (aus der Ehe mit Franziska Jaeggi) lebte in Sheboygan, Wisconsin, als Farmer und gründete dort eine deutsche Zeitung. - Schwach gebräunt, leicht fleckig und ein kleinerer Einriss am oberen Rand von Bl. 2.
1 S. Qu.-8vo. Ganzseitiges Notenzitat von zehn Takten mit eh. unterlegtem Text aus dem "unsichtbaren Chor" von vier Sopranstimmen aus dem dritten Akt seines Singspiels "Ein Feldlager in Schlesien. Lebensbilder aus der Zeit Friedrichs des Großen", das im Dezember 1844 an der Kgl. Hofoper Berlin seine Uraufführung erlebt hatte. "Durch des Nebelschleier Hülle | Schimmert der Gesichte Fülle. | Läßt aus dunklem Schooß der Nacht | leuchten gold'ner Zukunft Pracht". - Schönes und tadellos erhaltenes Albumblatt; verso unbedeutende Montagespuren.
1st edition. Original printed boards, 8vo. 194 pages ; 20 cm. 1st edition of what became a very popular and often reprinted Reform Sunday school hymnal. Singerman 4736. Isaac S. Moses was the rabbi at Ahawath Chesed-Shaar Hashomayim, what is now Central Synagogue in New York. He spent much of his earlier career in several congregations throughout the Midwest. Contents include: Songs of praise -- Morning and evening -- Festivals and seasons -- patriotic songs -- Songs of duty -- Songs for the primary classes -- Six services -- The flower service -- The harvest service -- The national service -- Hanukkah and Purim service -- Responsive readings -- Hebrew responses and hymns. OCLC: 40857468. OCLC lists only one holding of this rare first edition (Grad Theolog. Union); revised editions were later issued. Cover is worn but inside pages are overall in very good condition. A very attracive scarce copy of the first edition of this important Reform hymnal. (AMR-48-18)
Half-length figure within an oval, in profile to right. Coloured stipple engraving by John Chapman, from "Encyclopaedia Londinensis", 1817. Platten measurements 162 x 114 mm, leaf size 275:210 mm. The blank margins show some age toning, otherwise well preserved. The portrait has recently become the focus of scholarly debate; cf. the article by Peter Kothe, "Wie 'echt' ist John Chapman's Mozart-Porträt? Betrachtungen zu einem englischen Kupferstich des Jahres 1817" (in: Mitteilungen der Internationalen Stiftung Mozarteum 33).
2 SS. Qu.-Folio. Vertonung von Emanuel Geibels "Spielmanns Lied" ("Und legt ihr zwischen mich und sie"): Noten für Singstimme und Klavierbegleitung mit vier Strophen unterlegtem Text (die zweite mit Bleistift gestrichen). - "Nessler ist eine charakteristische Erscheinung der deutschen 'Butzenscheiben'-Romantik. Der leicht produzierende, wenig wählerische Eklektiker widmete sich nahezu ausschließlich der Vokal-Komposition. Obgleich er durch seine Opern bekannt geworden ist, sind die kleinen Formen des Sololiedes und des Männerchors seinem Streben nach gefühlsseliger Volkstümlichkeit entsprechender als die dramatische Großform" (MGG IX, 1383). - Im Rand minimal angestaubt. Selten.