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Royal folio (360 x 440 mm). Illustrated, colored title page and dedication, 2 ff. of Austrian costumes and views, and 14 ff. notes in alternating decorative borders. Chromolithographed throughout (some raised in gold). Brown morocco portfolio with inlayed arms of the Emperor of Brazil (in green and red calf with brass applications) and imperial crown above the arms in engraved brass with calf inlays in various colors. Spine in six compartments bordered in gold; wide giltstamped cover borders and simple fillets. All edges gilt. Blue silk endpapers and gilt ornamental inner dentelle (signed: "Rosenberg, Graben 17, Wien"). Splendid work dedicated to Emperor Franz Josef, with illustrations by Franz Alt, P. J. N. Geiger, and others. A very few of the small number of copies printed were presented as personal gifts of the Emperor to the highest dignitaries, for whom the Viennese bookbinder Franz Felix Rosenberg manufactured elaborate, customized bindings with the insignia of the recipients. - Very rare: international library catalogs list only a single copy of the normal edition (BSB Munich). One of Rosenberg's splendidly bound special editions appeared in the trade recently (the copy intended for Pope Pius IX). - Interior slightly foxed, as usual; spine-ends insignificantly rubbed, otherwise perfect. Wurzbach LV, 172.
Large 4to. 19 (instead of 20) issues. With engraved title-page (using an original wrapper cover) and altogether 114 (instead of 120) etched plates by Wilhelm and Moritz Henschel and 2 pp. of subscription ads. Contemporary boards with ms label to spine. First edition of this series of performance sketches, published in 20 separate issues. Iffland himself is depicted in the roles of King Lear and Shylock, of the Miser in Molière's eponymous play, and of Nathan the Wise. Extremely rarely encountered thus near completeness, lacking only the final issue ("Der arme Poet"). German auction records since 1950 list a single complete copy (Bassenge 1990) and one separate issue only (Dörling 84, 24 Nov. 1975, no. 792 [issue 19 with 6 plates, DM 240]). Even a dedicated exhibition held at the Zentral- und Landesbibliothek Berlin in 2005, which focused exclusively on the present work, was able to present only an incomplete copy acquired the previous year. - From the collection of the director and actor Franz Stoß (1909-95) with his bookplate on the front pastedown. A fine copy with largely clean, spotless interior. Kippenberg coll. 5082 (only 15 issues with a total of 90 plates). Lipperheide Uce 9. Hiler 456. Thieme/Becker XVI, 430 (dated 1808-1819). Not in Colas or Ornamentstichslg. Berlin. Not in Kayser or Goedeke.
Mit 38 meist einmontierten Unterschriften auf 24 Bll. (im Album) sowie auf 5 losen Blatt (Beilagen 1 bis 5). Lederband der Zeit. Kl.-4to (ca. 130:120 mm). Mit weiteren Beilagen (s. u., 8 und 9). Das vorliegende Stammbuch stammt aus dem Besitz von Kurt (später Curt) Strand, geb. Stranksy, einem ehemaligen CEO der Hotelkette Hilton International, der es an seinem 13. Geburtstag (am 13. November 1933) in Wien geschenkt bekam und der in den darauffolgenden vier Jahren eifrig sammelte, so dass er im Winter 1937/38 schon Unterschriften von folgenden Musikern, Schauspielern, Sängern, Schriftstellern und Sportlern sein eigen nennen konnte: Ernst Baier, Enrico Caruso, Franz Theodor Csokor, Egon Friedell, Luise Helletsgruber, Franz Herterich, Erich Kästner, Angelo Kessissoglu, Jan Kiepura, Robert Kronfeld, Charles Kullmann, Karl Lustig-Prean, Lili Marberg, Todor Mazaroff, Lotte Medelsky, Lisa Minghetti, Alexander Moissi, Felix Salten, Karl Schäfer, Elisabeth Schumann, Richard Tauber, Fritz von Unruh und Philipp Zeska. - Dann jedoch emigrierte Kurt im Alter von 17 Jahren mit seiner Familie in die USA und ließ ebenso wie seine Mutter Ernestine eine ganze Welt hinter sich. In der neuen Welt kamen noch die Unterschriften von Katharine Hepburn, Halvdan Koht, Vivien Leigh, Henri-René Lenormand, Paul Manship, Haridas Thakordas Muzumdar, Jawaharlal Nehru, Laurence Olivier, Albert Sarraut, Robert E. Sherwood, Henry van de Velde, Wan Waithayakon und Wendell Wilkie hinzu, die er aber offensichtlich nicht mehr mit Absicht und Plan sammelte, sondern die der Tag ihm zutrug. - Curt Strands 1897 in Rosice (Mähren) geborene Mutter Ernestine war in den späten 1910er und frühen 1920er Jahren Schülerin der Kunstschule für Frauen und Mädchen in Wien gewesen und hatte u. a. mit Anton Hanak, Oskar Kokoschka und Egon Schiele Kontakt. In den USA war sie weiterhin künstlerisch tätig und schuf etwa die Portraits für Dorothy Fishers "American Portraits" (New York, Henry Holt & Co., 1946) sowie jeweils ein Portrait der US-Präsidenten Hoover, F. D. Roosevelt, Truman und Eisenhower; in den 1940er und 1950er Jahren beschickte sie mehrere Ausstellungen, darunter eine in der Smithsonian Institution in Washington, DC, und eine weitere in der New York Historical Society. - Die nicht im Album enthaltenen, sondern lose beiliegenden Autographen stammen von 1) F. T. Csokor (eh. Visitenkarte), 2-4) Vivien Leigh, Laurence Olivier und Robert E. Sherwood (auf einer gedr. Programmkarte des Londoner Churchill-Clubs), 5) Paul Manship (auf einem an ihn adress. Briefkuvert), 6-7) Jawaharlal Nehru und Wan Waithayakon (auf einer gedr. Menükarte anlässlich eines vom New Yorker Bürgermeister Robert F. Wagner im Dezember 1956 ausgerichteten Festessens für Nehru) und 8) Fritz von Unruh (eh. Postkarte an Berta Zuckerkandl). Weiters liegen bei 8) 5 eigenh. Briefe mit U. von Anton Hanak an Enit Kaufmann a. d. J. 1918 und 1919, in denen es meist um seine Arbeitsüberlastung und nötige Terminverschiebungen geht (jeweils 1 S. auf 1 Bl., 4to, mit 4 eh. adr. Kuverts) und schließlich 9) 2 idente Portraitpostkarten, die den jungen Curt Strand im Jahre 1939 am Beginn seiner Berufslaufbahn zeigen, über die es im Nachruf der "Aspen Times" vom 15. Juli 2020 würdigend hieß: "Under Mr. Strand's leadership, Hilton International grew from one hotel in 1949, to encompass more than 100 hotels in 60 countries with 35,000 employees, at his retirement in 1987. Subsequently, Mr. Strand became a senior consultant for American Express, SAS Hotels, Tishman-Speyer, Pierre Hotel and Sherry Netherlands Hotel in New York City. He lectured at Cornell University, Cornell Essec (France), New York University, Y.P.O. and University of Houston. Some of the most important practices in the structuring of brand management for hotels were created by Mr. Strand". - Provenienz: Aus dem Nachlass Curt Strands und von dessen Erben 2021 veräußert.
Zusammen 133 SS. auf 109 Bll. Verschiedene Formate. In grünem Leinenalbum mit goldgepr. Deckeltitel. 4to. Pentes Album versammelt (wie es am Titel heißt) "authoritative opinions on the Violin studies by Emilio Pente" von einigen der großen Solisten und Komponisten seiner Zeit, darunter Marco Anzoletti, Leopold von Auer (2), Antonio Bazzini (3), Arnaldo Bonaventura, Giuseppe Buonamici, Salvatore Cajati, V. Corbellini, Arturo Cuccoli, Ricardo Drigo, Angelo Ferni, Carlo Fiorilli, Giuseppe Franchi-Vernay, G. Gabardi, Giuseppe Gallignani (2), Luigi Stefano Giarda, Giovacchino Giovacchini, Jakob Grün, Joseph Joachim, Paul Klengel (10), Giuseppe di Leva, A. di Leva (2), Francesco Lurani (2), Francesco Manzato, Filippo Marchetti, Pietro Mascagni, Tito Monachesi, J. Monarchi (2), Bruni Muggelini, Vittorio Polacco (2), Cesare Pollini (5), Giacomo Puccini, Émile Sauret, Émile Sauret (3), Carlo Schmidl, Camillo Sivori, Giovanni Tebaldini, César Thomson (2), Louisa Thomson und Pier Adolfo Tirindelli (3). Neben den Stimmen zu Pentes eigenem Schaffen - zu dem viele Stücke für Violine zählen - finden sich immer wieder auch Nachrichten vom aktuellen Schaffen seiner Korrespondenzpartner und über deren Pläne. Paul Klengel etwa kündigt die Veröffentlichung zweier Pente gewidmeter Kompositionen für Violine und Klavier an, die bei Leuckart in Leipzig erscheinen sollen, nämlich "Legende" und "An der Wiege" (zusammen Op. 19), deren erste Abzüge Pente frisch von der Druckerei erhalten solle und die diesem hoffentlich nicht missfallen werden. Klengel intendiert, noch ein paar Jahre in New York zu bleiben, würde allerdings sehr gerne nach Europa zurückkehren und sehnt sich nach der dortigen künstlerischen und im Vergleich zu den USA weniger kommerziellen Atmosphäre und muss bekennen, sich oft wie ein Fisch außerhalb seines Elements zu fühlen (New York, 14. I. 1902). - César Thomson lobt Pentes Romanze, seine Polonaise sowie sein Ungarisches Capriccio und kündigt an, daß er Pentes Quartett in A-Dur nach Tartini im kommenden Winter bei einer Vorstellung alter Musik aufführen werde, dankt für ein ihm gewidmetes Konzert und bekräftigt seine nicht nur kollegiale, sondern freundschaftliche Verbundenheit mit Pente, die vor allem von deren gemeinsamer Verehrung Giuseppe Tartinis herrührt (Brüssel, 21. VI. 1898). Besonders um das Werk des letztgenannten hatte sich Pente bleibende Verdienste erworben, da er während eines Studienaufenthaltes in Padua rund vierzig verschollen geglaubte Kompositionen Tartinis entdeckt hatte. - Einige Schreiben stellenweise etwas fleckig; Bindung stellenweise etwas gelockert, der Buchblock etwas abgelöst, aber dennoch fest verankert. Am vorderen Innendeckel Händleretikett der Buchbinderei E. C. Ottolenghi, Padua. Stempel der Slg. Dr. Manfred Wilk am Titelblatt. - Detaillierte Verlistung auf Anfrage.
Mit 71 montierten Portraitpostkarten (davon 8 unbeschrieben). Grüner Ledereinband mit goldgepr. Deckelfilete. Kl.-4to. Das mit zahlreichen prominenten Namen versehene Stammbuch wurde größtenteils während der Salzburger Festspiele und in Wien zusammengetragen. Seine Halterin war Sopranistin und von 1930 bis 1938 eines der beiden Bauernmädchen in Mozarts Opera buffa "Le nozze di Figaro", die (in der Inszenierung von Lothar Wallerstein) bei den Salzburger Festspielen und von 1931 bis 1939 auch an der Wiener Staatsoper gegeben wurde. Die 80 Einträge stammen von Karl Alwin, Rosette Anday, Anna Bahr-Mildenburg, Ewald Balser, Julij (Julius) Betetto, Claire Born, Hans Breuer, Hans Duhan, Irene Eisinger, John Forsell, Yvonne Gall, Hermann Gallos, Benjamino Gigli, Paul Hartmann, Robert Heger, Luise Helletsgruber, Laurenz Hofer, Ludwig Hofmann, Felicie Hüni-Mihacsek, Maria Ivogün, Maria Jeritza, Josef Kalenberg, Adele Kern, Wilhelm Kienzl, Jan Kiepura, Berta Kiurina, Erich Wolfgang Korngold, Clemens Krauss, Harald Kreutzberg, René Lapelletrie (2x), Giacomo Lauri-Volpi, Emanuel List, Max Lorenz, Viktor Madin, Georg Maikl, Franz Markhoff, Richard Mayr, Erich Wolfgang Meller, Hans Moser, Maria Müller, Maria Nemeth (2x), Jarmila Novotná, Maria Olszewska, Sigrid Onegin, Bella Paalen, Rosetta Pampanini, Bernhard Paumgartner, Hans Pfitzner, Alfred Piccaver, Rosamond Pinchot, Nelly Pirchhoff-Manowarda, Alja Rachmanowa, Luise Rainer, Hugo Reichenberger, Karl Renner(t), Wilhelm Rode, Jose(ph) Rogatchewsky, Helge Roswaenge, Fjodor Schaljapin, Franz Schalk, Lotte Schöne, Richard Schubert, Dagny Servaes, Leo Slezak, Maria Solveg, Katta Sterna, Hermann Thimig, Hans Thimig, Helene Thimig, Armand Tokatyan, Christa Tordy, Lothar Wallerstein, Felix Weingartner, William Wernigk, Helene Wildbrunn und Karl Ziegler sowie von zwei nicht identifizierten Beiträgern. - Als kleine Perle darf die Eintragung Rosamond Pinchots gelten, jener jungen Millionärstochter, die Max Reinhardt 1923 an Bord der "Aquitania" entdeckt hatte und die im Jahr darauf zum Star seiner Inszenierung von Karl Gustav Vollmoellers Bühnenwerk "Das Mirakel" werden sollte. Das It-Girl der ersten Stunde war in Salzburg 1925 im "Mirakel" und 1927 im "Sommernachtstraum" zu sehen. Einige wenige Rollen und eine gescheiterte Ehe später nahm sie sich Anfang 1938 mit 33 Jahren das Leben. - Ein Blatt lose; der Einband aufgrund der vielen montierten Karten etwas aufgeworfen, sonst gut erhalten.
5¼ pp. Gilt spined contemp. vellum. 8vo. An elegant notebook with some extracts from a newspaper article on critic, a speech of Rudolf von Virchow and from Goethe's "Bei Betrachtung von Schillers Schädel" ("In consideration of Schiller's skull".
1¾ SS. auf Doppelblatt. Folio. In Bleistift. Zur "Richtigstellung der M. M. Zahlen etc. im II. Streichquartett" notiert Bartok in dem vorliegenden Manuskript 96 Korrekturen. - Beide Seiten im Längsfalz größtenteils eingerissen; einige Einrisse mit Tesafilm hinterlegt; kleine Randläsuren und Faltspuren.
Large 4to. 1½ pp. With two-line autogr. postscript signed by Helene Berg. A comprehensive and amicable letter to the Danish composer and conductor Paul von Klenau, telling about some performances and commitments during the last month, and sending some musical material on which Klenau should take a look. "Superfluously, I have made some remarks on the treatment of the speaking voice, but have completely forgotten that there is also one in the 'Gurre-Lieder', what you will already know of your own experience [...]" (transl. from the German original).
8vo. 1 p. on bifolium. With autograph address verso. To Victor Hugo at the Théâtre de la Porte Saint Martin, asking for tickets for his play "Marie Tudor" (1833) for his wife and himself: "Mr. et Mme. Berlioz ont l'honneur de saluer Mr. V. Hugo et de lui rappeller qu'ils ont besoin de voir Marie Tudor; l'art etant chez eux une religion dont M. Hugo est le grand prêtre. Peut-être sera-t-il po[ssible] à M. Hugo de disposer de deux plac[es] pour Samedi prochain […]". - With traces of former mounting on reverse and former collector's number "97" in pencil. Noticeable damage to the right margin, affecting several letters.
Calling card format. 1 page. In French, translated: "Here, my dear Abel! / and all my friendship". - Faint scattered soiling.
Titel, 2 SS. Qu.-Folio. Der Text, von anderer Hand, 3½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Notendruck: Lithogr. Titel (von Mendouze), 2 SS. gest. Noten und Text auf gefalt. Bogen (Paris, Aulagnier, o. J.). Folio. Noten für Singstimme und Klavierbegleitung ("Un paladin de riche armure laissait aller à l'aventure"), unterlegt mit dem Text der ersten Strophe. Der vollständige Text von Adolphe Michel auf separat beiliegendem Faltblatt (von der Hand des Dichters?). Der Notendruck wasserrandig und braunfleckig. - Frühe Liedkomposition des aus Moulins (Allier) gebürtigen Komponisten, der sich 1826 als Beamter in Paris niederließ; jahrelang schrieb er für die "Revue musicale". Zu seinen Werken zählen u. a. ein "Stabat mater" für vier Stimmen und Orchester, die lyrische Szene "La Grèce" für Chor und Orchester, eine Sinfonie, Streichquartette.
4to. 4 pages on bifolium. A clean copy of his lied after words by Salomon Hermann von Mosenthal, with underlined text. - Dessauer was a friend of many composers of his time, such as Gioachino Rossini, Franz Schubert, Hector Berlioz, Felix Mendelssohn, Franz Liszt and Frédéric Chopin, who dedicated some pieces to him.
177140271A Paris, chez Bluet, 1771. In-4 de VIII-362-(2) pp., vélin dur, dos orné, pièce de titre en maroquin brun (reliure de l'époque).
Oblong 8vo. 1 p. With autograph envelope. Beautiful musical quotation from Dukas's opera "Ariane et Barbe-Bleube", addressed to Mademoiselle Linette Chalupt. The quotation comprises 6 bars on a system of 3 staves (voice with lyrics and piano) of Ariane's aria "Mes pauvres, pauvres sœurs ! Pourquoi voulez-vous donc qu’on nous délivre si vous adorez vos ténèbres" ("My poor, poor sisters! Why do you want us to be delivered if you worship your darkness") from Act II of the opera that had premiered at the Opéra Comique on 10 May 1907. Dukas added performing directions "trés moderé et soutenu" and adapted a famous quote from Corneille's "Le Menteur" to flatter the recipient: "Votre façon de demander vaut mieux que ce qu'on donne" ("Your manner of asking is worth more than the gift"). - Linette Chalupt (1892-1918) was the younger sister of the poet and critic René Chalupt. Several pieces were dedicated to the young pianist, most importantly Erik Satie's valse "Son binocle" from his "Valses distinguées du précieux dégoûté" in 1914. - Traces of folds. Envelope very slightly browned.
103 x 82 mm. Silver print. The photograph shows Gershwin in front of the office of Chappell & Co., one of the leading music publishers and piano manufacturers in Great Britain, located at 52 Maddox Street, together with the orchestra leader, composer, pianist and actor Harry Rosenthal and the former Managing Director of the New York branch of Chappell & Co., Walter Eastman, who had moved to London. On the reverse Eastman inscribed the photograph "to Maude Hamill [of Chappell & Co.] from Walter Eastman Nov. 14. 45 Rhapsody in Blue Day". - Traces of tape around the edges and traces of mounting on verso.
8vo. 1 p. on bifolium. To a M. Bonhomme, jovially declining an invitation to the countryside because of urgent affairs in Paris, also discussing the weather: "Impossible !!!! J'ai des affaires à Paris toute la semaine - Et puis que dis-tu de ton bruillard ?... Je le trouve bien buvard ... après cela, c'est peut-être de la coquetterie de la part du Soleil : il ne reçoit pas le matin, et n'est visible que sur le coup de midi [...]". - Traces of folds. With a tear to the blank leaf.
1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wie von alter Hand in Bleistift vermerkt an den Chefredakteur des "Berliner Tageblatts" über eine noch nicht abgedruckte Gegendarstellung: "Soeben erfahre ich, dass Sie meine in der Pall Mall Gazette unrichtig wiedergegebene Unterredung mit einem Referenten dieser Zeitung in Ihrem Blatte abgedruckt, dagegen meine in derselben Zeitung - wenn ich nicht irre, in der Nummer von 28tem März - enthaltene Entgegnung noch nicht aufgenommen haben. Ich bitte Sie, dies möglichst bald thun zu wollen und habe heute Schritte gethan, damit Ihnen die betreffende Nummer von London sofort zugesandt werde […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Grand Hotel Paris. Ein kleiner Einriss im Mittelfalz mit Klebestreifen hinterlegt; stellenweise gering fleckig, sonst gut erhalten.
8vo. 3½ pp. on bifolium. To an unidentified recipient in a "personal matter". Having been invited by M. Colonne for an audition of his works, Grieg had also received an invitation by M. Pleyel to play with the "elite of the conservatory's orchestra" at the same time. He then received a somewhat delayed and oblique, and, at last, declining answer from M. Colonne, so that he finally asks his correspondent, who knows Paris better than he does, whether he should accept Pleyel's offer or ask Lamoureux, or whether he should postpone his Paris concert by one more year. - On stationery with printed address.
8vo. 1½ pp. on bifolium. In English, to an unnamed male correspondent, regretting the death of the recipient's uncle, with whom Grieg once traveled, and stating his inability to make concert tours in the autumn and winter because of his health. - Folds, some light toning and foxing.
Titel und 2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Die Widmung an den Textautor Franz Posch "zur freundlichen Erinnerung". - Ludwig Gruber zählte mit seinen zusammengenommen mehr als 2000 Kompositionen zu den wichtigsten Vermittlern des Wiener Liedes. Zu seinen bekanntesten Werken zählen "Mei Mutterl war a Weanerin" und "Es wird a Wein sein". - Mit Adreßstempel am Titel; etwas gebräunt.
56 pages on 28 ff. (drafts) and 3 pages on bifolium (letter). Oblong 4to (ms.) and 8vo (letter). To an unidentified professor, happily obliging a request for an autograph. The extensive music which Heuberger sends is from his "Cain Ouverture", which belongs to Heuberger's "serious" or "pathetic" phase. - Slight traces of handling; slight damage to edges of letter.
168:114 mm auf etwas größerem Untersatzkarton (311:223). Seltenes Portrait des damals 13-jährigen Wunderkinds in schwarzem Jackett, weißem Hemd und schwarzer Lavallière. Gewidmet dem "hochverehrten Freunde und Förderer" Dr. Ludwig Winter (urspr. Storozynetz, 1872-1922), k. k. Hofsekretär der Generalintendanz der Hoftheater. Das Notenzitat stammt aus Korngolds 1909/10 komponiertem Klaviertrio D-Dur op. 1. - Aus dem Atelier Rudolf Dührkoop (auch Rudolph Dürkoop), Hamburg, mit dessen auf der Photographie gedr. Signet und blindgepr. Stempel am Trägerkarton. Von kleinen Altersspuren abgesehen tadellos erhalten. Vor allem hinsichtlich der Bekleidung vergleichbare Portraits von Korngold existieren auch a. d. J. 1910 von Madame d’Ora.
Folio. 41 pp. Contemp. boards. In cloth slipcase. "A Mlle Vera Timanoff de la part de l'auteur | F. Liszt". - The Russian pianist had been a former pupil of Liszt in Budapest and became a prominent performer in Russia, France, Austria, Britain, Germany and Turkey. - Edges strongly frayed and somewhat dusty.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an den Musikwissenschaftler und Musikschriftsteller Ludwig Nohl, der bei Reclam mehrere Musikerbiographien veröffentlicht hatte: "Von Neuem beweisen Sie ihre stätige, freundschaftliche Wirksamkeit durch die populäre Liszt-Biographie. Herzlichen Dank dafür; gerne möchte ich Ihnen öfters meine Erkenntlichkeit bezeigen. Frau Baronin Therese von Helldorf (aus Weimar) bringt mehrere Monate in Heidelberg zu, und ist seit Jahren mit dem hochberühmten Kuno Fischer befreundet. Wenn Sie die sehr liebenswürdige Frau noch nicht kennen überbringen Sie Ihr die einliegenden Zeilen, nebst einem gebundenen Exemplar Nohl, Wagner und Liszt's populäre Biographie [...] Nächsten Sonntag bin ich bei Wagners in Venedig, und verbleibe dort bis Neujahr; dann kehre ich wieder für drei Monate nach Budapest zurück". - Stellenweise gering knittrig und fleckig, sonst ausgezeichnet erhalten.